Songtext:"Eine wahre Liebesgeschichte"

von Melf, 07.04.08.

  1. Melf

    Melf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.04.08   #1
    Eine Wahre Liebesgeschichte

    Als ich durch die Straßen strich,
    auf der Suche nach dem Glück,
    sah ich in einem blühenden Garten dich
    und mein Herz öffnete sich ein Stück.

    Deine Haut ist blass wie Mondenschein.
    In deinen Augen verliert sich gar das Meer.
    Eine Stimme könnte nicht lieblicher sein
    doch dein Wesen wirkt von Einsamkeit schwer.


    Ich ging bedächtig zu dir hinüber
    und mein Herz schlug schnell.
    Du hattest auch Blicke für mich über
    dein Stolz leuchtete wie die Sonne hell

    Wie sollte ich dich denn gewinnen?
    Wie sollte ich sagen was mich plagte?
    Manch einer fängt deswegen an zu spinnen.
    Als ich dich ansah und schließlich sagte.

    Deine Haut ist blass wie Mondenschein.
    In deinen Augen verliert sich gar das Meer.
    Eine Stimme könnte nicht lieblicher sein
    doch dein Wesen wirkt von Einsamkeit schwer.


    Deine Augen begangen zu tränen
    und lächelnd kamst du zu mir.
    Du schienst diesen Tag zu ersehnen
    und ich gehörte jetzt zu dir.





    Entstanden: 31.03.2008

    Hintergrund: Mjoa sollte man eig. schon am Titel erkennen können.

    geplante Instrumentation: Ich denke es wird so in richtung Geige und/oder Harfe gehen. Auf jeden Fall nichts elektrisches.

    Musikrichtung: Joa fällt mir grad kein Name ein dafür aber es wird wohl sehr stwark in die Richtung mit Musik unterlegtes Gedicht gehen. Oder so in der Art von "Subway to Sally - Eisblumen". Wer es nicht kennt einfach mal bei youtube unter "Subway to Sally - Eisblumen" suchen.

    Ergänzungen: Mja hat jetzt keinen besonderen anlass und gibt mir n paar Tips da ich noch net so wirklich gut bin. :great: Falls noch infos benötigt werden einfach nachfragen
     
  2. willypanic

    willypanic Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.04.08   #2
    Hi,
    es ist ein Gedicht.
    Als Songtext wär mir das wohl zu schwülstig, wenn ich das hören würde.
    Also ist deine Intention es nur mit Musik zu hinterlegen, schon der richtige Weg.
    Es fällt mir nur schwer, nach mehrmaligem Lesen die Ernsthaftigkeit darin zu sehen.
    Die Wortwahl und die Reime sind teilweise belustigender Natur (bitte nicht böse sein) so, dass
    böswillige Zeitgenossen auf eine Pointe bestehen könnten, die einem Happy-End nicht nahe kommt.
    Soweit mein Eindruck.
    Grüße
    willy
     
  3. sepia-toned

    sepia-toned Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.04.08   #3
    Also ja, ich schließ mich da willy eigentlich an. Sprachlich ist der Text ziemlich gehoben, wobei einige Zeile dann doch wieder nicht so ganz in den Kontext passen, z.B. "Du hattest auch Blicke für mich über" ist ja wieder eher umgangssprachlich.
    Ich weiß nicht ganz, wie ich es ausdrücken soll, aber irgendwie klingt die gehobene Sprache eher erzwungen und macht deshalb vielleicht ein bisschen das Gefühl des Textes kaputt. Für mich zumindest, ist vielleicht auch Ansichtssache.
    Aber...wenn ich das mal noch anmerken darf: Ich würde die erste Zeile vielleicht ändern, weil für mich klang das ziemlich komisch "...Straßen strich";). Der Reim geht dann zwar flöten, aber das passt einfach nicht. Vielleicht ist das auch eine der Stellen, die eher "belustigend" wirken.
     
  4. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 08.04.08   #4
    Hi Melf,

    ich kann mich da anschließen und es vielleicht etwas konkreter machen.
    Also ich gehe davon aus, dass das lyrisch-poetische gewollt ist - das unterstreicht auch die von Dir angesprochene Umsetzung.

    Was dabei sehr stört sind Brüche in Sprache und Stil der Lyrik - das wirkt ungewollt komisch - deshalb bezeichnet man das als Fallhöhe: wenn es Plumps macht, lacht man halt. Leute wie Heinz Erhard waren da Meister drin.

    Ich tacker mal an, wo überall diese Brüche drin sind - willy hat es ja auch schon gesagt und sepia ein Beispiel gebracht:
    Eine Wahre Liebesgeschichte

    Als ich durch die Straßen strich,
    auf der Suche nach dem Glück,
    sah ich in einem blühenden Garten dich
    und mein Herz öffnete sich ein Stück.

    Deine Haut ist blass wie Mondenschein.
    In deinen Augen verliert sich gar das Meer.
    Eine Stimme könnte nicht lieblicher sein
    doch dein Wesen wirkt von Einsamkeit schwer.

    Ich ging bedächtig zu dir hinüber
    und mein Herz schlug schnell.
    Du hattest auch Blicke für mich über
    dein Stolz leuchtete wie die Sonne hell

    Wie sollte ich dich denn gewinnen?
    Wie sollte ich sagen was mich plagte?
    Manch einer fängt deswegen an zu spinnen.
    Als ich dich ansah und schließlich sagte.

    Deine Haut ist blass wie Mondenschein.
    In deinen Augen verliert sich gar das Meer.
    Eine Stimme könnte nicht lieblicher sein
    doch dein Wesen wirkt von Einsamkeit schwer.

    Deine Augen begangen zu tränen
    und lächelnd kamst du zu mir.
    Du schienst diesen Tag zu ersehnen
    und ich gehörte jetzt zu dir.


    By the way: der Titel ist schon ein Bruch. Für ein lyrisch-poetisches Werk ist es vollkommen unwichtig, ob das wirklich so stattgefunden hat - also eine wahre Geschichte ist. Im Vorgergrund steht die "innere" Wahrheit - die Wahrhaftigkeit des Geschilderten.

    Einzelne Worte habe ich jetzt nicht angetackert - es gibt da noch ein paar Stellen, wo ich eine poetischere Wortwahl anraten würde. Zunächst geht es mal um eine Klärung, was Dir so vorschwebt, denke ich mal.

    x-Riff
     
  5. Melf

    Melf Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.04.08   #5
    @ sepia-toned

    Erzwungen ist das nichts immer wenn ich mir was zusamreime kommt erst sowas in der Art raus^^ Is mitlerweile schon normal gworden bloß das durchziehen klappt halt nicht immer. Natürlich könnte ich das auch anders Formulieren bloß dann würde ich das wahrscheinlich noch lustiger anhöhren weil viele das gehobene bzw. ältere Deutsch garnet mehr so richtig kennen was eigentlich schade ist.

    So das dazu

    Dann das mit dem Strich ist für mich eine ganz normale formulierung die auch öfters in anderen Liedern höhre die einen ähnlichen Sprachstil haben von daher hab ich mir da halt garnichts böses bei gedacht.

    So dann weiter im Text. Es soll ja sconn alles gehoben sein und ich weiß nicht so recht wie ich das Formulieren soll das auch noch das Reimschema eingehalten wird. In der Sache bin ich immer ganz genau und ich kann keine Texte ohne Reime schreiben. Geht einfach nicht da hab ich ne innere Blockade. aber schön finde ich das bis jetzt noch nicht viel übern Refrain gemeckert wurde da der für mich da ziehmlich wichtig ist.
     
  6. Hephaistos

    Hephaistos Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.04.08   #6
    Ich will ja nich verunsichern...aber irgendwie hab ich, als ich den Refrain gelesen hab, gleich an Subway to Sally gedacht *g*...nich dass das unbedingt abgekupfert ist...aber so ein bissle 0 8 15 isses ja schon...also nichts gegen den Text an sicht...aber manchmal sollte man aufpassen, dass man noch interessant und einzigartig bleibt, glaube ich...oder es ist gewollt....Lied für die Freundin oder so darf da ja ruhig einen Standard haben^^
     
  7. Melf

    Melf Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.04.08   #7
    @ Hephaistos

    Ja kann sein das das etwas nach S2S klingt da ich sehr viel Subway und In Extremo und so was höhre. Naja ich hab ja auch noch texte die dem garantiert net ähneln aber da hab ich das auch nochnet gehört und somit kommt eine alte These von mir wieder auf:
    Musik ist das was einem Beeinflusst ohne das man es merkt
    Naja gabs bestimmt mal so in der art schon vor allem da es sowas bei uns anner schule als Zusatzfach gibt wo man dann verschiedene Musik mit wirtschaftlichen und so verknüpfen muss. Wenns soweit is das ich das nehmen kann hoffe ich mri dadurch das mich das musikalisch um einiges weiter bringt.
     
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