probleme mit der intonation

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bof
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Also ich hab mir vor 2 tage endlich eine gitarre gekauft, die ibanez grg 170dx-bkn. Hab auch gleich neue Saiten draufgezogen, da es ein vorführmodell war (hatte ein paar kleine kratzer, hab dafür 50 euro rabbatt bekommen) und habe sie auch so eingestellt wie es mir von der saitenhöhe, vibrato, etc passte. Nun folgendes Problem: Die Intonation der tiefen e-saite ist völlig falsch. Zuerst war sie bei allen noten, ausser der offenen natürlich, zu hoch. Gut, hab mich im internet umgeschaut und ein bisschen gelesen. Dann hab ich also den Saitenreiter (nennt man das so?, also diesen schlitten auf der Brücke) ein wenig zurückgeschraubt. Das hat dann auch geklappt mit den höheren Lagen, da weichen die töne nur noch um sehr wenige cents ab, aber die tiefsten töne (f, fis, g, gis) weichen immer noch stark ab, f noch am stärksten. Kann vielleicht jemand helfen das Problem in den Griff zu bekommen?

Weiteres Problem: Wenn ich die tiefe e-saite zu stark anschlage ann schnarrt sie am ersten oder 2. bund, aber das ist, denke ich nicht allzu annormal oder habe ich die federn im tremolofach und die höhe der brücke falsch eingestellt?. Sie ist im momment parallel zu den saiten waagrecht, senkrecht zu den saiten ein wenig schief, die hohen saiten sind also ein wenig "niedriger" als die tiefen. Als sie beim Lindberg eingestellt wurde, war das aber schon so ähnlich, aber um den Tremolo zu justieren musst ich die Brücke (sattel?) leider verstellen.
Danke schon mal für die Hilfe
 
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Blue Gator
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Dass die gegriffenen Töne in den "unteren" Bünden (nahe am Kopf) oft etwas zu hoch klingen, ist leider ein allgemeines Problem beim Gitarrenbau, das durch die Höhe des Sattels bedingt ist.. Das tritt bei vielen Gitarren in mehr oder weniger starker Form auf. Sollte natürlich nicht soweit gehen, dass sich Akkorde in diesen Bünden total schief anhören.
Wenn dieses Phänomen extrem ist bei dir, hast du möglicherweise ein Problem mit dem Sattel. Das würde ich dann mit dem Musikhaus, wo du die Gitarre gekauft hast, klären.

Man kann - wie du es im Prinzip schon richig gemacht hast - versuchen, das Ganze durch die Einstellung der Oktavreinheit etwas zu kompensieren. Gerade auf tiefen Saiten würde ich immer für die "unteren" Bünde optimieren. Wer spielt schon Akkorde im 17. Bund?

Dass die hohen Saiten etwas näher am Griffbrett sind als die Basssaiten, ist völlig richtig. Das stellt man üblicherweise so ein.

Falls du ihn noch nicht selbst gefunden hast, kannst du dir ja als zusätzliche INformation mal diesen Workshop anschauen:
http://www.rockinger.com/index.php?page=ROC_Workshop_Setup
 
Vincent-Vega
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Das ist ne schwierige Sache, hat unter Umstaenden viele mögliche Ursachen und die Gitarrenbauer haben vieles versucht um dem beizukommen (siehe Buzz Feiten, akustische Gitarren mit kompensierenden Stegen, oder diese Gitarren mit den Bundstäbchen die aussehen als wären es weiche Spagetti...) Das schlimmst was Dir passieren kann ist, dass ein/mehrere Bundstäbchen schlicht nicht da liegen wo sie liegen sollten. Denn dannkannst Du auch mit Einstellarbeiten an den Saitenreitern nichts drehen. Ist aber bei ner Ibanez eigentlich sehr unwahrscheinlich, die kommt ja von derselben Maschiene wie 10.000 andere auch, und dass nun ausgerechnet diese eine falsche Abstände haben sollte ist nicht plausibel...
 
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Die Intonation der tiefen e-saite ist völlig falsch. Zuerst war sie bei allen noten, ausser der offenen natürlich, zu hoch.

Liegt wahrscheinlich an der Sattelkerbe. (Evtl. aber auch an der Saite selbst - kommt selten vor - ist aber nich gänzlich auszuschließen.)

Sehr merkwürdig ist allerdings, dass der Händler ausgerechnet eine Gitarre mit einem solchen Fehler als Vorführmodell führt.

Geh noch mal zum Händler damit. Wenn das so ist, wie Du das beschrieben hast, ist das nicht Ordnung.

Vincent-Vega schrieb:
Das schlimmst was Dir passieren kann ist, dass ein/mehrere Bundstäbchen schlicht nicht da liegen wo sie liegen sollten.

Dann hätte er das Problem nicht ausschließlich auf der E-Saite.
 
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bof
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danke für die hilfreichen Antworten. Also das kann nicht an einer fehlerhaften e-Saite liegen? Dass das Bundstäbchen am falschen Platz ist schließe ich auch aus, die hohe e-Saite z.b. hat eine korrekte Intonation.
Na gut dann geb ich sie wohl besser zurück.
 
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danke für die hilfreichen Antworten. Also das kann nicht an einer fehlerhaften e-Saite liegen?

Doch, kann es, auch wenn sowas sehr selten vorkommt:
Liegt wahrscheinlich an der Sattelkerbe. (Evtl. aber auch an der Saite selbst - kommt selten vor - ist aber nich gänzlich auszuschließen.)

Evrl. wäre eine neue Saite also nochmal einen Test wert.
 

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