Schallisolierung im Studio

von derleon, 01.01.18.

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  1. derleon

    derleon Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.01.18   #1
    Guten Tag und frohes Neues!

    Ich habe mir Gedanken darüber gemacht mein Home-Recording Studio nach aussen hin unhörbar zu machen (dünne Fenster, viele Nachbarn..) und habe mich gefragt ob diese Schaumstoffdinger dazu etwas beitragen, oder ob die bloß den Sound im Zimmer trockener machen.
    Falls sich jemand damit auskennt etwas großflächigere Fenster schalldicht zu machen, wäre ich für einen Tipp sehr dankbar! :)

    LG Leon
     
  2. Pfeife

    Pfeife Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.01.18   #2
    :rofl::rofl::rofl:
    ja
    Zumauern

    Spaß beiseite: Wie groß ist der Raum? Wäre genug Platz in Länge, Breite und Höhe, um ein Raum-in-Raum Konzept zu verwirklichen?
    Wenn Nein, dann vergiß es.
    Schalldämmung nach außen ist nur durch ausreichend Masse zu erreichen. Die Schallenergie wandelt sich in Wärme wenn die angrenzenden Bauteile zum Schwingen gebracht werden.
    Alles was es an Akustikelementen zu kaufen gibt, ist dafür gedacht innerhalb des Raumes gezielt Frequenzen zu beeinflussen, damit am Ende ein gleichmäßiger, kurzer Nachhall entsteht.
     
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  3. Trommler53842

    Trommler53842 Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 01.01.18   #3
    Unhörbar machen nach aussen erfordert manchmal Summen ab 4-stellig aufwärts. :o
     
  4. Basselch

    Basselch MOD Recording HCA Mikros Moderator HCA

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    Erstellt: 01.01.18   #4
    Hallo,

    ...was sind denn das für Fenster? Noch altes Einscheiben-Dickglas oder gar nur dünnes Einscheibenglas (= ur-ur-alte Kellerfenster)? Dann hast Du die Chance, durch Umbau auf moderne Fenster mit Drei- oder gar Vierfachverglasung schon noch einiges rauszuholen, wenigstens für die Fenster... ist allerdings auch nicht ganz billig.

    Viele Grüße
    Klaus
     
  5. Jakob

    Jakob Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 01.01.18   #5
    Nur sehr sehr marginal. Die machen in erster Linie die Nachhallzeit im Mitten und Höhenbereich in deinem Raum niedriger. Das wirkt sich auch minimal auf den Schall nach außen aus, aber eben nur sehr gering.

    Ansonsten nochmals als Bestätigung meiner Vorposter:
    Masse ist (fast) alles. Schwere Wände dämmen besser als leichte.
    Zusätzlich sollte es auch keine durchlässigen Stellen geben (vergleichbar mit Kältebrücken in der Wärmedämmung).
    Fenster durch bessere ersetzen bringt ev. auch was.
    Als maximal Variante gilt die Raum-in-Raum Lösung. Aber das ist eine große Sache.

    LG
    Jakob
     
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  6. Pfeife

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    Erstellt: 01.01.18   #6
    Da Schalldichtigkeit mit Luftdichtigkeit anfängt, kommt zu einem Raum-in-Raum so ganz nebenbei auch noch eine sinnvolle Belüftung dazu.

    Ach ja: Es gibt keine Kältebrücken ;)
    */klugschietermode*
     
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