suche livemikrophonierung für westerngitarre - soundfrage

von paulplut, 21.11.08.

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  1. paulplut

    paulplut Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.11.08   #1
    servus.

    nehm grad eine neue cd auf und möchte die auch live umsetzen.
    spiel eine yamaha von der compass serie über einen marshall as50r und suche noch eine geeignte, preiswerte mikrophonierung.
    die gitarre hat zwar einen direkten output aber naja...

    hier ein link wo ihr euch über stream anhören könnt was für einen sound ich mir vorstelle:

    http://www.myownmusic.de/window.php?songid=244726&action=vote&

    ist eine vorläufige version eines songs auf dem album, aber die gitarre kommt so "dreckig genug" wie ichs mir vorstelle und so hätt ichs auch gern vom live sound her.

    hab das ganze mit einem billigen t.bone großmembran in ca. einem meter abstand aufgenommen aber das wird live wohl nicht funktionieren...

    hab nur noch zusätzlich das t.bone elvis mic was ich aber, sehr zufrieden übrigens (naja meine stimmfarbe beansprucht da nicht viel :), das nehm ich für den gesang her.

    krieg ich das mit einem einfachen instrumentenmic z.b http://www.musik-service.de/BeyerdynamicOpus53-prx395499310de.aspx
    heraus?

    dankeschön.
    cheers
    paul
     
  2. Harry

    Harry HCA PA/Mikrofone Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 21.11.08   #2
    ja - du kannst das Opus 53 nehmen
    Wesentlichen Einfluss auf den Sound hat eigentlich nicht unbedingt das Mikrofon, sondern die Positionierung, der Abstand und der Winkel zur Gitarre.
    Es ist ein wesentlicher Unterschied ob du in Richtung Schalloch oder Hals mikrofonierst. Einen ähnlichen Einfluss auf den Sound haben die Saiten und natürlich: DEINE FINGER.
    Manche nehmen auch 2 Mikros und machen daraus einen Mix. Eine A-Gitarre zu mikrofonieren ist eine ähnliche Wissenschaft wie den Amp einer E-Gitarre zu mikrofonieren.
    Nimm EIN Mikrofon und fünf Tonis und du wirst fünf verschiedene Sounds bekommen.

    Eine andere Mikrofon-Alternative im Preisbereich unter 100 Euro ist das MXL 603

    Natürlich gehen auch Großmembraner, gibts auch in diesem Preisbereich:
    http://www.musik-service.de/Recording-Mikrofon-MXL-2006-Condenser-Mic-prx395726523de.aspx
     
  3. paulplut

    paulplut Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.11.08   #3
    danke harry für die schnelle antwort!

    lieg ich falsch, wenn ich denke, dass ein großmembraner live nicht wirklich, ohne zu schnelles koppeln und der aufnahme von zu vielen nicht gewollten sounds, einzusetzten ist?

    cheers
     
  4. Harry

    Harry HCA PA/Mikrofone Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 21.11.08   #4
    Ein Großmembraner kannst du live genauso einsetzen wie ein Kleinmembraner.
    Eine Nierencharakteristik ist eine Niere - egal was dahinter sitzt.
    Großmembraner "färben" etwas mehr den Klang - d.h. ein Kleinmembraner klingt in der Regel etwas neutraler. Daher ist es bei Großmembranern besonders wichtig dass man da das ein oder andere vorher mal ausprobiert.

    Im wesentlichen hängt es natürlich dann auch davon ab, über welches Frontholz du spielst.
    Billigboxen überbrüllen natürlich die vermeintlich feinen Nuancen der verschiedenen Mikrofontypen.
    Schlechtes oder gutes EQing am Pult tut sein übriges. Also: da hängen sehr viele Dinge zusammen.

    Generell sind Kondensatormikrofone sehr viel empfindlicher als dynamische und koppeln sehr viel früher, aber genau deshalb klingen sie ja so "fein".
     
  5. Banjo

    Banjo MOD Recording/HCA Banjos Moderator HCA

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    Erstellt: 22.11.08   #5
    Ah, mein Lieblingsthema :-)

    Dass Kondensatormikros mehr koppeln ist genau das Gegenteil meiner Erfahrung. Ich verwende Grossmembraner (AKG C5600 und Shure KSM32 (3/4")) live für Akustikinstrumente und seitdem habe ich viel weniger Stress als früher mit dynamischen Mics. Auch Audio technica AT4033 hatten wir schon erfolgreich im Einsatz auf der Bühne. Sollte man halt nicht rumhauen damit :-)

    Die größere Empfindlichkeit bewirkt vor allem, dass der Gainregler am Pult weiter runtergedreht ist, dann sind sie wieder gleich empfindlich. Und Niere ist Niere, wie schon gesagt.

    Je nach Situation kann es sein, dass der verbogene Frequenzgang eines dynamischen Mics besser zum Raum passt, aber mit einem linearen Kondensatormikro hat man einfach eine berechenbare Situation. Der lineare Phasengang könnte auch beitragen.

    Es gibt allerdings auch recht unkritische dynamische Mics, zum Beispiel das Sennheiser 441, das auch auch dafür bekannt ist, als eines der wenigen dynamischen Mikrofone Kondensatormikro-ähnliche Eigenschaften zu haben.

    Banjo
     
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