Soundverlust mit Di Box?

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maim
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Hi!

Ich habe grad ein neues Audio-Interface bekommen, dummerweise benötige ich es u.a. zum aufnehmen meiner Dean Razorback(High Output Humbucker).
Da es sich nämlich um das Focusrite Scarlett 2i2 handelt, habe ich das schon oft in Foren behandelte Problem, dass selbst bei runtergedretem Gain der Eingangskanal übersteuert.
Ärgerlich! Da die Preamps des Focusrite super sind, möchte ich eigentlich nicht darauf verzichten..
Eine Alternative wäre dies hier:

https://www.thomann.de/de/lexicon_lambda_studio.htm

Nun hab ich gehört, dass eine Lösung wäre, den Pegel der Gitarre mit einer Di-Box zu drosseln und über den Line Eingang aufzumehmen.
Ich frage mich nun, ob die Aufnahmequalität unter so einer Maßnahme leiden würde oder nicht.

Ebenfalls ärgerlich wäre es, jetzt noch eine Di-Box kaufen zu müssen, wo ne halbwegs gute wohl auch um die 30,-€ kostet..
 
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Telefunky
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lass mich raten... du spielst mit der Gitarre ein strammes Metalbrett...
und kein Country-Picking ;)
dann lass mal krachen - beim Sound beisst da die Maus keinen Faden ab. Weder so noch so...

Dreh einfach an der Gitarre das Volume etwas runter. Das Clippen des Wandlers IST tatsächlich unangenehm.
Falls da ein klein wenig Höhenverlust sein sollte (unwahrscheinlich), kannst du den im Aufnahmeweg ausgleichen.
Beim Scarlett ist es egal was du dazwischenhängst, das lambda ist imho darunter anzusiedeln.

Selbst mit einem RME oder Apogee Wandler wäre deine Sorge (speziell bei härteren Sachen) unnötig.
Das sind Nuancen im Verhältnis zu dem, was da noch an Verarbeitung folgt...

cheers, Tom
 
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maim
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Danke für die Antwort!
Richtig geraten:D, allerdings nehm ich auch clean gespielte Passagen auf, wo man dann sicherlich die Übersteuerung bemerken würde..
Jedenfalls werd ich mir nun wahrscheinlich eine direct Box anschaffen, sowas braucht man ja sowieso immer mal wieder..
 
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sorry - da irrst du.
Das Übersteuern der Wandler hörst du auch in einem verzerrten Signal raus. (!)
Es ist eine andere Art der Verzerrung, die besonders unangenehm klingt.
Eine DI im Gigbag zu haben, kann nie schaden :great:
ich kenne die Gitarre nicht und konnte das auf Abbildungen nicht sehen...
falls die auch eine aktive Schaltung hat, kannst du sie ruhig auch mal am Line-In probieren.

cheers, Tom
 
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Jap, ich hatte dich da falsch verstanden..
Jetzt stellt sich die Frage ob aktive oder passive Di-Box..
Wie du schon angemerkt hast, kann es ja bei passiven zu Verlusten in den sehr hohen bzw. sehr tiefen Bereichen kommen..
Also wäre eine aktive, welche ja dann mit Phantomspeisung aus dem Scarlett betrieben werden kann klüger, oder?
Sowas quasi:

https://www.thomann.de/de/art_xdirect.htm

Fragt sich nur, ob es Unterschiede zwischen dem Line - in und dem Inst. - In am Scarlett gibt.
Hehe..soviele Fragen um eine Gitarre vernünftig in den PC zu bekommen:rofl:
 
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ich würde immer eine passive Box nehmen, oder eine aktiv-passive wie die Countryman Type 10
(die kostet aber etwas mehr... eine Anschaffung für's Leben sozusagen)

eine passive DI hilft live immer bei Brumm-Problemen (Potentialtrennung), bei aktiven ist das nicht sicher.

der erwähnte Höhenverlust bezog sich aber auf die heruntergeregelte Gitarre
bei passiven Schaltungen tritt dann eine leichte Dämpfung des PU ein - was aber normal und oft gewünscht ist (!)
ist in deiner Gitarre eine Batterie, funktioniert sie vermutlich genauso gut am Line-In.
Dann tritt auch keine Höhendämpfung auf. Probier einfach mal, bevor du dich in unötige Kosten stürzt.

die Countryman DI oben kostet doppelt so viel wie dein Interface...
selbiges ist ordentlich, aber die Qualitätsunterschiede, die du befürchtest, kann es gar nicht haben
nur die Nerverei mit dem Pegel - und das einfachste ist eben der Lautstärkeregler am Instrument. ;)

cheers, Tom
 
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Alles klar, danke für die Tip's!
Ich werd's mal mit einer Palmer Pan 01 versuchen, die scheint mir gut und solide für alles mögliche zu sein.
 

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