Töne reinschmieren - Glissando

von Jonny W, 26.01.16.

  1. Jonny W

    Jonny W Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.01.16   #1
    Hallo liebe Querflötistinnen und Querflötisten
    Durch den Titel des Monats im Akkordeonforum bin ich auf dieses Video gekommen:



    Der Flötist schmiert öfters in die Töne rein. Das ist in der irischen / englischen / schottischen Musik verbreitet.
    Ich kenn das von der Tinwhistle oder vom Dudelsack, da zieht man den Finger übers Loch und der Ton bekommt ein Glissando, man "schmiert" in den nächst höheren Ton rein.
    Aber so wie's aussieht hat der Herr hier eine "normale" Querflöte.
    Da meine Frau eine Querflöte mit geschlossenen Klappen hat, würde mich (uns) interessieren, wie das geht.
    Oder braucht man dafür Ringklappen?
    Hat jemand einen Link auf ein Tutorial-Video o.ä.?

    Danke für eure Antworten
    Jonny
     
  2. shibboleth

    shibboleth HCA Holzflöten HCA

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    Erstellt: 01.02.16   #2
    Hi,

    einmal gibts natürlich auch Flöten mit Ringklappen, da kann man schon "schmieren" (wir nennen das "slide"), und man kann mit dem Ansatz einen ähnlichen Effekt erzeugen, indem man den tieferen der beiden Töne langsam immer höher intoniert, dann auf den höheren wechselt und den gleichzeitig sehr tief intoniert, und dann erst auf die korrekte Tonhöhe hochzieht. Auch wenn meine Flöte sechs offene Grifflöcher hat benutze ich diese Ansatztechnik trotzdem für slides, weil man den Effekt damit viel deutlicher hinkriegt als wenn man einfach nur mit dem Finger schmiert.

    Grüße,
    shib
     
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