Shure PSM Übertragungsprobleme / Rauschen - Was kann ich tun?

von docfetzer, 15.09.19.

Sponsored by
QSC
  1. docfetzer

    docfetzer Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    17.08.10
    Zuletzt hier:
    15.09.19
    Beiträge:
    49
    Ort:
    Kaufbeuren
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    10
    Erstellt: 15.09.19   #1
    Hallo
    ich hab ein technisches Problem und hoffe Hilfe zur Lösung zu finden.
    Ich benutze als In Ear System von Shure das PSM 300 SE215.

    Mir ist jetzt schon ein paar mal auf der Bühne passiert dass ich urplötzlich zuerst ein Rauschen (unterschiedlich laut) gehört habe, dann war auf einmal Übertragung futsch....
    Gestern abend war ich sogar fast neben dem Sender gesessen. Also Entfernung kann gestern nicht das Problem gewesen sein.

    Habt ihr mir einen Lösungsansatz?

    Vielen Dank im Voraus
     
  2. netstalker

    netstalker HCA Funk- und Netzwerktechnik HCA

    Im Board seit:
    29.03.12
    Zuletzt hier:
    17.10.19
    Beiträge:
    5.201
    Ort:
    Franconian Forrest
    Zustimmungen:
    3.265
    Kekse:
    31.608
    Erstellt: 15.09.19   #2
    Dazu müsste man zunächst mal wissen, welche Frequenzen verwendet werden.
     
  3. SB

    SB Licht | Ton | Elektro Moderator HFU

    Im Board seit:
    04.04.07
    Zuletzt hier:
    17.10.19
    Beiträge:
    3.451
    Ort:
    Bavarian Outback (AÖ)
    Zustimmungen:
    833
    Kekse:
    22.595
    Erstellt: 15.09.19   #3
    Sind denn noch weitere Funkstrecken im Einsatz? Welches System habt ihr genau vom Frequenzband her? SE215 sind die Kopfhörer, die Info ist nicht relevant. Es gibt z.B. T11, H20, K3E,..., welche Variante hast du im Einsatz?
     
  4. docfetzer

    docfetzer Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    17.08.10
    Zuletzt hier:
    15.09.19
    Beiträge:
    49
    Ort:
    Kaufbeuren
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    10
    Erstellt: 15.09.19   #4
    Hallo zusammen,
    also am Boden des Senders steht:

    Model P3T S8 Frequenz: 823-832 MHZ

    Hab auch ein paar Bilder gemacht :

    https://www.dropbox.com/sh/dawbmmqss5sfz06/AABROcmZundX8qLBHb_eCKl3a?dl=0
    --- Beiträge zusammengefasst, 15.09.19, Datum Originalbeitrag: 15.09.19 ---
    Nein meißt nicht.... (gestern auch nicht)
     
  5. netstalker

    netstalker HCA Funk- und Netzwerktechnik HCA

    Im Board seit:
    29.03.12
    Zuletzt hier:
    17.10.19
    Beiträge:
    5.201
    Ort:
    Franconian Forrest
    Zustimmungen:
    3.265
    Kekse:
    31.608
    Erstellt: 15.09.19   #5
    Dieser Frequenzbereich ist die sog. "Mittenlücke" von LTE - der Bereich, der von den Basisstationen und Mobiltelefonen nicht genutzt wird, um den "Hin-/Rückweg" vom Sendemast zum Handy zu trennen.
    Das Problem: Hat man ein aktiviertes LTE-Handy in unmittelbarer Nähe (oder mehrere) gibt es im Empfänger sog. "Zustopfeffekte" - der Empfänger wird durch das Sendesignal (auch wenn es einige MHz daneben liegt) mit soviel Leistung beaufschlagt, dass der (relativ schwache) Sender der IEM-Funkstrecke nicht mehr durchkommt (zum Vergleich: der Shure-Sender hat eine Leistung von 30mW - MilliWatt - 0,03Watt, das Handy eine Leistung von 2Watt).
    Was hilft? nun - keine Sender in diesem Bereich kaufen, wenn man sie schon hat: Alle Handies, Tablets in den Flugmodus - WLan kann an sein.
     
    gefällt mir nicht mehr 1 Person(en) gefällt das
  6. docfetzer

    docfetzer Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    17.08.10
    Zuletzt hier:
    15.09.19
    Beiträge:
    49
    Ort:
    Kaufbeuren
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    10
    Erstellt: 15.09.19   #6
    ajeeee
     
  7. Jürgen Schwörer

    Jürgen Schwörer Offizieller Produkt-Spezialist SHURE

    Im Board seit:
    18.05.04
    Zuletzt hier:
    1.10.19
    Beiträge:
    1.474
    Ort:
    Eppingen
    Zustimmungen:
    431
    Kekse:
    9.500
    Erstellt: 26.09.19   #7
    Servus,

    so schwarz wie "netstalker" das malt ist es in der Praxis nun auch wieder nicht. Es gibt 1000e Funksysteme die in der Mittenlücke störungsfrei betrieben werden.

    Aber die Problematik ist generell schon richtig - die Abhilfe: LTE fähigen Smartphones mindestens 3 m Abstand vom Empfänger.

    Wenn nur ein Funksystem in der LTE Mittenlücke betrieben wird, dieses in die Mitte setzten (also bei ca. 827 MHz) um damit in beide Richtungen den maximalen Abstand zu eventuellen Störungen zu haben.

    Sichtverbindung von Sender zu Empfänger einhalten

    Und letztens - beim PSM300 Empfänger handelt es sich um einen Non Diversity Receiver - sprich nur eine Antenne. Physikalisch bedingt können durch Überlagerung von direktem Funksignal und Reflexionen Drop Outs entstehen. Einen Schritt weiter gehen sollte dann die Verbindung wieder stehen.

    Und bei Mehrkanalsystemen einen Mindestabstand von Sender zu Empfänger von 3 m.

    Hoffe das hilft weiter.

    Besten Gruß
     
  8. netstalker

    netstalker HCA Funk- und Netzwerktechnik HCA

    Im Board seit:
    29.03.12
    Zuletzt hier:
    17.10.19
    Beiträge:
    5.201
    Ort:
    Franconian Forrest
    Zustimmungen:
    3.265
    Kekse:
    31.608
    Erstellt: 26.09.19   #8
    bei nur 3m Abstand und 2 Watt Sendeleistung wären das am Empfänger noch -2,8dBm - deutlich zuviel für einen Empfänger, der als Selektion SAW Filter einsetzt.

    Ich benutze den P300 Prem selbst - allerdings den H20 im „Bezahlberich“ - und bin mehr als zufrieden.

    Nochmal: Handy im Flugmodus - telefonieren oder Internet braucht eh kein Mensch auf der Bühne.
     
  9. Jürgen Schwörer

    Jürgen Schwörer Offizieller Produkt-Spezialist SHURE

    Im Board seit:
    18.05.04
    Zuletzt hier:
    1.10.19
    Beiträge:
    1.474
    Ort:
    Eppingen
    Zustimmungen:
    431
    Kekse:
    9.500
    Erstellt: 01.10.19   #9
    Da hast du recht (ohne es nun nachzurechnen :). Aber das ist ja auch der worst case. Die "3 m Angabe" ist meine Daumenregel die in der Praxis üblicherweise ausreichend ist.

    Grüße
     
Die Seite wird geladen...

mapping