Sänger mit ME3-II Headset Mikrofon setzt sich nicht durch

miwe
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Hi,

ich habe das Problem, dass sich der Sänger Live nicht so recht durchsetzen mag.
Selbst wenn ich den "Rest" deutlich herunterfahre hat es der Sänger trotzdem "schwer"
Weiterhin kling er immer etwas Quakig.
Ich vermutete erst, der Fehler liegt an ungünstigen EQ Einstellungen, aber selbst im Bypassmodus - also ohne EQ ist keine Änderung zu hören.
Kompressoren / Gate / sind ausgeschalten.
Folgendes Headset benutz er:
https://www.thomann.de/de/sennheiser_xsw_2_me3_b_band_headset.htm
Ich habe den Mikrofonabstand zum Mund überprüft und auch den Gain am Back auf -10db eingestellt - empfohlen von Sennheiser.
Die Kapsel ist ebenfalls korrekt ausgerichtet.
FOH: QU24 / DSSNAKE Stagebox

Das Problem ist auch nicht Standortgebunden - es tritt überall auf.

Bei anderen Auftritten mit deutlich preiswerteren Equipment - Behringer X-Air18 und AKG Kapseln für 89 Euro und einer Marlies MK2 habe ich die Probleme nicht - da kommen die Sänger klar und deutlich rüber.

Ideen? Ich bin ratlos.

Lieben Dank
 
D
der onk
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Tja... was soll man sagen?
Das Sennheiser me3 ist halt einfach ein schlechtes Mikrofon. Das schmeisst Sennheiser zu den beltpack-Funken dazu, damit halt irgendwas dabei ist, um direkt loslegen zu können.


domg
 
miwe
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Danke für deine "erlösende" Antwort - ich hatte mir sowas schon gedacht - und das Teil mir in die Zielgruppe "Airobic Trainer" eingeordnet. Gibts denn eine brauchbare Alternative? Es sollte eine Niere und leider möglichst günstig sein - die Künstler haben wenig Geld. Es muss zwingend ein Headset sein - der gute Mann spielt "nebenbei" noch Keyboard.

Dankeschön.
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Korrektur: Das Mic ist ein
Sennheiser XSW 52 - machts das jetzt besser? Glaube eher nicht oder?
 
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MrC
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Laut dem Produkttext beim Musicstore ist da das gleiche Mikro drin (ME 3), also kann's kaum besser sein ...
 
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Tim
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Gibts denn eine brauchbare Alternative? Es sollte eine Niere und leider möglichst günstig sein - die Künstler haben wenig Geld.

Wie wärs mit dem guten alten Shure SM58 als Alternative?

Ist ja jahrzehntelang das Standard-Live-Mikro für Gesang schlechthin, hab selbst damit angefangen, günstig ist es auch, kostet nur noch ca. 99 Euro.
 
mix4munich
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HFU
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Meinst Du dieses hier:



Das kann ich so nicht bestätigen, ich habe zwei Stück davon, die ich ca. vier- oder fünfmal pro Jahr einsetze, bislang immer mit gutem Sound, brauchbarem Durchsetzungsvermögen und ohne Feedbacks. Das mit dem leicht quäkigen Grundsound jedoch kann ich bestätigen. Nimm dazu den Frequenzbereich von ca. 1,2 kHz etwas zurück, so um 2 bis 3 dB, dann wird das ausreichend abgemildert. Für etwas mehr an Durchsetzungsvermögen kannst Du die Höhen leicht anheben, so oberhalb 8 oder 10 kHz, um ca. 1 bis 3 dB, je nach Geschmack und Grundsound Eurer Lautsprecheranlage.

Ein zweiter Trick, den ich gerne für die Optimierung von Gesangsstimmen nutze: Beim Soundcheck sehe ich mir das Spektrum der Stimme an und versuche heruaszufinden, wo der Grundtonbereich liegt - das ist bei Männern meist im Bereich zwischen 200 und 250 Hz, im RTA sieht man das durch eine leichte Überhöhung in diesem Bereich. Diesen Bereich nun schaufele ich gerne bei den melodiösen (nicht bei den percussiven) Instrumenten frei, da reichen zwischen 1 und 1,5 dB Absenkung bei den Gitarren, Bass, Keyboards und anderen melodiösen Instrumenten. Und plötzlich steht die Stimme kräftig vorne dran.
 
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Luschas
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Habt ihr die Mikrofonkapsel richtig gedreht??
Wenn man einen Schaumstoff oben hat sieht man die Ausrichtung der Kapsel nicht und denkt nicht daran es einzustellen denn es ist ja eine Niere und keine Kugel. Falsch gedreht wirkt doppelt negativ es koppelt wie Sau und es kommt kein Pegel.
Es wird sich auch ein Headset nie so durchsetzen wie ein Handgehaltenes Dynamisches Mikro.
 
miwe
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Hi,

Danke für die zahlreichen Tipps - ich werde diese in der kommenden Probe mal versuchen umzusetzen.
 

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