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Ein Orchester, das einen "epischen", opulenten, also Kino-artigen Sound zu produzieren in der Lage sein soll, wird nicht unter z.B 20 Geigen besetzt sein (10x 1., 10x 2. Geige), eher noch mehr. Und damit geht es erst los, dann kommen noch Bratschen, Celli und Kontrabässe hinzu und eine dazu angemessene Zahl Bläser, Schlagwerk, ggf. noch spezielle Instrumente.
Das können Warner Broth. & vergleichbare finanzieren, aber so etwas auf Amateurbasis produzieren zu wollen gleicht der Quadratur des Kreises. Nicht nur müsste ein Interessiertes Amateurorchester erst einmal gefunden werden, es muss auch erst mal wirklich homogen klingen - was insbesondere beim Streicherapparat alles andere als selbstverständlich ist.
@Der_Midi-Komponist, mache es wie schon mehrfach vorgeschlagen und bediene dich guter Orchester-Samples.
Damit wirst du schneller, effizienter und nicht zuletzt um Größenordnungen günstiger zum Ziel kommen.
Da sagst Du was. Was meinst Du, wie ich mit Melodyne rum gemacht habe, damit die 5 Stimmen Bläser (Posaunen, Trompeten und Sax) für Memento Mori gepasst haben ...Laiensinfonieorchester haben oft eine zu schlechte Intonation für recording.
Kennst Du denn konkret ein solches "Hobby"-Orchester in Süddeutschland?
Aber immehin konnte ich mir bei meinen bisherigen Hörern ein positives Feedback einholen.Guckst Du: https://jugendkapelle-eckental.de/Kennst Du denn konkret ein solches "Hobby"-Orchester in Süddeutschland?
Den Konjunktiv verstehe ich nicht ganz...es ist weder schwierig, Hobbymusiker zu finden (die nicht von ihrer Musik leben müssen) noch Profis (die davon leben, unabhängig ob sie es müssen oder auch könnenEs wäre verdammt schwierig jemand zu finden, der von seiner Musik "leben" muss. Das kann ich schon verstehen.
). Alle Arten von Musikern sind ziemlich einfach zu finden. Wenn du Unterstützung beim Finden konkreter Instrumentalisten brauchst, schreib welche - ich vermute, dass deine Zielgruppe vielleicht nicht selbst hier im Board aktiv ist, aber über Beziehungen/Kontakte/Empfehlungen sollte doch was gehen.Howard Shore und James Horner haben in der Tat Musik studiert. Hans Zimmer dagegen nie. Thomas Bergersen sagt, er habe zwar Musik studiert, aber war mehr an den Mädchen interessiert. Komponisten, die etwas gutes oder erfolgreiches geschrieben haben, haben nicht zwangsläufig studiert. Und Komposition und Arrangement kann man definitiv auch außerhalb eines Studiums lernen und erfolgreich betreiben.Ich würde nie behaupten, dass ich einem Hans Zimmer oder einem Thomas Bergersen (Two steps from Hell) oder einem Howard Shore oder einem James Horner schon das Wasser reichen könnte. Dafür fehlt mir auch das Musik-Studium.
das habe ich nicht gemeint. Falls Dein Werk fertig komponiert ist, könnte es mal jemand durch seine Virtual Instruments jagen, ein paar musikalische Dynamikanpassungen machen und Dir die Spuren wieder senden. Natürlich kannst Dus auch über ein echtes Orchester versuchen, ist halt ein entsprechender Aufwand, wenns darum geht, ein gutes Resultat als Aufnahme hinzukriegen. Machbar ist am Ende vieles.Und nein, es einfach aus der Hand zu geben und jemanden damit sich selbst zu überlassen, war nie meine Intention.
Von meinen Arrangements gibt es keine Aufnahmen, zumindest nicht dass ich wüsste. Das sind Stücke, die im Rahmen von Konzerten oder Theaterstücken gespielt wurden und werden, aber Aufnahmen kenne ich keine. Es gibt Audio-Mixdowns aus Finale bzw. Dorico, aber die haben keine ästhetische Aussagekraft, da ich die nur zum Korrekturhören verwende. Ich persönlich halte auch nicht so viel davon, mein Fokus liegt nicht im Produzieren von Aufnahmen, sondern im Arrangieren für andere Musiker.Deine Arrangements im Bereich Orchester interessieren mich. Würde da gerne mal reinhören.