Tipps und Tricks für Gitarrenunterricht

von banino, 31.03.05.

  1. banino

    banino Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.03.05   #1
    Hi! Ist mein erster Thread, also wenn das Thema alle zwei Tage vorkommt
    tut's mir leid.
    Ich wollt mal von euch wissen, was für Erfahrungen ihr mit Gitarrenunterricht
    habt. Schüler, Lehrer egal. Es geht um folgendes:
    Ich spiel seit 2,5 Jahren und seit 1,5 mit Unterricht an einer Musikschule.
    Mir ist bei einem Freund, der an der gleichen Schule Klavieunterricht
    bekommt, aufgefallen, dass der Unterricht bei ihm viel konzentrierter
    ist als bei mir. Mit meinem Lehrer hab ich fast schon ein kumpelhaftes
    Verhältnis (naja nicht ganz, aber jedenfalls ein netter Typ der Lehrer)
    halt mit ein wenig rumblödeln, witze machen usw. .
    Bei meinem Freund war das im Vergleich dazu ne echt Alternative
    zum Militär. Wie gesagt sehr konzentriert und auch ziemlich autoritär.
    Jetzt will ich dem Drummer aus meiner Band Gitarre spielen beibringen
    (er bringt mir dafür Schlagzeug bei) und hoffe da auf ein paar Tipps
    in Sachen Gitarrenunterricht.
    Einfache Akkorde schreddern kann er schon mal :great:
    Hilfreich und Interessant wären auch eigene Erfahrungen.
    Also vielen Dank für's lesen
     
  2. Cursive

    Cursive Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.04.05   #2
    Wenn wer Akkorde schon kann is top.
    Dann nimmst einfach die Tabs von einfachen sachen wie NEM oder SLTS oder wonderwall und bringst die dem bei. gut wär immer was, wo er mind. einen neuen chord lernt.
    dann so sachen wie wechselschlag, abdämpfen.
    cih hab bei der schülerin, der ichs beibring, die absoulut bei 0 angefangen hat und absoulut 0 talent hat ^^ mit Kompliment von sportis angefangen.
    das ist zu einfach denk ich.
    Aber wichtig ist echt wechselschlag, palm-muting, deadnotes, shredden( :D ) und vielleicht pull-offs und hammer-ons. das beste ist, du fragst ihn, welchen song er gerne können würde. Dann nimmst die chords von dem teil außeinander, schaust dir das genau an, die einzelnen teile, schnapst dirn metronom und lernst es in und- auswendig.
    dann kannst du dich komplett darauf konzentrieren, was Er spielt/falsch macht.
    dann eben die chords des liedes in verschiedenen rhythmen, in verschiedenen tempi, vielleicht maln lead drüber schreiben.
    einfach aus dem kleinen einen Song so viel wie möglich rausholen.
    Wenn er das dann alles kann, dann den nächsten oder ihn ins musikerboard schicken :D

    .greez.
     
  3. banino

    banino Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.04.05   #3
    Soll ich ihm dei ganzen Grundübungen beibringen wie z.B. die "richtige" Stellung der rechten Hand beim Picking und andere teuflische Quälerein?
    Lohnt sich da der Aufwand?
     
  4. Smoked Illusion

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    Erstellt: 04.04.05   #4
    also das würd ich schon sagen.

    richte grundhaltung sollte man von anfang an lernen, wenn mans einmal falsch lernt, isses schwer wieder weg zu bekommen, deshalb von vorn herein richtige haltung der greifhand üben etc... wenns anspruchsvoller wird und schneller wirds mit falscher haltung umso schwerer
     
  5. Cursive

    Cursive Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.04.05   #5
    Dito...
    So wars bei mir, mein erster Lehrer hat da drauf nie geachtet und dann musst ich umlernen, sowas von stressig.
    Also lieber langsam und dafür mit richtiger Technik als alles überhasten :great:
    .greez.
     
  6. banino

    banino Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.04.05   #6
    Bei mir war es halt auch so.
    Der KOmmentar meines Lehrers, als er mich mit meinem damaligen
    Pickingstil sah war:"ich will nicht sagen dass es eine Krankheit ist,aber..."
    Daher weiß ich, dass es viel Arbeit ist.
    Außerdem spielt der Typ schon ziemlich lange Gitarre,
    aber bisher ohne große Ambitionen, weil er bereits ein Drummer ist
    und es für Lagerfeuerlieder gereicht hat.
    Also kurz gesagt: Ich weiß nicht ob sich der Aufwand für ihn lohnt.
    Welchen Maßstab kann man da nehmen?


    Ach ja
    An Cursive
    Heißt SLTS Sultans of Swing?
    NEM sagt mir auch nix :confused:
    (müsste ich höchstwahrscheinlich kennen!sorry, nicht hauen!!)
     
  7. Shapeshifter

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    Erstellt: 05.04.05   #7
    nem ist nothing else matters...

    aber was ich nicht verstehe, ist wie du dir überhaupt zutraust, jemandem gitarrenunterricht zu geben (okay die kohle machts ;)) wobei du ja anscheinend relatov wenig ahnung hast, auf was du bei nem absoluten anfänger achten musst...!
     
  8. banino

    banino Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.04.05   #8
    Nene, um Kohle gehts dabei nicht.
    Er bringt mir ja Drums bei. Außerdem sind wir in einer Band
    Der Grund weshalb ich hier frage ist, ich bin doch quasi selbst noch
    Anfänger. Ich spiel seit zweieinhalb Jahren.
    Außerdem trau ich meinem Kumpel nicht zu, dass er absolut gewissenhaft
    und hochmotiviert immer alle Grundübungen (bei dem Wort dreht
    sich mir der Magen) übt, daher geh ich davon aus, dass Kompromisse
    gemacht werden müssen. Ich hab ihm schon ein paar Sachen von Van Halen
    gezeigt, so wegen neuen Ideen und Einflüßen, aber das ist ja auch nur so ein
    oberflächlicher Scheiß, um irgendwelche Leute (allen voran Mädels ;) )
    zu beeindrucken. Er soll also Gitarre spielen und nicht Pornogitarre,
    außerdem wär es mir auch ganz recht, wenn es ihm genauso viel spaß
    macht wie mir im Moment.
    Ach ja, Grund für den Thread war auch, dass ich wissen wollte, was für
    Erfahrungen andere Leute mit Gitarrenunterricht haben. Ich hab ja schon
    erwähnt, dass ich auch einen Lehrer hab ( ich mein einen richtigen und
    nicht so einen Poser-Punk-Kumpel wie andere in diesem Gespräch! Äh naja).
    Ein Vergleich mit anderen vor allem auch älteren Leuten wär ganz nett
    gewesen, du weißt schon, die Rockgeneration vor mir
     
  9. Reini0815

    Reini0815 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.06.08   #9
    wenn man das erste mal gitarren unterricht gibt ist es gut anhand eines buches zu arbeiten da man sich dann das konzept nicht selbst ausdenken muss z.B. "die schule der rockgitarre"
    du gehst mit deinem schüler schrit für schritt das buch durch gibts ihm "hausaufgaben" auf und schaust auf seine fehler z.B. handstellung (sieht man aus nem buch immer schlecht) oder wechselschlag (mir hat es früher echt was gebracht wenn mein lehrer gesagt hat "nein da hätte jetzt ein aufschlag sein müssen" denn seine eigenen fehler sieht man schlecht
    ich halte es grundsätzlich so ohne therorie keine praxis
    das bedeutet nicht das der schüler fließend vom blatt spielen können muss oder alles über lokrische dorische lydische.... skalen wissen muss aber er sollte in der lage sein jeden akkord sich selbst zu erschließen und wissen wie die gitarre tonal aufgebaut ist
    grifftabellen auswendig lernen bringt meiner meinung nach wenig bis 0 ^^
    wichtig ist wenn man gitarren unterricht hat das einem der lehrer pinibel sagt was falsch ist sonst bekommt man es nicht weg es geht ja schließlich ums besser werden
     
  10. Disgracer

    Disgracer A-Gitarren-Mod Moderator

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    Erstellt: 06.06.08   #10
    dir ist schon bewusst, dass der thread hier so grob 2,5 jahre alt ist, ja?
     
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