Saitenvergleich - Pyramid

  • Ersteller eizo930
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Die Saiten sahen aus der Packung raus schon alt aus, unabhängig von der Gitarre ....
Ich hab's zu der Zeit auf die Verpacking geschoben, weil alle anderen Saitenhersteller wenn auch wenig aber doch immer eine irgendwie geartete mehr oder weniger luftdichte Plastiktüte um die Saiten packen und Pyramid halt nicht. Ist halt gut für die Umwelt, aber wenn das Produkt drunter leidet, ist m.E. auch nix gewonnen.
 
Grund: typo
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ich bin langjähriger Pyramide Nutzer und habe den größten Teil der getesten Saiten schon gespielt.
Durch den etwas dünneren Kern spielen sich meiner Meinung nach Pyramid Saiten etwas leichter, manche würden labriger sagen.
Was mir bei meinen Saiten aufgefallen ist. Monel sind etwas leiser im Output, bringen aber einen fetten Bass und gute Mitten und passen gut zu normalen Pickups. Malcolm Youngs bevorzugte Saiten waren Monel.

Die Round Core Saiten schwingen etwas sauberer aus, man muss nur nach dem Saiten aufziehen die Saiten in einem rechten Winkel abknicken damit sich die Wicklung nicht ablöst.

Mir ist der Preisunterschied der Round Core zu den normalen Saiten zu groß, klar kann man einen Unterschied hören, aber wenn er Drummer einzählt hört man das nicht mehr.

Je nach Gitarre spiel ich die NPS oder die Pure Nickel, Strats mögen die Pure Nickel, Rock Gitarren eher die NPS.


Ich hatte übrigens auch schon das Problem dass sich bei den Hohen E Saiten der Ball end gelöst hat. Kurzer Anruf bei Max Junger, neue Saiten bekommen .
Toller Service .

Die Saiten bei Pyramid kaufe ich " zum Bezug ". Man kann sich die einzelnen Saitenstärke aussuchen und bekommt zb 10 x 048 zusammen gerollt in einem Basstütchen .

Die nicht umwickelten Saiten sind bei allen Sätzen gleich. Wer da einen Unterschied hört.....



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Hallo Community,

aufgrund dieses Threads hier habe ich mir Pyramid mal genauer angesehen,
Pyramid Gold Flatwound 11-48 bestellt für meine 4-saitige Gitarre (Super Short Scale Piccolo-Bass mit 25" Mensur)
und gegen Ernie Ball Flats 10-46 getauscht.
Mit denen war ich nur bedingt zufrieden, da die G-Saite im Vergleich zu den anderen unharmonisch / etwas quakig daher kam.

Die Daten zeigen bei den Ernie Balls zwar einen mehr linearen Durchmesser-Anstieg als bei Pyramid ...

Ernie Ball GDAE: .017 .026w .036w .046w
Pyramid GDAE: .020w .030w .035w .048w

... jedoch ist bei den Ernie Balls die G-Saite nicht umwickelt, und wer weiß, lineare Maße müssen ja nicht zwingend ein lineares Sound-Empfinden bedeuten.

Also ausprobieren, und ich wurde mehrfach angenehm überrascht:
- Die Abstimmung der Saiten ist sehr harmonisch, im Klang und in der Lautstärke.
- Die Oberfläche ist spürbar glatter als bei den Ernie Balls (die absolut in Ordnung gehen, aber besser ist besser).
- An den Auflagepunkten spreizt sich die Wicklung kein bisschen. Die scheint also sehr sauber und stramm zu sein.
- Die Überraschung war, wie tief die Saitenlage - schnarrfrei bei normalem Anschlag - einstellbar war: Alle vier Saiten haben nun 1,2 - 1,3 mm am zwölften Bund, auch E und A. Das hätte ich nie für möglich gehalten. Klar ist der Hals topp abgerichtet, aber trotzdem, da blieb mir die Spucke weg. Mit den Ernie Balls hab ich 0,5 mm mehr gebraucht, und dieser Unterschied ist wirklich signifikant, es spielt sich nun wie Butter.

Fazit:
Ich bin sehr angetan und werde jedenfalls weitere Versuche mit Pyramid machen. Preislich sind sie auch attraktiv (in meinem Fall Ernie Ball 22.-, Pyramid 18.-), und Made In Germany gefällt mir auch.

Grüße, Daniel

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Ich liebe Flats, und die Pyramid sind die reinsten Fingerschmeichler.
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Der Knick an dieser Stelle ist größer als er aussicht, das sind etwa 15°, und die Windungen bleiben geschlossen.
Schick auch die Umwicklung der Saitenenden, das hat was.
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Traumhafte Saitenlage ... durchgehend 1,2 - 1,3 mm.
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Durchmesserverlauf: Blau Ernie Ball, orange Pyramid.
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Beim Querschnittsvergleich wird das Zick-Zack bei den Pyramid noch deutlicher.
Es klingt aber dennoch, oder gerade deshalb?, sehr harmonisch abgestimmt - Klang, Lautstärke, Dynamik passen sehr gut von Saite zu Saite.
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Ich hab mir jetzt mal den Spaß gegeben, den YouTube Test „nachzustellen“ und hab dann gleich Pyramid direkt angeschrieben.
Vor ein paar Tagen kam das Paket und ich hab gleich mit dem Testen begonnen. Insgesamt wird es einige Zeit in Anspruch nehmen, aber ich wechsle Saiten generell in relativ kurzen Abständen (nach 6-8 Wochen ist ein neuer Satz fällig, bei anstehenden Konzerten/Proben verkürzt sich das Intervall noch einmal deutlich.)
Ich werde dann berichten, welche von den Exemplaren mir am meisten zugesagt haben. Die Verpackungen sind farblich schon interessant ;), als erstes gab ich diese hier aufgezogen:
10er New Monel Standard „Americana Style“….schöner Name…..alle werden auf PRS S2 USA mit TCI PUs gespielt.
 
Wie sind sie denn im Vergleich zu anderen bekannten Saiten? Auch klanglich?
 
Seit ein paar Tagen versuche ich mich an Ten Words von Satriani.
Vorher hatte ich Pure Nickel Roundwounds drauf, auch 10-46.
Vom Klang her will ich jetzt nichts sagen, da war ich vorher auch zufrieden, und bin auch nicht der Typ, der da versucht Nuancen rauszuhören, weder clean und erst recht nicht wenn ein Overdrive oder Fuzz im Spiel ist.
Ich habe das Gefühl, dass die Finger beim Portamento sanfter gleiten und das Bendings irgendwie geschmeidiger sind.
Nach Aussage von Pyramid sollen sie ihre Eigenschaften ja sehr lange halten. Bin mal gespannt, obwohl mir das im Grunde genommen egal ist, ob der Saitenwechsel nun 4,50 oder 8,50 kostet.
 

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