soundmässig viel unterschied zwischen den lautsprecherkabel?

von Veeti, 20.09.20.

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  1. Veeti

    Veeti Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.09.20   #1
    hallo,

    was darf ich mir soundmässig für meinen fender topteil und box zwischen den diversen lautsprecherkabel erwarten? sei es jetzt vovox, monster, sommer usw. was es alles gibt ?
    und was spielt die länge für eine rolle im sound?

    desweiteren habe ich einen tipp gelesen und wollte fragen ob ihr wisst was damit gemeint sein könnte für ein 2x12 cabinet?!:
    Reports are that 12-guage wire is used. I always rewire my cabinets with 12-gauge wire, which wasn’t a big deal for me. It just makes sense to me to use beefier wire to the speakers.

    danke!!
     
  2. gidarr

    gidarr Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 20.09.20   #2
    Die Frage hört sich stark nach Hifi-Voodoo an: https://gitec-forum.de/wp-content/uploads/2016/01/lautsprecherkabel_p1.pdf

    Verdächtiger Tippfehler: Es handelt sich offensichtlich um das amerikanische System American Wire Gauge, kurz AWG.
    Eine alte Erkenntnis sagt, dass dickere Kabel zwar keinen besseren Klang ergeben, aber (meist fremde) Geldbörsen dicker machen!
     
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  3. B.B

    B.B Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 20.09.20   #3
    es macht garkeinen Unterschied.

    grüße B.B
     
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  4. Veeti

    Veeti Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.09.20   #4
    interessant und trotztdem gibt es soviele zu unterschiedlichen preisen...und die länge spielt auch keine rolle ob ganz kurz oder oder etwas länger...?!

    das kann sein - aber was ist damit gemeint die kabel intern in der box zwischen den lautsprecher? und wo kriegt man überhaupt dickere kabel?
     
  5. InTune

    InTune Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 20.09.20   #5
    „Sound“ ist die eine Sache, die andere ist die Auslegung der Verkabelung auf die übertragene Leistung.
    Das sind im Falle einer Lautsprecherbox sind das schon ein paar Watt. Ein Instrumentenkabel oder einfachster Klingeldraht ist da die falsche Wahl.
     
  6. gidarr

    gidarr Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 20.09.20   #6
    Eine Form von Luxus - und der Profit ist dann auch höher.


    Hier geht es doch höchstens um ein paar Meter?


     
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  7. Tremar

    Tremar Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.09.20   #7
    Wichtig ist, zwei paar Schuhe zu unterscheiden:

    "Zu" dünne Kabel stellen tatsächlich einfach ein Risiko dar, weil sie die Leistung nicht transportieren können. Das ist das Eine.

    Das Andere ist der Sound. Ab 10m (sagt die Faustregel) beginnt man unter Umständen, eine gewisse Dämpfung wahrzunehmen.

    Kurz: 1,5 Quadrat-mm, bis 10m Länge: Kein Problem.
     
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  8. netstalker

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    Erstellt: 20.09.20   #8
    Zu den zu dünnen Kabeln gesellt sich noch der seit Dekaden propagierte Schwachsinn der Hersteller als Lautsprecheranschluss eine Klinkenverbindung zu benutzen........das ist definitiv der schwächste Punkt im (Power-)Signalweg.
    Würde jemand in der normalen Installationstechnik 100 oder mehr Watt über eine Kontaktfläche von (wenn es hoch kommt) 1 qmm zu schicken, bekäme der auf die Finger - Musiker lassen sich das (bis auf wenige löbliche Ausnahmen mit Speakon) gefallen.
    Ich tausche zumindest auf Boxenseite die Buchse aus und benutze 2 x 1,5mm Ölflex als Kabel.
     
  9. Tremar

    Tremar Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.09.20   #9
    Bei mir SpeakOn auf XLR.
    Ehrlich gesagt halte ich das auf der Powerseite bereits für Schwachsinn.

    Es gilt eher auf der Input-Seite, mit anderen Worten von der Gitarre zum Amp. Die Signale auf dieser Leitung sind sehr, sehr viel kleiner. Was ja auch der Grund ist, weshalb Gitarrenkabel eben einen geringeren Querschnitt haben, als Boxenkabel.

    Das, in Verbindung mit dem von netstalker angesprochenen Blödsinn, als Anschlussvariante für Lautsprecher Klinken zu verwenden, führt ja gerade zu der Gefahr: Keine Gitarrenkabel für die Verbindung zwischen Amp und Box benutzen!
     
  10. Absint

    Absint Registrierter Benutzer

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  11. Veeti

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    Erstellt: 20.09.20   #11
    noch eine andere frage wenn ich den sound und den punch einer 2x12 box auch live rüberbringen will, muss sie dann mit 2 statt mit einen mikrofon abnehmen und über die pa schicken? und falls ja wie mische ich das oder einfach 2x die selbe einstellung?
     
  12. Uhu Stick

    Uhu Stick Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.09.20   #12
    Ziemlich wenig Unterschied auf jedenfall. Ich hab vor einiger Zeit mal einen recht akkuraten Test gesehen. Kurzfassung: Unterschiede zwischen gut und billig sind im 1:1 Vergleich grade noch so zu erkennen.



    Also ich behaupte mal, alles was eine sinnvolle Länge in einem Bühnenumfeld sind, spielt das eine sehr untergeordnete Rolle. Da bei einem Lautsprecherkabel Leistung durchgeht, ist die Einstreuung von äußeren Störquellen vernachlässigbar. Hauptsache das Ding hat, wie hier schon angesprochen, einen ausreichend großen Leiterquerschnitt. Das dürfte aber bei annähernd 100% der im Handel erwerblichen Lautsprecherkabel zutreffen.

    Wenn man den Punch rüberbringen möchte, ist das hauptsächlich eine Sache das man das Abnehmen beherrscht. Man kann die fetteste 412er so abnehmen, das da nur Höhengebrinsel rüber kommt. Das Equipment ist im Vergleich zu den Fähigkeiten des Tonmanns zweitrangig. Standart ist jedenfalls 1 Mikro. Mit 2 eröffnet man sich mehr Soundmöglichkeit, und ebenso die Möglichkeit das Frequenzbild auch ohne EQ-Manipulation am Mischpult zu beeinflussen, aber auch mehr Fehlerquellen etc.
     
  13. B.B

    B.B Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 20.09.20   #13
    @netstalker

    Speakon wäre schön, aber ich sehe da keinen Weg hin. Wenn nicht mindestens ein paar große Hersteller sich da zusammen abstimmen, und den "Industriestandard" ändern gilt wohl weiterhin, "das haben wir schon immer so gemacht"

    @Veeti

    Wie gesagt, ist das Aufgabe des Tonmans, und nicht deine. Man kann natürlich in eine 2x12 zwei verschiedene Speaker einbauen. Häufig werden, gerade im Studio, auch zwei Mikro benutzt. Eine solche klassische Kombination ist die aus einem ShureSm57 und ein Royer 121. Da muss man aber wissen was man tut, sonst bekommt man Phasenausschlöschungen etc. Das Sm57 ist allein schon empfindlich genug bezüglich positionierung.

    Da allein ein 121er über 1000 Euro kostet, bist du, wenn du da rumprobieren willst mit einem Torpedo Captor x, Oxbox oder einer ähnlichen IR-Lösung im Zweifel besser aufgestellt.

    Was die Vovox Kabel betrifft. Das ist für mich bestenfalls ein Lifestyle Produkt. Bei den Hifi-Fritzen mit ihren 1000-euro Kabeln ist es imho schon beinahe Betrug.

    grüße B.B
     
  14. Theo Sexton

    Theo Sexton Registrierter Benutzer

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    Ich kenne den Gitarristen einer deutschen ehemals Top-Ten-Beatband, der seine Box aus einem 100 W-Hiwatt per Klingeldraht betrieb und daran nicht Verwerfliches fand. Ich benutze oft schlichtes billiges 1,5 Quadrat Stromkabel für die Boxen. Eine Box an meinem uralten Silver Jubilee läuft über ein wunderschönes Textil-ummanteltes Kabel - von einem 50er-Jahre-Bügeleisen. Und das arbeitet prima.

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  15. C_Lenny

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    Erstellt: 20.09.20   #15
    Irgendwie schrillen bei mir immer sämtliche Alarmglocken, wenn Du einen Thread startest, lieber @Veeti ;). Unabhängig davon, dass im MB das Thema (Lautsprecher-)Kabel inkl. damit stets einhergehender Glaubens-/Wissens-Postulate fast bis zum Erbrechen durchgekaut wurde....(ein paar spontane Beispiele nur aus dem E-Git-Sub [im PA-Sub gibt's auch noch reichlich mehr]:


    ...hat diese Nachfrage
    nun überhaupt nichts mit dem Thema "Kabel" zu tun :o.

    Aufgrund etlicher "Anekdoten" aus der Vergangenheit (s.o. Stichwort "Alarm") mache ich daher hier lieber wieder zu :engel:.

    LG Lenny (für die Moderation)
     
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