Schule für Tontechnik/ Verband Deutscher Musikschaffender

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Tobeman
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Vor einiger Zeit habe ich mir unverbindlich zwei Infobroschüren zuschicken lassen- eine von der "Schule für Tontechnik" und die Zweite vom "Verband deutscher Musikschaffender". Wir alle wissen: Papier ist geduldig!! Deshalb einiges an Fragen:

Halten beide Institutionen, was sie versprechen?

Wie war die Ausbildungsqualität an der "Schule für Tontechnik"? Konnte das erlernte Wissen im Beruf angewendet werden? Lohnt sich das Geld? Oder nehme ich in Sachen Tontechnik und Soundmix besser für ein Jahr einen Privatlehrer, der mir die Dinge beibringt?

Stichwort VDM. Habe mit ihm telefoniert, war auch sehr freundlich und nett. Laut Broschüre bekommt man als Mitglied viele Ordner, die das ganze Musikbusiness, insbesondere (Vertrags-)Recht, Urhberrecht und Existenzgründung im Musikbiz, von vorne bis hinten erklären.
Ist oder war jemand Mitglied? Ist die Beratung kompetent und wurde vernünftige Unterstützung in Sachen Existenzgründung geboten?

Ich frage deshalb so intensiv nach, weil für beides viel Geld gelöhnt werden muss, das sich ja irgendwo auch rentieren soll...insbesondere auch als Student für mich.
 
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Schule für Tontechnik in Wuppertal? die ist ausgerichted auf studiotechnik mehr kann ich dir da auch nicht zu sagen dar dich das im Live Sektor weniger weit bring als Ausbildung zur Fachkraft für VA Technik
 
Tobse
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Hallo erstmal,,
ich habe keine der beiden Schulen besucht, auch nicht die VT Lehre gemacht aber war vor ein paar jahren auchmal in der Situation mich zumindest damit zu beschäftigen..
Ich habe mich gegen alle 3 entschieden.. Begründung war damals das ich meinen gewünschten Arbeitssektor auf Live Ton Jobs eingegrenzt habe und da waren IMHO alle 3 alternativen nicht das passende. Die Schulen waren mir zu teuer und viel zu sehr auf den Studiobereich ausgelegt, das war nciht was ich wollte. Die VT Lehere (der ich immer noch sehr kritisch gegenüberstehe) ist ja bekanntlich auch in viele Bereiche unterteilt Licht Tob Bühne Statik gaaaanz viel Sicherheit Normen etc und auch da war mir der tonteil zu knapp und teilweise auch zu anspruchslos um dafür 3 jahre zu opfern. Ich habe mich für das learning by doing entschieden und das war für mich auch der beste weg. natürlich hatte ich da schon verkentnisse und so eine Entscheidung fällt man ja nicht von heute auf morgen, das war ein schleichender Prozess..

Alles was man an Theorie kennen muss um auf der straße (zumindest im kleinen Rahmen zu überleben) kann man sich IMHO mit Literatur, Internetrecherche etc selbst beibringen., und wenn mal was unklar ist gibts ja Foren wie diese hier..

Wenns nur um den Schein geht, den kannst du ja nach einer Gewissen Anzahl Jahre Berufspraxis einfach machen soll heissen die Prüfung als VTler Ablegen. Genau das werde ich auch tun, hab nur im MOment nicht die Zeit mich groß damit zu beschäftigen denn dann steht ne Menge Theorie pauken an.. Aber das ist ein netter Weg eine zugelassene Fachkraft zu sein (wenns auch vllt mal richtugn meister etc gehen soll) und sich die 3 Jahre lehre zu sparen von denen IMHO viel für einen Tontech irrelevant ist.. Nähere Infos hierzu gibt bei der IHK..

Egal wie du dich entscheidest, ich kann dir nur raten soviel wie möglich praktisch zu üben. Schnapp dir kleine Coverbands Schulbands etc misch die für ein paar Bier im Jugendzentrum und leg los. Natürlich ist in unserem Job auch ein gewisses Know How und Theorie notwenidig aber wenn du diesen Weg einschlagen willst wählst du einen Beruf der nicht einfach klassisch zu erlernen ist,, hier spielen Gefühl , Erfahrung routine eine große Rolle und das geht einfach am besten per learning by doing, trial and error..

ich weiß, das ist jetzt keine direkte Antwort auf deine Frage und vllt auch nicht was du hören wolltest, aber ich hoffe es ist dir zumindest ein Denksanstoss.. ich wünsch dir auf jeden Fall viel Glück und Erfolg dabei..

Locker bleiben :great:
Tobse
 
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Tobeman schrieb:
Vor einiger Zeit habe ich mir unverbindlich zwei Infobroschüren zuschicken lassen- eine von der "Schule für Tontechnik" und die Zweite vom "Verband deutscher Musikschaffender". Wir alle wissen: Papier ist geduldig!! Deshalb einiges an Fragen:

Halten beide Institutionen, was sie versprechen?

Wie war die Ausbildungsqualität an der "Schule für Tontechnik"? Konnte das erlernte Wissen im Beruf angewendet werden? Lohnt sich das Geld? Oder nehme ich in Sachen Tontechnik und Soundmix besser für ein Jahr einen Privatlehrer, der mir die Dinge beibringt?

Stichwort VDM. Habe mit ihm telefoniert, war auch sehr freundlich und nett. Laut Broschüre bekommt man als Mitglied viele Ordner, die das ganze Musikbusiness, insbesondere (Vertrags-)Recht, Urhberrecht und Existenzgründung im Musikbiz, von vorne bis hinten erklären.
Ist oder war jemand Mitglied? Ist die Beratung kompetent und wurde vernünftige Unterstützung in Sachen Existenzgründung geboten?

Ich frage deshalb so intensiv nach, weil für beides viel Geld gelöhnt werden muss, das sich ja irgendwo auch rentieren soll...insbesondere auch als Student für mich.

An der BA Karlsruhe gibt es einen Studiengang Veranstaltungstechnik http://www.vt-ba.de
 
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also je länge rich dabei bin, umso deutlicher merk ich, dass das einzuigste was hier nach dem grundwissen zählt ist:

1.) erfahrung
2.) erfahrung
3.) erfahrung

wer dannd as ganze noch betreiben will sollt halt riggingscheine, fortbildngen von diversen firmen etc machen...braucht man für sowas ne ausbildung oder kommt man da auch so rein?
 
Tobse
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die üblichen scheine, pyro rigging etc kannst du ohne ausbildung machen. du musst für viele eine nachweis über ezwas vorkentniss abliefern, da reicht aber in der regel der gewerbeschein oder ne bescheinigung von der company das du schon für sie unterwegs warst.
dann kostet es ne menge kleingeld, du machst jede Menge Theorie ein bissel Praxis und dann kommt ne Prüfung. Zusätzlich musst du dann noch eine gewisse Zahl an Praxisjobs absolvieren (z.B. Abschüsse mit nem Pyroman, Jobs für ne Rigger Company je nach Schein halt) und wenn du dann genug Praxisnachweise und die Prüfunf bestanden hast gibts den Schein dafür-..

locker bleiben :great:
Tobse
 
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Interessante Beiträge, aber fast alles auf den Live-Sektor abgemünzt. Wenn überhaupt, will ich mich in ein Studio hocken und rumbasteln. Als Stage Hand habe ich schon gearbeitet und der Job ist meiner Meinung nach nur was für total Irre:screwy:
Wie sieht es aus mit dem "Verband Deutscher Musikschaffender"? Hat da jemand mit Erfahrung? Oder kennt ihr einen der Erfahrung hat und/oder Mitglied ist/war?
 
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Tobeman schrieb:
Interessante Beiträge, aber fast alles auf den Live-Sektor abgemünzt. Wenn überhaupt, will ich mich in ein Studio hocken und rumbasteln. Als Stage Hand habe ich schon gearbeitet und der Job ist meiner Meinung nach nur was für total Irre:screwy:
mir machts spaß...:) irgendiwe war auf/abbau schon immer meine lieblingsdisziplin: da isses noch leise ;)

aber stagehand und roadie is auch wieder was anderes als die planung und das betreiben so einer anlage...


für studio kannste sae etc. gehen, die sidn eh eher auf studio ausgelegt, als auf live...weil live is live und da zähl erfahrung. ne ausbildung bringt da IMO auch kaum was, da man dauenrd andere verhältnisse hat.
 
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H. Scotch
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Hallo Tobeman,
Ich bin seit mehreren Jahren Mitglied im Verband Deutscher Musikschaffer.
Ich kann ihn nur empfehlen und habe bis heute viele Vorteile.
Durch den VDM konnte ich meine Existenz aufbauen.

Ohne den VDM hätte ich heute kein gut gehendes Label und Musikverlag.
Ich habe dem Verband jedenfalls mein Auskommen zu verdanken.
Wer einmal Seminare und Treffen innerhalb des Verbandes mitgemacht hat weiß ihn
zu schätzen.
Über 330 Mitglieder im VDM werden schon wissen warum sie sich organisiert haben.
Ich bin sehr zufrieden und kann ihn nur empfehlen.
 
lemursh
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