[Saiten] - Alembic CX-3

von Heike, 25.06.08.

Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. Heike

    Heike HCA Bass Ex-Moderator HCA

    Im Board seit:
    19.11.03
    Beiträge:
    4.447
    Zustimmungen:
    435
    Kekse:
    14.673
    Erstellt: 25.06.08   #1
    Alembic CX-3


    Satz: Alembic CX-3/40L (.040 - .060 - .080 - .100)


    Ebenfalls erhältlich:
    • CX-3/45L (045 - .065 - .080 - .105)
    • CX-3/45LB (.045 - .065 - .080 - .105 - .128)
    • CX-3/30LCB (.030 - .045 - .065 - .080 - .105 - .128)
    • CX-3/45S (.045 - .065 - .080 - .105)

    URL: www.alembic.com

    Konstruktion: Stahlkern mit hexagonalem Querschnitt, Umspinnungen aus Nickel-Stahl-Draht mit ovalem (äußerste Lage) bzw. rundem (untere Lagen) Querschnitt.

    Spannung: mittel

    Output: hoch

    Windungslänge: 38"


    Kurzcharakteristik: reichhaltiger Sound mit schlanken Bässen, drückenden Mitten, brillanten wiewohl höchst kultivierten Höhen, auf's allervorzüglichste ausgeglichen bei Pizz und Slap, lebendige und definierte Pick-Sounds, auch bei drop D.


    Um mechanischen Streß wie bei der Plattierung sog. compression wounds zu vermeiden verwendet Alembic Draht mit ovalem Querschnitt für die äußerste Umspinnung. Ein solches feines Finish ist nicht nur äußerst angenehm zu greifen und bietet dabei weniger Angriffsfläche für Schmutzablagerungerungen, sondern verringert auch Spielgeräusche, was subtileren Techniken entgegenkommt, vor allem auf sensiblen — oder, je nach Perspektive: ungnädigen bis absolut unverzeihlichen — Instrumenten wie Alembics, Spectors oder Rickenbackern, und Bünde (geschweige bundlose Griffbretter) und Saiten verbeißen sich weniger ineinander, was der Lebenserwartung beider zugutekommt.

    Nichtsdestoweniger können sich die Brillanzen mit denen typischer Roundwounds messen, ohne dabei in spröde Extreme abzurutschen (vor allem wiederum im Zusammenspiel mit wenig Höhen verschluckenden Instrumenten wie Alembics, Spectors oder Rickenbackern). Fein sirrende oder gar zügellos zischelnde Extrembrillanzen bleiben freilich einschlägigen Stahlsaiten vorbehalten.

    Die getestete Stärke ist universell einsetzbar, von Bespielbarkeit wie Klang für Tap, Slap/Pop, Double Thumbing, Pizz, Pick.

    Insgesamt ist die Saite sehr flexibel einsetzbar, auch auf Fretless. Verfeinerte Tonkultur wie technische Aspekte (alleine das à la lettre konkurrenzlose Finish...) liegen jedoch Lichtjahrzehnte jenseits des Niveaus anderer Saiten, die man gemeinhin so als Allrounder nennen würde.
     
Die Seite wird geladen...

Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
mapping