Sennheiser e835s für Mic cupping???

von Mephisto Steiner, 17.03.17.

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  1. Mephisto Steiner

    Mephisto Steiner Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.03.17   #1
    Hallo,

    Ich schreie, grunze, growle, squeele in einer Death Kapelle und JA ich verwende mics so wie man sie nicht verwenden sollte, es aber absolut jeder macht god damn it!!!
    Meine Frage, welche mics würdet ihr hier für empfehlen? Nach meiner Erfahrung sind alle teureren dynamisch Sennheiser, e935 e945 zum schmeißen wegen Rückkopplung! Deshalb das alte und öde Shure sm58 aber vor allem das ultra billige tbone mb60 brilliert!!!
    Keine Rückkopplung, verdammt laut, kräftige Mitten und mit der Technik um Längen besser als das Shure.
    Das einzige Mic das ich noch nicht getestet hab ist das e835 das angeblich in feedback besser als das shure 58 sein soll.
    Was meint ihr, andere Erfahrungen, Meinungen?
    Vielen Dank für euer Interesse!!!

    Lg Konstantin
     
  2. netstalker

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    Erstellt: 17.03.17   #2
    Sind sie definitiv nicht - du solltest mehr über deine Mikrofontechnik und die Aufstellung der Wedges nachdenken.

    Wenn man beim Cupping den hinteren Teil des Mikrofonkorbs zuhält, bleibt dem Mikro eigentlich gar nichts anderes übrig, als Rückkopplung zu produzieren.
    Die Richtcharakteristik entsteht durch das Zusammenwirken des Schalls, der von Vorne auf das Mikro trifft und dem Schallanteil, der durch den hinteren Teil der Kapsel ein wenig verzögert dazu kommt.
    Durch den tieferen Korb der Sennheiser veränderst du beim Cupping die Charakterisik so weit, dass es zur Rückkopplung kommt. Beim SM58 ist die Konstruktion ein wenig anders, das bewirkt - bei deiner Anwendung - eine höhere Rückkopplungsfestigkeit.
     
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  3. Lompekreimer

    Lompekreimer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.03.17   #3
    Du wirst die einfachste Lösung nicht mögen: Nicht cuppen :)
    Oder die Monitore weglassen :p

    Ich wiederhole mich wahrscheinlich zum x-ten Mal, aber das was mich live an vielen Grunzern/Growlern/Schreihälsen am meisten stört ist folgendes: Ich möchte den Sound, die Tiefe und das "Leben" eures Gesangsapparates hören, nicht den total verfälschten Matsch der Handhöhle.
    Bei Grindcore passt und funktioniert es interessanterweise aber bei den restlichen verwandten Genres im extremen Metal finde ich es einfach platt, leblos und uninteressant.

    Und aus der Sicht des Hobbymischers live einfach nur schrecklich in den Griff zu kriegen ohne dass den Leuten die Ohren durch die Rückkopplungen abfallen.


    [EDIT]

    Wenn du es partout nicht lassen kannst, könnte dieses Mikro VIELLEICHT etwas für dich sein:



    Oder VIELLEICHT dieses hier. Habe allerdings keine praktische Erfahrung damit:

    [​IMG]
     
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  4. omnimusicus

    omnimusicus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.03.17   #4
    Meine Erfahrungen: Ich mische ab und an in einem Metal/Hardcore/Punkschuppen und habe da eigentlich nie Probleme wegen Cupping. Und das bei einer klapprigen Uralt-PA. Ich habe auch noch nie das Bedürfnis gehabt, einem Shouter das Cuppen madig zu machen. Das paßt oft schon, also weitermachen.

    In meinem Falle ist meist das klassische SM58 unterwegs. Das mag nun nutze ich selbst auch. Da gibt's einfach wenig Probleme.
    Mit den Sennheisers werde ich nicht warm, auch klanglich nicht ... Aber so sind die Geschmäcker halt verschieden.

    Die letzte Rückkopplung bei einem 58er hatte ich ohne Cupping. Da hat es der Sänger oft einfach nach unten gehalten - zum Monitor hin :( Das kann man dem ollen Shure nicht ankreiden ... und aus erzieherischen Gründen habe ich's dann ein paarmal pfeifen lassen.
     
  5. netstalker

    netstalker HCA Funk- und Netzwerktechnik HCA

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    Erstellt: 19.03.17   #5
    Beim "cupping" kommt es ja auch nicht auf das letzte Quäntchen Übertragungstreue an - man muss auch mal akzeptieren können, dass Gesangsmikrofone für genau das konzipiert sind: für Gesang.
    Ich würde mich - wenn ich diese Probleme hätte - mal bei den typischen Harp -Mikros umsehen, die sind aufgrund ihrer Bauform und inneren Konstruktion besser geeignet weil auch Harp - Solisten die Technik des Cupping (vor allem im Blues - Bereich) reichlich benutzen.
     
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