Steuern bei Einkommen von Musik-Streaming

von honskiful, 21.05.19.

Sponsored by
Gravity Stands
  1. honskiful

    honskiful Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    10.04.19
    Zuletzt hier:
    21.05.19
    Beiträge:
    2
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    0
    Erstellt: 21.05.19   #1
    Ich hatte letztes Jahr einen überraschenden kleinen Hit beim Online-Streaming und mache mir gerade (mit einem Steuerberater) Gedanken zur Versteuerung der Einnahmen. Anscheinend gilt der Vertrieb via Distributor nach Spotify noch als freiberuflich und ist dementsprechend frei von Gewerbesteuer. Laut Google wird die Umsatzsteuer bereits von Spotify & co getragen, aber hier bin ich mir nicht sicher.

    Mein Steuerberater hat mich um Verträge und ähnliche Dokumente gebeten, aber ich bin nicht sicher, was ich ihm genau geben soll. Beim Upload auf TuneCore/Distrokid habe ich, abgesehen von den AGB, nichts unterzeichnen müssen.

    Hakt das Finanzamt bei solchen Einkommen (> 50.000 dieses Jahr) genauer nach, oder kann ich einfach alle 3 Monate eine Einnahmenüberschussrechnung abgeben?
     
    gefällt mir nicht mehr 1 Person(en) gefällt das
  2. andiu

    andiu Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    13.04.13
    Zuletzt hier:
    25.06.19
    Beiträge:
    1.325
    Ort:
    Stuttgart
    Zustimmungen:
    816
    Kekse:
    7.796
    Erstellt: 21.05.19   #2
    Na, du hast bereits einen Steuerberater, warum fragst Du ihn nicht? Wenn du über einen Drittanbieter bei Spotify hochlädst, solltest du diese fragen ...
    Summen von 50k/Jahr sind in der Range für Freiberufler. Musiker sind typischerweise Freiberufler wenn sie nicht nur als Instrumentalist (Angestellter) ihr Geld verdienen.
    Die EÜ-Rechnung machst Du fortlaufend, jeden Monat. Jahresabschluss halt einmal im Jahr. Die Häufigkeit deiner UMSATZsteuervoranmeldung hängt von deinem Jahresumsatz ab. Bei 50K würde ich schätzen alle drei Monate. Auch hier weiss dein StB sicher mehr :)
     
  3. Korki

    Korki Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    03.08.08
    Beiträge:
    289
    Zustimmungen:
    189
    Kekse:
    1.514
    Erstellt: 23.05.19   #3
    Oder das Finanzamt. Ich habe bisher immer sehr gute Erfahrungen gemacht, wenn ich die FA-Mitarbeiter bei Fragen einfach direkt angerufen habe.
     
  4. bluesbreakers

    bluesbreakers Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    12.10.18
    Zuletzt hier:
    25.06.19
    Beiträge:
    215
    Zustimmungen:
    161
    Kekse:
    213
    Erstellt: 23.05.19   #4
    Hmm, hört sich sehr komisch an. Also den Unterschied zwischen Freiberuflich und Gewerblich sollte dir dein Steuerberater eigentlich erklären können. Und was die Umsatzsteuer von Spotify nun mit deiner persönlichen eventuell zu zahlenden Umsatzsteuer zu tun haben soll erschließt sich mir nicht.
    --- Beiträge zusammengefasst, 23.05.19, Datum Originalbeitrag: 23.05.19 ---
    Ob Du eine Einnahmeüberschussrechnung abgeben mußt hängt von der Art des Einkommens und nicht von der Höhe ab, aber auch das sollte dein Steuerberater wissen.
     
  5. iron_net

    iron_net Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    17.07.04
    Zuletzt hier:
    21.06.19
    Beiträge:
    1.715
    Ort:
    Offenbach
    Zustimmungen:
    36
    Kekse:
    1.060
    Erstellt: 13.06.19   #5
    Hi! Zwar steht mir genau diese Thematik auch gerade erst bevor; generell aber ein paar Tipps:

    1. Du hast einen Steuerberater? Gib ihm alles und lass es ihn machen. Du vergütest ihn, er trägt die Verantwortung für die Korrektheit deiner Steuererklärung, solange du ihm keine Unterlagen vorenthältst. Und das meine ich ernst: Du solltest deine Zeit und Energie aufs Musikmachen konzentrieren. Diese Regel nicht einzuhalten, ist der größte Fehler, den man als Künstler machen kann (und leider oft macht).

    2. In der Regel ist das Steuerthema bei Einkünften in dieser Größenordnung recht simpel. Du gibst an, was du eingenommen hast und, falls du eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung machst, was du für Kosten hattest. Da ja so einige Ausgaben relevant sind, ist es oft so, dass sich das Thema Einkommensteuer dann eh wieder erledigt.
     
    gefällt mir nicht mehr 1 Person(en) gefällt das
Die Seite wird geladen...