Luftfracht ist eher kein Problem, weil das Flugzeug in der Luft keinen harten Fahrbahnstössen ausgesetzt ist. Aber fahre mal ein Gerät mit Elkos nur auf den Drähtchen stehend bzw. daran hängend im Kofferraum eines einem stossig gefederten Transporters ein paar hundert Kilometer über so Rüttelpisten, wie sie z.B. in der Ukraine Standard sind
Naja im Flugzeug kanns schon mal ganz schön wackeln, ganz zu schweigen von der Behandlung des Transportgutes durch die Loader.
Und klar gibs Musiker in der Ukraine, aber nicht jeder von denen hat nen alten, schlecht gefederten Transporter, wobei so n alter Robur,
W50, oder Tatra steckt erfahrungsgemäß einiges weg und dazu kommt, längst nicht alle Straßen dort ähneln Feldwegen oder so

Und die meißten spielen sicher den Standard den man hier auch spielt, also Mesa, Marshall, Engl, Fender, usw und nur wenige teure Costomamps,
zumindest wenn sie die dann über Ruppelpisten gurken müssen und das Tag für Tag
Ich sach mal so: halten muss es, klingen muss es und bezahlbar bleiben muss es auch irgendwie, weil eben die wenigsten Amps für solche seltenen Fälle wie
zbs hin- und rück-transport in Raumfähren zur ISS, oder ähnliches mitmachen und damit das auch klaglos aushalten müssen...
Wenns den normalen Tourstress über 10 Jahre und mehr mitmacht hat man schon was sehr feines, denn es gibt genügend teure gut klingende Amps
die das nicht klaglos mitmachen (wie der Überschall eines Freundes, der deshalb inzwischen auch nur noch im Studio bleibt)
Für ALLE Eventualitäten ist nun mal kein Amp gerüstet, auch kein 8K€ Amp...
Daher muss man da schon abwägen was noch Sinnvoll ist und wo das aufhört, ich bräuchte zbs keinen wasserdichten Amp,
auch wenns sicher irgendwie machbar währe, aber nur weils machbar ist, ist es noch lange nicht wirklich "besser" oder auch nur im entferntesten sinnvoll...
Gruß Robi