Suche Gitarrensound für Coverkonzert.

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GuitarNarr

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Hallo zusammen,

ich hatte vorhin schon ein solches Thema erstellt jedoch ist dies verschwunden. Wieso auch immer :/

Es geht drum das ich bald ein Coverkonzert spiele und auf der suche nach dem richtigen Sound für die
Bühne bin. Hier gehts weiter

Hi, danke schonmal.

Also spielen tun wir folgende Songs:
- I wanna be your Dog (The Stooges)
- Lo/Hi (Black Keys)
- Where is my mind (Pixies)
- Holiday (Greenday)
- Countdown to Shutdown (The Hives)

Ich denke auch das ich mir für die 5 Songs keine vier verschiedene Verzerrer aufs Pedalboard
packe ich bleib denk ich bei ein oder zwei stück.
Den Boss Bluesdriver nehme ich mit stelle mir einen Grundsound ein und mache dann alles weitere
mit den Gitarrenpickups und Boosten kann ich ja auch mit dem GE7.
Ergänzen tue ich den durch den Boss FZ-1w oder den Boss SD1 was denkt ihr? Werds im vorfeld eh mal testen.
Klingt nach einem Plan?

Danke schonmal
 
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Es gibt da bei den Gitarrensounds für Gigs (bei Dir vermutlich Cover-Gigs) verschiedene Philosophien.

1 - Für Coversongs ... spiel die Songs mit Deinen fünf Grundsounds .... Clean, Clean mit Amp-Breakup, Crunch, High Gain, Higher Gain, und reguliere über ein Pedal die Lautstärke. Schalte die Effekte wie Chorus, Wahwah, Delay und Reverb jeweils dazu, so wie es Dir gefällt.

2 - Für Tribute-Bands ... nimm einen Multieffekt/Ampmodeller/Profiler und programmier Dir für jeden Song die notwendigen Sounds ... Das ist sehr aufwändig und meiner Meinung nach nicht notwendig wenn Du coverst, sondern nur in einer Tribute-Band, wo die Songs ein zu eins nachgespielt werden. Und da gehört der Sound halt dazu.

3 - Oder so wie ich das mache ... ich habe die erwähnten 5 Grundsounds, die quasi universell einsetzbar sind. Zusätzlich habe ich noch für besondere Songs wie z.B. beim Solo von Another Brick in the Wall den passenden Solosound. Nicht weil ich das fürs Pulikum muss, sondern weil ich das so will. So komme ich mit rund 15 verschiedenen Sound durch die 50 Songs unserer Setlist.
 
ich hatte vorhin schon ein solches Thema erstellt jedoch ist dies verschwunden. Wieso auch immer :/

Heute gab es ein Software Update und auch seitens der Admins den Hinweis, dass Beiträge, die in dieser Zeit geschrieben werden, möglicherweise nicht erhalten bleiben ("Lese-Modus").
Es wird versucht, die Beiträge, die in dieser Zeit geschrieben wurden, zu rekonstruieren.




Ich schrieb in Deinem anderen Thread diese Antwort:

Naja, ich spiele unser 80er Cover Programm mit einem einzigen Grundsound.
Ein Rhythmus Sound, und derselbe Sound über einen Booster lauter für Soli. Fertig.

Es ist mir nicht sonderlich wichtig, dass ich möglichst nahe am Originalsound des jeweiligen Songs dran bin.
Einigermaßen dran reicht mir da.

Ich bin der Meinung, dass dem Publikum solche Feinheiten nicht wirklich auffallen. Die Leute wollen unterhalten werden und glücklich und zufrieden nach Hause gehen, nachdem sie eine coole Party feiern konnten.
Da ist es wichtiger, dass ich die Songs unverkrampft und mit viel Spaß serviere / darbiete, damit das ansteckt.

Die letzten 10 Jahre hat das soweit ganz gut geklappt.🤘:cool:
 
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Und genau so wie du das machst, dankt es Dir jeder Mann am Mischpult ...
 
Es geht drum das ich bald ein Coverkonzert spiele und auf der suche nach dem richtigen Sound für die
Bühne bin.

Moin.
Als Rhytmus-Gitarrist, der ich nunmal bin, habe ich einen Grund-Sound, und diesen spiel ich über ein Tech 21 SansAmp Mop Top Liverpool Bodentreter.
Beim Blues entweder einen kernigeren Clean-Sound oder einen warmen Overdrive-Sound, ganz leicht nur angezerrt. Je nach dem wie ich es brauche. Und mit 2 Kanälen einfach zu steuern.
Wenn ich verzerrt brauche, dann schalte ich dort die Verzerrung zu. Kann man voreinstellen.
Merkt niemand ob das nun eine Hiwatt, - Marshall oder -britische Verzerrung ist. Hauptsache sauber und schön verzerrt.

Das Publikum möchte unterhalten werden. Dem ist es egal wie, nur gut sollte es schon anhören. ;)
 
Ich kann dem gesagten nur zustimmen - von dem Blickwinkel eines Tontechnikers oder Mitmusikers aus betrachtet habe ich mit Gitarristen mit vielen Sounds tendentiell auch viel mehr zu tun mit falsch angepassen Lautstärkeverhältnissen zwischen verschiedenen Sound Presets.
Zu erkennen ist das zum Beispiel (aus der Perspektive des Tontechnikers), wenn im Soundcheck zwei-drei Songs angespielt werden, und die Mitmusiker sich bei jedem neuen Song die Gitarrenlautstärke wieder anders wünschen als im Song zuvor.
Ursache ist oft, daß die Presets im Verhältnis untereinander nicht so angepasst sind, daß sie im Mix des jeweiligen Songs (oder Parts) jeweils ihren Platz finden.
 
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jau vielen dank leutz, ich fühl mich mit dem BD2 und dem FZ-1w denk ich an wohlsten
 
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“I Wanna Be Your Dog” -> Low gain + dreckig -> OD
“Lo/Hi” – Lo/Hi -> fetter, fast schon fuzziger Ton -> Fuzz oder OD + Boost
“Where Is My Mind?” -> Clean, dann Explosion -> Clean (runtergeregeltes Volume), dann OD + Boost an
“Holiday” -> Straffer Punk-Sound-> OD + Boost
“Countdown to Shutdown” -> aggressiv, aber klar -> OD + Boost, eher mittenbetont

  • Amp = Crunch als Basis
  • Overdrive (immer an oder fast immer)
  • Boost für mehr Druck
  • (optional) Fuzz für die speziellen Momente
Und der vielleicht unterschätztestete Trick ist das Volume-Poti an deiner Gitarre.
Wenn du Amp und Overdrive einmal in den richtigen Sweet Spot bringst, kannst du allein durch Zurückdrehen des Volumes von einem angezerrten Sound zu einem fast cleanen Ton wechseln. Drehst du wieder auf, kommt sofort mehr Gain und Druck zurück.
So hat du Clean vs. Crunch ganz einfach beim Spielen, ohne dass du ständig Pedale treten musst
 
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