Saiten für besondere Anforderungen

von plob, 13.08.07.

  1. plob

    plob Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.08.07   #1
    Hallo liebe Bassergemeinde,

    Und zwar sind mir gestern auf meinem Viersaiter Die Elixier Saiten mittlerer Stärke/Extralongscale: https://www.thomann.de/de/elixir_14078_ebasssaiten_nanoweb.htm welche erst drei monate drauf gezogen waren gerissen: (g saite vor drei tagen E saite gestern) Nach dem ich meinen Bass komplett nach fehlern z.B kratzer/grad in an der Brücke etc abgesucht habe und nichts außergewöhlnliches erkannt habe möchte ich euch um hilfe bitten:
    Ich suche nun emfehlungen für Saite welche besonders lange, auch bei hartem Finger und Pleck anschlag halten ohne an ton und brillianz zu verlieren sprich elixier saiten welche allerdings länger halten solten. Bevorzugt spiele ich 045- 105 kann aber auch etwas dünner oder auch dicker sein. Mit dem Sound der Elexier saiten war ich völlig zufrieden sollte also auch wieder in diese richtung gehen.

    Danke im Vorraus schonmal für antworten und emfehlungen
     
  2. jultr-uuao

    jultr-uuao Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.08.07   #2
    Willkommen im Board!!

    Warum versuchst du nicht, einfach etwas weniger hart anzuschlagen? Das spart zum einen Kraft und ist auch wesentlich gesünder für die Gelenke und die Saiten. Oder gibt es irgendeinen Grund, weshalb du unbedingt so losprügeln musst (erzähl mir nicht, du spielst in ner "Thrash" Metal Band:rolleyes:)? Die Lautstärke lässt sich ja am Amp einstellen. Wenn du selbst sagst, dass der Bass keine scharfen Kanten hat und die Elixirsaiten werden schwer nach 3 Monaten so runtergespielt sein, dass sie aufgeben, dann muss es ja an deinem "harten Anschlag" liegen, aber auch das sagst du ja selber.

    Ich kenne auch keine Saiten, die für "Extrembelastungen" ausgelegt sind. Aber eine Alternative zu Elixir sind sicher die EMP von Warwick, zumindest haben sie auch eine Dreck-Schweiß-Fett-Schutzbeschichtung. Vielleicht solltest du auch mal die Black Label probieren, die sind sehr rau und bremsen einen alles in allem etwas, zumindest im Verlgeich zu den seifigen Elixir.

    Hier kannst du noch mal nachlesen. Je mehr Masse der Kern einnimmt, desto unbeweglicher, und reißfester ist die Saite. Entsprechend gibt es dann auch Empfehlungen. Leider werden die Elixir nicht erwähnt.
     
  3. plob

    plob Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.08.07   #3
    Ich meinte ja nicht ausschließlich für harten anschlag. Aber du weisst doch sicherlich, dass der ton jenachdem wie man an welcher stelle anschlägt verschieden rüberkommt. Und ich mag halt je nach situation diesen ton, welcher durch einen harten anschlag an der bridge erzeugt wird. Das hat nichts mit einer bestimmten Musikrichtung zu tun, wohl eher mit verschiedenen Soundmöglichkeiten oder auch geschmack (man muss ja auch nicht zwingend einen Jazzbass für Jazz haben). Problem hierbei ist natürlich, dass die bespielte Saite sehr hohen belastungen ausgesetzt ist.

    Ich möchte nur wissen ob vielleicht jemand das selbe problem hat und mir zu verscheidenen Saiten etwas sagen kann oder mir eine Rat geben kann. Oder ob Ich z.B. Saitenlage etc ändern sollte. oder vielleicht dicke oder dünne saiten wählen sollte. Vorraussetzungen sind dabei allerdings follgende:
    Sound ähnlich Elixier;
    kein aufälliges schnarren
    lange haltbarkeit und ton stabilität auch bei härterem anschlag
    Preis bis rund 50€
     
  4. The Nameless

    The Nameless Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.08.07   #4
    Also ich würd dir von den EMP abraten wenn du die Elixir gewohnt bist. Ich hab sie grad vor kurzem auf meinem Bass gehabt und hab es kaum geschafft eine Probe durch mit den Fingern zu spielen. Die sind extrem rau und ich bekam immer nach so 2 Stunden Blasen an den Fingern (hab auch nen festen Anschlag) die mich dann auch die folgenden 2 Tage vom Bass spielen abhielten :evil: Da war es die reinste Wohltat wieder die Elixir drauf zu haben.

    Achso und zur Haltbarkeit, mir ist nach nichmal einem Monat die G-Saite gerissen. War das erste mal das mir ne Saite gerissen ist.....Naja 40 Öcken für den Allerwertesten
     
  5. bullschmitt

    bullschmitt Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.08.07   #6
    Wo sind die saiten denn gerissen?
    Genau in der Mitte, An der Bridge, am anschlagspunkt, an den mechaniken ... ?
     
  7. plob

    plob Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.08.07   #7
    Die g Saite ist mir eher ungewöhnlich weit in der mitte gerissen ca 5 Bund und die E saite am anschlagspunkt ca 2 cm von der bridge entfernt
     
  8. Cervin

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    Erstellt: 14.08.07   #8
    piz oder plek, wenn letzteres mit welchem plek?

    Wie hoch ist deine G-saite im schnitt im 12. Bund? (miss sonst einfach eine andere wenn du grad keine g saite mehr drauf hast ;-)) gemessen von unterseite Saite (ich liebe diese wörter hintereinander) bis Bund.
    Und Halskrümmung: Abstand von E Saite zum Bundstab im 6.Bund, bei runterdrücken des ersten und 12. bundes (da du ja schlecht 2 bünde runterdrücken kannst und mit der dritten hand messen recht es heir ca. Kreditkarte wär optimal).

    Bei zwei unterschiedlichen risspunkten kämen natürlich auch zwei unterschiedliche faktoren in Frage. Im 5 Bund kann es tatsächlich an eienr zu geringen halskrümmung liegen, und sich die saite hinten einfach zu sehr aufscheuert.
    Das eine Saite am anschlagspunkt reisst ist relativ ungewöhnlich, da anfürsich jede saitenmarke die üblichen anschlagsstrapazen mitmachen sollte.
    Jedoch sind 3 Monate schon eine lange zeit... je nachdem wieviel du am tag spielst auch für elixier. Aber "abgespieltheit" macht sich eher durch fehlen der obertöne und brillianzen als durch reissen bemerkbar ;)

    Aber mal so: 2cm hinter der bridge ist schon selten. klar ab und an macht man das mal, wenn man gerade etwas weniger power oder sustain haben will, aber das man gerade den klang bevorzugt ist eigenartig. Vielleichtist dein Instrument ja so eingestellt das es an anderen anschlagspunkten zu sehr schnarrt?

    Wenn ich genau drüber nachdenke:
    2cm vor der bridge hart anschlagen, heisst an einem punkt an dem die saite nciht all zu "elastisch" ist. Dann noch hart wird wohl keiner saite sehr gut tun, da sie an dem punkt nicht mit dem schlag geht, wie üblich, sondern auf ihrer stelle beharrt. demnach wird sie nach und nach genau an der stelle schon spröde.
    Das sie dann schneller dort reisst ist halt das abwehrverhalten einer Saite ;-)
     
  9. plob

    plob Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.08.07   #9
    Hi,

    Also Plek war Ernieball USA Nylon Medium, wobei ich mit Plek meist schon eher zwischen den Pickups anschlage, sprich ca 6-10 cm von der bridge entfernt. Ich habe im moment leider keine neuen saiten drauf, allerdings kann ich sagen, dass ich bei diesem Bass eine hohe saitenlage bevorzuge. Grund hier ist wohl die 35" mensur meist auch wegen des stärkeren anschlags (finger) und um schnarrgeräusche zu vermeiden.

    Sollte ich es vielleicht mit dickeren/dünneren Elixier saiten versuchen?
     
  10. bullschmitt

    bullschmitt Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.08.07   #10
    Nur wenn du viel mit Plek spielst und die Elixier nicht reißen => Dann löst sich aber die Beschichtung ab.
    Wurde hier im Board schon des öfteren erwähnt
     
  11. Cervin

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    Erstellt: 15.08.07   #11
    Dann fällt mir keine Patentlösung auf da eine nach der anderen möglichkeit (fast) ausgeschlossen wurde.

    Wie gesagt ist der Anschlagspunkt für eine Saite eher "schlecht" da du gegen einen harten wiederstand spielst und die saite nicht groß "ausweichen" kann.
    Nach langer spieldauer wird die saite dann müde. Wie gesagt, 3 monate sind eben schon lang.
    beschichtete Saiten gibt es mitlerweile viele, und du kannst alle einfach mal austesten,
    aber ich denke mal das die alle in etwa gleichviel aushalten. Also endweder du hattest diesmal einfach pech und es kommt ncihtmehr vor, oder dein anschlag ist für eine langlebige saite einfach zu hart. ein normaler satz sollte ja etwa einen monat halten (ok, ich spiel die auch länger. Aber dann nehm ich den obertonverlust einfach in kauf. zum üben ist mir das nciht immer so wichtig, da ich weiß wie es sonst klingt ^^).
    Ich wünschte ich könnte dir da mehr sagen.

    Ich könnte dir nur ans herz legen es mal mit einer anderen saitenlange und anschlagsposition sowie anschlagshärte zu versuchen, vielleicht bekommst du es ja auch so hin deinen sound zu haben. Den Pickup vielleicht etwas weiter zurückschrauben. Ist einähnlicher effekt ;-)
     
  12. plob

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    Erstellt: 15.08.07   #12
    Danke euch allen für die lehrreichen Antworten. Ich habe mich aber doch wieder für die gewohnten Elexiersaiten entschieden. (hat vielleicht auch was mit GAS zu tun)

    @Cervin: Ich werde deinen Rat befolgen und wenn die saiten angekommen sind, meinen Bass komplett neu/anders einzustellen und besser abzustimmen.
     
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