Tontechnik für einen Redner???

von muckemann, 16.10.07.

  1. muckemann

    muckemann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.10.07   #1
    Hallo,

    habe da eine kleine Frage, die sicherlich von jemandem mit ein bisschen Erfahrung schnell beantwortet ist.

    Habe den Auftrag eine 30 min Rede in einem sehr halligen Raum mit ca. 200 Zuhöhrern tontechnisch umzusetzen.

    Habe wenig Erfahrung auf dem Gebiet, aber denke mir, daß ich mit zwei aktiven Lautsprechern, einem zweikanaligem EQ (umbesonders störende Frequenzen zu Filtern) und einem Funkmikro (ich denke da an ein Ansteck Mic) ausreichend ausgestattet bin. Je nach Räumlichkeit, ich werde mir das vorher nochmal anschauen, vielleicht sogar noch zwei zusätzliche Lautsprecher für die hinteren Bänke.

    Werde mir alles nötige zusammenleihen, und habe auch noch einen Monat Zeit dafür.

    Iss eine wichtige Veranstaltung mit wichtigen Gästen, Buffet usw.

    Wie mache ich das am Besten?

    Bin für jeden noch so kleinen Tip dankbar!

    der muckemann
     
  2. Gast 23432

    Gast 23432 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.10.07   #2
    Sehr hallig? Die Tannoi i9 sind für Kirchenbeschallung ausgelegt, gute Bündelung, saubere Wiedergabe.
    Ich weiß zwar die Raummaße nicht, aber 2x für Front, 2x für eine ev. nötige Delayline könten das Problem gut in den Griff bekommen.
    Besser als ein Ansteckmic wäre ein Nackenbügel, von Sennheiser gibt es den NB2, in den man die üblichen Mikros wie MKE2, oder AKG CK77 einklemmen kann oder, hohe Schule: dpa :great:
    Hat den Vorteil: das Mikro ist nahe und immer im gleichen Abstand an der Schallquelle, wenn der Redner den Kopf nach Links oder rechts wendet ist es ziemlich egal ;).
     
  3. livebox

    livebox Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 16.10.07   #3
    Abend! Na, dann wollen wir mal!

    In verhallten Räumen auf jeden Fall von Vorteil!! Achte aber darauf, dass die beiden LS nicht an der Rückwand reflektieren, sonst schaden sie mehr als dass sie nützen.
    (Dass die jeweils 2 LS auf einer Linie die gleichen sein sollten, ist klar, oder?)

    Das mit dem "Krawatten-Mikro" (eigentlich: Lavalier-Mikro) unbedingt vorher testen! Das sind nicht unbedingt immer gute Ergebnisse... im Zweifelsfall lieber ein "normales" Handmikro, ob jetzt Funk oder Kabel, auf ein Stativ.
    Was für ein EQ ist das genau? Ein parametrischer oder ein grafischer? Bei letzterem - mit wie vielen Bändern? Und weißt du ungefähr, wo die Frequenzen liegen, die für die Sprachverständlichkeit wichtig sind? Könnte sein, dass eben grade diese Frequenzen dir den Hall verschaffen. Dann musst du einen Kompromiss zwischen Verständlichkeit und Hall finden.

    Nochmal zum Lavalier-Mikro: Vermutlich ist es ja auch eine wichtige Person, die vor den ganzen wichtigen Leuten was wichtiges redet. Mal angenommen, der Typ hat das Mikro an seiner Krawatte hängen und redet aber die ganze Zeit über die Schulter, wirst du fast nichts von seinen Worten einfangen. Und das Publikum macht nachher dich als Techniker dafür verantwortlich.
    Außerdem musst du den Redner vorher mit dem Ding verkabeln und er trägt den Sender eine Weile mit sich herum. Das mag nicht jeder. Außerdem hat er ihn dann wahrscheinlich aus, wenn er durch die Gegend pilgert und mit den Leuten redet - also kannst du davon ausgehen, dass er erst mal vergisst, den Sender vor der Rede einzuschalten ;)
    Und sollte er je "nebenraus" reden, sieht bei einem Mikro auf dem Stativ jeder, dass heute mal nicht der Techniker sch... gebaut hat. Ein schlichtes Stativ stört meiner Meinung nach nicht im Bild.

    Wenn du noch Fragen hast, frag - ansonsten ein gutes Gelingen!


    MfG, livebox


    Edit: Peter war schneller! Ja, Bügelmikros wären auch noch ne Möglichkeit! Muss er halt auch selbst einschalten. Es sei denn, du übernimmst das und klebst ihm den Schalter ab.
    Aber vorsicht! Es geht das Gerücht um, dass ein Ausstellungssprecher von seinen Zuhörern mit einem breiten grinsen empfangen wurde. (er war wohl davor noch mit seinem Bügelmirko auf dem WC... :D:D)
     
  4. Tobse

    Tobse PA-Praxis Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 17.10.07   #4
    moin,
    imho wird sprachbeschallung oft unterschätzt, das kann ganz schön komplex werden.

    Halliger Raum => viele kleine Zonen bilden, blos nicht vorne links und rechts irgendwas hinstellen und reinhauen. viele kleine zonen bzw delay lines, genau durchdenken, genügend controllerwege planen.
    auf dezente systeme bzw aufstellung achten, technik sollte bei solchen Geshcichten nicht im vordergrund stehen, je weniger zu sehen ist desto besser

    für den redner ein nackenbügel und ein anstecker bereit haben. versuchen ihm das headset aufzuschwatzen, anstecker nur falls er das headset nicht akzeptiert

    gibts ein rednerpult? wenn ja mikrofonieren, bei sowas tauchen gerne spontane gastredner auf.

    abklären ob mikropositionen oder sogar angeln im publikumsbereich für zwischenfragen benötigt werden.

    unbedint kabel spare mikrofon auf der bühne bereit halten, ein ausfall bei ner rede und kein backup vorhanden ist echt ein worst case

    für headset und anstecker nen gescheiten eq prat haben (imho ist da 4 fach parametrik pflicht), also entweder ein vernünftiges Pult oder halt was in den insert

    babysitter für redner spielen (oder falls nötig 2ten Mann dafür) mikrofopositionen kontorllieren, beltpacks anreichen/abnehmen usw

    und natürlich für die eigentliche rede wenn denn alles spielt ein gutes buch mitnehmen :D

    das sind so die Dinge die mir spontan durch den kopf gehen, vllt hilft dir ja das eine oder andere weiter
     
  5. joe-gando

    joe-gando Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 17.10.07   #5
    Um Peter's Materialliste noch zu ergänzen, möchte ich noch eben Countryman in die Runde werfen.

    Ansonsten Tobse's Ratschläge berücksichtigen und nen (meist) absolut lockeren Abend lang den Gehaltszettel ansabbern:great:
     
  6. muckemann

    muckemann Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.10.07   #6
    Vielen Dank für die Antworten!:great:

    Zusammenfassend lässt sich also sagen:

    Im Falle eines Funk-Mics - Kopfbügel wäre erste Wahl, Anstecker ist wegen möglichen Bewegungen des Redners problematisch. Ein Mic+Stativ (Funk oder Kabel) ist wohl die einfachste Lösung. Alles eine Frage der Optik, und der Wünsche und Vorstellung des Veranstalters!
    In jedem Fall einen Kabel Ersatz am Start haben.

    Soviel zum Thema Mic.

    Das Signal des Mics kommt zunächst mal den Mixer - dann einen (2x30Band)EQ als Insert in den entsprechenden Kanal oder in den Master Insert. Die Einstellung des EQs sind natürlich ein Kompromiss zwischen Sprachverständlichkeit (1,2 bis 4 kHz) und Verringerung der Problemfrequenzen.

    Grundsätzlich halte ich tiefe Freq bis ca. 200 Hz und hohe ab ca. 14 kHz nicht für sehr wichtig für die Sprache, und würde sie in einem halligen Raum ruhig (mit offenen Ohren) runter drehen, um schon mal etwas Energie aus dem Hall Salat zu nehmen!?!?

    So, die Sprache geht in den Mixer und durch einen EQ! Und dann, ...:(

    Ich brauche auf alle Fälle einen Verstärker? Oder gibt es eine simple Lösung mit Aktiv Boxen?

    Wenn ich ein zweites Paar Lautsprecher 20 Meter weiter aufstelle als das erste Paar, sollte ich dann schon mit Delay arbeiten, oder ist das noch tolerierbar?

    Ich muß den Leuten Ende der Woche sagen, was das so kostet, und dann würde sich ein Paar Lautsprecher+Verstärker schon bemwerkbar machen.

    Was würdet Ihr z.B. hier www.audiorama-berlin.de/verleih.php ausleihen?

    Nehme weiterhin alle weiteren Tipps gerne an.
    Vielen Dank im Vorraus!

    der muckemann
     
  7. Witchcraft

    Witchcraft Ex-Mod Ex-Moderator

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    Erstellt: 17.10.07   #7
    Preisgestaltungen bitte nicht hier in der Öffentlichkeit diskutieren :cool:

    Im übrigen ist es schnurzpiepegal ob die Rede nun 30 oder 60 min. dauert, der Aufwand ist der gleiche......
     
  8. Harry

    Harry Moderator PA Moderator HCA

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    Erstellt: 17.10.07   #8
    Ich möchte mich livebox und Tobse anschließen:
    die Lavalier-(Ansteck-/Krawatten-) Mikros werden zwar oft und gerne eingesetzt, ich halte die jedoch nur bedingt für geeignet.
    Selbst hochwertige Mikros wie z.B. die von AKG erzielen nur ein mittelmäßiges Ergebnis. Der Redner spricht ja nicht direkt in das Mikrofon, sonder über die Kapsel drüber. Du musst den Pegel entsprechend hochschrauben, was aber sofort die Feedbackanfälligkeit erhöht.
    Egal ob Niere oder Superniere. Kugelcharakteristik ist ganz kritisch.

    Leider wollen die meisten Redner kein Kopfbügel- oder Nackenbügelmikrofon. Sehr bedauerlich. Versuche trotzdem ihn davon zu überzeugen.
    Es ist für den Toni wesentlich stressfreier und auch die Übertragungsqualität ist einen Quantensprung besser.
    Daher ist es sinnvoll, mehrere Mikrofonvarianten im Koffer zu haben - wir sind zum Glück dazu in der Lage. :)
     
  9. joe-gando

    joe-gando Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 17.10.07   #9

    UND EIN MIKRO ALS ERSATZ:D

    Wenn ich mir die Equipmentliste des Verleihers anschaue, würde ich sicher auf aktive Boxen verzichten. Mit den K&F kannst du ganz passable Sprachbeschallungen machen:D
     
  10. tonfreak

    tonfreak Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.10.07   #10
    Bei einem Lautsprecherabstand von 20 Meter würde ich noch keine Delayline einsetzen, da der Schall meiner Berechnung nach (die aber auch falsch sein könnte ;)) für diese Wegstrecke nur 0,0625 Sekunden benötigt. Und diese minimale Verschiebung dürfte eigentlich keiner bemerken.

    MfG
    Tonfreak
     
  11. Harry

    Harry Moderator PA Moderator HCA

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    Erstellt: 17.10.07   #11
    Wir arbeiten grundsätzlich bei Rednerübertragungen in dieser Größenordnung mit 2 Pärchen und auch Delay.
    Das hat den Vorteil, dass das vordere Pärchen nicht so laut aufgedreht werden muss und es ist trotzdem Sprachverständlichkeit bis in den letzten Winkel gegeben.
    Zudem senkt es die Anfälligkeit für Feedbacks.
     
  12. WolleBolle

    WolleBolle Studio & Bühnen MOD Moderator HFU

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    Erstellt: 17.10.07   #12
    @Harry

    Jo, so mache ich das auch, das hat sich bewährt! Meistens hänge ich zur Sicherheit noch nen FBD mit rein, ob ich den nun brauche oder nicht, aber sicher ist sicher! :)

    Greets Wolle
     
  13. Gast 23432

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    Erstellt: 17.10.07   #13
    Delaybeschallung wird in der Theorie ab 17 Metern empfohlen, was aber meines Erachtens ein bereits zu großer Abstand sein kann.
    In einem stark halligen Raum hilft ein Delay wesentlich bei der Sprachverständlichkeit für die hinteren Reihen!
     
  14. Tobse

    Tobse PA-Praxis Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 17.10.07   #14
    20m würde ich niemals ohne delay machen....
     
  15. muckemann

    muckemann Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.10.07   #15
    Nochmals vielen Dank an alle!

    Ich hab jetzt mit einem Bekannten gesprochen, der Equipment verleiht.
    Der kann mir ein 01V ausleihen, plus Kopfbügel/HandMic, EQ und aktivBoxen.
    Das 01V kenn ich ganz gut - damit würde ich ja mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen!
    Mixer+Delay+EQ, ist doch ne feine Sache!
     
  16. tonfreak

    tonfreak Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.10.07   #16
    Dann sag ich erstmal sorry für meine falsche Aussage bzgl. der Delayline [​IMG] . Ich habe halt noch nicht so oft mit Delaylines gearbeitet und kann daher noch nicht wirklich einschätzen, ab wann man Delay einsetzen muss. :o

    MfG
    Tonfreak
     
  17. RaumKlang

    RaumKlang Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 18.10.07   #17
    Master Insert.


    Bei Sprache setze ich (an den dabei gerne eingesetzten digitalen Pulten) auch durchaus schon mal einen Low-Cut bei 500Hz, insbesondere bei gerne poppenden Rednern.


    Vom Pult zum Controller, von dort zu den Endstufen.
    Den Controller brauchts für:

    eben dieses Delay.
    20m bedeutet mehr als 50ms Laufzeitunterschied.
    Das hört sich nicht gut an - nach Haas gilt: Laufzeitunterschiede >50ms sind wahrnehmbar.
    Sinnvollerweise nimmt man ein Bandmaß mit :-)
    Einige Controller bieten eine Einstellmöglichkeit in Metern und/oder ms, wobei ersteres den Vorteil der einfachen Eingabe ermöglicht, aber leider den Haas-Effekt vergessen lässt:

    Zum reinen Laufzeitunterschied (20m entspricht 60ms) sind 20ms hinzuzurechnen, um dem Hörer den Eindruck zu vermitteln, dass er nur die erste Wellenfront (von den Frontlautsprechern) hört.
    Die korrekte Verzögerung beträgt also bei 20m 80ms.


    Das hängt stark von der Location ab.
    Für die Front würde ich vermutlich zur CA1215 tendieren, und diese durch 2-4 CA106 - passend delayed - ergänzen (z.B. auf 10m und 20m - wie groß ist die Hütte?).

    Dazu also 3 passende Endstufen, einen Controller der Delay kann (RPM26V), ein kleines Pult mit anständigen Kanal-EQs(!), Headset und Lavalier (eine Sendestrecke reicht, aber beide Mikros mitnehmen), das Backupmikro, ein Stereo-EQ (graphisch, z.B. GE60) für den Master-Insert, Stative nicht vergessen.

    Sinnvoll wäre aus meiner Sicht auf jeden Fall noch ein Kompressor am Kanal-Insert (dbx 166 sehe ich in der Liste), der bei korrekter Einstellung die Sprachverständlichkeit deutlichst erhöht.
    Wie sagte Uli mal so schön: "Compress to f*ck!" :-)

    Edit: 01V macht Kompressor, EQ und Controller überflüssig.
    Front an den Master-Out, die zwei bzw. 4 Delays über die Omni-Outs anfahren und passend delayen.
     
  18. RaumKlang

    RaumKlang Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 18.10.07   #18
    Ab der Wahrnehmbarkeitsschwelle :-)

    Haas sagt ~50ms, ich würde das etwas darunter ansetzen.
    Bei Sprache (insbesondere in halligen Räumen) sind viele kleine Lautsprecher deutlich sinnvoller als zwei große, auch wenn das Frontsystem das auch so schaffen würde.
    Man will da ja eher homogen über die Fläche beschallen und überall hohe Sprachverständlichkeit haben.
     
  19. joe-gando

    joe-gando Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 18.10.07   #19

    7.) Rassistische, sexistische, pornografische und gewaltverherrlichende Inhalte sind - auch als Hyperlink - generell verboten.:D:D
     
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