Smartphone als Limiter?

von Dr_Martin, 12.03.19.

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  1. Dr_Martin

    Dr_Martin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.19   #1
    Habe da so eine Idee, die ich ausprobieren will.

    Es gibt eine App (EarMachine) mit Compressor und Limiter.
    https://www.musical-u.com/learn/new-earmachine-app-enhances-your-listening/

    Meine Idee:
    Diese App als "aktiven" Gehörschutz Nutzen.
    Also geräuschdämpfende InEar-Kopfhörer (in meinem Fall Shure SE-215) ans iPhone und dann im Proberaum das Smartphone nur soweit aufdrehen, dass man einen angenehmen Sound hat ohne diesen dumpfen, höhenlosen Sound den man mit normalem Gehörschutz hat.

    Bin mal gespannt wie das klingen wird.

    Hat jemand schon mal so was probiert?

    Gruß


    EarMachine-app-lets-you-enhance-the-sound-you-hear.png


    .
     
  2. Rake5000

    Rake5000 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.19   #2
    Ich verstehe dich so: ihr probt laut mit Monitoren und statt Gehörschutz willst du jetzt InEar Hörer verwenden. Die willst du aber nicht an einen Mixer hängen, wo alle abgenommenen Instrumente zusammenlaufen, so wie man das normalerweise macht. Stattdessen willst du dein Smartphone als Raum-Mikrofon benutzen, die InEars da rein stecken und per App alles komprimieren?

    Prinzipiell gar nicht doof, die Idee. Ich vermute allerdings, dass du zwei Probleme haben wirst:
    1. Latenz. Vermutlich vergehen viele Millisekunden vom Mikrofon des Telefons durch die App bis in deine InEars
    2. Mikrofonübersteuerung. Wenn ihr so laut seid, dass man Gehörschutz braucht, wird das Smartphone-Mikro vermutlich übersteuern und scheußlich klingen. Vergleichbar mit Handvideos von Konzerten.

    Von daher bin ich gespannt: wenn du das ausprobierst, berichte bitte von deinen Erfahrungen!
     
  3. Dr_Martin

    Dr_Martin Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.19   #3
    Ja genau. Wir haben weder Mischpult noch PA da wir Instrumental Surf machen und der Proberaum ist sehr klein und die Drums dadurch relativ laut.

    Gruß
     
  4. Mathias1234

    Mathias1234 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.19   #4
    Dann hilft's evtl, wenn der Drummer sich etwas zurückhält und ihr allgemein etwas leiser probt?

    Ja, auch ein Schlagzeug muss nicht immer laut sein.

    Gruß Mathias
     
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  5. Mfk0815

    Mfk0815 PA-Mod & HCA Digitalpulte Moderator HCA

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    Erstellt: 13.03.19   #5
    Ein Drummer mit dem ich zusammenspiele hat sich jetzt so ein Low Volumn Becken Set besorgt und zudem die Snare mit einem Meshfell probiert. die Bassdrum und die Toms sind eh selten ein Problem. Das hat ganz gut funktioniert im Proberaum. Bei unserem letzten Beislgig hab ich ihn aber dann doch gebeten die "normale" Snare zu nehmen da die ge-down-pimpte sich einfach nicht durchsetzte. Alles in allem waren wir aber wieder mal um ein Stück leiser. So mag ich das, keine Notwendigkeit von Gehörschutz (den ich ja absurd finde wenn man ohnehin die Lautstärke im Griff haben könnte) und man hört alles besser.
     
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  6. Dr_Martin

    Dr_Martin Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.03.19   #6
    Das weiss ich auch, ich mach schon seit 40 Jahren Musik aber wenn du in einem kleinen Raum
    direkt neben den Drums die Becken in Ohrhöhe hast knallt das trotzdem.

    Klar versuchen wir so leise wie möglich zu spielen aber wir machen halt
    Garage-Punk und verhalten und leise gespielt klingt das halt bescheiden bis Kacke.

    Da kann ich direkt in einer Jazzcombo einsteigen

    :-)
     
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