Tasten zur Ergänzung des Push 2

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waldlaeufer42
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Hallo liebe Tastenverständige.
Ich habe das Push 2 um damit Ableton Live zu steuern.
Jetzt hätte ich aber doch auch gerne Kalviertasten um damit Melodien einzuspielen, etwas Klavier zu lernen und Dinge zu tun, die man halt eben mit so einer Klaviatur macht.
Da Gitarre mein Hauptinstrument ist und ich nicht den Anspruch habe „richtig“ Klavier zu lernen, bin ich mit absolut nicht im klaren darüber, ob es 88 Tasten sein müssen, oder ob 37 absolut ausreichend sind.
Da ich über das Push 2 verfüge, brauche ich eigentlich auch keine weiteren Potis oder Pads.
Aber halt gute Tasten, mit denen das erlernen und einspielen von kleinen Melodien auch richtig rockt.
Mobilität spielt keine Rolle, Größe, es sollte auf meinen Schreibtisch passen, da sind noch so ca. 25 x 120 cm Platz.
Geld spiet keine Rolle, solang es nicht wesentlich mehr als 500 € sind ;-)
Ideen, Nachfragen und konkrete Vorschläge sind sehr willkommen!!
 
HaraldS
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Zum Klavier lernen brauchst du eine gewichtete Tastatur, die in der richtigen Höhe steht - also auf einem Keyboardständer, und nicht auf einem Schreibtisch. Gewichtete Tastaturen gibt es meist in 88-Tasten-Ausführung, da das die Standard-Klaviergröße ist. Das macht dann 140cm in der Breite. Kleiner geht aber manchmal auch:

- https://www.thomann.de/de/yamaha_p_121_bk.htm , das ist nur unwesentlich teurer. Die 29€ legt der Weihnachtsmann vielleicht noch drauf ;)
- alternativ das Roland GO Piano, das soll aber angeblich keine so gute Tastatur haben
 
waldlaeufer42
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Vielen Dank für den Vorschlag!
Wenn es nur um die Höhe geht, mein Schreibtisch ist höhenverstellbar.
 
waldlaeufer42
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Ich hake noch mal nach.
Muss es unbedingt eine gewichtete Tastatur sein? Und was genau bedeutet das?
Was ist mit all den Midi Keyboards mit weniger als 61 Tasten?
Und was ist Aftertouch?
 
stuckl
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Eine der besten Minitastaturen:

Yamaha reface cp
 
waldlaeufer42
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Das reface cp macht einen netten Eindruck.

Gibt es eigentlich auch Midi Keyboards, die kein eigenen Features/Sounds haben?
 
J
JochenCX3
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Die nahezu gleiche Tastatur wie das Komplete Kontrol MK2 findest du im Novation SL MKII, gibt es auch mit 49 Tasten. Gebraucht wird es vielfach angeboten, für oft so um die 200 €. Ich bin mit der 61-er Version seit vielen Jahren sehr zufrieden. Bei dem Komplete Kontrol zahlst du mit dem Preis auch die mitgelieferte Software. Aber auch dieses Keyboard wird vielfach gebraucht zum Kauf angeboten. Es hat ne halbgewichtete Synthesizer-Tastatur.
 
HaraldS
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Muss es unbedingt eine gewichtete Tastatur sein? Und was genau bedeutet das? Was ist mit all den Midi Keyboards mit weniger als 61 Tasten? Und was ist Aftertouch?

Zum Klavier spielen lernen brauchst du eine gewichtete Tastatur, weil Klaviertasten ein bestimmtes Gewicht und ein Repititionsverhalten haben, das auf der Klaviermechanik beruht. Wer Klavier lernt, gewöhnt sich an das typische Spielgefühl und das Tastengewicht, das vom akustischen Klavier her stammt. Das wird von Tastaturen an elektronischen Instrumenten mal mehr, mal weniger gut imitiert.
Klavierliteratur bzw. -spieltechniken rechnen i.d.R. mit einer Tastatur von 88 Tasten. Zum Lernen geht auch weniger. Unter 61 Tasten gibt es aber fast nie gewichtete Tastaturen, was dann eben kein Klavier- sondern höchstens Keyboard-typisches Spiel möglich macht.
Aftertouch ist eine Keyboard-typische Funktion, bei der man bei einer bereits gedrückten Taste nochmal zusätzlichen Druck ausüben kann. Dieser Druckwert wird gemessen, an die Klangerzeugung übertragen und kann da ausgewertet und in die Steuerung eines Klangparameters einbezogen werden. Das hat mit klaviertypischem Spiel aber nichts zu tun.

Gibt es eigentlich auch Midi Keyboards, die kein eigenen Features/Sounds haben?

Das sind Masterkeyboards. Die haben keine eigenen Sounds. Stattdessen haben sie oft Steuerungsfunktionen, mit denen sich bestimmte MIDI-Daten senden lassen.

[...]etwas Klavier zu lernen [...]ich nicht den Anspruch habe „richtig“ Klavier zu lernen,

Da liegt die Krux, wo du dich entscheiden musst, was du willst. Welches Gitarrenmodell würdest du jemandem empfehlen, der das Instrument "etwas", aber nicht "richtig" lernen will? Oder welches Schlagzeug z.B.? Du siehst hoffentlich, dass deine Anforderungen etwas widersprüchlich sind.
 
ribboncontrol
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Das Klavierspiel-fixierte Board springt natürlich direkt wieder auf "wenn, dann richtig". Das ist legit, die Bastler sind drüben, von daher erst mal Einordnung als jemand, der hier im Board mit seinen überwiegenden Synthtasten schon fast die Ausnahme ist (hallo Martman, hallo Leef).

Wenn ich das alles zusammenzähle; @waldlaeufer42 will nicht nur isomorphe Grids (Push) als Eingabe, sondern auch ne handelsübliche Klaviatur daneben. Ableton und dezent Ahnung ist vorhanden. Platz auf Schreibtisch und Budget sind im Rahmen des machbaren. Spielerische Kentnisse sollen erworben werden, aber nicht gen Pianospiel, sondern um mal was einzududeln.

Mein Dauerpitch für sowas: Novation Launchkey MK3 Serie, die gibts als 37er, 49er und 61er (den 25er würd ich lassen, das ist die berühmte Oktave zuwenig um zweihändig was einzuspielen). Kann denk ich alles was hier gebraucht wird.

Auch das bereits genannte NI Komplete Keyboard ist keine so schlechte Wahl.

Generell empfiehlt es sich aber gerade bei Masterkeyboards mal eine etwas grössere Musikhändlerabteilung anzusteuern und die Tastaturen gegeneinander anzuspielen - oder das alte hin und zurück - Spiel bei Thomann. Bedienkonzepte sind dann noch das andere Thema. Von daher ist das alles hier eher als erste Empfehlung zu sehen von Dingen, die ich selbst überzeugt benutze.


Ein letzter Punkt, wo ich dem Board recht geben möchte; es kann nicht schaden, wenn man an seinen Klavierskills arbeiten will, eine richtige gewichtete Tastatur dazuhaben und klassischer zweihändiger ranzugehen. Da hat das Board völlig recht und auch ich habe eine Hammermechanik zuhause rumstehen.

Die Frage ist, ob es im gewünschten Anwendungsbereich aktuell wirklich nötig ist. Auch wer vom Synth her kommt (tastaturmässig), kann ein durch und durch valabler Musiker werden, in vielen Indiebands bspw. ist das (sogar hörbar) der Fall, dass da jemand nicht von den Klavierskills her kommt, sondern am Einspielkeyboard neben dem Laptop angefangen hat. Und qualitativ gegeneinander aufwiegen würde ich das nicht.
 
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