Spezielle Hörgeräte für Musiker?

  • Ersteller Ersteller drowo
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  • #81
Ganz einfach:

Ich verwende dazu den Testgenerator Und starte den Sinus Generator bei 500 Hz und fahre die Frequenz mit dem Mausrad hoch bis ich den Ton nicht mehr höre. Du merkst dann, wie der Tone bei gewissen Frequenzen nach rechts oder links wandert.

Testgeneratoren gibt es sicher auch als kostenlose Software zum Download.
 
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  • #82
Ich verwende dazu den Testgenerator Und starte den Sinus Generator bei 500 Hz und fahre die Frequenz mit dem Mausrad hoch bis ich den Ton nicht mehr höre. Du merkst dann, wie der Tone bei gewissen Frequenzen nach rechts oder links wandert.
Bei welcher Lautstärke machst Du das und was für einen Schluß ziehst Du aus dem Re/Li Auswandern?
 
  • #83
Bei normaler Abhörlautstärke, mit der ich auch Musik höre.
Wenn z.B. bei 1200 Herz das Signal nach links wandert, muss die Frequenz entweder rechts angehoben oder links abgesenkt werden, damit es wieder mittig ist.
 
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  • #84
@dieterc3 ...Habe das nun mal gemacht. Aber anscheinend ist mein Li/Re Unterschied relativ gering, denn ich habe mit Kopfhörer keine eindeutigen Auswanderungen nach Rechts oder Links festgestellt... Habe mir nun mal das VST3 Plugin HEARS Perfection besorgt, und werde damit mal etwas "rumspielen"... :) . LG, Frank
 
  • #85
Hallo zusammen. Ich hänge mich mal an.
Brauche auch zwei Hörgeräte.
Habe derzeit zum Test Phonak Audéo L50-RT.
Sprache verstehe ich damit gut.
Allgemein ist das auch in Ordnung.
Habe Schirmchen drauf, welche auch noch Außengeräusch durchlassen.

Wenn ich allerdings draußen bin, klingt meine eigene Stimme, als stünde ich in einem kleinen Badezimmer. Sehr seltsamer Raumhall. In Innenräumen ist das nicht der Fall.

Was mich viel mehr stört:
Musik ist damit nicht sinnvoll hörbar.
Diverse einzelne Frequenzen klirren fürchterlich.
Für Proben und Auftritte nehme ich eh mein InEar System und passe mir die Frequenzen im EQ des Mixers an.
Aber zum allgemeinen spielen oder Programmieren meines Keyboards und Abmischen der Aufnahmen ist das untauglich. Und das wäre mir schon wichtig.

Was Bluetooth zum Telefonieren angeht: sobald die BT Funktion aktiv ist, wenn man zB. den Code ins Telefon eingibt, schalten die Außenmikrofone auf Empfindlich, sodass ich bei jeder Aktion am Telefon für ca. 10 Sekunden massives Rauschen höre.
Telefonieren ist für die Gesprächspartner ebenfalls nicht gut, da sie jedes Umgebungsgeräusch verstärkt hören. Also keinerlei Stimmisolation, eher das Gegenteil. Selbst gehen im Zimmer und zwitschernde Vögel werden verstärkt wahrgenommen. 😐

Musik oder Hörbuch kann man damit aus gleichem Grund auch nicht hören. Es rauscht und alle Umgebungsgeräusche werden massiv verstärkt. Die Klangqualität ist zudem unterirdisch.Völlig deppert.
Mir scheint, die Bluetooth Funktion wird als „Telefon“ mit sehr niedriger Bitrate hergestellt. So kann sich das natürlich nicht vernünftig anhören. Mir ist natürlich bewusst, dass die BA Treiber nur eine begrenzte Klangqualität und Frequenzumfang darstellen können. Aber es ist sehr klar, dass hier die Bluetooth Verbindung das Problem ist.
BT ist aber auch kein wichtiges Thema für mich. Kann ich drauf verzichten.

Gut finde ich allerdings, wenn die Geräte Anpassungsfähig per App sind.
Die L50RT bieten leider auch hier nur die Option die Lautstärke zu regeln.
Eine Mehrband-EQ für diverse Situationen wäre schon hilfreich.

Gibt es, stand 07.2026, Empfehlungen, welche ich in die enger Wahl ziehen sollte?

Ich muss dazu aber sagen, Geräte für 7.000€ kann ich mir nicht erlauben.
Bei 2K€ ist Ende.

Freue mich auf Tipps.
 
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  • #86
Aus Deinem Text lese ich genau, was ich auch erlebt habe. Man kann alles irgendwie einrichten, aber nie in den schnellen Wechseln, die eben so passieren.

Es ist eben nicht eine Phase (Minuten oder Stunden) in denen man Sprache verstehen muss und dann legt man sich entspannt in den Sessel und hört Musik. Alles wechselt in irrem Tempo und jede Elektronik ist zu langsam für entsprechende Anpassungen.

Deshalb suche ich schon lange ein Setup mit
offenen großen Kopfhörern - leicht und vollkommen an der Luft, Direktschall bleibt vollkommen ungehindert
Ein oder mehrere omnidirektionale Mikros oben am Bügel
Eigentlich nur ein Höhenboost
Analog Technik - also ohne Verzögerung, damit es keine so komischen Effekte bei der Mischung mit dem akustischen Direktschall gibt.

Was haltet ihr davon und habt ihr so etwas schon gesehen?
 
  • #87
@LordB

Die meisten Hörgeräte haben eine Funktion zum automatischen Unterdrücken von Störgeräuschen. Das ist zwar im Alltag recht nützlich, wirkt sich bei mir aber so aus, dass ich im Auto nach einiger Zeit z.B. keine HiHat mehr höre.

Da man bei den meisten Phonak Hörgeräte mehrere Programme einrichten kann, habe ich bei mir ein eigenes Programm zum Musikhören und Musik machen einrichten lassen. Ohne die ganzen Funktionen und mit entsprechend angepasstem EQ.

Auch kann der Hörakustiker die Umgebungslautstärke beim Telefonieren über Bluetooth einstellen.

Wenn Du Schirmchen verwendest ist ein brauchbares Musikhören über Bluetooth meiner Meinung nach fast nicht möglich, da der Bassbereich keinen Druck aufbauen kann.

Ich verwende gerne den AKG 240 Studio und den Austrian Audio Hi-X60 als Kopfhörer. Der Austrian Audio ist zwar geschlossen, hat aber genug Platz für die Hörgeräte.

Allerdings drehe ich dabei die Hörgeräte mit der Phonak App etwas leiser (mit der App 2 Stufen), da sonst die Höhen zu präsent sind und die Hörgeräte kurz vor dem Rückkoppeln sind.

Ich brauche bei jedem Hörgeräte Tausch ungefähr 3 - 4 Sitzungen beim Hörakustiker, bis alles passt. Bei meinen ersten Hörgeräten waren es sogar 6 Sitzungen.
 
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  • #88
Freue mich auf Tipps.
Mein neues HG hat Null Zusatzfunktionen. Es soll einfach nur die problematischen Frequenzen verstärken und unter meine Kopfhörer passen ohne das es anfängt zu pfeifen.
Windunterdrückung hatte ich beim ersten als Zusatzfunktion, aber nur seltenst gebraucht.
Mein neues HG ist so klein, dass ich damit keine störenden Windgeräusche wahrnehme. Was ich auf jeden Fall empfehlen würde ist ein Gummistöpsel, also dass das Teil das direkt in's Ohr kommt schön anpasst und nicht zu hart ist. Das kostet ein paar Euro mehr, die du allerdings sparen kannst wenn du auf Schnulli-Funktionen verzichtes.
Ich bin mit Geers zufrieden und weil ich keine Zusatzfunktionen will hatte ich nur ca. 200€ Kosten, den Rest übernimmt ja die Kasse alle 5 Jahre.
 
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  • #89
@abolesco , wie hört sich Musik damit an?

Denn das ist mein Thema. Wenn ich „mal eben“ was am Keyboard spielen will, sind die aktuellen Phonak ungeeignet.

Schnickschnack muss ich nicht haben.
 
  • #90
@abolesco , wie hört sich Musik damit an?
Wenn ich mein Hörgerät (hab' bis jetzt nur eins rechts) drin habe habe ich auf beiden Ohren den gleichen und gleich lauten Sound. Das ist ja Sinn und Zweck der Sache.
Wichtig ist sich beim Einstellen des HG zu konzentrieren und dem HG-Akustiker vorher genau zu sagen was man möchte und was nicht. Ich hebe meiner Geers Tante gesagt dass sie szs. die Frequenzen so anpassen soll, dass ich auf dem kaputten Ohr genau so höre wei auf dem nicht ganz so kaputten. :)
Schirmchen habe ich nicht dran, und ich weiß auch nicht so recht wie ich mir das vorstellen soll?
Du könntest deine ja vlt. auch neu justieren lassen?
 
  • #91
Ich habe diese und bin mit extra eingestelltem Musikprogramm sehr zufrieden damit. Bandproben damit sehr gut, Bierzelt bleibt etwas schwierig wegen der massiven Geräuschkulisse dort, aber immerhin Sprachverständlichkeit dort auch besser... Hatte 3 verschiedene. Die Signia haben "gewonnen"... Liebe Grüße Frank
 
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  • #92
Schirmchen habe ich nicht dran, und ich weiß auch nicht so recht wie ich mir das vorstellen soll?
Das sind die Gummiteile am Ende des Lautsprechers. Die Dinger, die im Orden abdichten. Sehen halt aus wie kleine Schirmchen, oder Quallen.
 
  • #93
Gestern Beth Hart Konzert mit den Signia... Musikprogramm, Lautstärke etwas runter, da es sowieso recht laut war (also somit nur die Höhen etwas angehoben)... War gut. Habe auch nur die kleinen Silikonhütchen, keine Otoplastiken, da meine Hochtonschwerhörigkeit nicht immens stark ist und deswegen die Natürlichkeit des Klanges besser erhalten bleibt, weil die normalen Geräusche mehr noch auch durchkommen damit und nur meine "Problemfrequenzen" zusätzlich etwas angehoben werden. David Garret hat Widex Hörgeräte, aber die taugten mir tatsächlich weniger als die Signia (jeder ist anders...)... Also die besseren Geräte mehrerer Hersteller selber testen (bei einem Geschäft, das NICHT markengebunden arbeitet, das war mir wichtig, da man sonst die "Hausmarke" aufgeschwatzt bekommt). Für Musiker muss man (leider) die teureren Varianten nehmen, da nur diese auch den Sonderfall "Musik" ordentlich abbilden können... Je billiger, desto mehr nur auf eine Sache ausgerichtet, nämlich die reine Sprachverständlichkeit...
 
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  • #94
Das sind die Gummiteile am Ende des Lautsprechers. Die Dinger, die im Orden abdichten. Sehen halt aus wie kleine Schirmchen, oder Quallen.
Alles klar, sowas hatte ich mal vorrübergehend als ich mein neues Hörgerät zum Testen hatte. Das taugt imho nicht viel, jdf kein Vergleich zu einem echten angepassten Stöpsel* mit Luftloch usw.

*hab' jetzt mal nachgeschaut. Die Dinger nennen sich Otoplastik und werden nach Abdruck vom Innenohr gefertigt. Die 33,50€ würde ich jederzeit wieder berappen.

edit: wenn das/die Teil/e fertig sind wird das HG nochmals kallibriert vom Akustiker.
1784734023870.webp

 
  • #95
Das taugt imho nicht viel, jdf kein Vergleich zu einem echten angepassten Stöpsel* mit Luftloch usw.
... Das kann man so nicht sagen. Hängt von der Art der Schwerhörigkeit ab. Manchmal ist es sogar GEWÜNSCHT, dass die Abdichtung nicht soooo perfekt ist (wie z.B. bei mir), da dann die Mischung aus natürlichem Ton und in das Ohr verstärktem Ton stärker ist und somit das Gesamtsystem evtl. natürlicher klingt. Ich habe auf Anraten meiner Akustikerin sogar mal mit ner kleinen Nagelschere in die Schirmchen noch 2 Schlitze geschnitten, um noch weniger Abdichtung zu haben.
 
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  • #96
Bei mir soll definitiv Außenschall durch gelassen werden.
 
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  • #97
Manchmal ist es sogar GEWÜNSCHT, dass die Abdichtung nicht soooo perfekt is
Ja klar. Ich hatte das vlt missverständlich ausgedrückt. Mein Ohrstück hat ja auch ein Loch, die Akkustikerin hat das sogar noch etwas nachgebohrt.
 
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  • #98
@abolesco , magst Du mir bitte mitteilen, welches Model Du exakt hast?
 
  • #100
Dankeschön 🙏

Bin bei der Suche nach dem Gerät auf die Webseite hörshop gestoßen, welche viele Testberichte und Infos, auch in Bezug auf Eigenmarken und welcher Hersteller dahinter steckt.

Das bringt mich ebenfalls weiter.
Werde mir ein Netzdiagramm mit diversen Faktoren und meiner Gewichtung erstellen. Die nehme ich dann zum Hörakustiker mit.

Ich danke für euren Input.
 
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