Übungen für den Takt ?

von DeepZone, 18.08.07.

  1. DeepZone

    DeepZone Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.08.07   #1
    Hallöchen erstmal...

    Normalerweise findet man mich nicht in diesem Bereich des Forums da ich mit Gesang eigentlich weniger am Hut habe. Was wiederum bedeutet das nicht ich ein Prob habe sondern unsere Sängerin. Die ist so wirklich sehr geil was ihre Stimme betrifft. Jedoch hat sie ein mörder Problem was unbedingt in den Griff bekommen werden muss. Sie findet selten ihre Einsätze an der richtigen Stelle. Daraus ergibt sich natürlich meine Frage wie man als Sänger/in dieses Problem beseitigen kann. Ich über mit Ihr schon geraume zeit. Auch mit Metronom und Fussmitwippen etc. Aber es will nicht wirklich besser werden. Wenn einer von Euch also einen Tipp hat dann immer her damit. Ich bin mit meinem Latein fast am ende. Und Spanisch will ich jetz nich auch noch lernen :)

    In diesem Sinne

    Greetz Deep
     
  2. mos

    mos Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.08.07   #2
    Wie wäre es, wenn sie mit jemanden in der Band Blickkontakt hält und ihr euch ein Zeichen ausmacht (evtl. kurzes Kopfnicken oder so), wann sie einsetzen soll. Nach der Zeit müsste sie ja dann eigentlich die Einsätze drin haben. Oder ist sie generell neben dem Takt?
     
  3. DeepZone

    DeepZone Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.08.07   #3
    Wir haben ja schon 1800000000 Zeichen. Es geht ja nich nur um die Einsätze am Anfang eines Titels, sondern auch um die nach solo´s etc... Und dann kommste aus´m nicken nich mehr raus... :)
     
  4. lunaberlin

    lunaberlin Guest

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    Erstellt: 18.08.07   #4
    Vielleicht hilft es ihr ja, wenn sie mitzählt.
    Also: Solo geht 8 Takte und sie zählt währenddessen still 8 Takte mit.
    (Das wiederum geht natürlich nur, wenn sie souverän die Eins raushört und somit weiss, wann sie wieder einsetzen muss - aber ich denke, selbst wenn man damit Schwierigkeiten hat, kann man es üben, evtl. einfach mit reiner Schlagzeugbegleitung und dann immer wieder Eins-Zwei-Drei-Vier mitzählen?)

    Ich habe das auch oft so gemacht (mitgezählt oder in Gedanken mitgesungen) bei Jam-Sessions, damit ich meinen Einsatz nach einem Solo wieder finde. Inzwischen habe ich ein ganz gutes Gespür dafür entwickelt, wann der Chorus zu Ende geht und muss nicht mehr so oft mitzählen.

    Wie lange arbeitet ihr denn schon mit der Sängerin bzw. wie lange singt sie schon? Wenn sie noch relativ neu ist, dann kann sich ihr Rhythmusempfinden durchaus noch verbessern.

    Ansonsten würde mir noch einfallen:
    Mit Karaoke-Playbacks üben könnte helfen oder auch ein Kurs in TaKeTiNa - http://de.wikipedia.org/wiki/Taketina

    Was auch hilft, das kenne ich aus der Chorarbeit, mache es aber inzwischen auch oft bei Proben, ist einfach mitzulaufen. Z.b. 1 - linker Fuss - 2 - rechter Fuss - 3 linker Fuss - 4 rechter Fuss

    Viel Erfolg wünscht
    Luna
     
  5. DeepZone

    DeepZone Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.08.07   #5
    Bei uns ist sie gerade erstmal nen paar tage... wie lange sie schon insgesammt sing kann ich um ehrlich zu sein garnicht sagen. Wie gesagt singen kann sie ja... Nur das Rythmusgefühl fehlt ihr noch. Was für eine Sängerin verdammt schlecht ist. Ein Metronom Hat sie schon von uns mit bekommen. Ich hab ihr gestern noch gesagt das sie es auf Arbeitet mal mitnehmen soll und dann einfach mal im takt mitlaufen weil sie dort viel am laufen ist. Also so wie du es oben beschrieben hast.
    Dieses Taketina klingt schon mal garnicht so schlecht. Leider hab ich nur die hälfte verstanden. So wie ich es verstanden habe soll es wohl so sein das wenn man also die Rhytmus silben "Ta Ke Ti Na" nimmt, soll es so sein das zum beispiel auf "Ta" in die Hand geklatscht wird, auf "Ke" ein Schrit gemacht wird auf "Ti" wieder klatschen und auf "Na" wieder ein schrit und so weiter. Hab ich das so richtig verstanden ?

    Vielen Dank erstmal schon für die Tipps.

    Greetz Deep
     
  6. lunaberlin

    lunaberlin Guest

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    Erstellt: 18.08.07   #6
    Ich kenne mich damit auch nicht so sehr aus, hatte nur mal zwei Stunden im Rahmen eines Jazzworkshops.
    Auf jeden Fall hilft es, das Rhythmusempfinden auf körperlicher Ebene zu entwickeln, also den Rhythmus zu fühlen, und schult vor allem auch die Koordination, also Klatschen im Wechsel mit Laufen auf verschiedene Taktzahlen etc. - was ich persönlich total schwierig finde. Nach den beiden Taketina-Stunden ging es schon einfacher.

    Falls bei eurer Sängerin alle anderen Methoden nichts helfen sollten, was ich nicht hoffe, dann wäre es vielleicht mal einen Versuch wert.

    Es gibt dazu ein sehr ausführliches Buch (inkl. CD/DVD) vom Taketina-Erfinder, was man hier in der Berliner Bücherei auch ausleihen kann. Oder eben auch Kurse, die man belegen kann, auch in Potsdam.
     
  7. DeepZone

    DeepZone Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.08.07   #7
    Wir werden das Taketina auf jedenfall mal machen. Im Wiki hab ich was von ner Berimbau gelesen die dadür wohl auch nicht so schlecht sein soll. Un wie der Zufall das so will hab ich eine hier rumzustehen. Wird diese wohl wieder ne verwendung finden.

    Greetz Norman
     
  8. cyril

    cyril Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.08.07   #8
    Für mich gibt es einen brauchbaren Weg, um das Timing hinzukriegen: Immer, wenn ich ein neues Lied übe, spreche ich den Text betont rhytmisch und klatsche dabei in die Hände. Das akzentuierte Sprechen gibt mir ein Timing - Gefühl und ich weiß auch schon beim ersten Kennenlernen des Stückes, wo die Einsen sind, wo die Auftakte sind usw.
    Vielleicht könnt ihr ja damit etwas anfangen
     
  9. ZakMcCracken

    ZakMcCracken Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.08.07   #9
    ich würde sagen (klingt blöd): üben, üben, üben. anfangs ist es schwer, mit der band zu singen und nicht mit der cd, wo man die stimme als orientierung hat. übt es mit ihr, sie wirds schon raffen. wenn die stimme geil klingt, lohnt es sich doch, ihr nen bisschen unter die arme zu greifen.
     
  10. numbcold

    numbcold Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.08.07   #10
    Hi Deep,
    eine Möglichkeit, die allerdings nicht ganz billig (zw. 50 u. 80€), jedoch meines Erachtens preiswert ist , wäre die Anschaffung der software Earmaster 5 (pro). Das ist ein Programm zur Schulung des Gehörs. Es gibt dort zig Übungen um das Rhythmusgefühl zu trainieren (Rhythmen lesen, nachspielen, korrigieren oder das Rhythmusdiktat). Andere Übungsgebiete sind: Intervalle vergleichen, Bestimmen von Intervallen, Akkorden und Tonleitern, Intervalle singen, Akkordverbindungen und Melodiediktat. Alle Übungen lassen sich individuell anpassen und die Resultate können statistisch ausgewertet werden. So kann man z.B. sehen ob und wie man sich über die Zeit verbessert hat. In das Programm findet der Anwender recht schnell hinein, es ist praxisorientiert und macht Spass- mir zumindest.

    Gruss
    numbcold
     
  11. DeepZone

    DeepZone Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.08.07   #11
    Also ich hab die letzten tage neben unseren proben viel mit ihr geübt und gearbeitet. Und es ist auch schon besser geworden... Hab mir auch mal das Programm Earmaster angeschaut. Das ja wirklich gut... Ich denke das uns die Software echt noch weiterhelfen wird. Sehr guter Tipp... Danke auf jeden Fall dafür...
     
  12. steinhart

    steinhart Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.09.07   #12
    Mag sein, dass diese Antwort daneben ist, weil ich nicht weiß, wie Eure Musik ist. Wenn, dann sorry.

    Wenn der Sänger/die Sängerin vor allem bei den Einsätzen Schwierigkeiten hat, dann ist oft das Orchester Schuld:
    - das Ende eines Solos ist nicht klar definiert bzw. nicht oder nicht gut herauszuhören
    - die Rhythmusgruppe (bass/drum) ist durcheinander bzw. auseinander
    - das Monitoring im Probenraum haut nicht hin
    - die Sängerin hört sich selber nicht richtig usw. usf.

    Wie gesagt, ich kenne natürlich weder Eure Musik, noch Euch. Aber musikalisch gesehen helfen oft kurze instrumentale "Fill ins" bzw. geeignete einmalige Akzente (z. B. drumbreaks), um die Einsätze zu kriegen. WIe gesagt, nur mal nebenbei.

    Gruß steinhart
     
  13. antipasti

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    Erstellt: 04.09.07   #13
    NUn ja - es gibt Menschen mit Phrasierungsschwierigkeiten. Ganz besonders wenn der Einsatz nicht auf 1, sondern auf "1 und" oder wohlmoglich noch vor der Eins kommt. In der Regel kommen sie gut über die Runden. Nur manchmal, bei ganz gewissen Einsätzen, da legasthinieren sie plötzlich.
     
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