tiefste Diatonische "blues" harp

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Kurze Frage: Welche ist die Tiefste Diatonische Blues Harp?

Hoffe ihr versteht meine Frage.

Habe eine C, eine Bb und eine G.

Wie ist das jetzt zb. mit einer F, E oder sogar D Harp.

Also welche fängt mit welchem Grundton an?

Gibts da eine tabelle oder so?

thx.
 
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Welche ist die Tiefste Diatonische Blues Harp?

Bei Seydel ist es die LLE.

1847 Classic Low LLE Tontabelle.png

In der Produktbeschreibung http://www.seydel1847.de/epages/Sey...Seydel/Products/16201Low/SubProducts/16201LLF ist zu lesen:

Der Tonartenumfang reicht vom LF# (Low Fis) bis hinunter zum LLE (doppelt tief E). Damit ergänzen wir unsere beliebtesten 1847-Modelle mit Edelstahl-Stimmzungen bis hinein in den extremen Bass-Bereich.
Die doppelt-tief gestimmten Modelle (LL) sind sogar zwei Oktaven tiefer als normal gestimmt: SEYDELs 1847 LLE ist damit die tiefste Richter-Mundharmonika der Welt.


welche fängt mit welchem Grundton an?
Als Grundton ist immer der Ton anzusehen, der auf der Harp steht.
Bei einer E-Harp ist also irgendein E der tiefste Ton, bei einer C-Hapr ein C usw.

In den Produktbeschreibungen von Seydel findest Du für jede der auswählbaren Tonarten eine Tontabelle mit exakten Tonhöhenangaben.

Oder meinst Du den Grundton der Crossposition?

Habe eine C, eine Bb und eine G.
Wie ist das jetzt zb. mit einer F, E oder sogar D Harp.

Wenn Du die Harps in der normalen Lage meinst (also weder Low noch Super-Low) dann hast Du in den Harps folgende Grundtöne:
C > C4
Bb > Bb3 / A#3
G > G3

F > F4
E > E4
D > D4

Wenn Du also unter deine G-Harp möchtest, musst Du Low-Harps kaufen.

Gruß
Lisa
 
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daenou
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Also, hier die kurze Antwort: G ist die tiefste, F die höchste. Also G-Ab-A-Bb-B-C-Db-D-Eb-E-F

Längere Antwort: einige Hersteller bieten auch noch etwas höhere an, bis F# oder highG, noch höher klingt nicht mehr so wirklich. Ausnahme: die winzigen Schlüsselanhänger (z.B. Hohner Little Lady) sind in C und noch höher, haben aber auch aber nur eine Oktave Tonumfang.

Und einige Hersteller bieten auch noch tiefere Modelle an, bis runter zu LLE, was dann etwa anderthalb Oktaven unter der 'normal tiefen' G liegt. Seydel hat da die Nase vorne.

Schon G ist für Anfänger nicht leicht zu spielen, die tieferen Töne blockieren leicht. Noch tiefer braucht dann schon etwas Übung, sehr kontrollierte Atmung und einen weit offenen Mund- und Rachenraum. Schnelle Passagen (typisch z.B. Irish Reels) sind in den tieferen Modellen nicht mehr gut möglich, da die Zungen mit etwas Verzögerung ansprechen - G geht noch gut, darunter wird's kritisch.
 
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