Squier Jazz Bass zum Fretless umbauen: Erfahrungen, Fallstricke?

von toubsen, 18.02.07.

  1. toubsen

    toubsen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.02.07   #1
    Hallo,
    ich hab mir diesen Bass bei ebay geschossen, um ihn zum Fretless umzubauen:
    eBay: Fender Jazzbass, Squier. (Artikel 150088022163 endet 13.02.07 19:30:00 MEZ)

    Da wohl nicht jeder Bass zum Umbau geeignet ist (Griffbrettholz zu weich usw.), wollte ich eure Meinung einholen, ob das bei diesem Instrument überhaupt Sinn macht

    Die Bünde wollte ich mit der Lötkolben-Methode entfernen und anschließend mit Holzkit auffüllen. Da mir Fretless mit Bundmarkierungen nicht gefällt, würde ich anschließend das Griffbrett dunkel lackieren oder beizen. Lassen sich auf diese Weise die Bundstreifen überdecken bzw. lässt sich Holzkit überhaupt lackieren oder Beizen? Verändert sich dadurch der Sound des Instrumentes?

    thx
     
  2. ets-otto-2

    ets-otto-2 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.02.07   #2
  3. Klotz_der_Barbar

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    Erstellt: 18.02.07   #3
    das griffbrett ist Palysander wenn ich mich nicht irre. Eigentlich ist es laut bass-experten im laden meines vertrauens zu weiches Holz. geeignet wäre ebenholz oder ahorn da diese hölzer hart genug sind.
    Ich selbst hab aber drauf ge*#+t und es mit nem Yamaha RBX 270 (auch Palysander ) gemacht gerade vor na woche. Bis jezt noch keine furchen oder rillen zu entdecken
     
  4. StÖfn

    StÖfn Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.02.07   #4
    Hallo!

    Beizen wirst du das Holzkitt wohl nicht können, und an sich würde ich das Griffbrett lieber Lackieren und dann mit Boots oder Parkettlack drüber gehen.
    Palisander an sich dürfte nicht zu weich sein, das ist afaik schon recht hartes Holz.
     
  5. toubsen

    toubsen Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.02.07   #5
    @Stöfn: Verändert Boots- oder Parkettlack den Klang? wenn ich etwas wirklich nicht will, ist es dieser Jacko-typische schnarrsound.
    hab mal den rbx-270 als Fretless angespielt und war von dem klang sofort angetan. Der hatte allerdings PJ-Pickups.
    @Klotz: hast du das Griffbrett noch irgendwie behandelt?
     
  6. Voronwe

    Voronwe Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.02.07   #6
    ich habe längere Zeit auf nem selbstgebauten Fretless genau dieser Art gespielt. Klappte Prima, also habe nur gute Erinnerung, allerdings ist das schon länger her und ich war eher noch Anfänger, da hat man vllt andere Ansprüche. Allerdings gehörte der meinem Lehrer, also ganz so schlecht war es dann wohl doch nicht ;)
     
  7. Klotz_der_Barbar

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    Erstellt: 22.02.07   #7
    also Ich hab das ganze etwas barbarisch gemacht:
    Bünde mit na zange rausgerissen
    grob abgeschliffen
    hozkit aus der tube großzügig in die ritzen gepresst
    Mit nem schwingschleifer abgeschliffen
    fein nachgearbeitet mit schleifpapier
    und son holzöl aus griffbrett gemacht

    effektive arbeitszeit etwa 2 stunden (abgesehn vom troknen und Holzkitt kaufen)
     
  8. Klotz_der_Barbar

    Klotz_der_Barbar Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.02.07   #8
    oh wegen den bundmarkierungen:
    den holzkitt den ich hatte gab es in vielen farben die man mischen kann, ich weiss nicht wie das dann wird, aber er verfärbt sic hnicht beim trocknen, also mit nem bissel zeit geht das zu mischen denke ich
    ich wollte die markierungen allerdings haben ist leichter so und ich werde mir auch noch nen rictigen fretless besorgen das ding hab ich nur zum üben umgewandelt
     
  9. Driver 8

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    Erstellt: 22.02.07   #9
    Palisander eignet sich zum Fretless Griffbrett allerdings grundlegend eher als Ahorn. Ahorn mag zwar sehr widerstandsfähig gegenüber größerer Verformung und trotzdem einigermaßen flexibel sein (deshalb gerne für den Hals verwendet), aber als bundloses Griffbrett eignet es sich grundlegend nur, wenn man fein säuberlich mehrere Schichten Lack drüberpinselt. So gelesen und gesehen im BassPlayer. Auch für ein Palisandergriffbrett kann diese Behandlung nicht schaden, vor allem wenn man sehr raue Saiten spielt. Allerdings muss man sich als Fretlessbassist daran gewöhnen, dass das Griffbrett hier das Langzeitverschleißteil ist, nicht die nicht vorhandenen Bünde. ;)

    Gruß,
    Carsten.
     
  10. bullschmitt

    bullschmitt Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.02.07   #10
    Palisander ist grundsätzlich härter als Ahorn PUNKT.
    Ahorn hat noch einen ganz anderen Nachteil => Empfindlich gegen Feuchtigkeit.
    Deswegen sind Ahorngriffbretter IMMER lackiert.
    Palisander/Rosewood KANN man lackieren.
     
  11. StÖfn

    StÖfn Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.02.07   #11
    Ich will nicht Klugscheisser oder so spielen und habe von Holz ja eh nicht so viel Ahnung aber woher weisst du das?
    Denn von Palisander und Ahorn gibt es ja jeweils über Hundert Arten [je nach Quelle auch 200]
     
  12. Klotz_der_Barbar

    Klotz_der_Barbar Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.02.07   #12
    Oha,
    ich hoffe das die kritik nicht auf mich prasselt, denn ich habe an sich nur wiedergegben was mir der kerl im laden erzählt hat.
    Mir war das eh egal ob hat oder superhart so schlimm wirds schon nich werden, ich höre jezt immer wierde palysander ist gut genug der kerl meinte nich, und dem vertrau ich aber wenn das schwchsinn oder miniml der unterschied ist wo er erzählt hat dann glaub ich euch gerne, nur dass das ganze nicht auf mich zurück fällt (srry für ungeordnete Gedaken)

    Grüße​
     
  13. bullschmitt

    bullschmitt Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.02.07   #13
    https://www.musiker-board.de/vb/bastelecke/106411-uberblick-tonhoelzer.html

    Und danach scheisst du weiter klug - okay ?
     
  14. mk1967

    mk1967 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.02.07   #14
    Also, bei dem Preis kann man das bestimmt mal riskieren.:great:
    Meinen 84er Squier Jazz z.B. hat mein Vorbesitzer in den 80ern zum Fretless umbauen lassen (beim Gitarrenbauer). Bin ich seit fast 20 Jahren absolut glücklich mit - je nach Anschlag ist er klanglich total variabel, von jaco-hart bis Richtung Eberhard-Weber-weich.
    Der hat natürlich auch ein Palisandergriffbrett. :rolleyes: Das dürfte zusammen mit dem Erlenkorpus vieles am Klang ausmachen. (Gegen Fenders Jaco Bass aus den 90ern z.B. hätte ich ihn nie eingetauscht.)
    Carsten hat recht, das Griffbrett ist nun mal Verschleißteil, besonders wenn man (wie ich) fette Roundwounds spielt ;) , aber dann muß das Ding eben ab und an mal zum Gitarrenbauer, der das Griffbrett neu abrichtet. Und irgendwann braucht er mal ein ganz neues, aber dann würde ich wahrscheinlich wieder Palisander nehmen. Ebenholz würde mir zu hart klingen.

    Michael
     
  15. toubsen

    toubsen Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.02.07   #15
    Der Bass ist gestern angekommen.
    Klingt um Längen besser als mein wesentlich teurerer Yamaha JB :eek: .

    Verstehe inzwischen echt nicht mehr warum Yamaha-Bässe so über den grünen klee gelobt werden. Meiner ist kopflastig, hat wenig Höhen und beim slappen klingt die E-Saite ungefähr doppelt so laut wie die anderen Saiten... neupreis 340€. sqier 240€
    werd dann wohl den Yamaha entgräten sobald ich wieder kohle hab
     
  16. alibiy

    alibiy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.07.12   #16
    Hi,

    oft wird von Funieren geredet, die in die Kerben der enternten Bünde kommen sollen.
    Wieso entfernt man die Bünde nicht und klebt quasi ein "neues" Grifbrett drauf. Am besten aus Ebenholz. Sieht schick aus und wenn nicht das original Griffbrett schon aus Ebenholz ist wird es einen viel besseren Nutzen haben, weil es relativ hart ist.
     
  17. elkulk

    elkulk Bass-Mod & HCA Bass/Elektronik Moderator HCA

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    Erstellt: 26.07.12   #17
    Und hier https://www.musiker-board.de/bastel...en-wie-die-frets-entfernen-3.html#post5991028 findet man die Diskussion zu diesem - DuDuDu :rulez: - Doppelposting.
     
  18. alibiy

    alibiy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.07.12   #18
    Sorry,

    die thread waren so alt, dass ich sichergehen wollte dass überhaupt jemand das liest
     
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