Schecter blackjack, ESP LTD MH 350 FR, ESP LTD H 1001FM oder ESP LTD MH 1000NT?

von Guiterrorist, 04.04.12.

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pedaltrain
  1. Guiterrorist

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    Erstellt: 04.04.12   #1
    Hey leute, bräuchte mal eure Hilfe ;)
    Da mir bei meiner ESP LTD Alexi 600 im stehen die rechte hand beim spielen weh tut und die deshalb verkauft werd, War ich die letzten 2-3 tage komplett nur im Musikgeschäft und hab alles durchprobiert, was der Musik Klier so ausgestellt hatte um ersatz zu finden.
    Also ich habe festgestellt, keine VEE mehr, keine Explorer, keine Les Paul und keine Tele, ums einfacher zu sagen, ich will ne superstrat.
    Grundlegend will ich mal sagen was ich will:
    24 Bünde
    Seymour Duncan Blackouts oder SH-4
    Supestrat Form
    Farbe egal
    Kein Streichholz dünner hals bevorzugt
    Und habe lange mit 7-saitern rum probiert, aber damit kam ich gar nicht klar.
    und eigentlich bin ich ein totaler Gegner von EMG's, dazu aber später mehr.

    Also was ich euch sagen kann, ist:
    Habe die ESP Horizon gespielt, da war der Volume Poti aber für mich total unpassend platziert, hab ihn während dem spielen aus versehen immer langsam aus gemacht, kam da immer dran.
    Bei schecter die Classic, Hellraiser und Omen-6 Extreme gespielt, Tonabnehmer bzw komplett sound nicht wirklich meinen Vorstellungen entsprechend. In allen gitarren, die ich gespielt hatte, welche emgs hatten, fand ich soundmäßig totalen müll, keine Ahnung warum. Bei der ESP LD MH-350 FR jedoch fand ich den sound schön drückend und fett, will jedoch kein Floyd rose. Daher die Frage an die ESP/LTD kenner, wie groß ist der unterschied zwischen ESP LTD MH-350 FR und 1001FM/1000NT? Ein bisschen dickerer Hals als bei der 350er wäre mir jedoch auch sehr recht
    Die willi adler signature LTD hatte mit abstand den geilsten Sound, jedoch ist mir diese viiieel zu schwer und komm ich nicht so an die hohen bünde.

    Die blackjack war von der bespielbarkeit einfach nur ein traum und soundmäßig richtig richtig fett und geil. Steh irgendwie auf die blackouts ;). Problem hierbei ist jedoch für mich, dass ich keine Inlays habe und mich dann live wieder nicht auskenne bei schwierigen stellen, wenn kein licht da ist.
    Also wozü würdet ihr mir eher raten? zu nem ESP/LTD modell, oder zu der schecter?
    Oder habt ihr evtl sogar noch andere vorschläge für mich?
    Achja, sollte für metal sein und die Stimmung ist dann Drop C ;)

    danke schonmal ;)

    Flo:)
     
  2. MOB

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    Erstellt: 04.04.12   #2
    so wie Du das beschreibst scheint die Schecter doch genau Dein ding zu sein.

    frag Dich jetzt mal selber, wie oft Du wirklich in der situation bist, daß Du das griffbrett beim gig nicht mehr siehst. ist es da wirklich (zumindest ab und zu) soooo dunkel, daß Du gar nichts mehr siehst ? reichen Dir da wirklich nicht die markierungen am griffbrettrand ?

    mach mal einen selbstversuch indem Du beim spielen einfach die augen zu machst. Du wirst aller wahrscheinlichkeit bemerken, daß das kaum einen unterschied macht. wenn Du einen song wirklich beherrschst, vertraue auf Dein hirn und denk nicht so viel. die abläufe, bewegungen und abstände sind in Deinem unterbewußtsein gespeichert.

    wenn man im stehen spielt sieht man die inlays doch auch nicht immer und man orientiert sich am rand. viele machen auf der bühne automatisch die augen zu (meine wenigeit z.b.) und es funzt trotzdem. ist alles eine frage der erfahrung bzw. übung.

    von daher würde ich das mit der Schecter einfach mal ausprobieren. eine ausführung mit inlays gibt es nicht ?

    zur not, wenn es gar nicht klappen sollte, läßt sich bestimmt eine möglichkeit finden markierungen auf dem griffbrett anzubringen (dünne klebefolie z.b.).

    gruß
     
  3. Guiterrorist

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    Erstellt: 04.04.12   #3
    Hmm, das Problem hatte ich mit meiner Ibanez MTM II schon öfters. Hab, bevor mir das auffiel, auch überhaupt nicht an sowas gedacht, wenns dann doch mal passiert, steht man ganz schön blöd da ;)
    Ja, ich schau ja eh so gut wie nicht auf mein griffbrett, da ich auch der sänger der band bin, also praktisch lead gitarrist und sänger, da kann ich nur ganz kurz ab und zu mal nen blick drauf werfen und dan muss ich eben gleich wissen, wo ich bin. Hab das dann so gelöst, dass ich auf die rückseite vom griffbrett isolierband bei den jeweiligen bünden angebracht hab. Toll ist das jedoch trotzdem nicht finde ich. Ja, die dots am rand sind halt auch schwarz, ist alles irgendwie nicht so vorteilhaft..vielleicht kann ich ja das isolierband nur anbringen, wenn wir gigs spielen..das wäre jedenfalls ne möglichkeit, was sagt ihr dazu?
    Danke schon mal für deine Meinung ;) ne, ne ausführung mit inlays gibts leider nicht. Ein inlay ist ja vorhanden, am 12. bund, aber so viel bringt das eben ach nicht. Mir gehts halt hauptsächlich um die hohen lagen ab dem 15. bund.

    Gerade, wenn ich halt nebenbei noch singe, ist das problem, dass mir in dem einen augenblick ab und zu der strahler ins auge scheint, dass ich fast nix mehr seh, hat man sich dran "gewöhnt" is kurz das licht weg und man sieht wieder überhaupt nix, da haben die perlmutt inlays von der alexi schon gut geholfen, weißt du was ich meine? Hab ja nicht viel bewegungsspielraum auf der bühne vorm mikro..
     
  4. MOB

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    Erstellt: 04.04.12   #4
    ich sing zwar nicht nebenher, aber so ein scheinwerfer genau ins gesicht ist fies... :D

    trotzdem bin ich (!) der ansicht, daß Du Dir da zu viel gedanken machst. "ah solo - ok, 17. bund - hammer on auf 19 - pull off auf 15 - saitenwechsel runter auf 14 - slide auf 20 und zurück auf die erste saite 15 - hammer on auf 17 - hammer on auf 19 - fertig" spieltst Du wirklich so Deine soli ?

    ich bin immer noch der ansicht, daß das alles reine übungssache ist. leg es doch wirklich mal darauf an und spiel ganz bewußt blind. glaub mir, das funktioniert besser, als man am anfang anehmen könnte. je öfter man es macht umso leichter fällt es. irgendwann achtet man gar nicht mehr drauf und spielt einfach.

    selbst wenn mal ein ton total daneben liegt: im publikum wird das eh kaum einer raushören und man merkt/hört es ja auch selber und kann entsprechend reagieren. beim solospiel ist es nämlich absolut egal, was man eigentlich spielt (grob gesagt jetzt :D), wirklich wichtig sind bei schnellen läufen z.b. nur anfangs- und endton. bei langsameren sachen macht man halt ein bending draus oder löst es so auf, daß es zwar "abgedreht" klingt, aber dennoch "sinvoll". das rausgehen bzw. die auflösung ist das wichtigste überhaupt beim solo. wo bleibt man wie stehen ist das A und O. das dazwischen nur mittel zum zweck dahin.

    beschäftige Dich mit improvisation und im laufe der zeit wird es Dir immer einfacher fallen kleine ungenauigkeiten oder gar "fehler" so zu kaschieren, daß es kein außenstehender merkt. das dauert, erfordert viel übung und spielpraxis, aber letzendlich wird man dadurch nur freier, unabhängiger (von inlays z.b. ;)) und kann sich vielleicht auch mal selber beim spielen zuhören. dann hört man auch, wenn etwas mal nicht zu 100% passt und kann reagieren womit wir wieder am anfang wären und der kreis sich schließt :).

    ich bleib dabei: die Schecter scheint genau Dein ding zu sein. seh die fehlenden inlays als herausforderung. schlechter wirst Du dadurch sicher nicht.

    oder such halt weiter, bis Du eine findest, die eben inlays hat und Dich genauso begeistert wie die Schecter. das bleibt natürlich alleine Dir überlassen. ich würde es riskieren mit der Schecter, aber ich bin nicht Du... :)

    gruß
     
  5. Guiterrorist

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    Erstellt: 04.04.12   #5
    also das mit den soli, um gottes willen, nein ^^
    aber es ist halt der eine augenblick, wenn ich den kanal vom amp mit dem fuß wechsel, den fuß auf den monitor stelle, die gitarre hochnehme (um die hohen bünde gut zu erreichen) und gleichzeitig die letzte textpassage zu singen und dann innerhalb von ner halben sekunde eben den bundzu finden, in dem der erste ton vom solo gespielt wird^^
    wenn du vielleicht children of bodom kennst, beim solo von dem lied, sing ich grad das letzte wort fertig, und während dem letzten wort muss ich schon mim solo anfangen^^
    hmm ja, da hast du schon recht, dass es fast keiner merkt, aber wenn ich halt in ner falschen lage anfange, dann kanns nur noch scheiße werden^^ verstehst du was ich meine?

    Selber hören, ja das ist schon wahr, aber gott, hab ich da schon sachen durchgemacht :D..von keinen monitoren, bis hin zu monitormixen, wo ich ALLES auf dem monitor hatte, nur eben nicht meine gitarre und der mischer es nach 3 mal auffordern, meine gitarre auf MEINEN monitor zu routen, immer noch nicht fertig gebracht hat, dies umzusetzen, da steht man manchmal schon sehr in der luft^^. Manchmal kommt man zu gigs und erlebt sachen, die man sich vorher gar nicht vorstellen konnte^^
    Gut, ich werds dann wahrscheinlich mit der schecter probieren und mutig sein ;)
    Vorher würd ich aber gern noch was zu den ESP/LTD teilen hören ;)

    Danke auf jeden fall vielmals für deine Hilfe :-)
     
  6. MOB

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    Erstellt: 04.04.12   #6
    schon wieder ich :twisted:

    das nennt sich "multitasking". reine übungssache... :D

    ja ich kenne CoB. willst Du Dich mit dem vergleichen ? nicht falsch verstehen bitte !!! aber der typ ist vollprofi. salopp gesagt macht der nicht viel am tag außer gitarre spielen. ich bin mit ziemlich sicher, daß er keine probleme hat bind zu spielen (ok - reine vermutung, aber zumindest kann ich es mir bei ihm und seinem niveau absolut vorstellen).

    wenn Du Dich beim gig nicht hörst ist das immer schei*e, nicht nur bei den soli. da finde ich es generell sehr schwer anständig zu spielen, so nur auf sicht z.b.. da wird jedes soli für mich zur glückssache... :D

    von LTD halte ich persönlich generell einiges. hätte es das modell meiner wünsche damals als lefty gegeben, würde ich welche spielen und hätte mir die ESPs sparen können, die ich mir anstatt gekauft habe. nicht das ich das bereuen würde :p, aber die LTDs haben mich absolut überzeugt, bis auf die tatsache, daß sie für mich halt falschrum waren :( ;)

    - sehr gute verarbeitung
    - gute hardware
    - ansprechender sound
    - angenehmes spielgefühl

    waren so die punkte, die mich überzeugt haben. bei den gannz billigen (+/- 250€) würde ich zwar andere hersteller vorziehen (ganz vorne wären da Yamaha bei mir), aber das soll nicht bedeuten, daß ich sie total schlecht finde. würde eher sagen, daß die Yamahas in der preislage überdurchschnittlich sind.

    ob jetzt Schecter oder LTD würde ich nur von Deinen vorlieben abhängig machen. mein bisheriges "pro Schecter" kommt daher, daß es sich bei Dir eben so anhört, als sei sie genau das, was Du gesucht hast, und dann würde ich es nicht von den inlays abhängig machen (s.o.).

    gruß
     
  7. Guiterrorist

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    Erstellt: 04.04.12   #7
    Also danke nochmal für alles..Gott hab ich nen käse zusammengeschrieben..ich wollte eig fragen, ob du in your face kennst^^ weils halt da auffällt vorm solo..haben ja mehrere Sachen von cob im Programm^^ ich war vorhin voll auf unterzucker, jetz gehts wieder(wenn man den ganzen Tag nur eine halbe Breze zu sich nimmt, kein wunder)^^
    JA, sieht wohl echt nach Schecter aus..vielleicht sollte ich einfach morgen nochmal hin und a/b vergleichen oder beide bestellen und dann in ruhe nochmal vergleichen...
    So viel Zeit hab ich mir bisher bei der gitarrenwahl noch nie genommen^^ hatte wohl bisher einfach immer Glück..ausser dass ich die alexi wohl vorher mal im stehen hätte spielen sollen..Naja, hab Sie zum glück damals gebraucht erstandem, Zustand war wie neu mit null kratzern :)
     
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