Startone - die neue Marke für Anfängerinstrumente?

von posaunix, 15.11.06.

  1. posaunix

    posaunix Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.11.06   #1
    moin moin.. gerade schau ich mir die thomann-hotdeals durch, da sehe ich doch glatt ne Posaune für 89 Euro.
    auf dem Foto zwar falsch zusammengesteckt.. aber wurscht :D

    Startone SSL-45 heißt das gute Stück.
    Kennt das schon jemand?
    Für mich selbst ist das uninteressant. Aber es ist die Frage, ob sowas als Schülerinstrument taugt.
    Im Zweifel würd ich lieber eine gebrauchte Yamaha kaufen.. .da weiß ich: die funzen!

    Selbst bei Helios - die klingen geil! - wär ich bei Anfängern skeptisch, da die Verarbeitung da zu wünschen übrig lässt...
     
  2. Hyperion

    Hyperion Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.11.06   #2
    pff...für Das geld kriegt man ja nichtmal nen gscheiten Außenzug...wie soll dabei dann ein Instrument zustande kommen?
    ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele Schüler schnell die Lust verlieren, wenn der Zug so schwerfällig st, dass sie nach der ersten Tonleiter Muskelkater bekommen.
    und für 90€ kann das nicht gut sein.
    man muss am Anfang ja echt nix teures nehmen. wie du schon sagst, ne gebrauchte Yamaha zum Beispiel. die bekommt man für wenige hunnis und die Züge von Yamaha sind sehr gut verarbeitet, wenn der sound auch etwas zu wünschen übrig lässt bei den billigen...was man bei den Spitzenmodelen wie zb von Landgren nicht sagen kann^^
     
  3. oggimatt

    oggimatt HCA Posaune HCA

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    Erstellt: 16.11.06   #3
    Hi Posaunix,

    nix für ungut, aber wenn der Hersteller schon nicht weiß, wie seine Tröte zusammengebaut werden muß, ist doch durchaus Vorsicht geboten.:screwy:

    Ich habe mal von einer Bekannten eine alte China-Posaune ihres verstorbenen Bruders gehabt, die war ein volles Nichtinstrument.
    Mundstück passte nicht in den Adapter und das Schuhteil am Innenzug war wirklich mit einer Kante von 2-3mm abgesetzt. GRAUENVOLL, hab selber kaum einen Ton aus der Tröte gekriegt.
    Ein Altsaxophonist in der Salsband neckt mich immer, er könne schneller spielen und ich sollte doch bitte Ventilposaune spielen.
    Habe in der Tat darüber nachgedacht, für 30 € so ein Indienteil zu kaufen und das Ding solange dann in den Proben zu spielen, bis er von seiner Vorstellung abrückt und verzweifelt.
    Immer dran denken: 3 € für die Busfahrkarte zum Bigbandkonzert, 1300€ für das Instrument bezahlt und dem Altsaxophonisten während des Konzertes aus Versehen den Zug in den Hinterkopf rammen (Gummi abmachen)- unbezahlbar.:D
    Bis denne

    Matt
     
  4. oggimatt

    oggimatt HCA Posaune HCA

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    Erstellt: 16.11.06   #4
    Eine YSL 354 ist doch für den Anfang ok. Guter Sound, auch für Jazz.
    In der Sonic war neulich mal eine Besprechung zu einer China-Tröte, schauh doch da mal nach.
    Aber Yamaha-Instrumente kannste halt wieder verkaufen, wenn das nix mit dem Posaunespielen wird.
    Und der Wiederverkaufswert ist ok.
    Bis denne

    Matt
     
  5. musicmacher

    musicmacher Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.11.06   #5
    also ich kann mir auch nicht vorstellen, das diese Startone Posaunen was taugen....Höchstens um mit der Dampfwalze rüber zu fahren und das "gute stück" als wandschmuck aufzuhängen.

    Früher gab es mal Bundy Posaunen (gibt´s die immernoch?) die kosteten damals glaub ich 500 DM und die dinger waren schon neu so kaputt das daraus kaum etwas was die bezeichnung ton verdienen würde zu entlocken wäre....

    Da die startone ja sogar noch günstiger ist kann man sich ja vorstellen wie das klingen wird....Die billig Kondensator mikros von Thomann sind teilweise zwar ganz gut, aber bei Musikinstrumenten wäre ich da echt vorsichtig...

    Ich glaub das ist echt rausgeschmissenes Geld, vielleicht kannst du in 50 Jahren wenn die Rohstoff preise so weitersteigen mit viel glück das Geld das die Kanne gekostet hat durch verkauf des Altmetalls wieder reinholen.....Aber darauf würde ich auch nicht spekulieren, dann lieber in Gold anlegen :-)

    gruß

    musicmacher
     
  6. posaunix

    posaunix Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.11.06   #6
    hm. okay.. ihr habt natürlich recht.. und genauso denk ich natürlich grundsätzlich auch.
    aber seitdem ich für 300 Euro eine China-Altposaune besitze, dessen Marktwert vom Sound her bisher von Kommilitonen nicht unter 1400 EUR geschätzt wurde, bin ich da eben etwas "open minded"
    (meine alte Gronitz hätte einen komplett neuen Zug gebraucht inkl. arbeit am schallstück. die war einfach hinfällig.... das geld nicht mehr wert.)

    vielleicht hat ja einer zuviel asche und bestellt sich mal so ein Startone-ding!? :D

    klar, es wird immer gelästert über china-produkte. das ist wie bei den ganzen behringer-artikeln. alle lästern drüber.
    aber es gibt überall schmuckstückchen. und den vergleich mit der busfahrkarte kann man numal leider heutzutage nicht mehr bringen.

    auch das falsche zusammenschrauben ist mehr nur eine witzige sache im katalog, als gleich ein grund zum zweifel. wer weiß, welcher händler ein promo-foto von dem ding gemacht hat und ob das nicht irgendein IT-Fuzzi ausm Online-Shop war, der nur nicht wusste, wie man ne Posaune zusammen baut. :D

    nunja. einfach mal abwarten, bis die ersten realen erfahrungen auftauchen. es gibt auf dem markt - wie gesagt - schon zu viele positive ausnahmen, als dass man von vornherein lästern sollte.
     
  7. Michi M?ller

    Michi M?ller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.11.06   #7
    hallo,
    habe heute meine Thomann SL-1 Posaune mit Quartventil bekommen, für sageundschreibe 229,00€ + slide-o-mix gratis dazu. werde die tag dann mal meine ersten erfahrungen dazu schreiben.
    vorher hatte ich ne "normale" tenorposaune von hohner....die jetzt auf der bühne als bierrutsch dient...
    mfg. michi müller
     
  8. Jack Green

    Jack Green Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.11.06   #8
    Ich kann zwar was von Startone berichten, nur leider nicht über die Posaune.
    Habe mir vor etwas weniger als einem halben Jahr eine Startone Querflöte für 89€ bestellt, weil ich das Instrument erstmal testen wollte, bevor ich mir was "gescheites" kaufe.
    Bevor ich diese bekommen habe, hab ich auf einer geborgten Yamaha-Flöte gespielt (nicht dass mir dann vorgeworfen wird, dass ich nicht wüsste wie ein teureres Instrument klingt).

    Ich hab sie heute noch, meine Startone, und ich komme mit ihr sehr sehr gut zurecht.
    Habe zwischendurch auch mal auf einer Pearl gespielt, weil die Startone auf einmal nicht mehr recht dichten wollte (ist innerhalb von 2 Wochen nach Deutschland geschickt, repariert und zurückgeschickt worden, funktioniert seitdem wieder einwandfrei).

    Also was Querflöten angeht, vertreibt Startone da (zumindest für mich) keinen Mist.

    Wenn sies mit den Posaunen ähnlich halten, könnts doch mal der Neugier halber gewagt werden.

    Sorry wenn das jetzt so gar nicht dazugepasst hat.
     
  9. posaunix

    posaunix Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.11.06   #9
    doch doch, das passt auch sehr wohl dazu.
    wenn man bedenkt, dass nur die hälfte aller gefertigten high-end-köpfe einer flöte überhaupt verkauft werden,d er rest neu verarbeitet wird und dass die mechaniken verarbeitungstechnisch auch nicht ohne anspruch sind, so ist das schon ne spannende geschichte, dass du zufreiden bist.
    auch solche sachen, wie ein zu kurzer schuh beim posaunenzug könnte man wohl mit löchern/klappen an der falschen stelle bei der flöte vergleichen.

    nun weiß ich nicht, wie kritisch du das instrument betrachtest. aber deine meinung war's allemal wert - is immer willkommen!
     
  10. Jack Green

    Jack Green Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.11.06   #10
    Ok, dann ist ja alles gut.

    Ich hab mich auch gewundert, dass eine Flöte die vom Preis her nicht mal an das billigste einzeln erhältliche Kopfstück herankommt, dermaßen gut klingt und funktioniert.
    Aber man muss eben sagen, dass ich die Flöte nicht mit den Augen und Ohren eines Orchestermusikers sehe, weil ich sie auch nicht auf diese Weise einsetze und spiele (spiele eigentlich nur Rock, Blues und etwas Jazz damit, wo es bei manchen Spielweisen nicht immer auf eine absolut perfekte Intonation ankommt).

    Aber der Vergleich mit zwei teureren Flöte hat mich doch ein wenig erstaunt, weil ich mit der Startone genau so gut, wenn nicht besser (liegt wahrscheinlich daran, dass ich mich schon an sie gewöhnt habe) klarkomme.

    Außerdem kann ich sie herumwirbeln und mit etwas besserem Gewissen auch mal etwas gröber anfassen.....90€ sind zwar so schon nicht wenig, aber trotzdem...da hab ich Spaß dran, wenn ich sie nicht immer mit Samthandschuhen anfassen mus (was ich seit neuestem aber trotzdem immer öfter mache :-) )
     
  11. BlauerFrosch

    BlauerFrosch Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.05.08   #11
    ich hab, einfach aus einer experimentierlaune heraus, mir mal vorgenommen trompete zu lernen, aber rein autodydaktisch.
    deshalb hab ich mir eine startone gekauft da ich eben nur testen wollte und ein leihinstrument ja schon dadurch nich ging das ich an keiner musikschule war. für den anfang hat es durchaus gereicht. hab vor kurzem eine yamaha gespielt und festgestellt das die ansprache viel leichter war. auch die ventile an der startone konnte ichs chon von anfang an, auch als leihe als eher minderwertig identifizieren.
    ich denke das für 89€ ne menge geboten wird, aber es bleiben eben 89€. ichw erd mir in zukunft ein besseres instrument zulegen, keine frage, aber auch dem rechenexepel hält die startone stand. beid er musikschule in meiner nähe kostet die geliehene trompete 10€ pro monat. somit hat man nach 9 monaten leihen die startone wieder raus.
     
  12. Hyperion

    Hyperion Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.05.08   #12
    mal ganz blöd am Rande...soll es "start-one" oder "star-tone" heißen?^^
     
  13. blacksheep

    blacksheep Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.05.08   #13
    Also ich kann nicht viel zu der Startone Posaune sagen, aber ich kenne Jemand der diese Posaune spielt und der hat sich noch nicht beschwert, also keine Ahnung wie die sind. Ich denk man bekommt halt wirklich ein Instrument das auch 89€ wert ist, nicht mehr und nicht weniger.

    Aber wenn ihr auf der Suche nach einer günstigen Posaune seid bei der die Qualität stimmt dann kauft euch eine Eastman Posaune.

    Die Eastman habe ich damals angespielt, als ich meine Conn 88h gekauft habe und ich war wirklich sehr überrascht, wie gut eine China Posaune mit Quartventil für 388€ klingen kann. Und dass hat auch meinen Posaunen Lehrer sehr überrascht. (übrigens auch ohne ventil erhältlich)

    Ich habe diese Posaune schon vielen Leuten empfohlen und alle, die sie gekauft haben waren bzw sind immernoch sehr zufrieden mit ihr und dass nun schon seit mehreren Jahren.

    Allerdings bin ich nicht genau informiert was diese Posaune heut kostet, dass sie teurer geworden ist weiss ich - aber nicht genau wie viel.

    Meine Meinung ist dass man mit Billiginstrumente glücklich werden kann - dass aber meist nicht von sehr langer dauer ist.
    Also lieber was kaufen was schon einen guten Namen hat (oder die Eastman:D), diese Posaune kann mann dann auch wieder verkaufen...

    Gruß vom Schaf
     
  14. cats--chna

    cats--chna Guest

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    Erstellt: 27.12.08   #14
    Ich habe erst heute Ende 2008 den Beitrag "Startone - die neue Marke für Anfängerinstrumente?" gelesen. Ich erlaube mir etwas zu äußern, dass ich sehr viele schlechte China-Musikinstrumente gesehen habe. Aber für Startone vom Musikhaus Thomann sind gute Anfängerinstrumente, die ich für Kinder und Anfänger sehr empfehlen kann. Sie haben leichte Ansprache und klanglich teurer als der Preis selbst. Ich empfehle auch, später nach ca. 2 Jahre ein neues besseres Instrument zu kaufen, falls der Schüler "musikalisch" talentiert ist. Als 2. Instrument, für Schüler und für Musikvereinszweck reicht der Anspruch völlig aus! Startone ist ausdrücklich Musikinstrument und kein Deko! Ich habe in meiner Sammlung die Querflöte und Trompete, als Ersatz! Außerdem ich besitze ein Bb- Waldhorn aus China Marke "Billion", wo ich im Posaunenchor spiele, kein Instrument für Profi oder für klassischem Orchester. Ich bin mit dem Schönton sehr zu frieden!
    Übringens es stimmt, dass man bei der Verarbeitung des chin. Instruments Noten "mangelhaft" geben muss!, aber für den Preis und für ein Lebensdauer bis 5 Jahre ist dafür doch wie ein Geschenk, zumals der Klang ist nicht billig wie der Preis!

    Gruss Euch!
    CN.
     
  15. jilse

    jilse Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.01.09   #15
    Ich habe mir so eine bestellt (ist schon ein bischen laenger her),
    nicht, weil ich eine neue Posaune gebraucht haette (ich bin mit
    meiner Jupiter 636 eigentlich sehr zufrieden) sondern einfach
    aus Neugier, weil ich mir auch kaum vorstellen konnte, dass so
    ein billiges Instrument ueberhaupt spielbar ist ...

    Ich muss sagen, ich war angenehm ueberrascht: Die Posaune klingt
    durchaus einigermassen brauchbar (auch wenn mir der Klang meiner
    Jupiter besser gefaellt, aber die war ja auch 11 mal so teuer ...), und
    der Zug laeuft mittlerweile auch gut.

    Anfangs hatte ich etwas Probleme, den Zug so zu schmieren, dass er
    gut lief. Ich verwende kein "Slide-o-Mix" oder wie dieses "neumodische
    Zeug" heisst, sondern ganz klassisch Posaunenfett, momentan habe ich
    hier eine Dose "SuperSlick Trobone Cream" stehen (beim grossen T bestellt,
    https://www.thomann.de/de/superslick_stimmzug_fett.htm), aber in einer
    nahezu identischen Dose hatte ich auch schon Posaunenfett von "Conn"
    oder "Wynns", dass so ziuemlich die selbe Konsistenz aufwies).

    Nun schmiere ich die Posaune wie folgt: Zuerst den Aussenzug mit einer SpiralBuerste und reichlich Wasser gruendlich reinigen (passende Buerste:
    https://www.thomann.de/de/stoelzel_spiralreiniger_pos_bis_tuba.htm),
    dann den Innenzug *gruendlich* abreiben und so von allen Fettresten
    befreien (ggfs. auch mit Wasser abspuelen, am Ende mit zusammenge-
    knuelltem Zeitungspapier abreiben).

    Dann das Posaunenfett auf den Schafft des Innenzugs gleichmaessig
    auftragen (also nicht ueber die ganze Laenge des Zugs verteilen), dann
    den Aussenzug aufsetzen und mittels Bewegung des Aussenzugs das
    Fett verteilen. Soweit duerfte es jeder Posaunist so oder aehnlich
    machen. Bei der billigen Startone-Posaune war aber offenbar das
    Fett danach noch immer so dick aufgetragen, dass der Zug fuer
    mich teils noch etwas schwer lief. Daraufhin habe ich (mehrmals
    hintereinander) den zusammengesetzten Zug (also Aussenzug ueber
    den Innenzug geschoben) den Zug mit warmem Wasser gefuellt
    und dann in der Badewanne (damit ich mit evt. ueberfliessendem
    Wasser nicht andere Raeume ueberschwemme) den Aussenzug
    bewegt. nach einiger Zeit habe ich das Wasser (in dem nun einiges
    des ueberfluesigen Posaunenfetts geloest war) ausgegossen, ggfs.
    den Vorgang mehrfach wiederholen, bis der ausgeleerte Zug leicht
    genug laeuft.

    Auf diese Weise behandelt erscheint mir der Zug durchaus laeicht-
    gaengig genug, und die Posaune durchaus brauchbar (wenn auch,
    vor allem beim Ton, nicht unbedingt vergleichbar mit manchen
    Instrumenten, die einen vielfach hoeheren Preis haben).

    Fazit: Ich habe den Kauf nicht bereut, und halte die Posaune
    durchaus geeignet fuer Anfaenger, die sich noch nicht so sicher
    sind, ob sie bei der Posaune bleiben werden. Uebrigens hat eine
    vermutlich mehr als 20 Jahre alte Yamaha-Tenorposaune, die mir
    momentan leihweise zur Verfuegung steht. bei mir der gleichen
    aufwendigen Behandlung des Zuges bedurft, bis der Posaunen-
    zug zu meiner Zufriedenheit lief.
     
  16. jilse

    jilse Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.01.09   #16
    Ich stimme dir zu, dass das nach lesen des Angebots auch meine erste
    Ueberlegung war. Eigentlich ist es sogar noch schlimmer, denn zu der
    Posaune gehoert auch ein Koffer (der, wenn man ihn separat kauft,
    auch schon ueber 50,- EURO kosten wird), und auch ein Mundstueck
    liegt dem ganzen noch bei (und selbst die billigsten Posaunenmund-
    stuecke duerften i.d.R. mindestens um die 10,- EURO kosten, wenn
    man sie allein kauft) ... Trotzdem war ich (siehe meinn anderen Beitrag)
    im Endeffekt doch angenehm ueberrascht.
    Noch eine Kuriositaet: im Koffer lagen auch noch ein paar weisse
    Stoffhanschuhe, die mir allerdings deutlich zu klein waren ...
    ;-)

    Siehe meinen anderen Beitrag: Ich habe es (nach ein bischen herumpro-
    bieren) durchaus hinbekommen, den Zug so zu schmieren, dass er nicht
    zu schwergaengig ist.

    Wie bereits geschrieben: alles in allem war ich angenehm ueberrascht
    (was leider auf die Sopranposaune von Startone nicht ganz so zutraf:
    deren Zug lief auch nach einer solchen Behandlung noch nicht zu meiner
    vollsten Zufriedenheit, aber vielleicht hatte ich bei der ein "Montags-
    exemplar" erwischt ...).

    Die wird man meiner Erfahrung nach kaum zu diesem Preis bekommen.
    Die SL45 ist *so* billig, dass man meiner Ansicht nach durchaus mal
    den Versuch machen kann, sich eine solche "auf Verdacht" zu bestellen: (wenn sie denn partout nicht den eignen Anspruechen genuegt, kann
    man sie ja immer noch zurueckgeben ... oder als Dekoration an die
    Wand haengen :)

    Ja, durchaus. Aber "ein paar hunnis" sind immer noch ein vielfaches
    des Preises fuer die SL45 (die einschliesslich Koffer und Mundstueck
    bei gerade mal 89,- EURO liegt). Als ich die Yamahe Tenorposaune
    geliehen bekommen habe, war (was die Titus-Kirchengemeinde in
    Hannover Vahrenheide, der das Instrument ghoert, wohl nicht ge-
    wusst hat) eine kleine Macke im Zug sowie das Oberteil leicht ver-
    zogen (weshalb der Stimmzug uebermaessig schwergaengig war).
    Die Instandsetzung der Posaune (die IMHO durchaus lohnenswert
    war: die Posaune klingt sehr schon und es ist ein versilbertes Instru-
    ment, nicht nur ein lackiertes ...) hat schon etwa genauso viel ge-
    kostet wie die Startone SL45 ...
     
  17. jilse

    jilse Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.01.09   #17
    Fuer das Foto hat wohl nicht der Hersteller die Posaune zusammengesteckt
    sondern vermutlich jemand bei Thomann, der sie zwecks Foto zusammen
    gebaut hat (vermute ich jetzt mal) ...
    Ausserdem weiss ich nicht, inwiefern die Posaune falsch zusammengesteckt
    sein soll: fuer mich sieht das auf dem Bild doch korrekt aus (oder war da
    mal ein anderes Foto zu sehen?).

    Das war bei dem Exemplar, das ich von Thomann erhalten hatte,
    definitiv nicht der Fall: das mitgelieferte Mundstueck passte, genau
    wie auch ein Denis Wick 4BS, problemlos und Verarbeitungsprobleme
    am Schaft des Innenzugs habe ich zumindest bei meinem Exemplar
    auch nicht bemerkt. Das muss zwar nun nicht heissen, dass es bei
    den SL45 von Thomann nicht vielleicht auch eine gewisse "Streuung"
    bei der Qualitaet geben koennte, aber mein Exemplar war definitiv
    in Ordnung.
     
  18. ChrisFrey

    ChrisFrey Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.01.09   #18
    Hallo, ich bin neu im Forum,
    ich bin durch meinen Sohn, zum Posaunespielen gekommen, hab vor einigen (20) jahren mehrere Jahre in einem Fanfahrenzug und Kirchl. Posaunenchor gespielt, damals allerdings Ventilfanfahre, B-Trompete und Horn.
    Der Anfang war nicht leicht aber mittlerweile klappt es wieder ganz gut, ich habe mir nun auch die Startone Posaune bestellt und bin gespannt wie die klingt bzw sich spielen lässt.
    Einige Kommentare hab ich nun von euch gelesen und mit leicht schlechtem Gewissen beim Grossen T bestellt.
    Nun ich werd euch bald berichten wie ich sie finde, schlechter wie auf meiner derzeitigen Weltklang Posaune wird es wohl nicht werden.
    Sie ist ja auch sehr alt und nicht mehr in der besten verfassung die umstellung von Ventilen auf Zug war wirklich nicht einfach, aber ich lass mich überraschen.

    Die Anschaffung einer teueren Posaune ist schon geplant, aber im moment nicht möglich und die 89 € tun ja nun nicht weh.

    also bis demnächst

    euer Chris
     
  19. Duodezimklappe

    Duodezimklappe Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.04.09   #19
    Hallo,
    Zur Posaune kann ich jetzt zwar nicht direkt etwas sagen, aber über andere Startone Instrumente. Ich war bei Thomann (liegt bei uns gleich um die Ecke:great:) und habe mal die günstigen Saxophone angetestet. Auf jedenfall war ich sehr überrascht, denn das billigste der Instrumente war eigentlich das beste... Also ich habe zum Vergleich auch die beiden günstigen Modelle von der Thomann Hausmarke und irgendein Jupiter und ein Yamaha angespielt... Von den günstigen Modellen(>400€) war das Startone echt das beste. Thomann Hausmarke war der größte Schrott, den ich jemals in der Hand hatte, nebenbei bemerkt. Mit einem guten Mundstück von Selmer klingt das Startone auf jedenfall sehr gut (auch besser als das Jupiter)...wobei die Intonation bei machen Tönen nicht ganz stimmt, wenn man nicht "nachhilft". Sonst Top Produkt - Ich kann Startone nur empfehlen:great:

    cu
    DDK
     
  20. jilse

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    Erstellt: 16.04.09   #20
    Ich hatte mir vor laengerer Zeit mal eine solche bestellt (aus Neugier,
    ob ein so billiges Intsrument ueberhaupt zu mehr als Dekoration taugen
    kann), und ich muss sagen: es laesst sich spielen ...

    Selbst bei einer gebrauchten Yamaha duerfte schon der Wertverlust nach
    ein par Jahren hoeher sein als der Preis der Startone. Wenn du sie beur-
    teilen willst, bestell doch einfach eine. Bei dem Preis ist das Risiko nicht
    sonderlich gross, oder? Und wenn sie dir nicht gefaellt, koenntest du sie
    bei Thomann immer noch innerhalb der ersten 30 Tage zurueckschicken.

    Sieh es doch mal so: Wenn jemand noch nicht weiss, ob die Posaune
    ueberhaupt ein Instrument fuer ihn ist, kann er bei einer Posaune zu
    dem Preis doch nicht so furchtbar viel falsch machen, solange sie sich
    ueberhaupt spielen laesst (und das wuerde ich auf jeden Fall, zumindest
    von meinem Exemplar, sagen wollen). Es ist sicherlich keine Yamaha,
    aber meiner Ansicht nach ein durchaus spielbares Instrument. Wenn
    sie dann vielleicht nach ein paar Jahren den Geist aufgeben wollte,
    wirft man sie eben dann weg und kaufst sich etwas edleres, bis dahin
    hat man aber bereits genuegend Erfahrung gesammelt, um sich selbst
    ein Bild machen zu koennen und danach zu beurteilen, was man denn
    als naechstes Instrument wuenscht.
     
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