Short Scale E-Bass im Metal zu gebrauchen ?

von Eskaia, 22.03.08.

  1. Eskaia

    Eskaia Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.03.08   #1
    Guten Abend zusammen,

    nachdem ich mich nun nach längerer Zeit dazu entschlossen habe Bassunterricht zu nehmen, rückt auch der Basskauf immer näher.
    Daher hoffe ich das ihr mir ein paar Fragen beantworten könnt.

    Die erste Frage ist auch gleich der Titel des Threads... Bringt es etwas im Metalbereich mit nem Short-Scale Bass aufzulaufen oder ist das eher weniger sinnvoll ? Worin liegt eigentlich der genaue Unterschied zwischen long-scale (Standart?) und short-scale ? also abgesehen von der Bundanzahl... eher wie unterscheiden sich diese im Klang ?

    Ich bin sehr sehr großer Fan der Band "Manowar" und finde die spielweise von Joey DeMaio recht "cool"... Mit Sicherheit gibts bessere Bassisten, aber das steht ja hier nun nicht zur diskussion.. Worauf ich hinaus möchte. Der Kerl spielt nen 4-Saiter, und trotzdem hört sich dieser Bass teils recht stark nach E-Gitarre an.. Hat er einen speziellen Bass, oder kann man sowas mit Effekten beeinflussen ?

    Hier ein Beispiel:
    http://www.youtube.com/watch?v=J5SL2b4B664

    Einfach Meinungen und Ideen wie man solche Töne hinbekommen kann.. :)

    Das wars auch schon erstmal... Ich bedanke mich bereits im Vorraus für eure Hilfe und Antworten.

    liebe Grüße
     
  2. John-Locke

    John-Locke Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.03.08   #2
    Also von dem unterschiedlichen Klang genau kann ich dir keine sehr genauen Angaben machen, deshalb warte ich bis sich die komtetenteren Leute hier zu Wort melden.
    Zum Bass von Demaio: Der spielt nen Speziellen Piccolo-Bass mit Tremolo. Hab da auch nich so viel Ahnung aber hast shcon recht der hoert sich recht dolle teilweise wie ne Gitarre an (hat auch sehr sehr duenne Seiten). Ist auch ne Sonderanfertigung fuer ihn gewesen.
    Erstmal zum Anfang wuerde ich dir von solchen hochspeziellen Baessen abraten, da du besonders mit soeinem Bass total unflexibel bist.
    Ich wuerde dir am Anfang eher einen Allrounder Empfehlen oder etwas in Preci-Richtung wenn du wirklich (fast) nur Metal spielen moechtest.
    da findest du viele hilfreiche Threads zu Anfaengerbaessen
     
  3. Nashrakh

    Nashrakh Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.03.08   #3
    Wieso sollte es weniger sinnvoll sein? Wenn der Sound passt, kann das Ding auch ne Mülltonne sein... Darum würd ich mir keine Sorgen machen^^
    Probleme könnte es aber vlt beim Down-Tuning geben... Da die Mensur ja so kurz ist, könnts schlabbern. Dickere Saiten sollten da aber Abhilfe schaffen, denke ich... (erhöht ja den Saitenzug)
    Zum Klang kann ich nichts sagen...
    Der Unterschied zwischen long- und short-scale ist die sogenannte Mensur, das ist der Abstand vom Sattel bis zur Brücke.


    Und wie John-Locke würde ich eher zu nem 34er raten... obwohl, eigentlich ists ja wurst, wenn dirs gefällt^^
     
  4. Bierpreis

    Bierpreis Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.03.08   #4
    Bei Soulfly hab ich auch mal nen Shortscale gesehn, möglich ist es also schon. Kommt meiner EMinung aber drauf an, was für Metal du spielen willst. Bei eher altmodischen Sachen (Heavy Metal im allgemeinen) kann ich mir nen Shortscale gut vorstellen, aber bei modernerem Zeugs? Da fehlen wohl eher die Brillianzen.
    Offtopic: Ich denke, nur wenige Bassisten können Joey de Mayo das Wasser reichen. Er lässt es in den meißten liedern nur nicht so raushängen (was ich gut finde).
     
  5. LilarCor

    LilarCor Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.03.08   #5
    Einspruch ;) Dickere Saiten sind in erster Linie dicker. Durch den größeren Querschnitt sind sie i.d.R. auch steifer, wodurch sie weniger schlabbern.
    Die Kraft, mit der die Saiten am Hals ziehen, nimmt mit größerem Durchschnitt tendenziell eher ab. Beispielsweise hat die .100er Saite der D'Addario Pro Steels einen Saitenzug von 15,6 kg, die .130er lediglich 14,38 kg.
    Vom Prinzip her schaffen dickere Saiten bei Downtunings aber schon Abhilfe, da hast du Recht :great:

    BTT: Ein Shortscale hat eine Mensur (=Schwingungslänge der Saiten, gemessen zwischen dem Sattel und der Brücke) von 30"-32", standard ist Longscale (34").
    Ich persönlich würde bei Metal nicht zum Shortscale greifen, da die (Achtung Pauschalaussage) dazu neigen etwas muffig und in den tieferen Lagen undifferenziert zu klingen. Gut, ich hatte jetzt noch keinen Shortie von Alembic in der Hand, aber ich denke die Preisklasse steht hier auch nicht zur Diskussion.
    Aber gerade im (weiter gefassten) Metal-Genre geht der Trend sogar in die Richtung von 35"-Mensuren um eben bei den tieferen Tönen eine angemessene Ansprache und Transparenz zu erhalten.

    Und das Dingen das DeMaio spielt hat mehr Ähnlichkeit mit einer Baritongitarre als mit einem Bass.
     
  6. Eskaia

    Eskaia Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.03.08   #6
    Guten morgen (und frohe Ostern),

    vielen dank für eure guten Antworten, hat mir sehr weiter geholfen :)

    Eine Frage bleibt noch offen, da wir recht viel in Sachen Manowar machen möchten.
    Wie John-Locke sagte spielt DeMaio nen speziellen Bass....
    Ist es denn möglich solche Töne mit speziellen Effektgeräten (kann auch was teurer sein) zu erreichen ? Wäre für einen Tip sehr dankbar (Preis egal)
    Oder kann ich es mit nem normalen P-Bass schlicht und ergreifend vergessen ?

    Nochmals danke und

    liebe Grüße
     
  7. d'Averc

    d'Averc Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 23.03.08   #7
    eher klänge ;). mal effekte und tremolo außen vor: bei manowar höre ich oft den rickenbacker ´raus. der lässt sich sowieso schwer kopieren. wenn´s aber dein gewünschter sound ist, da gab´s mal meinen thread.

    im übrigen (ausgangsfrage) ist die anzahl der bünde nicht direkt von der mensurlänge, sondern vom hals abhängig. meine warwicks haben z.b. 24, ibanez atk 22 und ein preci besitzt immer noch 20. nixdestotrotz sind das immer 34". ein klassischer 30" mustang-shortie packt immerhin 19 frets auf seinen hals. sowas kann ich mir tw recht gut im grunge, stoner-rock o.ä. vorstellen. aber als einzigen bass: näh.
     
  8. Easton

    Easton Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.03.08   #8
    ich habe mal gelesen, dass so ein shortscale sound mehr in richtung 60s geht. vor allem weil damals viele bassisten, shortscale gespielt haben. ich glaube aber das in der heutigen zeit für metal ein longscale besser wäre. von esp oder bc rich gibs da teils günstige metal bässe. ob die auch shorscale führen, weiß ich bei bc rich nic. aber bei esp bin ich sicher, dass sie es nich tun
     
  9. bassist1990

    bassist1990 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.03.08   #9
    Entschuldige die Frage: Wie kommst du eigentlich auf die Idee mit dem Short-Scale, ohne (ich behaupte das jetzt mal, nimms mir nicht böse) genau zu wissen was das ist?
    Ich würde dir, wie offensichtlich die Mehrheit hier, zum Long-Scale raten
    lg
    Karim
     
  10. Eskaia

    Eskaia Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.03.08   #10
    Hi, ich nehms dir nicht böse ;)

    War ne rein optische Sache, short-scale schaut einfach besser aus.. Aber egal....

    Ich denke ich werde dann zum "normalen" long-scale greifen.

    Wenn dann nun noch jemand meine Frage beantwortet ob man mit Effektgeräten einen zumindest ähnlichen Ton erzeugen kann wie DeMaio bei Manowar bin ich glücklich und zufrieden :)

    liebe Grüße
     
  11. Plassi

    Plassi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.03.08   #11
    ähnlich? in einem gewissen maße vielleicht. der basssound ist ja schon mit distortion/overdrive behaftet, also verzerrt. da könnteste du vll mal im effekte-subforum nach bodentretern gucken, also nach verzerrern.
     
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