Trussrod meiner Stanford OM 5 Vintage fest

von herr ärmel, 26.10.16.

  1. herr ärmel

    herr ärmel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.10.16   #1
    Hallo in die Runde,
    habe mir eine wunderschöne gebrauchte Stanford OM 5 Vintage zugelegt und würde nun gerne die (leichte) Halskrümmung korrigieren - nur lässt sich der Tussrod nicht bewegen, in beide Richtungen nicht (der Imbus sitzt gut drin), und ich scheue mich natürlich, mich dem schönen Teil mit roher Gewalt zu nähern - ein Fall für die Fachwerkstatt?
     
  2. peter55

    peter55 A-Gitarren, Off- & On-Topic Moderator HFU

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    Erstellt: 26.10.16   #2
    Bist du sicher, dass du den richtigen Inbus-Schlüssel verwendet hast?
    Wurde der mit dem Instrument mitgeliefert?

    Wird der Trussrod der Stanford an der Kopfplatte oder im Korpusinneren eingestellt?
     
  3. herr ärmel

    herr ärmel Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.10.16   #3
    Ja, der I.-Schlüssel sitzt gut drin. Der Tussrod wird im Korpusinnern eingestellt.
     
  4. Corkonian

    Corkonian Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.10.16   #4
    Die Saiten sind entspannt, ja?
    Wenn der Trussrod Fest ist, bitte zum Gitarrenbauer. Wenn man da nur Gwalt rangeht und den Gruss bricht, dann ist das ein wirtschaftlicher Totalschaden.Zur Reparatur muss der Hals und das Griffbrett entfernt und dann wieder zusammengesetzt werden. Nein Gitarrenbauer ruft da ab 500 Euro aufwärts auf.
     
  5. Richelle

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    Erstellt: 27.10.16   #5
    Warum etwas korrigieren, was eventuell optimal ist?
    Einfacher Test: Tiefe E-Saite mit dem Daumen der rechten Hand am 12. Bund Greifen und gleichzeitig diese Saite mit der linken Hand am 1. Bund Greifen und jetzt mit dem Zeigefinger der rechten Hand auf die Saite über dem 6. Bundstäbchen drauftippen - die Saite sollte dort noch nicht aufliegen, aber der Abstand sollte minimalst sein.
     
  6. OldRocker

    OldRocker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.11.16   #6
    Hi,
    selbst wenn die Halskrümmung an sich ok ist, ist ein festsitzender Trussrod kein gutes Zeichen, sollte er doch bei einem guten Instrument nicht allzu stark angezogen sein um der Saitenspannung das nötige Gegenstück zu bieten, da sonst der Hals selbst enorm unter Stress steht und sich mit der Zeit S-förmig verzieht. Vielleicht ist er auch nur verklemmt. Sowas kommt vor und sollte gelöst werden.
    Also ich würde damit zum Gitarrenbauer gehen.
    Gruss,
    Bernie
     
  7. emptypockets

    emptypockets R.I.P.

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    Erstellt: 22.11.16   #7
    Naja, meine alte Hummingbird Bj. 1974 kam zum Nuebundieren in die Werkstatt und dabei wurde festgestellt, dass der Halseinstellstab offensichtlich schon ab Werk gebrochen war.
    Was auf zwei Dinge hinweist:
    1. Ich habe niemals in über 30 Jahren die Notwendigkeit verspürt, daran 'rumzudrehen, und
    2. Die Gitarre, die ich jetzt vor ca. 3 Jahren verkauft habe, funktioniert immer noch einwandfrei und zur Begeisterung des neuen Besitzers. Der übrigens von dem Schaden wußte/ weiß und den das genauso wenig gestört hat wie mich.

    Also: man muss nicht zwangsläufig einen neuen Halsstab einsetzen lassen! Man sollte nur darauf achten, dass man immer bei der gleichen Saitenstärke, nach Möglichkeit auch Marke bleibt.
    Man kann sogar noch weiter gehen: man auch mit anderen Saitenstärken den Hals "einstellen", wenn es 'mal scheppert oder die Saitenlage zu schlecht wird
    (Sommer-/ Wintereinstellung z.B.).

    Nicht immer gleich zum Äußersten gtreifen!
     
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