Suche Musiker für professionelle Aufnahme von Soundtracks

  • #21
Sounds von der Soundkarte? Hä!?!?!
Kannst doch VSTis nutzen:


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Wie oben schon erwähnt gibt es einige kostenlose.

Trotzdem entbehrt es nicht der kompositorischen Fähigkeiten.
Viel Glück.
 

  • Ersteller
  • #22
Danke.

Ich fange gerade erst an, mich mit VSTs zu beschäftigen. Werde mal gucken, dass ich einige sammle.
 
  • #23
Ein Orchester, das einen "epischen", opulenten, also Kino-artigen Sound zu produzieren in der Lage sein soll, wird nicht unter z.B 20 Geigen besetzt sein (10x 1., 10x 2. Geige), eher noch mehr. Und damit geht es erst los, dann kommen noch Bratschen, Celli und Kontrabässe hinzu und eine dazu angemessene Zahl Bläser, Schlagwerk, ggf. noch spezielle Instrumente.
Das können Warner Broth. & vergleichbare finanzieren, aber so etwas auf Amateurbasis produzieren zu wollen gleicht der Quadratur des Kreises. Nicht nur müsste ein Interessiertes Amateurorchester erst einmal gefunden werden, es muss auch erst mal wirklich homogen klingen - was insbesondere beim Streicherapparat alles andere als selbstverständlich ist.

@Der_Midi-Komponist, mache es wie schon mehrfach vorgeschlagen und bediene dich guter Orchester-Samples.
Damit wirst du schneller, effizienter und nicht zuletzt um Größenordnungen günstiger zum Ziel kommen.
 
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  • #24
Ein Orchester, das einen "epischen", opulenten, also Kino-artigen Sound zu produzieren in der Lage sein soll, wird nicht unter z.B 20 Geigen besetzt sein (10x 1., 10x 2. Geige), eher noch mehr. Und damit geht es erst los, dann kommen noch Bratschen, Celli und Kontrabässe hinzu und eine dazu angemessene Zahl Bläser, Schlagwerk, ggf. noch spezielle Instrumente.
Das können Warner Broth. & vergleichbare finanzieren, aber so etwas auf Amateurbasis produzieren zu wollen gleicht der Quadratur des Kreises. Nicht nur müsste ein Interessiertes Amateurorchester erst einmal gefunden werden, es muss auch erst mal wirklich homogen klingen - was insbesondere beim Streicherapparat alles andere als selbstverständlich ist.

@Der_Midi-Komponist, mache es wie schon mehrfach vorgeschlagen und bediene dich guter Orchester-Samples.
Damit wirst du schneller, effizienter und nicht zuletzt um Größenordnungen günstiger zum Ziel kommen.

Also vorweg ich kenne mich mit der derzeitigen Technik 0,0% aus, aber es ist zweifellos- auch kostenlos oder günstig - sehr sehr viel besseres Ergebnis möglich ohne echte Instrumente. Also wirklich Welten besser vom Klang. Dabei gibt es neben samples auch noch eine andere Möglichkeit ich komme grade nicht drauf. Problem bei Samples ist die Tendenz zu gleichartigen Tonanfängen was man ggf. manipulieren muss.

Allerdings denke ich nicht dass selbst wenn man das live aufnehmen will man ein großes Sinfonieorchester bräuchte. Laiensinfonieorchester haben oft eine zu schlechte Intonation für recording.

Im epic genre war es durchaus noch üblich, kleine Orchester aufzunehmen- schwierig genug vor allem wegen des benötigten Raums und der Tontechnik- z.B. 3/3/1/1/1 und 2 Hörner, vielleicht noch n Fagott oder Posaunen und das dann nachher unterzumischen für einen natürlichen Touch. Im Epic genre sind alles außer Streicher und Hörner, ggf. Posaune eher Soloinstrumente keine Kernbestandteile. Ich könnte aber wetten dass diese Vorgehensweise in den letzten 10 Jahren massiv seltener geworden ist weil die künstlichen Ergebnisse immer besser werden. Ich kenne nur halt einen Techniker der so etwas vor kurzem noch gemacht hat. Günstig war des natürlich nicht.

Oder man mischt zuhause mehrfach aufgenommene Spuren von nur je einem Spieler pro Instrument unter. Dabei wird man sich aber schwer tun das als alleinige Quelle zu nehmen, und es ist halt eine Aufgabe dass das irgendwie klanglich und vom Spacing her zusammenpasst.

Ich würde auch sagen man kann mit relativ kleinen Streicherapparaten (~ 10...12) ganz schön massiv klingen- wenn die Spieler und der Tontechniker gut sind sogar ohne Verschnitt mit künstlichem. Das merkt man gar nicht mal so sehr.

Daneben kann man auch versuchen Streicher leise mit Orgel (v.a. 8 Fuß) oder Harmonium zu unterfüttern... wenn man es "instrumental glaubwürdig" haben will.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #25
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  • #26
Neben VSTis sollten auch virtuelle Effekte (VST Fx) - vor allem Reverbs - zum Einsatz kommen, ebenso das Thema EQ, da gibt es auch viele gratis:

 
  • Ersteller
  • #27
VST-PlugIns scheinen wohl eine echt gute Sache zu sein.

Allerdings brauche ich von AnvilStudio dafür wohl eine Vollversion. Aber die werde ich mir demnächst mal leisten, denke ich mal.

Schätze, dass mit besseren Samples auch das Komponieren nochmal wesentlich mehr Spaß machen wird.

Hätte ja noch ein ganzes Soundtrack-Album auf Lager, womit ich da auch gut arbeiten könnte.
 
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  • #28
Also wenn Du Anvil mit weiteren Feature wie VST-Unterstützung, Midi-Expression u.a. aufpimpen willst, kannst Du ja mal das zuvor genannte Tracktion ausprobieren (kostenlos).
Die DAW Reaper kostet aktuell rund 55 EUR, also etwa soviel wie die ganzen Erweiterungen für Anvil.
Cubase Elements gibts bei Bax Music für 100 EUR, eine Schüler/Studentenversion gegen Nachweis kostet 66 EUR.
Anvil ist in der Musikercommunity ein ziemlicher Exot, da wirst Du kaum Unterstützung bekommen.
Anders sieht es bei den gängigen DAW-Programmen aus.
Da gibt es viel bessere Unterstützung und jede Menge Youtubevideos, aus denen man lernen kann.
 
  • #29
Grundsätzlich ist der Thread hier schon einmal falsch platziert. Es geht in diesem Bereich um gemeinsames 'Miteinander komponieren', was bei diesem thread schon mal nicht der Fall ist, da es ja lediglich um die klangliche Umsetzung einer oder mehrerer Komposition(en) geht. Wenn es mittlerweile um die Unterstützung geht, wie Du das selber klanglich verbessern kannst, was wohl der realistischere Weg ist, sollte wir vielleicht besser einen anderen Platz dafür finden.
 
  • Ersteller
  • #30
@Trommler53842
Danke für die Vorschläge. Ich habe mal Ardour runtergeladen und finde, dass ich damit schon ein wesentlich besseres Klangbild erziele. Kann mir auch gut vorstellen, mir davon mal eine Vollversion zuzulegen.


@dr_rollo
Naja, irgendwo wäre das evtl. ein "Miteinander komponieren", wenn jetzt jemand gesagt hätte, "Ich bau da mal noch was Nettes ein, damit es noch geiler klingt" z.B.. Von daher hätte ich da auch keine Ahnung, wo man diesen Thread hätte besser platzieren können.
 
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  • #31
Moin,

Ich habe nur die ersten paar Beiträge gelesen und finde etwas schade, dass doch fast nur Skepsis herrscht.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das Vorhaben nicht komplett unrealistisch ist- gerade Bläserensembles sind häufig auf der Suche nach neuer, "fetziger" Literatur, die nicht zu kompliziert ist und in Richtung epischer Filmmusik geht. Solche Ensembles gibt es häufig in Süddeutschland. Da lohnt es sich, unverbindlich anzufragen. Abgesehen von den Streichern, hat man dann schon fast alles an Bord.

Auch wenn der Threads schon etwas älter ist, halte ich diesen Hinweis für wichtig.
 
  • Ersteller
  • #32
Danke Moin95,

ja, auch wenn der Thread etwas älter ist, hat er ja nicht an Aktualität verloren.

Es wäre verdammt schwierig jemand zu finden, der von seiner Musik "leben" muss. Das kann ich schon verstehen.

Denke, es gibt vielleicht aber Hobby-Musiker, die eine Idee gut finden und gerne daran mitwirken möchten. Sowas in der Richtung hatte ich auch gesucht.

Klar, dank Internet sind ja auch Entfernungen zwischen Nord- und Süddeutschland kein Hindernis mehr, sich bzgl. Musik auszutauschen. ;) Kennst Du denn konkret ein solches "Hobby"-Orchester in Süddeutschland?

Ich würde nie behaupten, dass ich einem Hans Zimmer oder einem Thomas Bergersen (Two steps from Hell) oder einem Howard Shore oder einem James Horner schon das Wasser reichen könnte. Dafür fehlt mir auch das Musik-Studium. Dennoch glaube ich, dass ich musikalisch gesehen keinen Murks produziere und sich meine Tracks auch hören lassen können.

Nur habe ich bisher noch nicht so viele Hörer gefunden. ;) Aber immehin konnte ich mir bei meinen bisherigen Hörern ein positives Feedback einholen.

Immerhin habe ich einen neuen gebrauchten Rechner bei mir stehen, der auch über mehr Kapazitäten verfügt. Vielleicht kann ich damit dann ja bald meine Musik etwas professioneller aufziehen.
 
  • #34
@Der_Midi-Komponist

Was möchtest Du genau bezwecken mit diesen Musikern? Geht es darum, die Aufnahme besser klingen zu lassen oder geht es darum, das ganze live aufzuführen? Wenn es darum geht, die Aufnahmen besser klingen zu lassen, bin ich sehr skeptisch, dass Du das mit Hobbymusikern besser hinkriegst als mit guten Sample Libraries. Oder suchst Du einfach einen Producer, der das für Dich produziert (wie er das macht, ist dann seine Sorge)?
 
  • Ersteller
  • #35
Danke Scratch.

Habe mir die Seite der Jugendkapelle mal angeschaut. Habe auch gelesen, dass die beim Konzert u.a. auch was in Richtung Mittelalter gespielt haben. Von der Richtung her passt es schon mal. Vielleicht kann ich die ja tatsächlich mal anschreiben und fragen, ob sie noch Material suchen. Kann natürlich sein, dass sie nur nach prominenter Musik Ausschau halten, aber ein Versuch ist es vielleicht Wert.

Schade fand ich allerdings, dass auf deren Seite keine Tonaufnahmen als Referenzen zum Reinhören zur Verfügung stehen. Das wäre ja noch das Tüpfelchen auf dem I gewesen.

Habe lediglich was bei YouTube gefunden und das hat ganz gut geklungen.



@GroovigesMeerschweinchen

Erst einmal geht es darum, ein besseres Klangbild zu haben. Soweit, es live aufzuführen, bin ich noch gar nicht.
Und nein, es einfach aus der Hand zu geben und jemanden damit sich selbst zu überlassen, war nie meine Intention. Es sollte schon zu einem gemeinsamen Werk herangereift werden. Siehe, auch ich habe viel Mühe und Leidenschaft in meine Musik gesteckt und empfinde es als schade, wenn die Ideen dann nur auf tontechnisch mäßiger Qualität herumdümpeln. Leider habe ich aber zur Zeit keine besseren Möglichkeiten, die Musik "professioneller" umzusetzen.
 
  • #36
Es wäre verdammt schwierig jemand zu finden, der von seiner Musik "leben" muss. Das kann ich schon verstehen.
Den Konjunktiv verstehe ich nicht ganz...es ist weder schwierig, Hobbymusiker zu finden (die nicht von ihrer Musik leben müssen) noch Profis (die davon leben, unabhängig ob sie es müssen oder auch können :D ). Alle Arten von Musikern sind ziemlich einfach zu finden. Wenn du Unterstützung beim Finden konkreter Instrumentalisten brauchst, schreib welche - ich vermute, dass deine Zielgruppe vielleicht nicht selbst hier im Board aktiv ist, aber über Beziehungen/Kontakte/Empfehlungen sollte doch was gehen.

Ist dein Ziel nach wie vor der Klang eines Sinfonieorchesters? Dann kann ich nur betonen: schreib deine Werke so, dass sie von einem echten Orchester spielbar sind. Wenn du Hilfe dabei brauchst, steht dir das Board bzw. das Unterforum https://www.musiker-board.de/forum/kompositionslehre-arrangement.71/ dafür zu Verfügung - genau für solche Fälle gibt's das. Ich schreibe selbst Orchesterarrangements und kann dir meine Unterstützung anbieten. Ich weiß, wieviel Arbeit das ist. Auch andere User helfen da erfahrungsgemäß gerne.

Mit dem fertigen Werk dann ein Orchester zu finden ist zwar auch kein Selbstläufer, aber meiner Erfahrung nach durchaus machbar.

Ich würde nie behaupten, dass ich einem Hans Zimmer oder einem Thomas Bergersen (Two steps from Hell) oder einem Howard Shore oder einem James Horner schon das Wasser reichen könnte. Dafür fehlt mir auch das Musik-Studium.
Howard Shore und James Horner haben in der Tat Musik studiert. Hans Zimmer dagegen nie. Thomas Bergersen sagt, er habe zwar Musik studiert, aber war mehr an den Mädchen interessiert. Komponisten, die etwas gutes oder erfolgreiches geschrieben haben, haben nicht zwangsläufig studiert. Und Komposition und Arrangement kann man definitiv auch außerhalb eines Studiums lernen und erfolgreich betreiben.
 
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  • Ersteller
  • #37
Vielen Dank @HaraldS

Deine Arrangements im Bereich Orchester interessieren mich. Würde da gerne mal reinhören.

Ansonsten könnte ich mit Midi-Notenblättern als PDF dienen. Weiß aber nicht, ob man in dieser Richtung damit etwas anfangen könnte.


Klar, ein Musik-Studium alleine reicht auch nicht, wenn es beim Talent und an den Ideen hapert.

Grundsätzlich war auch nie meine Idee, mit meiner Musik reich zu werden, sondern eher vor allem, diese in angemessener Qualität einem kleinen oder mittelgroßem Publikum zu präsentieren.

Wenn ich dabei Unstützung bekommen kann, bin ich dafür natürlich sehr dankbar.
 
  • #38
Und nein, es einfach aus der Hand zu geben und jemanden damit sich selbst zu überlassen, war nie meine Intention.
das habe ich nicht gemeint. Falls Dein Werk fertig komponiert ist, könnte es mal jemand durch seine Virtual Instruments jagen, ein paar musikalische Dynamikanpassungen machen und Dir die Spuren wieder senden. Natürlich kannst Dus auch über ein echtes Orchester versuchen, ist halt ein entsprechender Aufwand, wenns darum geht, ein gutes Resultat als Aufnahme hinzukriegen. Machbar ist am Ende vieles.
 
  • #39
Deine Arrangements im Bereich Orchester interessieren mich. Würde da gerne mal reinhören.
Von meinen Arrangements gibt es keine Aufnahmen, zumindest nicht dass ich wüsste. Das sind Stücke, die im Rahmen von Konzerten oder Theaterstücken gespielt wurden und werden, aber Aufnahmen kenne ich keine. Es gibt Audio-Mixdowns aus Finale bzw. Dorico, aber die haben keine ästhetische Aussagekraft, da ich die nur zum Korrekturhören verwende. Ich persönlich halte auch nicht so viel davon, mein Fokus liegt nicht im Produzieren von Aufnahmen, sondern im Arrangieren für andere Musiker.
 
  • Ersteller
  • #40
@GroovigesMeerschweinchen

Ja, die Spuren meiner Kompositionen klangvoller und epischer klingen zu lassen, kommt dem schon ziemlich nahe, was ich eigentlich mit diesem Thread gesucht habe. Jemand, der halt ne Idee hat, dort mehr rauszuholen.


@HaraldS

Ja, schade, dass es keine Aufnahmen gibt. Immerhin würde mich ja tatsächlich interessieren, ob Du rein theoretisch mit eines meiner Notenblätter (die ich mal als PDF umgewandelt habe), etwas anfangen könntest.
Ich kann ja den Track mit der PDF mal hier anhängen.
 

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