Telecaster Bariton / Conversion neck / Göldo

von Sebi Knetzgore, 30.11.18.

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  1. Sebi Knetzgore

    Sebi Knetzgore Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.11.18   #1
    Moin Allesamt!

    Ich habe mich in letzter Zeit etwas mit Baritongitarren befasst, einige Probe gespielt und will jetzt so ein Teil. Die Chapman ML3 Bariton ist Mega, allerdings würde ich da evtl. noch etwas modifizieren, daher würde die dann schon etwas teurer und der Wiederverkaufswert ist vermutlich bei Baritongitarren schwer zu kalkulieren.

    Als Alternative dazu schwebt mir jetzt vor, eine Squier oder günstige Fender Telecaster mit HH Bestückung am Gebrauchtmarkt zu holen, und diese dann mittels Göldo Conversion Neck umzubauen, da man die im Zweifelsfall für einen Verkauf wieder in den Originalzustand versetzen kann. Mit Warmoth Hälsen ist das ja scheinbar gängige Praxis.

    Jetzt wollte ich mal meinen Fragenkatalog hinblättern:
    - Hat jemand sowas schonmal gemacht?
    - Sind alle Telecaster wirklich "genormt"? oder gibt es da dann doch irgendwelche Unterschiede? Laut Gödo macht man ja den alten Hals runter, neuen Drauf, einstellarbeiten, fertig.
    - hat jemand Erfahrungen ob die Kiste durch sowas übermäßig Kopflastig wird? Der Hals schaut ja dann etwas mehr als 6cm weiter aus dem Body raus.
    - Hat jemand evtl. gleich ne Pickup Empfehlung? Stil Düsterer Metal auf A, viel Sustain und Definition, Pickups Splitbar - Hals und Brücke Humbucker, gerne auch im Single Coil format, dann passt der Standard Body.

    Mehr fällt mir vorerst nicht ein :D
    Wenn jemand Anregungen Tips und/Oder Erfahrungswerte einbringen kann wäre das super :great:

    Danke und Viele Grüße Sebi
     
  2. OldRocker

    OldRocker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.11.18   #2
    Hey Sebi,

    hab ne Diego Baritone-Tele. Das ist ne Gitarre die es eigentlich nie gab-sie ist von Göldo und war zur Demonstration dieses "Conversion Neck" gedacht.

    Das Teil ist Hammer! Ich betreibe es bei härterem Bluesrock in h-Stimmung.
    Was auffällt ist der deutlich höhere Output schon bei den Standard Pickups-ist ja eigentlich logisch, denn es schwingt viel mehr Saitenmasse vor den Pickups-also wird mehr Strom induziert. So ist`s laut, fett(!!!!) und trotzdem luftig.

    Brummfreie Tele Pickups dürften schon reichen-ich kann mir vorstellen, dass sowas mit Humbucker vielleicht doch zu dicht klingt.



    ...ist zwar gar nicht deine Musikrichtung, aber man hört was Sache ist. Der Rhythmussound ist hier aufm Lead Channel des Blackmore mit Gitarrenvolume ca. 4/5tel runtergedreht....

    Gruss,
    Bernie
    --- Beiträge zusammengefasst, 30.11.18, Datum Originalbeitrag: 30.11.18 ---
    ...ach ja, Göldo Hälse kommen ohne Vorbohrungen für die Halsschrauben und passen i.d.R. gut in Standard Strat/Tele`s.
    Einfach Hals in die Tasche, durch die vorhandenen Löcher Bohrungen markieren, vorbohren (!Achtung!), Schrauben rein-fertig....
     
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  3. Sebi Knetzgore

    Sebi Knetzgore Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.11.18   #3
    Moinsen!
    Ja sau cool, danke für die ausführliche Antwort.

    Humbucker wollte ich schon haben, damit komme im Zerrbereich besser zurecht, aber der Output muss sicherlich nicht hoch sein, zumal ich eh die Soundkarte einpegel und danach digital weitermache.
    Wenn ich mich für das Neck und eine Telee entscheide und diese dann habe, werde ich aber dann trotzdem erstmal mit den vorhandenen Pickups rumprobieren, wäre ja blödsinn rein auf Verdacht einfach mal neue zu kaufen.

    Was ich noch nicht rauslesen konnte:
    - Hast du probleme mit Kopflastigkeit oder anderen Sachen?
    - Passt der Quasi auf jeder Squire / Fender Telecaster?

    Danke und viele Grüße Sebi
     
  4. OldRocker

    OldRocker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.11.18   #4
    ...die Tele ist insgesamt etwa mittelschwer (so um die 3,7 kg)-null Problem mit Kopflastigkeit.

    Kann`s nicht beschwören, aber Fender Mexico sollte passen-die halten sich ja an das Maß das sie vorgaben-und nach dem sich auch Göldo richtet.
    Squier weiß ich nicht...!
     
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  5. Ace-Cafe

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    Erstellt: 30.11.18   #5
    Mh.... Gute Idee Bariton Hals?!

    ICH hab es anders rum gemacht mit meiner Telecaster, da ist ein Hals mit Gibson Mensur drauf.... Wäre eine zweite als Bariton ja Bombe :-)
     
  6. OldRocker

    OldRocker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.12.18   #6
    ...gehe mal stark davon aus, dass jede gute Tellie/Strat mit dem Conversion Hals zur Bombe wird.
    Ich spiel recht viel live und werde öfter auf die Gitarre angesprochen....
     
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  7. Sebi Knetzgore

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    Erstellt: 01.12.18   #7
    Die Strat hat eine andere Halstasche als die Tele, d.H. Ich würde das Göldo Conversion daher auch nur auf eine Tele bauen, für eine Strat müsste es vermutlich modifiziert ansehen. (Einfach mal Bilder von Strat und Tele Bodys anschauen ;-) )
     
  8. Ace-Cafe

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    Erstellt: 02.12.18   #8
    Gibt ja für beide einen passenden Hals..
     
  9. Sebi Knetzgore

    Sebi Knetzgore Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.12.18   #9
    Ich bin jetzt erstmal vom Göldo ausgegangen, die haben nur ein Telecaster Conversion neck. Wollte nur vermeiden, dass da jemand aus versehen ein Tele-Neck für ne Strat bestellt und dann enttäuscht ist ;-)

    Grüße Sebi
     
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  10. DelayAndReverb

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    Erstellt: 19.12.19   #10
    Mal ne Frage an die Conversion Neck User: Der mir vorliegende Hals hat die seitlichen Dots genau auf der Trennlinie von Ahornhals und dem aufgeleimten Griffbrett. Ich war immer der Annahme, dass die Dots ins Griffbrett gehören. Wie ist das bei euch? @Sebi Knetzgore @OldRocker
     
  11. Sebi Knetzgore

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    Erstellt: 19.12.19   #11
    @DelayAndReverb

    bei mir wurde es ne PRS, bin aber wieder zurück auf normale Mensur, daher speziell für Conversionneck keine Ahnung.

    Grundsätzlich macht man die Dots ins Griffbrett, ne feste Regel dafür gibts aber glaub ich nicht. nachdem es aber Custombuilts gibt die deutlich krassere Eingriffe in den Hals machen (z.B. Lichtenberg-Zeichnungen) denke ich dass die Dots kein Problem darstellen ;-)
     
  12. DelayAndReverb

    DelayAndReverb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.12.19   #12
    Grade telefonisch beim Hersteller abgeklärt. Fazit: Das soll so sein. ;-)
    IMG_5973.jpg
     
  13. Sebi Knetzgore

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    Erstellt: 20.12.19   #13
    Lol... sieht schon etwas ungewohnt aus
     
  14. Bassturmator

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    Erstellt: 20.12.19   #14
    Ist aber Standard bei Fender, also so ungewohnt nun auch wieder nicht.
     
  15. Kluson

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    Erstellt: 20.12.19   #15
    interessant, wusste gar nicht, dass es solche Hälse gibt, aber ich hatte auch noch nie danach gesucht.

    Aber mal ne blöde Frage: Langt dann der Spielraum an der Brücke um die Oktavreinheit einzustellen ? Da hat man ja nur so ca 1 cm Platz.

    Eigentlich sollte doch aber der Weg vom Sattel zum 12. Bund der gleiche sein wie vom 12. Bund zur Brücke.

    Hab eich gerade einen Denkfehler ?
     
  16. Bassturmator

    Bassturmator Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.12.19   #16
    Ja, so sollte es bei einem conversion-neck sein. Und deswegen reicht auch der Spielraum der Brücke. Dieser dient ja auch lediglich dazu unterschiedliche Saitendicken zu kompensieren und das widerum ist völlig unabhängig von der Mensur.
     
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  17. Sebi Knetzgore

    Sebi Knetzgore Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.12.19   #17

    Conversion Necks sind so konstruiert, dass das passt. wenn ich mich nicht täusche hat das Conversion für ne Telecaster auch 24 Bünde, weil ja durch die Längere Mensur und der daraus resultierenden verschiebung des 12. Bundes mehr Bünde reinpassen ;-)
     
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