Spannungswandler für Little Mark III aus den USA

von deJuli, 26.07.10.

  1. deJuli

    deJuli Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.07.10   #1
    Hi,

    Habe mir wie der Titel schon sagt einen Little Mark III von Markbass aus Kanada bestellt. Nun muss ich wegen dem Amerikanischen Netzteil die Spannung umwandeln. Leider sind diese Spannungswandler nicht ganz billig und werden je nach Belastungsgrenze teurer.

    Da der Amp 600 Watt hat bräuchte ich eigentlich einen Spannungswandler bis 750W. Jedoch habe ich jetzt schon öfter gelesen dass bei einem BassAmp maximal zweistellige WattBelastungen aufkommen.

    Meine Frage ist nun, reicht also doch ein kleinerer Spannungswandler (beispielsweise bis 100W), welcher wesentlich leichter,kompakter und vorallem günstiger wäre, oder muss ich mir wirklich so ein globiges und teures Teil (bis 750W) kaufen?

    Danke im Vorraus
    Julian (;
     
  2. Norbert

    Norbert HCA Bass Amps/Elektronik HCA

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    Erstellt: 26.07.10   #2
    Gegenfrage: wo hast Du denn den Unfug gelesen?

    Wenn der Amp 500W leistet, muß das Netzteil auch 500W + Verluste + Reserven liefern können, also liegst mit 750 VA schon richtig.
    (Markbass LM II liefert auf Dauer ca. 420 W an 4 Ohm, nachzulesen in Bass-Quartely irgendwann in 2008 oder 2009).

    Daß der Amp umschaltbar wäre (auch nicht mit Steckbrücken innen) ist mir nicht geläufig.


    Hat der Kanada Amp 110 oder 127V?
    Einfachste Möglichkeit: einen ordentlichen 750VA Trenntrafo kaufen, der sekundär 2 x 115 V Wicklungen hat; die schaltest Du parallel und baust das Ganze in ein VDE-gerechtes Gehäuse ein (Schutzsicherung /Automat als Trafoschutz nicht vergessen). Damit hast auch das ganze Problem mit evtl. Brummschleifen erledigt.

    Ordentliche Trafos gibts im Fachhandel bei Bürklin, Conrad von versch. Herstellern mit und ohne Gehäuse.
    (gerade gefunden bei Conrad-Business: Block Trenntrafo STEU 800/23, 230v / 2x 115V, 800VA) der hat niedrigen Einschaltstrom und geringe Streuverluste, streut also kaum in die Tonabnehmmer)

    Irgendwelche billigen Wandler kannst vergessen, weil der Markbass selbst schon ein Schaltnetzteil eingebaut hat, das ein niederohmiges Netz "sehen" möchte; daher ist ein solcher Trafo mit richtig "Kern" Pflicht.

    Damit bist Du aber mit sicherheit teurer dran, wie wenn Du den Amp in D gekauft hättest. (Trafo: 157€ netto).

    Ist leider so - den Zahn mußte ich Dir ziehen


    Norbert
     
  3. gorgi

    gorgi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.07.10   #3
    Das mit zweistelligen Wattzahlen ist grober Humbug.
    Bass ist ein reiner Leistungsfresser, damit wir unser Instrument richtig "gefühlsecht" rüberbringen braucht man meist schon Leistung jenseits der 100Watt. Alles natürlich noch von Membranzahl abhängig, aber für mich gilt der Grundsatz:
    Für einen durchsetzungsfähigen Sound und ein gutes Pfund Reserve sollte der Amp schon ungefähr 300Watt Sinus-Leistung bringen.
    Bei Gitarren sind solche hohen Leistungen deutlich seltener. Ein Gitarrist kann sich meist schon mit einem 30Watt Übungscombo in der Probe durchsetzung mit seinem ohrenbetäubenden Lärm :D
     
  4. mobis.fr

    mobis.fr Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.07.10   #4
    evtl langt es die sicherung oder so auszutauschen. schreib doch markbass deswegen mal eine mail oder lasse dich in einem guten musikgeschäfft, mit werkstatt, beraten.

    ich finde es erschreckend, dass markbass nicht wie genz benz oder auch TC electronic "weltweit" einsetzbar ist.
     
  5. NoUseFor

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    Erstellt: 27.07.10   #5
    Markbass will nicht, und das zurecht, dass clevere Leute auf die Idee kommen in Übersee zu kaufen. Das gibt meist nur Ärger! Denn durch den Zoll und Einfuhrumsatzsteuer mit zusammen über 20% lohnt sich das schon wegen der marginalen Ersparnis (Versand kommt ja auch noch drauf) nicht. Dazu hast du ein echtes Problem, wenn du einen Defekt hast! Denn dann kannst du den Amp nicht zum deutschen Vertrieb schicken, sondern den Versand nach USA oder Kanada blechen und die müssen sich damit rumplagen. Hier in Deutschland gibt es ja 3 oder sogar 4 Jahre Garantie.

    Zudem ist es schon arg konterkariert zu einem Mini-Amp einen fetten Spannungswandler mitzuschleppen.

    Auf der Markbass-Seite steht klipp und klar:

    Markbass amps/combos are manufactured to be sold and used in the country of purchase, and they are factory preset to that country's voltage.
    Due to homologation issues, the voltage may not be changed.

    Das heißt im Klartext: Markbass wird dir bei dem Problem nicht helfen! Außerdem verlierst du, wenn du am Amp rumwerkelst deinen Garantieanspruch.
     
  6. deJuli

    deJuli Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.07.10   #6
    Danke für die Antworten dann weiss ich jetzt bescheid und werde mal orakeln was ich jetzt tue (;

    (kann geschlossen werden)
     
  7. NoUseFor

    NoUseFor Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 27.07.10   #7
    Meine Empfehlung: Wenn der Amp noch nicht geschickt wurde, Kauf stornieren und rückabwickeln.
     
  8. elkulk

    elkulk Bass-Mod & HCA Bass/Elektronik Moderator HCA

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    Erstellt: 28.07.10   #8
    Hallo,

    das

    ist sicherlich ein Ziel, was man haben kann.

    Ob es aber tatsächlich "zurecht" verfolgt wird, möchte ich hier mal in Frage stellen. In anderen Bereichen gibt es solche "Kleinstaaterei" schon lange nicht mehr (das nennt sich dann "Globalisierung" - mit allen Vor- und Nachteilen).
    Und technisch gesehen ist es aus meiner Sicht Kleinkrämerei, das Netzteil nicht etwas flexibler auszulegen. Die Kosten erhöhen sich dadurch auch nicht allzu sehr.

    Kundenfreundlich finde ich es aber auf keinen Fall.

    Um Missverständnissen vorzubeugen sei noch gesagt:
    Mit alle dem möchte ich offen lassen, ob es aus meiner Sicht sinnvoll ist, einen Amp in den USA zu kaufen. Auch möchte ich nicht der Globalisierung das Wort reden.


    Gruß
    Ulrich
     
  9. Cervin

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    Erstellt: 28.07.10   #9
    Ich (bzw. die Firma für die ich arbeite) mach ja Import&Export von Netzteilen Hauptberuflich. Deswegen wage ich mal zu behaupten die Preise von den Dingern ganz gut zu kennen ;) Und ein Universal einsetzbares Netzteil "free input" Kostet einfach ERHEBLICH mehr, als eines mit fix input. Das lässt sich auch nicht durch die Höhere Masse an Netzteilen mit free input ausgleichen. MarkBass legt hohen wert darauf günstig zu sein, und so versuchen die natürlich auch jeden Cent Ersparnis wahr zu nehmen, und wir reden hier von mehr als ein paar cent. Bei PC Netzteilen ist das (je nach Qualität) ein Fabrikpreisunterschied von etwa 4USD (und MEHR), das ist verdammt viel!

    Andere gründe werden bei der Entscheidung sicherlich nicht schaden, aber die werden auch nciht die Hauptrolle spielen.

    Angaben für Spannungswandler beziehen sich logischerweise auf die Ausgangsleistung. Sonst bräuchten wir bei 230V in der tat weniger als bei 110V.

    Was mich aber wiederrum zu der Frage führt: Auf wie viel Volt läuft eine Bassbox?
    Ich mein, nur weil 750W am Ausgang der Endstufe anliegen, müssen die es am Eingang noch lange nicht tun, wenn die Spannung eine andere ist (was ja mitunter der Sinn eines Netzteiles ist ^^)
     
  10. elkulk

    elkulk Bass-Mod & HCA Bass/Elektronik Moderator HCA

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    Erstellt: 28.07.10   #10
    Hi Fabian,

    klar rechnen die bei Markbass.

    Aber ein paar Euro mehr bei 675€ Verkaufspreis: macht es das tatsächlich aus? - Für mich wiegt das den Verlust an Kundenfreundlichkeit nicht auf, auch wenn nur wenige europäische Käufer jemals in die Verlegenheit kommen werden, nicht auf 230V/50Hz zu treffen.


    Gruß
    Ulrich
     
  11. Cervin

    Cervin Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 28.07.10   #11
    Das macht sogar einen sehr großen unterschied.
    Im EK feilsche ich um jeden cent und suche jede Konfiguration, die es ermöglicht, es günstiger zu machen.
    Man redet hier von Sachen wie Ersatzsicherung beilegen? Ein-Schalter verbauen? Kabellänge um 5cm verkürzen?
    Bei einem unterschied von 4USD mach ich einen Luftsprung :D
    Für mein aktuelles Projekt ist genau das z.B. Thema. Ich kaufe nur ein paar hundert ein, aber für zukünftige Projekte ist mir der Preis zu hoch. d.H. ich verhandle schon, das die nächste Produktion mit 230/240V FIX ausgeliefert wird, aber eben bei höherer Bestellmenge. In meinem beispiel sind das bei 1000 Stück immerhin 4000USD Gewinn, den ich mehr machen kann.
    Bei Geräten die aus so vielen Einzel"teilen" bestehen, wird ja nicht direkt das ganze, sondern erst mal das einzelne Kalkuliert. Ob das jetzt 0,1% oder 10% der gesamt summe ausmacht, ist erst mal egal.
    Am ende machen 4USD bei einem Amp im Fabrikpreis übrigens mehr aus, als man meint. Sowohl Groß- (bei instrumenten eher vertrieb) als auch Einzelhandel kalkulieren prozentual. Da sind 4USD unterschied nach aufschlag vom Vertrieb schonmal knapp 5USD und nach EH schonmal 7,50USD die der Endkunde mehr zahlen muss. Andersrum können aber auch 7,50USD Gewinn pro Stück sein, die dazwischen stehen.
    Wenn der EH die möglichkeit hat für 345€ (fix in.) oder für 350€ (var. input) Einzukaufen, dann nimmt der sicher auch den fix in, denn wer achtet beim kauf hier schon darauf? :D Dafür könnte man mit einem 5€ besserem Preis in der Preissuchmaschine stehen als die konkurenz... bei gleichem Gewinn ;)
    Und so weiter... das wichtigste ist aber der erste Gewinn: Kauf ich als deutscher vertrieb 10.000 Amps, sind das 40.000USD Unterschied. Der verlust durch den Kunden, der den Amp wegen des inputs nicht kauft ist dagegen doch gering :D
    Gründe hat es also einige.
    Die 4USD sind übrigens eher ein geringer Wert für wirklich "free in". Dazu kommen noch so Sachen wie RoHs,
    und gegebenenfalls einem Zertifikat mehr und wir reden aktuell noch von nahezu dem doppelten preis ;)
    (jedenfalls solang es noch RoHs freie Produkte gibt)
     
  12. elkulk

    elkulk Bass-Mod & HCA Bass/Elektronik Moderator HCA

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    Erstellt: 28.07.10   #12
    Hallo Fabian,

    ich weiß das alles. So funktioniert das eben bei den meisten Herstellern, Vertrieben etc.
    Und leider rechnen viele Kunden genauso.

    Aber bei einem Amp für über 600€ handelt es sich mMn ja nicht mehr einfach um Massenware mit niedriger Halbwertszeit. Wenn man mal schaut, wie lange etwas teurere Amps teilweise gespielt werden ...

    Aber wir sind zunehmend off topic - ich habe mich eben nur am "zurecht" von NoUseFor gestört, was mMn als eine nicht weiter begründete Äußerung unbedingt hinterfragt werden musste.


    Gruß
    Ulrich
     
  13. NoUseFor

    NoUseFor Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 28.07.10   #13
    Wie sich gezeigt hat, habe ich das völlig zurecht benutzt.
     
  14. Cervin

    Cervin Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 28.07.10   #14
    Klar :) Aber ein Netzteil kommt hier selten aus der eigenen Herstellung, sondern wird bei erfahrenen Fabriken/Herstellern in Auftrag gegeben (oder schon fertig gekauft). Da kauft Markbass ja ein wie jeder andere auch, und verhandelt auch genauso. Das mit der Langlebigkeit ist ja ein wichtiger Punkt (gerade bei Netzteilen, die in vielen Geräten ja due Größte Schwachstelle darstellen) aber hat ja nichts mit der Eingangsspannung zu tun. Ausser man geht wirklcih davon aus, das die Geräte - je länger sie im Betrieb sind - wirklich ins weit entfernte Ausland auswandern. Aber ich denke nicht das dieser Aspekt Kaufmännische Beachtung finden wird, jedenfalls tut er das bei uns nicht. Free Input wird hier verlangt, wenn nicht absehbar ist, in welchem Land sich welcher Erfolg einstellt. So bleibt man nicht auf Beständen sitzen :)
    Oder eben für Geräte die wirklich an verschiedenen Stellen eingesetzt werden bzw die Produktionsmenge so gering ist, dass sich der unterschied nicht so arg bemerkbar macht.
    Am häufigsten sieht man ja auch die manuellen Umschalter zwischen 110V und 230/240V. Die halten sich finanziell noch einigermaßen in grenzen. Der Servicegedanke wird da bei den meisten aber wohl mit der letzte sein.
    Allerdings muss man auch bedenken, dass man dann verschiedene Zertifikate braucht, wenn man mit verschiedenen Netzteilen arbeitet. Muss also schon ein merklicher
    Preisunterschied sein.
    Ein dadurch resultierendes Importproblem (graumarkt) für Enduser von den US nach Europa ist natürlich auch eine geschickte Maßname ;)

    Was aber zum Thema ist, ist eher die Zwischenfrage, wie viel Volt bei so einem Endstufenausgang anliegen,
    und wie viel demnach am Eingang anliegen muss. Einfach nur zur klären, wo denn diese aussage mit den
    zwei stellen her kommt ;)
     
  15. elkulk

    elkulk Bass-Mod & HCA Bass/Elektronik Moderator HCA

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    Erstellt: 28.07.10   #15
    Hi,

    die Leistung in Watt ist nicht allein von der Netzspannung abhängig! Die kann man ja passend für die Endstufentransistoren rauf- bzw. runtertransformieren.
    Die Frage der Leistungsaufnahme eines Verstärkers ist von vielen Faktoren abhängig; - man denke nur daran, dass manche Amps, deren Endstufenleistung weit unter den 230V x 16A = 3680W liegt, die an einer haushaltsüblichen Steckdose möglich sind, beim Einschalten die 16A Sicherung auslösen können, weil Ihr Einschaltstrom zu hoch liegt.

    Also z. B ganz wesentlich eine Frage des Netzteils ...

    :bad: Klar, wenn man nur liest, was man lesen will und sich keine Gedanken macht, welche Bedeutung manche Wörter haben. :rolleyes:

    "zurecht" beinhaltet eine ethisch-moralische Wertung - und ich habe hier und auf der Markbass-Webseite nicht lesen können, womit das Vorgehen von Markbass ethisch-moralisch begründet wird. ;)

    Fabian hat es ökonomisch begründet und seine Begründung fand ich gut nachvollziehbar ...


    Gruß
    Ulrich
     
  16. icymikey

    icymikey Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.07.10   #16
    das würde ich nicht machen.
    geräte aus den staaten sind (sofern keine bandbreite an spannung und frequenz angegeben ist z.B. 100V-120V 50Hz-70Hz) nur und ich meine auch nur für eine Spannung von 110V bei 60Hz ausgelegt.
    ich weis nicht, welche dimensionierung die Spulen im Amp selbst haben aber:

    Spulen haben die eigenschaft, dass bei sinkender Frequenz der Blindwiderstand sinkt und somit die gesamtleistung steigt.
    wenn man jetzt noch die Spannungserhöhung von 5V dazunimmt kann es gut sein, dass diverse bauteiledurch den erhöhten stromfluss wesentlich mehr hitze abgeben als dass, wofür sie konzipiert sind.

    edit: auserdem ist die ganze sache mit dem "Selbstbau Trafo Projekt" nichts für Laien und sollte nur von Fachkräften, bzw. von Leuten mit sehr viiiel erfahrung durchgeführt werden, da wir hier von spannungen jensaits der 50V reden und das ganze ab dieser grenze stark gesundheitsgefährdent sein kann
     
  17. Norbert

    Norbert HCA Bass Amps/Elektronik HCA

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    Erstellt: 28.07.10   #17
    Hallo Mickey,


    mir ist schon klar, daß Trenntrafo und 220V etwas für Fachleute ist (ich zähle mich von Berufswegen dazu).

    Ich gehe davon aus:
    1. deJuli ist kein Fachmann, sonst hätte er sich die Frage mit Trafo / wandler für 220/1xx V erspart
    2. Bei dem Preis, den ich genannt habe bleibts ja nicht, dazu Gehäuse usw. und Arbeitszeit / Prüfung
    dann sind wir locker bei > 200€. -> wird sich das Teil erst recht nicht bauen
    3. deJuli wird allmählich die Erleuchtung kommen, daß die Folgekosten des Schnäppchens den Preisvorteil ziemlich zunichte machen, vom 0-Service mal abgesehen.


    Norbert
     
  18. deJuli

    deJuli Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.07.10   #18
    Das stimmt leider ...

    Deshalb verkauf ich den AMP jetzt wieder (habe natürlich auf das Netzteilproblem hingewiesen).

    Beim nächsten AMP, oder generell bei größeren Anschaffungen lass ich das Ausland lieber mal raus ...

    aber dennoch und nochmals vielen Dank für die Antworten (;
     
mapping