Den größten Einfluss auf den Klang hat die Kapazität des Kabels. Diese ist mitnichten Abhängig vom Preis. Es gibt billige Kabel mit niedriger und teure Kabel mit hohe Kapazität. Bei kurzen Kabeln (<=3m) spielt diese eine geringere Rolle, als bei langen Kabeln.
Die mechanische Qualität hat einmal Auswirkungen auf das Handling (Flexibilität/Aufrollen) und die Mikrofonie. Wenn Außen- und Innenleiter bei mechanischer Beanspruchung (Drauftreten, auf den Boden schlagen) ihren Abstand ändern, kann es durch die Kondensatoreigenschaften zu Störgeräuschen kommen.
Die Kapazität beeinfluss die Frequenzüberhöhung im Ausgangsspektrum der Gittern-PU. Von daher hängt es wohl vom Zusammenspiel mit der Gitarre, deren PU und Elektronik und den persönlichen Präferenzen ab, was einem besser gefällt. Gut in diesem Sinne ist also schwierig zu definieren.
Ganz ohne Kapazitive Effekte scheint auch nicht das Gelbe vom EI zu sein. Warum sonst hätten digitale Funkstrecken, die Prinzipbedingt eine sehr geringe Kabellänge und damit Kapazität aufweisen, eine Kabelsimulation eingebaut, die den Kapazitätsbelag eines echten Kabels abbildet?!
Kommt mir irgendwie so vor, als hätte ich das schon mal genauso geschrieben - egal...
Gruß,
glombi