Softwareverzerrer über Fireface 800

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silentnoise
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Hi,

ich bin im Bereich Recording noch sehr neu und benötige eine Hilfestellung:

Ich nutze ein RME Fireface 800 und einen Marshall MG HDFX 100 über welche ich meine Gitarrensounds aufnehme.
Allerdings habe ich das Problem dass ich immer ein sehr starkes Brummen habe wenn ich den Verstärker zw Gitarre und Interface einbaue, egal ob ich den Emulated Line Out nehme oder hinten den Output.

Wenn ich die Gitarre direkt im Fireface anschliesse habe ich absolut kein Brummen.

Der eingebaut Drive vom Fireface ist allerdings mal eher bescheiden und ebenfalls ist es damit ja ebenfalls nicht möglich per Footswitch umzuschalten.

Meine Fragen an euch:

1. Gibt es eine gute Softwarelösung ohne zustzliche Hardware, die Gitarre über den Instr./Line-In des Fireface 800 richtig fett zu verzerren?
2. Was könnte ich sonst alternativ machen? Ich hab im Wohnzimmer nur einen Stromkreislauf und gehe davon aus, dass das Brummen damit zusammen hängt (Mehrere Kabel habe ich schon versucht und rumgetauscht)

LG
 
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Metalmachine69
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Du gehst aus dem "normalen Ausgang" vom Verstärker (da wo man eigentlich eine Box anschließt?) in dein Interface? Damit ist das Interface sehr bald über den Jordan!

Du solltest folgendes tun:
-geh auf: http://lepouplugins.blogspot.de/
-lade eine oder mehrere der kostenlosen Ampsimulationen runter
-lade außerdem LeCab2 runter

dazu brauchst du natürlich noch eine DAW, die VSTs laden kann (reaper, Cubase, wasauchimmer) und eine Impulsantwort von einer Gitarrenbox, die du in den Boxensimulator LeCab2 laden kannst. (google: Imulsantwort gitarrenbox / impulse response cabinet)

=> Gitarre ins Interface, Amp- und Boxensimulation in die DAW laden -> Spaß
 
Telefunky
Telefunky
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das Brummen hängt zwar mit dem Stromkreislauf zusammen, aber 1 einziger macht die Sache deutlich einfacher... zu beheben
(Suchbegriff: Masseschleife oder Groundloop, ein seeeehr weites Feld, gespickt mit wirren Erfahrungen)
im Grunde lohnt es schon, das zu lösen (und am besten auch zu verstehen warum sich das so auswirkt)
es verfolgt einen immer wieder, sobald mehr als 1 Gerät angeschlossen wird. Liegt teilweise an der 'modernen' Art Netzkabel...

eine Software-Lösung hat daneben noch andere Vorteile:
es entsteht kein typischer Amp Pegel, der Raumeinfluss bleibt aussen vor, Mikrofon-Aufbau, Vorverstärkung etc entfällt
das Setup ist speicherbar und kann ggf modifiziert werden, Tausch von Amp-Modell und virtuellen Boxen.

für meine Ohren macht es Mike Scuffham mit S-Gear (mit Abstand) am besten
könnte dir liegen, weil er jahrelang bei Marshall echte Amps entwickelt hat und das natürlich mit einfliesst

damit die Sache kein Nebenthema wird:
die kostenlosen LePou Geschichten taugen nur für voll gegen die Wand gefahrene Metal-Bretter - ist ok und hat auch seine Liebhaber
für alles andere sind sie bestenfalls suboptimal - jmho und damit erledigt ;)

cheers, Tom
 
Novik
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hallo Silentnoise,

Wie und wo genau schließt du denn was an?. Ich hoffe mit dem Output hinten am Vestärker redest du nicht vom Speaker OUtput:eek:
 
ars ultima
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ch hoffe mit dem Output hinten am Vestärker redest du nicht vom Speaker OUtput
Hab ich auch schon befürchtet...

Mit LePou und Scuffhamp wurden jetzt schon zwei Möglichkeiten genannt, aber eben mal son generell: Ja, es gibt mittlerweile sehr viele Ampmodelling-Software, und ich bin mir ziemlich sicher, dass du damit bessere Ergebnisse erzielst, als über den Emulated Line Output eines günstigen TransistorAmps. Letztlich ist das auch Geschmackssache, musst du selbst ausprobieren, welche Software dir da am besten gefällt. Von den meisten gibt es Demos. Neben den genannten gehören wohl noch NI GuitarRig, Peavy Revalver, IK Amplitube, Magix Vandall oder Overloud TH-2 zu den bekannten (kostenpflichtigen) Software-Lösungen.

Aber mal zu dem Umschalten per Footswitch:
1. Wenn man eh alles nachginander aufnimmst (und nicht live), dann ist es üblich, die unterschiedlichen Gitarrensounds auch auf unterschiedlichen Spuren aufzunehmen. Weil die möglicherweise auch unterschiedlich bearbeitet werden müssen. Also wenn man sowas hat wie "Clean in den Strophen, verzerrt im Refrain", dann nimmt man durchaus Stropehn und Refrain separat auf, also da muss man nicht schnell per Fuß umschalten.
2. Wenn man nun so eine Ampmodelling-Software nutzt, dann kann man den Sound eh nachträglich komplett ändern. Denn aufgenommen wird nur das nackte Gitarrensignal.
3. Die großen kommerziellen Pakete lassen sich wahrscheinlich alle per MIDI steuern. Brauchst dnan halt irgendeinen MIDI-Fußcontroller, wenn du unbedingt während des Spielens umschalten willst.
 

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