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Top + Box gesucht für Hardcore

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AWESOM-O
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Hallo!

Ich (bin Gitarrist und kenne mich mit Bass so ziemlich gar nicht aus) suche ein Topteil und ne Box für unseren Bassisten. Musikalisch gehts in Richtung (Post-)Hardcore, der Sound darf aber schon eher etwas dreckig/rockig als ultrasauber sein, denk ich. Aber wie gesagt, kenn mich schlecht aus (der Bassist übrigens genauso ;) ).
Jetzt suchen wir erst mal ein Top, da wäre das Budget grob so 450€ (ausser, man kriegt da noch nichts vernünftiges).
Später dann noch ne geeignete Box, da lass ich den preislichen Rahmen mal offen. Top hat aber Priorität.

Gebraucht wird das ganze für den Proberaum, für kleinere, nicht abegnommene sowie abgenommene Gigs. Soll sich gegen 2 Gitarren und ein Drumset 'durchsetzen' können.

Kann mir da jemand weiterhelfen?
 
Bottrock
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Bei (Post)Hardcore denke ich an Ampeg und passive Fenderbässe. Ampeg liegt natürlich weit außerhalb des Budgets, zumindest ne fette Röhre.
Ich würde daher zu nem charakterstarken "Rock"amp raten. In der unteren Preisklasse ist da er hier ne Standardempfehlung:
Dann könnte man noch nen Sansamp für die Zerre davorhängen:

Andere Möglichkeit wäre der Portaflex von Ampeg. Der klingt auch sehr rockig, mittig. Aber so richtig rotzig kann der nicht:

Als Box dann auch was von Ashdown. Ist echt klasse die Box. Hab die mal mit meinem Terror und dem Ampeg gespielt. Drückt super, ist aber auch super schwer :D
 
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Super, das hilft mir. Danke dir!
Edit: Danke euch :D
 
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Punka
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Vom Ashdown möchte ich abraten! Kenne den aus der Combovariante und fand ihn grausig!
 
Kong
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Es gibt viele viele andere Alternativen. Zum Beispiel einen Hartke LH 500, um ein paar (hundert) Euro mehr auch als 1000-Watt - Modell LH 1000 zu haben.

Oder mein Favorit, der weit unterschätzte Marshall MB 450 h, ein äußerst flexibler Amp. Ich hab den Kombo MB 4410 plus Erweiterungsbox bei einer German
Stoner-Rock - Band gespielt. Das Ergebnis war hervorragend. Der Amp hat zwei Vorstufen, eine, genannt "Classic", mit einer ECC 83 - Röhre, die man richtig
schön anblasen kann. Die andere Vorstufe ist komplett Solid State. Das Schöne an dem Amp ist, dass man die beiden Kanäle stufenlos mischen kann, so dass
man den "Dreck" der Röhre zusammen mit dem Punch und der Klarheit des Solid-State - Amps haben kann. Außerdem hat man so drei echte Kanäle, was man
gut für Soloarbeit oder ähnliches einsetzen kann. Dazu ist der Amp 2-Ohm - stabil, man kann also 2 Stck 4-Ohm - Boxen anschließen.

Als Boxen empfehle ich immer gerne die Peavey TVX 410. Bis 30 Hz abgestimmt geht sie weit 'runter und bringt doch rockige Mitten und brilliante Höhen.
Einziges Manko: Das Gewicht. Eine TVX 410 wiegt 47 KG.

Beides, Amp wie Box, gibt es auf EBay für kleines Geld. Der Marshall MB 450 h leistet an 4 Ohm 350 Watt und braucht die zweite Box, um die ganzen 450
Watt zu leisten. Wobei die 350 Watt schon reichen, um sich anständig durchzusetzen. Man könnte erstmal eine anschaffen, um sich später nach einer
zweiten Box umzuschauen.

So long - sagt Kong!

Ciao

Uwe
 
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Druckvolles Rock-Top, das auch "dreckig" kann? Mein Tip: Gebrauchtes Ashdown ABM500-Top. Dreckig-rockig ist genau mein Sound, und ich hab' schon viele Amps durch (Ampeg SVT-IIp + Endstufe, Orange Bass Terror, Marbass R500, Warwick TubePath uvm.), die dafür geeignet sind - bin so'n GAS-geplagter Dauerpatient, der sonst alle zwei Monate das Rig tauscht :p Aber der ABM hält sich jetzt schon lange unumstößlich auf meinen ebenso schon viele Jahre ungeschlagenen FMC-Boxen ...

Der ABM klingt einfach richtig schön "massiv", der günstige MAG hat zwar schöne Rock-Mitten, aber bleibt absolut sauber in der Wiedergabe, und klingt im Vergleich einfach deutlich zahmer. Orange ist mir zu irgend wie zu "weich" für Core-Sounds. Hartke LH ist noch mehr als der MAG ein ausnahmslos cleaner Amp. Kann zwar gut laut, klingt auch Klasse (hatte auch mal 'ne ganze Weile den LH500), aber ist eher was für "Dengel-Sounds" à la Frank Bello.

Neu sonst am ehesten den Marshall - den kenn' ich selber nicht, klingt aber interessant! Würde persönlich bei Gebrauchtpreisen um die 300-350€ immer wieder zum ABM greifen :)
 
RobertTurner
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@Punka: Kannst du deine Empfehlungen bitte begründen? Wenn du zu faul dafür bist, dann spar sie dir lieber gleich, damit ist keinem geholfen. No offense, aber du bist ja nicht erst seit gestern hier und schreibst doch sonst auch ganz brauchbare Beiträge.
Den Ashdown Mag würde ich aufgrund seiner Leistung außen vor lassen:
Gebraucht wird das ganze für den Proberaum, für kleinere, nicht abegnommene sowie abgenommene Gigs. Soll sich gegen 2 Gitarren und ein Drumset 'durchsetzen' können.
Das könnte knapp werden.
Mich würde doch mal interessieren, wieviel für eine Box übrig bleibt, bzw. wie ihr das übergangsweise lösen wollt. Beim empfohlenen Marshall wäre da z.B. zu beachten, dass er seine maximale Leistung erst an 2 Ohm abgibt. Ansonsten schließe ich mich weitestgehend den Empfehlungen an, ebenjener Marshall, ein gebrauchter Ashdown ABM oder der Ampeg Pf500 sind laut und können einigermaßen (mal mehr, mal weniger) 'dreckig' klingen. Ich würde noch den BH500 einwerfen, sehr flexibel, mit einem guten Comp an Bord, sehr 'röhrig'.
 
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Mich würde doch mal interessieren, wieviel für eine Box übrig bleibt, bzw. wie ihr das übergangsweise lösen wollt. Beim empfohlenen Marshall wäre da z.B. zu beachten, dass er seine maximale Leistung erst an 2 Ohm abgibt. Ansonsten schließe ich mich weitestgehend den Empfehlungen an, ebenjener Marshall, ein gebrauchter Ashdown ABM oder der Ampeg Pf500 sind laut und können einigermaßen (mal mehr, mal weniger) 'dreckig' klingen. Ich würde noch den BH500 einwerfen, sehr flexibel, mit einem guten Comp an Bord, sehr 'röhrig'.

Im Proberaum haben wir im Moment irgend ein uraltes Combo (ich bin mir nicht mal sicher ob es wirklich ein Basscombo ist :D), bisher hat das zum Proben aber eigentlich gereicht. Das Topteil soll vorerst vor allem für die Gigs dienen (da ist die Box ja meist gestellt), eine Box wird dann dazugekauft sobald Geld vorhanden ist.

Danke für die Antworten!
 
Kong
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Der von mir empfohlene Marshall MB 450 h leistet an 4 Ohm 300 Watt. Das reicht zum Proben, glaubs mir ruhig.... :D

Ich spiele den Combo zwar auch mit einer Erweiterungsbox darunter, in meinem Fall mit einer SWR 212 Workingman mit Beyma-Speakern,
die so geschaltet sind, dass die Box jetzt 600 Watt @ 4 Ohm leistet bzw. überträgt. So komme ich auf die volle Leistung von 450 Watt @ 2 Ohm.

Davor waren die Original - Lautsprecher von Celestion in der Box. Die Leistung hat 300 Watt @ 8 Ohm beragen. Der Vorteil bei dieser Konfiguration
lag darin, dass so jeder Lautsprecher die selbe Leistung bekommen hat - bei einer Gesamtimpefdanz von 2,66 Ohm. Ein Unterschied zwischen
vor und nach dem Umbau ist jedoch nicht zu spüren.

Bei der German Grindcore - Band, in der der MB 4410 eingesetzt wird, komme ich gegen einen mega-lauten Drummer sowie einen Peavey - 100 Watt
- Röhrenamp und einen weiteren Gitarristen mit einer Engl 120-Watt - Vollröhre sehr gut an. Es liegt auch am Sound, wie man sich "gegen" die
Gitarrenamps durchsetzt. Etwas mehr Mitten tun dem Bassound im Mix immer recht gut.

So long - sagt Kong!

Ciao

Uwe
 
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@Punka: Kannst du deine Empfehlungen bitte begründen? Wenn du zu faul dafür bist, dann spar sie dir lieber gleich, damit ist keinem geholfen. No offense, aber du bist ja nicht erst seit gestern hier und schreibst doch sonst auch ganz brauchbare Beiträge.
Den Ashdown Mag würde ich aufgrund seiner Leistung außen vor lassen:

Das könnte knapp werden.
Mich würde doch mal interessieren, wieviel für eine Box übrig bleibt, bzw. wie ihr das übergangsweise lösen wollt. Beim empfohlenen Marshall wäre da z.B. zu beachten, dass er seine maximale Leistung erst an 2 Ohm abgibt. Ansonsten schließe ich mich weitestgehend den Empfehlungen an, ebenjener Marshall, ein gebrauchter Ashdown ABM oder der Ampeg Pf500 sind laut und können einigermaßen (mal mehr, mal weniger) 'dreckig' klingen. Ich würde noch den BH500 einwerfen, sehr flexibel, mit einem guten Comp an Bord, sehr 'röhrig'.

Da hast du recht, das war bewusst so knapp gehalten. Der Marshallamp wurde von einem anderen User mehr als genau beschrieben, da würde ich nicht wirklich was hilfreiches zu beitragen, wenn ich noch mal das gleiche poste.

Meine Meinung zum Ashdown begründe ich darauf, dass ich die Comboversion 3 Wochen im Proberaum gespielt habe, mich damit nie wirklich durchsetzen konnte (und jetzt bitte weiterlesen, bevor die üblichen Sprüche kommen, denn:) und nachdem ich die erste Probe mit einem Hartke 3500 Amp gemacht hatte, bei dem ich ebenfalls etwas an der EQ Mitten und Höhen beigetragen habe, sprach der Schlagzeuger mich direkt danach an und meinte ebenfalls, dass er mich endlich mal ordentlich gehört habe. Ich denke, dass keinem Bassisten mit einem Amp geholfen wäre, der zwar im preislichen Rahmen liegt, aber ihm keinen Spaß bringen wird. Darum eben der Marshall, der mich jedes Mal überzeugen konnte. Und darum eben nicht der Hartke, weil ich den bewusst spiele, da es ein tried & tested Amp ist, dem ich vertrauen kann und das über Jahre, allerdings vom Sound her nicht unbedingt passend für die beschriebene Richtung ist (was ich mit etwas tricksen hinbekomme, aber das ist ja vom Topicersteller in keinem Nebensatz erwähnt...) und weswegen eben der Marshall von mir ins Spiel gebracht wurde.

Ausführlich genug? ;)
 
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Der von mir empfohlene Marshall MB 450 h leistet an 4 Ohm 300 Watt. Das reicht zum Proben, glaubs mir ruhig....
Das dürfte wirklich reichen, da der Amp wirklich Alarm macht. An einer Box mit 8 Ohm könnte es jedoch schon knapp werden, deswegen der Hinweis, beim Kauf des Marshalls später darauf zu achten :)
Ausführlich genug?
:great:
 
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AWESOM-O
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So als kleine Rückmeldung - ist der MB450 H geworden. Hab den Bass in der letzten Probe zum ersten Mal richtig wahrgenommen. :D
 
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...zwischen den Meeren...
Glückwunsch! Wirklich eine gute Wahl! Und an welcher Box spielst du den MB450H?
 
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Im Moment noch über die Box des uralten Peavey-Basscombos, das im Bandraum steht, keine Ahnung was für ein Modell :redface:
Eine anständige Box (ich denke eine 4x10) soll nächstens her, schaue mich noch nach Occasionen aus. Aber rein lautstärkemässig reichts für den Moment.
 

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