schnarrende tiefe E Saite...

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maik1986
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Hi,

bei meiner E Gitarre habe ich einen Reiter mit 6 Schrauben zur Einstellung der Oktavereinheit und 2 Schrauben um die Höhe des gesamten Reiters zu verstellen. (Soweit ich das sehe) Mein Problem ist dass meine tiefe E Saite beim kräftigen spielen auch kräftig schnarrt. Was ich bissl komisch finde ist das die einzelnen Teile des Reiters über welche die Saiten gehen unterschiedlich hoch sind. Wenn die tiefe E Saite am höchsten und die niedrigste Saite die niedriegste Höhe hätte wäre es mir plausibel aber die Tiefe E Saite ist hier am niedrigsten...dann gehts immer in Stufen höher bis zur G und H Saite welche gleich hoch sind und dann gehts wieder runter bei den beiden letzten hohen Saiten. Insgesamt ist die tiefe E Saite jene mit der niedrigsten Einstellung. Bei der dicksten Saite finde ich das bissl blöd.
Ist das Normal?
Würde ich jetzt die Saitenlage komplett hochdrehen das die tiefe E Saite net mehr schnarrt müsst ich bei G und H schon sehr stark draufdrücken damit der Ton kommt. Ist halt ne Sache welche die Bespielbarkeit doch ordentlich einschränkt. Gibt es da irgend einen Trick um nur die E Saite hoch zu kriegen?

Schonmal im Vorraus Danke
 
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Hi,
die Saiten werden relativ zur Wölbung des Griffbretts eingestellt. Insofern ist es normal, wenn die beiden e-Saiten niedriger sind als die anderen. Hier gibt es eine schöne Anleitung zum Einstellen der Gitarre. http://www.proguitar.de/Support/Support.html
 
du könntest es auch mal mit einer stärkeren e seite probieren...
ka was du für ein tuning spielst
bei dropp oder tieferen tunings sollte man stärkere seiten verwenden um auch unter anderem dieses probleb zu vermeiden
 
glaube fast jetzt das es am hals liegt...wenn ich den obersten und unteresten Bund bei der saite greife dann ist der Abstand zwischen tiefer E Saite und 10. Bund...naja tendentiell gegen null...ein winziger spalt aber den kann man vergessen. Da müsste ich jetzt theoretisch die Halsschraube gegen den Uhrzeigersinn drehen oder? Dann müsste sich der Metalstab ja ein wenig entspannen und in der Mitte müsste die Saitenlage höher werden oder?
 
glaube fast jetzt das es am hals liegt...wenn ich den obersten und unteresten Bund bei der saite greife dann ist der Abstand zwischen tiefer E Saite und 10. Bund...naja tendentiell gegen null...ein winziger spalt aber den kann man vergessen.

Winzig bedeutet in meinem Fall, dass gerade mal ein Blatt Papier (ca: 0,2 bis 0,3mm) dazwischen paßt. Das mag von Gitarre zu Gitarre variieren, da schon allein die Qualität der Bundierung eine wichtige Rolle spielt, aber bei meiner Eclipse ist dieses "winzig" absolut hilfreich für ein gutes Setup.

Ein wenig mehr schadet aber sicherlich nicht. Du solltest nur nicht zu viel nehmen, und im Bereich von ca: 0,5 -0,8mm bleiben.
 
Da müsste ich jetzt theoretisch die Halsschraube gegen den Uhrzeigersinn drehen oder? Dann müsste sich der Metalstab ja ein wenig entspannen und in der Mitte müsste die Saitenlage höher werden oder?
Korrekt!
 
Da müsste ich jetzt theoretisch die Halsschraube gegen den Uhrzeigersinn drehen oder? Dann müsste sich der Metalstab ja ein wenig entspannen und in der Mitte müsste die Saitenlage höher werden oder?

so musstes machen =)
 
Wie genau geht man da am besten vor? Lese sehr unterschiedliche Dinge im Netz. Hätte mir gedacht die Saiten bleiben so gespannt wie sie sind damit sie ja weiterhin die Kraft erzeugen. Dann dreh ich mal um 90 Grad gegen den Uhrzeigersinn...stimm die Gitarre lasse sie ne halbe bis dreiviertel stunde stehen, stimm wieder und schau dann obs weg ist und wenn nicht das ganze nochmal. Ist das so in etwa die Art und Weise wie ich das machen sollte?
 
Also ich habs bis jetzt immer so gemacht, dass ich die Saiten ein wenig entspannt habe, dann die Schraube gedreht (allerdings nicht mehr als ne Vierteldrehung auf einmal), die Gitarre wieder gestimmt (normales E-Tuning) und erstmal nachgemessen hab.
Da der Saitenabstand im 8. Bund beim Herunterdrücken im ersten und letzten Bund (ein Kapo kann sooo nützlich sein ;)) ja ~0,25mm betragen soll, kann man zum Maß nehmen auch wunderbar nen Stückchen von der hohen e-Saite eines .10er Satzes verwenden.
Wenn das noch gerade eben zwischen Bundstäbchen und Saite passt ists gut.
So lange Pausen wie du beschreibst hab ich nie eingelegt und alle so behandelten Gitarren leben noch.
 
Wie genau geht man da am besten vor? Lese sehr unterschiedliche Dinge im Netz. Hätte mir gedacht die Saiten bleiben so gespannt wie sie sind damit sie ja weiterhin die Kraft erzeugen(das ist egal). Dann dreh ich mal um 90 Grad gegen den Uhrzeigersinn...stimm die Gitarre lasse sie ne halbe bis dreiviertel stunde stehen(länger!), stimm wieder und schau dann obs weg ist und wenn nicht das ganze nochmal. Ist das so in etwa die Art und Weise wie ich das machen sollte?

Wenn du den Halsstab gegen den Uhrzeigersinn drehst, und so entspannst, können die Saiten blieben wie sie sind. Beim Anziehen des Stabes müssen die aber gaaaanz weit runter gestimmt werden, bzw. runtergemacht, damits den Stab, nicht zerlegt;)
Wie immer nur ne viertel bis halbe umdrehung pro Tag, damit sich das Holz in Ruhe verziehen kann.
 
Hab jetzt mal geschaut aber leider passt mein Multifunktionsschraubendreher mit verstellbarern Steckköpfen nicht in die ausbuchtung(zu dick)...ist diese Mutter oder die Innenmaße genormt? Wenn ja was brauch ich da? Gibts direkt einen Imbusschlüssel für sowas?
 
Hab jetzt einen Inbusschlüssel gefunden und die erste viertel drehung gemacht zur entspannung...wielange sollte man warten bis man die nächste macht? Das Holz brauch ja ne weile bis es sich angepasst hat.
 
Muss dieses Thema nochmal heraus holen ^^

Habe ein ähnliches Problem. Tiefe E-Saite liegt auf dem 16. Bundstab auf, sobald ich ab dem 12. Bund greife. Nach dem 16. Bund geht es für 1-2 Bünde, danach liegt sie auf dem 20. Stäbchen auf ... Was kann man da gegen machen?
Mein Lehrer hat gestern mal den Hals festgezogen, da er seiner Meinung nach etwas zu beweglich war (E-Gitarre: Yamaha RGX A2). Danach hat er die Saiten gedehnt und die Bridge angepasst, gestimmt.... danach ist ihm das Problem aufgefallen. Habe keine Ahnung ob es vorher auch schon war, da ich noch nicht so weit bin, dass ich in diesen hohen Lagen spiele^^
Um das Problem etwas zu kompensieren, hat er die Brücke leicht verändert (Reiter schräg gelegt und die Wölbung etwas weg genommen).
Jetzt sieht es so aus und es "rasselt" weniger, aber immer noch deutlich und störend vernehmbar: http://www.flickr.com/photos/aavion/4385935628/
Jemand eine Idee, was ich da machen kann? Die Gitarre ist brandneu! Etwas Schnarren ist ja ok, muss ja auch so sein bei ner strat-like Gitarre, aber das ist echt störend, wenn die Saite dort aufliegt ^^
Könnte eventuell auch an den beiden Bundstäben liegen, doch bevor ich damit zum teuren Gitarrenbauer gehe würd ich gern eure Ratschläge lesen...

So far..

Lg Aavion
 
...wielange sollte man warten bis man die nächste macht? Das Holz brauch ja ne weile bis es sich angepasst hat.

Unterschiedlich. Mindestens 15 Minuten. Einige Leute empfehlen aber auch deutlich mehr.
 

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