[solo] Auf welche Akkorde passen welche Modi

von lynn, 08.10.07.

  1. lynn

    lynn Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.10.07   #1
    Hallo,
    seit kurzem hab eich mich mit den verschiedenen modi auseinander gesetzt... aeolisch, dorisch, phyrigisch usw...

    nun ist mit ja bekannt, dass aeolisch = reine moll UND ionisch = reine dur ist.

    soweit so gut. Nun habe ich zum beispiel die Tonart C. - > Tonika C, Subdominate F, Dominate G...blabla und spiele mein solo in A-Moll....ist ja VI. Stufe von C, also parallele Moll.

    So klingt ja alles schön und gut, kann die Moll- Penatonik oder auch Moll- Tonleiter spielen.

    Aber!!...jetzt meine Frage...wenn ich auf beispielsweise Dorisch solieren möchte (pattern ist mir bekkannt) passt das ganze ja nicht mehr. Ist ja auch ein eigenständiger Modus. Aber welceh Akkorde muss ich denn dann nehmen damit es passt? Und wo finde ich sie dann? Im Quintenzirkel doch nicht, oder?

    Danke schonmal im Vorraus
     
  2. MaBa

    MaBa HCA Musiktheorie HCA

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    Erstellt: 08.10.07   #2
    Ich kann dir nicht ganz folgen. Ein a-moll-Solo spielt man über Am oder einer a-moll-Kadenz. Spielst du a-moll über C oder einer C-Dur-Kadenz ist es kein a-moll-Solo mehr.

    Soll dein Solo a-dorisch klingen, dann mußt du dorisch über Am oder einer dorischen Kadenz spielen. Die Akkorde für eine dorischen Kadenz findest du, indem du auf der dorischen Tonleiter die Stufenakkorde bildest.

    a-dorisch:
    Tonleiter: a - b - c - d - e - f# - g
    Dreiklänge: Am - Bm - C - D - Em - F#o - G
    Vierklänge: Am7 - Bm7 - Cmaj7 - D7 - Em7 - F#ø - Gmaj7
    Das sind die gleichen Stufenakkorde wie von G-Dur, nur die Bedeutung hat sich geändert. Am ist jetzt die Tonika.

    Einen Mode kadenziell zu etablieren ist aber gar nicht so einfach, weil das Ohr schnell dazu neigt, in den parallelen ionischen Modus zu kippen. Wichtig ist, immer wieder die Tonika zu spielen.

    Als Kadenzakkorde eignen sich Akkorde,
    • die den markanten Ton enthalten (Bm, D - dorische 6)
    • die sich stark von der Tonika unterscheiden (G, Bm)
    • die sich im gewohnten V-I-Verhältnis auflösen (Em)
    Vorsicht ist beim Dominant-Septakkord und beim halbverminderten Akkord geboten. Bei diesen Akkorden kippt das Ohr all zu leicht in den parallelen ionischen Mode.

    Mit diesem Wissen kannst du in einem a-moll Song auch ein Teil im Mode a-dorisch einbauen,
    Ein kurzes Beispiel (nur Akkorde)...amoll-dorisch.mp3
    A-Teil in a-moll:
    |: Am7 Am7/G | Fmaj7 E7 :|

    B-Teil a-dorisch:
    |: Am7 D :|
    Der Akkord D im B-Teil enthält mit dem f# die dorische Sexte

    Gruß
     
  3. roofonfire

    roofonfire Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.10.07   #3
    n´abend maba,

    sag mal, schon mal darüber nachgedacht, etwas zum Thema Harmonielehre zu veröffentlichen? Vielleicht nicht zwingend als herkömmliches Harmonielehre-Buch, da gibt´s schon ne Menge (wobei ich mir auch das gut vorstellen könnte). Aber vielleicht als größeren online-workshop mit vielen Audio-Beispielen, also viel mehr es bei den klassischen Büchern der Fall ist. Oder als DVD-Tutorial, iTunes-Podcast oder evtl. Website-Angebot, bei dem die Theorie durch viele kurze Audio-Beispiele hörbar gemacht werden kann. Ich würd´s jedenfalls kaufen. Und wenn dazu hier ein Umfrage-Fred eröffnet würde, wüßte ich jetzt schon, mit welchem Ergebnis.

    Grüße
     
  4. Orluk

    Orluk Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.10.07   #4
    Hab ich das jetzt richtig verstanden, dass, wenn man einen Mode spielt, die dazu passenden Akkorde leitereigen sein müssen? Also könnte ich jetzt (rein theoretisch) A dorisch nicht über eine A moll Akkordfolge spielen?
     
  5. silent

    silent Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.10.07   #5
    Richtig, du solltest A-dorisch schon über eine A-dorisch-Kadenz spielen nicht über eine A-Äolisch-Kadenz.

    Wobei natürlich immer gilt: erlaubt ist was gefällt :great: Ein paar "schiefe Töne" können manchmal schon sehr belebend sein.

    @lynn
    Hier findest du eine kleine Intervall-Aufstellung zu den Modes und den passenden Vierklängen, ich hoffe das hilft dir etwas weiter: Modes
     
  6. Orluk

    Orluk Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.10.07   #6
    Aber das schon etwas komisch. Wenn ich jetzt eine II-V-I Kadenz in C habe. Dann spiele ich also bei II D-Dorisch, bei V G-Mixolydisch und bei I C-Ionisch. Und mir fällt auf, dass alle Töne der Modes identisch sind und die Skalen dementsprechend auch.
     
  7. Hans_3

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    Erstellt: 09.10.07   #7
    Bist Du jetzt verblüfft, weil das so einfach ist?:)
     
  8. Orluk

    Orluk Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.10.07   #8
    Naja, dann muss ich keine neue Skalen mehr lernen. Aber wenn ich auf dorisch spiele, dann wechseln die Intervalle der Skala, weil sie jetzt relativ zum Akkord stehen, in dem Fall Dm, oder? Hab ich das richtig verstanden?
     
  9. Hans_3

    Hans_3 High Competence Award HCA

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    Erstellt: 09.10.07   #9
    Kann man so sagen.

    Wobei der Klangcharakter der Kirchentonart-Modes (mit usnahme von lokrisch) jeweils nur durch 1 einzigen Ton entsteht:

    Beispiel 1: Die Tonleiter d-moll enthält ein Bb. Der dorischen Modus jedoch ein H, welcher den Klang eines d-moll6-Akkords erzeugt.

    Beispiel 2: Die Tonleiter G-Dur enthält ein F#. Der mixolydische Modus jedoch ein F, was den Klang eines G7 erzeugt.

    Beispiel 3: Die Tonleiter F-Dur enthält ein Bb. Der lydische Modus jedoch ein F, was den Klang eines Fmaj7 erzeugt.

    usw.
     
  10. Orluk

    Orluk Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.10.07   #10
    Du meinst jetzt mit dem mixolydischen modus g-mixolydisch und nicht den mixolydischen Modus von g. Denn letzteres sollte ja die gleichen Töne enthalten.
     
  11. lynn

    lynn Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.10.07   #11
    Soo ich habe auch nochmal eine Frage. und zwar ist mir immer noch nicht gaanz klar wie ich an die benötigten Akkorde komme für Beispielsweise A-Dorisch

    Also ich weiss -> bei der dorischen Tonleiter liegen die Halbtonschritte beim 2. & 3. Schritt. und beim 6. & 7. Schritt. Das seh ich ja wenn ich die reine Dorische Tonleiter in D notiere. defgahc..

    hmm und nun übertrage ich das auf a und erhalte die Tonleiter mit : a - b - c - d - e - f# - g

    So, und sind das schon die Akkorde die ich verwenden kann oder muss ich jetzt noch jeweils iwelche leitereigenen Dreiklänge bilden?

    Also kann ich nun hier mein Wissen anwenden mit A-> Tonika, D-> Subdomninate , E-> Dominate,....
     
  12. looonylight

    looonylight Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.10.07   #12
    Hi!

    Also was hier geschrieben wird verwirrt mich schon arg: Der eine(MaBa) sagt, wenn man dorisch spielen will, brauch man eine dorische Kadenz. Die anderen(Orluk und Hans_3) sagen aber, dass man in einer C-Dur Kadenz(z.B. II-V-I) auch(hier über die II) dorisch spielt.
    Für mich ist das irgendwie nicht in Einklang zu bringen. Kann mir das jemand erklären?
     
  13. MaBa

    MaBa HCA Musiktheorie HCA

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    Erstellt: 09.10.07   #13
    Die Frage hatte ich oben schon beantwortet. Um Kadenzen zu bilden, benötigst du die Stufenakkorde von a-dorisch. Die Stufenakkorde sind aber die gleichen wie von G-Dur. Einzig die Bedeutung ändert sich, da jetzt Am die Tonika ist.
    Welche Akkorde bei einer modalen Kadenz funktionieren, unterscheidet sich von der normalen Dur- oder Moll-Kadenz. Nicht in jedem Mode ist die Stufe IV oder V als Kadenzakkord brauchbar. Deswegen ist es bei modaler Harmonik nicht üblich, zwischen Subdominant- und Dominantklängen zu unterscheiden. Es wird nur noch unterschieden - Akkord hat Tonikafunktion oder Akkord hat Kadenzfunktion oder Akkord ist für eine Kadenz nicht verwendbar. Die Kriterien für die Entscheidung hatte ich oben auch schon aufgezählt.

    Besonders gut eignen sich die Akkorde als Kadenz-Akkorde, die den dorische Sexte enthalten, weil sie direkt auf den dorischen Mode hindeuten.
    Außerdem ist es wichtig, daß die Tonika Am bzw. Am7 immer wieder gespielt wird, damit das tonale Zentrum erhalten bleib.

    Hier sind ein paar typische dorische Kadenzen (a-dorisch)
    | Am Gmaj7 Am | Am Bm7 Am | Am D Am | Am Em7 Am |

    Gruß
     
  14. silent

    silent Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.10.07   #14
    Hi looonylight,

    nein das passt schon zusammen.

    In einer Kadenz in C-Dur klingt eine Melodie in den Tönen von C-Dur, über einen d-Moll-Akkord, wenn die spezifischen Töne von D-dorisch einfließen und das dorische Feeling zu dorisch in das Spiel gewollt einfließen, dorisch und nicht Dur (Klangfarbe), auch wenn die Kadenz und die gesamte Melodie zur Kadenz nach Dur strebt.

    Anders verhält es sich wenn die Kadenz einen D-dorischen Charakter hat, dann strebt die Melodie zu einem Endpunkt in dorisch, auch wenn die Melodie über C-Dur mit den oben genannten Kriterien einen Dur-Charakter (Klangfarbe) erhält, wird die gesamte Melodie auf D-dorisch streben.

    Lies dir mal folgenden Link durch, im ersten Teil des Postings gebe ich einen Tipp zur Verständnisübung zu unterschiedlichen Skalen mit geleichen Tönen (hier die Dur- und Moll-Pentatonik), im zwieten Teil übertrage ich das auf die Modis.

    Modes

    Vielleicht hilft dir das etwas.
     
  15. Hans_3

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    Erstellt: 10.10.07   #15
    Theoretisch ist es schon so, dass sich über II der dorische Modus ergibt und über V der mixoloydische. Allerdings treten die Modi hier klanglich nicht sehr aufällig hervor, wenn das Ganze immer wieder auf I endet.

    Davon ausgehend ergibt sich:

    Das heißt, in dem Moment wo wir z.B. von II-V-I (dm G C) das C weglassen, das der Hörer bislang zurecht als Grundtonart empfunden hat, ensteht was Neues, z.B. dm G dm G dm G usw. Jetzt empfindet das Ohr nämlich d-moll als Tonart. Da jedoch kein (äolisch) Moll dazu gespielt wird sondern dorisch bzw. mixolydisch ist die Wirkung natürlich ganz anders, als wenn wir wieder aufs ionische C zurückkehren.

    Von C ausgehend einige weitere gängige Folgen:

    F G F G F G (lydisch und mixolydisch)

    F G dm G .... (lydisch, mixolydisch, dorisch)

    G F/G ... (mixolydisch, lydisch)


    Die "modale" Spannung ensteht dabei auf 2 Arten gleichzeitig:

    1. Sollten die Tension-Notes natürlich gespielt werden, also beim G sollte halt die kl. Septime (F) im Solo vorkommen, beim dm ein die gr. Sexte (H).

    2. Drängen solche Folgen (da man sie wie in den Beispielen ja mit dem Tonmaterial der C-Leiter bespielt) "gefühlt" immer zur Auflösung nach C. Da diese Erlösung jedoch nicht erfolgt, bleibt die modale Spannung erhalten.
     
  16. MaBa

    MaBa HCA Musiktheorie HCA

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    Erstellt: 10.10.07   #16
    Ist im Prinzip nicht wiedersprüchlich. Es kommt darauf an, ob ein Mode herausstechen soll oder nicht.

    Wenn du in einer C-Dur-Kadenz über Dm dorisch und G7 mixolydisch spielst, fügt sich das Spiel sauber und stimmig in das tonale Umfeld von C-Dur ein. Das Tonmaterial unterscheidet sich nicht von C-Dur. Ein Zuhörer wird nichts ungewöhnliches bemerken. Im Prinzip ist das "In-Modi-Denken" hier nur für den Solisten eine Hilfe.

    Soll ein Mode für den Zuhörer hörbar werden, muß der Zuhörer den Grundakkord des Modes als Tonika wahrnehmen. Dazu eignen sich spezielle Kadenzen, die die speziellen Eigenheiten des Modes noch hervorheben.

    In meinem Beispiel oben habe ich in einem a-moll-Stück einen a-dorischen Teil eingebaut. Die Tonalität vom a-moll-Teil bleibt erhalten, nur der Mode ändert sich für ein paar Takte. Am Ende der 8 Takte wechsel ich wieder nach a-moll zurück.

    Gruß
     
  17. relact

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    Erstellt: 10.10.07   #17
    Hy Lynn,

    ich hab in meinem Impro Thread ein ausführliches Kapitel (Post) zum Thema die "Klangfarbe der Modi" verfasst. Darin findest Du eine Tabelle, außerdem eine Aufstellung, welche Grundakkorde zu welchem Modus - und umgekehrt - passen.

    Hier der Link: https://www.musiker-board.de/vb/tab...melzen-tonleitern-auf-basis-pentatonik-3.html

    Greetz relact
     
  18. Orluk

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    Erstellt: 10.10.07   #18
    Also kann man sehr wohl, dorisch über eine äolische Kadenz spielen, wenn es eben gerade dorisch klingen soll?
     
  19. MaBa

    MaBa HCA Musiktheorie HCA

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    Erstellt: 24.10.07   #19
    Entschuldige wegen der späten Antwort...

    Nicht wirklich! Höchstens, wenn es falsch klingen soll.
    Ein Hörbeispiel sagt mehr, als große Erklärungen. Deshalb höre dir mal die beiden MIDI-Sequenzen an. Jede Sequenz enthält zuerst die eine äolische Akkordfolge, dann eine dorische Akkordfolge. Die verwendeten Harmonien:

    Äolisch
    | Am . . . | G . F . | Am . . . | G . F . |

    | Am . . . | Em. . .| Am Dm | Am. . .|

    Dorisch
    | Am . . . | G . D . | Am . . . | G . D . |

    | Am . . . | G . . . | Am . D . | Am. . .|

    1) äolische Melodie über äolischer Akkordfolge + dorische Melodie über dorische Akkordfolge:
    Hier paßt Melodie und Harmonien zusammen.

    2) dorische Melodie über äolischer Akkordfolge + äolische Melodie über dorischer Akkordfolge:
    Hier kommt es an einigen Stellen zu Dissonanzen. Die Dissonanz entsteht, wenn die dorische große Sexte mit der äolischen kleinen Sexte zusammentrifft.

    Gruß
     
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