So kostete die 14x6,5 Ludwig Supraphonic jahrelang immer so um die 500€. Jetzt sind wir bei über 800€. Das ist doch ein Witz. Da müsste der Dollarkurs ja ums doppelte gestiegen sein.
Derartige Preissteigerungen sind natürlich ziemlich ärgerlich! Deine € : $ - Rechnung stimmt allerdings so nicht ganz

:
Warenkäufe in Größenordnungen die die Großhändler tätigen in Fremdwährung, werden idR über Kurssicherungsgeschäfte (Währungsswaps) abgesichert. Werden diese Swaps durch eingetroffene Kursveränderungen "gezogen", kosten sie nochmals Geld.
Für die Sicherheit bezahlt man also zweimal. Das steckt zum einen in der Kalkulation. Zum zweiten bewirkt beispielsweise eine Kursänderung des US-$ um, sagen wir 30 €-Cent (teuerster Eurokurs war übrigens mal um ca. 1,48 ,
aktuell ca € 1,06 !!, das sind sogar 42 cent ), folgendes:
wenn Du 500 Euro in $ haben willst, bekommst Du bei einem Kurs von 1,36 = 680 US $ ,
bei einem Kurs von 1,06 bekommst Du aber nur 530 US $ !! Eine Differenz von 150 $ nur aus dem Kursunterschied (alles ohne irgendwelche Kosten des Geldverkehrs)
Das ist natürlich stark vereinfacht beschrieben. Hilft aber nix, je nachdem wann der Händler zu welchem Kurs eingekauft hat und ob und welche Kurssicherugnsgeschäfte er parallel abgeschlossen hat, kommt man relativ schnell zu saftigen Steigerungen. Meistens werden dann noch allgemeine Preiserhöhungen mit ins Beutelchen eingepackt und schon sind wir (wie bei der Ludwig) bei 60 % mehr für den Endkunden.
Alles was die Händler in $ einkaufen müssen, ist also deutlich teuerer als in der jüngeren Vergangenheit. Die Zeiten des billigen Dollars sind iM leider vorbei.