Saitenwechsel bei einer Westerngitarre

von conqueror, 01.03.07.

  1. conqueror

    conqueror Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.03.07   #1
    Hallo!
    Ich möchte bei meiner Westerngtarre die Saiten wechseln, und zwar möchte ich etwas dünnere (wie bei der E-Gitarre), weil sie sich leichter spielen lassen. Deswegen möchte ich fragen, ob der Klang ganz anders wird oder ob man das bei (solchen) gitarren überhaupt machen darf...
    Danke
     
  2. Gonzalez

    Gonzalez Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.03.07   #2
    Natürlich darfst du deine Saiten wechseln :D

    Ich habe relativ dünne Saiten auf meiner Westerngitarre eine 012 Stärke von Martin (eine Bronze Legierung). Ich kann dir eins Sagen je dünner die Saiten, desto höher kannst du deine Gitarren stimmen und wie ich finde, der Klang wird etwas brilianter. Da ich meist etwas heftiger ind die Saiten haue paqssiert es mal schnell, dass da so eine zu dünne Saite springt. Deshalb würde ich es einfach mal probieren und wenns dir nicht gefällt kaufst du dir neue. Die kosten ja nicht die Welt.
     
  3. Hicks

    Hicks Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.03.07   #3
    Hm, gerade bei der Akkustik würde ich keine zu dünne Saitenstärke wählen.. Klingt mir persönlich sonst zu dünn^^ .
    Anders als bei der E-Gitarre lässt sich der Sound ja nicht nachbearbeiten aber wie mein Vorredner sagte, probier es aus, kost nicht die Welt;)
    Grüße
     
  4. akustikpaule

    akustikpaule Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.03.07   #4
    Hallo,
    ich übe ca. 2 Monate (also Neueinsteiger mit 37 Lenzen :great:) ) mit meiner Cort Earth 50. Die Gitarre bekam ich mit einem neuen Satz 12'er Martin Saiten . Nachdem ich mich hier im Forum intensiv belesen habe kam ich (durch User Jiko) auf die Idee mir 11'er Pyramid auf die Gitte zu spannen. Ich weiss zwar nicht ob ich mir das bloss einbilde, aber die Gitte lässt sich für mich besser bespielen. So wie ich das verstehe kannst du auf jedenfall dünnere Saiten aufziehen, da die Zugkraft/Spannkraft geringer ist je weniger der Querschnitt der Saite beträgt. Zum Klang kann ich nur sagen, das er minimal etwas brillianter (höhenreicher) wird. Probiere einfach mal ein bis'l aus. Man übt den Saitenwechsel und findet dabei seine Lieblingssaite. Ein normaler Satz Saiten kostet ja auch nicht die Welt.
    Gruss vom Akustikpaule
     
  5. conqueror

    conqueror Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.03.07   #5
    ich habe, als ich meine E-Gitarre gekauft hab, Ersatzsaiten gekriegt...die sind in so ner orangener Tüte und da steht explizit : Electric guitar srtings von VINCI (btw. ist die Marke gut???)...ich habe sie mit denen auf meiner Westerngitarre verglichen und die sind viel dünner und die möchte ich jetzt draufziehen...Darf ich denn diese Saiten nehmen oder unterscheiden sie sich von denen für eine Westerngitarre???
    danke
     
  6. guitar_anfaenger

    guitar_anfaenger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.03.07   #6
    ja die kannst du drauf machen. der unterschied ist das sie eben für die egitarre optimiert sind. das heist das die saiten komplett aus magnetischem material sind für die abnahme mit den pickups

    man kann diese auch auf die akustik drauf machen, jedoch ist der klang halt etwas anders. die richtigen agitarren saiten habe eine umwicklung aus einem material das dem unplugged sound zu gute kommt, denn da ist es ja egal ob die saiten magnetisch sind oder nicht

    also du kannst das machen.
     
  7. S.Tscharles

    S.Tscharles Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 03.03.07   #7
    mit Verlaub, das ist Käse!
    Es macht schon einen Unterschied, aus welchem Material die Saiten sind, und es hat auch einen Grund, daß Gitarren für "Western"-Gitarren eben aus einer Phospor-Bronze, oder Messing-Bronze-Legierung bestehen.
    Eine E-Gitarren-Saite mit einer Nickel-Eisen-Legierung wird wirklich anders klingen, nämlich nach brauner Masse, weil dieses Material keine Obertöne bringt, und - was viel schlimmer ist - die Saiten sind dünner (wahrscheinlich ein ´9er-Satz), der eine Akustik gar nicht mehr zum Schwingen, bzw. Klingen bringt, weil zuwenig Zug auf Sattel und Decke kommt.
    Hol Dir lieber einen Satz 10er-Akustik-Saiten, der kostet nicht die Welt, und es klingt dann auch viel besser.
    Nebenbei - Vinci-Saiten sind sehr hart, Deinen Fingern wirst Du damit nicht unbedingt einen Gefallen tun.
    Und - falls Du Probleme beim Saitenwechsel haben solltest - hier gibt es eine ziemlich detailierte Anleitung mit Fotos zur Problemlösung:

    http://www.karl-jürgen--klimke.de/Saitenwechsel.html bzw.

    http://www.karl-jürgen--klimke.de/Tipps.html

    und unter:

    http://www.karl-jürgen--klimke.de/Richtig stimmen.html

    könnten vielleicht auch noch ein paar hilfreiche Anregungen zu finden sein.

    Falls es nicht klappt, dann eben
    http://www.xn--karl-jrgen--klimke-r6b.de und dann unter Tipps und Tricks weitersuchen (gilt nur für IE6-Nutzer);)
     
  8. guitar_anfaenger

    guitar_anfaenger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.03.07   #8
    das was ich geschrieben habe ist vollkommen korrekt. ich sagte ja das sie anders klingen werden, aber trotzdem kann man die drauf machen, auch wenn man sich bewusst sein muss das die gitarre nicht optimal klingen wird
     
  9. ChrisDangerous

    ChrisDangerous Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.03.07   #9
    Hm, mal was anderes.

    Habe Donnerstag auf meine Konzertgitarre neue Saiten aufgezogen. (War mein erstes Mal ;) )

    Nun ist es ja so, dass sie sich am Anfang ziemlich schnell wieder verstimmt, kann man was dagegen tun. Wie lange dauert es, bis die Saiten genug "ausgeleiert" sind, dass sie sich nicht mehr so schnell verstimmt??
     
  10. guitar_anfaenger

    guitar_anfaenger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.03.07   #10
    also bei stahlsaiten macht man es so das man die saiten wenn sie aufgespannt sind dehnt. man kann es zum beispiel so machen das man am 12. bund die saite ein wenig nach oben zieht

    sollte auch mit den nylons gehen. man ziehe halt ein paar mal kräftig dran (nicht zu kräftig) und dann stimmt man sie wieder korrekt

    diese prozedur wiederholt man bis sie sich trotz des dran ziehens nicht mehr verstimmen
     
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