Setting Tips für leadgitarre

von patdcp, 03.10.06.

  1. patdcp

    patdcp Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    05.11.03
    Zuletzt hier:
    13.11.16
    Beiträge:
    226
    Zustimmungen:
    6
    Kekse:
    10
    Erstellt: 03.10.06   #1
    ich suche grade nen schönen warmen leadguitarsound,und bekomme mit meinen verschiedenen delays aber irgendwie nix richtiges hin...was benutzt ihr für eure solosounds?also ich meine,wie stellt ihr delaytime etc.. ein?!
    danke ,patdcp
     
  2. J.K

    J.K HCA Synth/Midi/Soundgestaltung HCA

    Im Board seit:
    19.08.03
    Zuletzt hier:
    22.12.15
    Beiträge:
    2.044
    Zustimmungen:
    2
    Kekse:
    1.005
    Erstellt: 03.10.06   #2
    Warm ist so ein schlnes Wort :rolleyes:

    Was ich mit "warm" und "Delay" verbinde: Hast Du ein Analogdelay oder ein digitales mit "Analalog"-Modus? Probier das mal aus mit ein klein wenig Modulation. Und achte darauf, dass die Delay erst richtig hörbar werden wenn nichts mehr gespielt wird, es sei denn Du willst Hamonien o.Ä. spielen. Time: Geschmackssache, versuche mal 100-200 ms und nicht soviel Feedback.
     
  3. Metalröhre

    Metalröhre Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    17.03.04
    Zuletzt hier:
    8.10.10
    Beiträge:
    3.708
    Ort:
    München
    Zustimmungen:
    13
    Kekse:
    1.644
    Erstellt: 03.10.06   #3
    Ich hab alles auf 11 Uhr, also Feedback, Delay Stärke und so 250ms.
    ich mein so ähnliches setting auch bei dem dd-3 von satch gesehen zu haben.
    mfg röhre
     
  4. Soul_Distortion

    Soul_Distortion Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    08.11.04
    Zuletzt hier:
    6.12.12
    Beiträge:
    369
    Ort:
    B.A - City of Angels
    Zustimmungen:
    4
    Kekse:
    652
    Erstellt: 05.10.06   #4
    Also ein DD-3 trägt zum schönen, warmen, singenden Lead Sound GAR NIX dabei - schon gar nicht wenn du Satriani erwähnst.
    Das Thema ist SEHR komplex - ein Effekt Pedal welches plötzlich schöne Lead Souns herzaubert gibts nicht.

    Erstmal steckt Gitarrentechnisch einiges dahinter... Saitenlage, Spiel - und Anschlagsweise (grad bei Solis), welchen PU du wählst - und welchen Sound du generell mit der Gitarre hast.

    Zweitens... Hall/Delay. zuviel Delay Sound während Solis ist nicht zielführend. Minimal gestaggerte Delay Zeiten dafür einiges. Ich selber benutze 3 Stück Boss Digital Delays... alle mit sehr kurzem Nachhall... was eben sehr eigen und "dicker" klingt.
    Satriani und Co haben (wie schon so oft erwähnt) sauteure Digital Delays im Loop - zusätzlich zu DD-3`s, etc am Boden.

    Drittens: Thema Effekte BEIM Solo:
    Ich selber benutze bei den Solis IMMER einen anderen Sound, als beim Rest des Songs.
    Dies alleine macht schon viel aus... daher: PU wechseln, Wah Wah ein - als Beispiel. Octave Pedale machen (richtig eingesetzt) viel her... alles halt zum richtigen Zeitpunkt.
    Als Solo Booster funktionieren Fuzzer sehr gut (allerdings nur minimal aufgedreht) - und High End Teile wie Ultimate Octave, etc ... sind dann die andere Klasse.

    Viertens: Songwriting an sich! Ich habs vorhin erwähnt - beim Solo SOUND WECHSELN.
    Dies macht am meisten aus finde ich... in dem Moment "wo`s los geht" richtig Stoff geben, oder umgekehrt. Ein kurzes Effekt reinschalten beim Solo ist zwar schön und toll, wenn aber der GesamtSound nicht passt und man irgendwo im Bass Bereich rumdudelt, bringt auch ein Ultimate Octave oder Wah Wah nichts.
    Also WISSEN was man will...
    Einen ruhigen Song mit kreischendem Solo - oder Straight Forward Rock Song mit bluesigem Solo... und je nachdem benutze ich mein Setup.
    Und das sind sind dann die Effekte, wenn einer sagt "boah wieso hat der so einen geilen Solo Sound" - weil der eben ANDERS ist, als der Rest.
    Und da brauchts keine furchtbar teuren Effekte.

    Hoffe das waren mal Ansätze zur Kreativität;-)
     
  5. Metalröhre

    Metalröhre Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    17.03.04
    Zuletzt hier:
    8.10.10
    Beiträge:
    3.708
    Ort:
    München
    Zustimmungen:
    13
    Kekse:
    1.644
    Erstellt: 05.10.06   #5
    Natürlich, komischerweise hab ich eins und den Sound den man dadurch erreicht der singt bzw. schwebt nochmal wunderbar. Dass wenn ins Effektpedal vorne scheisse rein kommt hinten die selbe kacke wieder rauskommt ist klar.


    Kann sein, allerdings gibt es nichts geileres als mal ein schönes Soli mit ner ordentlichen Portion Delay auf 250ms und das macht nicht nur ICH so, sondern viele.

    Mfg Röhre
     
  6. Löwe

    Löwe Helpful & Friendly User HFU

    Im Board seit:
    26.09.04
    Zuletzt hier:
    7.12.16
    Beiträge:
    1.705
    Ort:
    daheim
    Zustimmungen:
    60
    Kekse:
    14.535
    Erstellt: 05.10.06   #6
    Allgemein:

    Ein Delay kann man auf verschiedenste Weise in sein Setup einbinden:
    a.) VOR dem Verstärker
    b.) NACH dem Verstärker (LOOP)


    zu a.) : Soundwiederholung(en) wird/werden verstärkt

    1.) => im Prinzip wie Punkt b) Nr. 3, nur das das gesamte Signal incl. der Verzögerung(en) durch den Verstärker läuft.

    2.) Kammfilter-Effekt
    (kann u.U. ähnlich einer Sitar klingen)


    zu b.) : Amp-Sound wird "veredelt"

    1.) als "Soundanreicherer" (Ton)
    => (sehr) kurze Delay-Zeit, kaum Feedback, Delay-Output ca. 70-90 %

    2.) als "Echo/Hall" (Fläche)
    => lange Delay-Zeit, mehrere Wiederholungen, Delay-Output ca. 30-50 %

    3.) als "Doppler" (ergibt bei exaktem Timing eine Art "verzögerter Harmonizer")
    => kurze Delay-Zeit, eine Wiederholung, Delay-Output = 100 %

    4.) als "technische Spielerei"
    => z.B. Rückwärts-Echo (=Reverse), Rythmus-Echo, Sweeping Echo u.v.m.
    (der Sound kann dadurch leicht entfremdet werden --> netter Einsatz bei Licks/Riffs/Soli)


    Die kleinen Delay-Treter, die man häufig bei den Profis auf der Bühne sieht, sind oft Delays der Kathegorie a).
    Die Delays der Kathegorie b) sind oft Rackgeräte, die man nicht so schnell auf den ersten Blick ausmachen kann.

    Aber: Erlaubt ist, was gefällt :great:


    Gruß - Löwe :)
     
Die Seite wird geladen...

mapping