Supertramp1991
Registrierter Benutzer
- Zuletzt hier
- 23.01.26
- Registriert
- 02.07.16
- Beiträge
- 36
- Kekse
- 0
Leider sehr enttäuschende Erfahrung.
Ich habe über Kleinanzeigen mit dem Händler Georg Zalud eine Gitarre getauscht und zusätzlich 350 € gezahlt. (Seine Gibson-ES 335 Memphis von 2007 gegen meine Gibson ES-339 Nashville von 2021). (Über den Deal lässt sich streiten, ich wollte aber die größere Bauform).
In seinem Inserat waren lediglich nur ein paar wenige Infos wie das Baujahr sowie „guter gebrauchter Zustand“ angegeben. Nach dem Auspacken zeigte sich jedoch, dass die Bünde stark heruntergespielt sind - so stark, dass man beim Spielen teilweise hängen bleibt und die Intonation darunter zu leiden hat! Zusätzlich liegt ein Wackelkontakt in der Elektronik vor. Beides sind aus meiner Sicht wesentliche, spielrelevante Mängel, die mit einem „guten gebrauchten Zustand“ nicht vereinbar sind. Das ganze habe ich mir auch von einem Gitarrentechniker bestätigen lassen.
Ich habe mehrfach ruhig und sachlich erklärt, dass „guter gebrauchter Zustand“ für mich bedeutet, dass ein Instrument spielbar ist, ohne gravierende Abnutzung, die die Nutzung erheblich einschränkt. Besonders die Bundabnutzung ist hier ein echtes Problem. Trotz mehrfacher ruhiger und sachlicher Hinweise wurde dies lediglich mit dem Alter der Gitarre (2007) relativiert und als subjektiv dargestellt.
Nach mehreren längeren Telefonaten wurden mir ausschließlich zwei Optionen angeboten: Rückabwicklung oder ein Entgegenkommen von 50 €, was in keinem Verhältnis zu den notwendigen Reparaturkosten steht. Auf alternative Lösungsvorschläge oder eine realistische Einigung ließ sich Georg sich nicht ein. Stattdessen wurde mehrfach betont, wie sehr man mir preislich bereits entgegengekommen sei, was meiner Ansicht nach nicht stimmt, da die Gitarre nahezu zum Neupreis angeboten wurde und dies zudem nichts an den vorhandenen Mängeln ändert. Das Gespräch drehte sich zunehmend im Kreis und wurde dann irgendwann im Kleinanzeigen Chat fortgesetzt. Auf meine Frage, ob wir uns nicht wenigstens auf 100€ einigen könnten (da ein befreundeter Techniker es mal mit einer Bundabrichtung zu dem genannten Preis probieren wollte), antwortete er nicht, bzw. ignoriert seitdem meine Nachrichten. (Anderen Usern kann er pausenlos antworten, ich habe bereits 1-2 Freunde gefragt, ob sie ihm nichtmal schreiben wollen um zu schauen ob er antwortet.)
Schade ist vor allem, dass trotz mehrfacher sachlicher Hinweise auf die bestehenden Mängel keine Bereitschaft zu einer angemessenen Lösung bestand! Ich habe mich letztlich entschieden, die Gitarre zu behalten, der Umgang mit der Situation hinterlässt jedoch den Eindruck, dass bei Problemen nach dem Kauf kein echtes Entgegenkommen zu erwarten ist.
Hier ist der Kunde definitiv kein König, der Händler wirkt rein profitorientiert und von einer fairen Abwicklung ist wirklich nicht zu sprechen. Zudem sind seine Antworten oftmals wirklich sehr unfreundlich formuliert und die Nachrichten eines Kunden komplett zu ignorieren, ist meiner Meinung nach nicht nur unprofessionell, sondern geht einfach nicht.
Ich habe ihm jetzt ein Ultimatum gestellt, dass er mir doch bitte bis 18:00 Uhr eine Antwort geben soll und ich ansonsten einen Anwalt einschalten würde, da er mittlerweile garnicht mehr antwortet und ich somit nichtmal auf die von ihm angebotenen 50€ eingehen könnte oder von meinem 14-tägigen Rückgaberecht Gebrauch machen kann.
Wie hättet ihr reagiert?
Ich habe über Kleinanzeigen mit dem Händler Georg Zalud eine Gitarre getauscht und zusätzlich 350 € gezahlt. (Seine Gibson-ES 335 Memphis von 2007 gegen meine Gibson ES-339 Nashville von 2021). (Über den Deal lässt sich streiten, ich wollte aber die größere Bauform).
In seinem Inserat waren lediglich nur ein paar wenige Infos wie das Baujahr sowie „guter gebrauchter Zustand“ angegeben. Nach dem Auspacken zeigte sich jedoch, dass die Bünde stark heruntergespielt sind - so stark, dass man beim Spielen teilweise hängen bleibt und die Intonation darunter zu leiden hat! Zusätzlich liegt ein Wackelkontakt in der Elektronik vor. Beides sind aus meiner Sicht wesentliche, spielrelevante Mängel, die mit einem „guten gebrauchten Zustand“ nicht vereinbar sind. Das ganze habe ich mir auch von einem Gitarrentechniker bestätigen lassen.
Ich habe mehrfach ruhig und sachlich erklärt, dass „guter gebrauchter Zustand“ für mich bedeutet, dass ein Instrument spielbar ist, ohne gravierende Abnutzung, die die Nutzung erheblich einschränkt. Besonders die Bundabnutzung ist hier ein echtes Problem. Trotz mehrfacher ruhiger und sachlicher Hinweise wurde dies lediglich mit dem Alter der Gitarre (2007) relativiert und als subjektiv dargestellt.
Nach mehreren längeren Telefonaten wurden mir ausschließlich zwei Optionen angeboten: Rückabwicklung oder ein Entgegenkommen von 50 €, was in keinem Verhältnis zu den notwendigen Reparaturkosten steht. Auf alternative Lösungsvorschläge oder eine realistische Einigung ließ sich Georg sich nicht ein. Stattdessen wurde mehrfach betont, wie sehr man mir preislich bereits entgegengekommen sei, was meiner Ansicht nach nicht stimmt, da die Gitarre nahezu zum Neupreis angeboten wurde und dies zudem nichts an den vorhandenen Mängeln ändert. Das Gespräch drehte sich zunehmend im Kreis und wurde dann irgendwann im Kleinanzeigen Chat fortgesetzt. Auf meine Frage, ob wir uns nicht wenigstens auf 100€ einigen könnten (da ein befreundeter Techniker es mal mit einer Bundabrichtung zu dem genannten Preis probieren wollte), antwortete er nicht, bzw. ignoriert seitdem meine Nachrichten. (Anderen Usern kann er pausenlos antworten, ich habe bereits 1-2 Freunde gefragt, ob sie ihm nichtmal schreiben wollen um zu schauen ob er antwortet.)
Schade ist vor allem, dass trotz mehrfacher sachlicher Hinweise auf die bestehenden Mängel keine Bereitschaft zu einer angemessenen Lösung bestand! Ich habe mich letztlich entschieden, die Gitarre zu behalten, der Umgang mit der Situation hinterlässt jedoch den Eindruck, dass bei Problemen nach dem Kauf kein echtes Entgegenkommen zu erwarten ist.
Hier ist der Kunde definitiv kein König, der Händler wirkt rein profitorientiert und von einer fairen Abwicklung ist wirklich nicht zu sprechen. Zudem sind seine Antworten oftmals wirklich sehr unfreundlich formuliert und die Nachrichten eines Kunden komplett zu ignorieren, ist meiner Meinung nach nicht nur unprofessionell, sondern geht einfach nicht.
Ich habe ihm jetzt ein Ultimatum gestellt, dass er mir doch bitte bis 18:00 Uhr eine Antwort geben soll und ich ansonsten einen Anwalt einschalten würde, da er mittlerweile garnicht mehr antwortet und ich somit nichtmal auf die von ihm angebotenen 50€ eingehen könnte oder von meinem 14-tägigen Rückgaberecht Gebrauch machen kann.
Wie hättet ihr reagiert?