Ich bin mir jetzt net sicher, ob der Threadtitel noch als Ziel im Raum steht, oder ob mittlerweile die Komposition am PC mit VST-Sounds optimiert werden soll.
Denn
Erst einmal geht es darum, ein besseres Klangbild zu haben. Soweit, es live aufzuführen, bin ich noch gar nicht.
dieses Ziel lässt sich imho mit keinem Amateurorchester dieser Welt erreichen. Bei kleinen Ensembles mag das noch funktionieren, mit großem Fleiß ein Klangbild zu erreichen, welches dem professioneller Musiker in nichts nachsteht.
Aber zum einen ist die Wahrscheinlichkeit, 6 wirklich engagierte und gute Amateure zu finden und zu einer tollen Einheit zu Formen, deutlich größer als für 60 Positionen im Orchester.
Zweitens muss jede Stimme dabei nur einmal besetzt werden, und man kann bei Bedarf spielerische Unzulänglichkeiten schnell durch Anpassung des Arrangements kompensieren. Bei Amateurorchestern wird es immer gute Stimmführer geben, an die sich die schwächeren dranhängen, und der Klangkörper klingt dann eben auch entsprechend.
Am ehesten kommen mir noch die "Coolen Elbstreicher" in Hamburg in den Sinn, wenn ich nach nem guten Jugendstreichorchester suche. Wenn du dir deren Portfolio ansiehst, spielen die aber als Amateure schon in einer Liga, die für nen kleinen Hobbykomponisten nicht viel mehr als ein müdes Lächeln übrig haben dürfte.
Alles andere, was ich so kenne zumindest hier in Bayern, spielt hörbar auf Amateurniveau, selbst gute und teils international beachtete Jugendorchester wie die Bluestrings. Für ne Live-Zusammenarbeit sicher gut vorstellbar, für Aufnahmen mit professionellen Resultaten m.E. undenkbar oder nur mit sehr viel Aufwand darstellbar. Man darf auch nicht vergessen, ne gute Orchesteraufnahme steht und fällt mit einem gut klingenden Aufnahmeraum. Der lässt sich nicht mit Effekten faken.
Falls dir das selbst mittlerweile klar ist, könntest du den Threadtitel ja evtl ins Jahr 2026 portieren, damit sofort klar ist, worum deine Ideen aktuell kreisen.