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Übungen für sicheres Timing gesucht

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G. Rossdale
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Hi :)

Ich dachte mir, da ich grad keine Band habe, nutze ich die Zeit und arbeite an meinem Timing. Kennt jemand von euch einen guten Workshop? Es kann auch ruhig einer für ganz blöde sein :D Ich möchte einfach quasi bei 0 beginnen und schauen wo meine Stärken und Schwächen liegen. Und dann gezielt daran arbeiten.

grüße
Manu
 
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schorschla
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Hi Manu,

ich habe mir fürs iPhone ein App runtergeladen, das wie ein Metronom funktioniert aber in unregelmässigen Abständen
einzelne Beats bzw. mehrere Takte stummschaltet und anschließend wieder einsetzt.
Dadurch bist zu gezwungen ohne 'Hilfe' sauber weiterzuspielen.
Das App heisst 'Time Trainer'.

Das ganze kannst du aber natürlich auch simulieren indem ein normales Metronom so einstellst, dass es nur auf z.B. Beat 1 und 3 eines Taktes klickt.
Du merkst dann relativ schnell ob dein Timing passt.
Wenn es funktioniert stellst du es so ein dass es nur z.B. auf Beat 1 eines Taktes klickt, dann nur auf Beat 1 eines jeden zweiten Taktes usw.
Oder variere die Beats wann es klickt usw...
 
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Nulpe
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Ich glaube eigentlich nicht das man extra Übungen fürs Timing braucht. Einfach versuchen wirklich alles möglichst genau zu spielen und immer schön mitzählen bei allem was man so spielt, und wenn man das wirklich macht sitzt es auch irgendwann...
Ansonsten, wenn du wirklich bei null beginnen willst, würde ich mir einfach ein Anfängerbuch schnappen (z.B. Stetina Rhytmus Band 1, aber ich weiß ja nicht auf welchem Level und in welcher Richtung du unterwegs bist. ) und es eben solange mit Metronom+Fuß+laut zählen üben bis es wirklich 100% sitzt. Großartige Tricks gibt es da ja nicht.

Konkreter Übungvorschlag (wohl eher für Leute die mitm Timing garnicht klarkommen): Einfach ne Viertelnote nehmen und in sechszehntel zerlegen. Und dann spielt man halt alle Abwandlung von
x x x x zum Metronom bis man sich sich fühlt, z.B. x o x o oder x o o x oder xxox (x steht logischerweise für Anschlag und o für Pause.

Irgendwann sitzten dann die Grundlegenden (Rock-)rhytmen und dann kann man weitersehen wohin es weiter gehen kann. Aber ist halt alles schwer zu sagen wenn man nicht weiß wie gut du bist.

P.S: ich hab fürs Handy so ein App, mobile Metronom, da kannste einstellen, dass z.B. bei 4/4 die 1 und 3 betont werden und er kann auch noch nen leiseren Klick für eine einstellbare Unterteilung, z.B. in achtel, einstellen. Find ich sehr praktisch und ist auch noch kostenlos.
 
G. Rossdale
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Schonmal Danke für die Tipps :) Mobile Metronom hab ich auch schon aufm Handy ;) :D
 
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Drunkenmasta
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Moin Manu,

was mich vorwärts gebracht hat -egal ob Rhythmus oder Lead- war die Rhythmus-Pyramide (...). Da kannst Du selber bestimmen wo 0 ist. Du brauchst halt n Metronom oder n Drum-Track oder n Schlagzeuger ;-) Also: lass irgendwas laufen z. B. das Metronom auf 80 bpm und dann gehts los...
-ganze Noten (sprich jeder Ton ist vier "Klicks" lang, wird auf dauer langweilig) dann gehst Du weiter zu
-halben Noten (jeder Ton ist 2 Klicks lang), dann
-viertel Noten (pro Klick ein Ton), und jetzt kommts
-Viertel-Triolen (viel Spaß damit) aber dann wirds wieder leicht
-Achtel-Noten (pro Klick 2 Noten)
-Achtel-Triole (pro Klick 3 Noten)
usw.

Damit lernst Du auch mit den verschiedenen Rhythmen umzugehen und kannst das Tempo stetig erhöhen. Gerade die Viertel-Triolen (je nach Musikgeschmack) sind wirklich interessant und die kann auch nicht jeder spielen. Du hast zwar nicht geschrieben ob Du lieber Rhythmus oder Lead spielst aber die Übung ist für alle dar. Wenn Du von der "Pyramide" n paar Sachen drauf hast, kannst Du die ja auch kombinieren, z. B. 1 Takt Achtel, dann Viertel-Triole, wieder Achtel, Sechzehntel usw. oder den Takt unterteilen in die Rhythmen... so entstehen bei mir teilweise schon richtig coole Riffs oder Solo-Passagen. Du kannst das z. B. mit Power Chords üben oder nimm ne Moll-/oder Dur-Tonleiter und spiel die darüber....

Meine Fresse das hört sich ja an als wenn ich Dir was verkaufen will wie beim Teleshop.
 
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FretboardJunkie
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Also.. ohne jetzt irgendwem auf die Füße treten zu wollen: wenn ich mir hier viele Hörbeispiele anhöre, dann glaube ich sehr wohl, dass viele sich mit Timingübungen beschäftigen sollten.

Rhythmuspyramide(n): Sehr gutes Mittel, um ein festes Gefühl für die Notenwerte von Subdivisionen zu entwickeln. Nicht nur auf- sondern auch und gerade absteigend üben, also z.B. 4tel->8tel->8tel Triolen->16tel->8tel Triolen->8tel->4tel.

Du kannst sämtliche Subdivisionen verbauen:
Ganze
Halbe
Halbtriolen (sehr lecker :D )
Viertel
Vierteltriolen
Achtel
Achteltriolen
Sechzehntel
Quintolen
Sextolen
Septolen
Zweiunddreißgstel
Nonolen

usw.

Stell Dir Deine Pyramide so zusammen, wie Du es magst/brauchst. Ziehe sie aber konsequent durch, bis Du sicher und immer on Top bist. Nimm Dich auch mal auf, wenn Du einen Sequencer hast, dann um so besser: Schau Dir z.B. das Wave-File an (ich habe das gemacht, kann echt bitter sein ... :) ).

Dann ist auch die Taktlänge ein Parameter, den Du verändern kannst. Damit schulst Du das Formgefühl. Also: Wechsle nach einem, zwei, drei oder vier Takten. Aber erstmal nicht wild durcheinander, sondern pro Übungseinheit konstant (heute nach zwei Takten, morgen nach einem).

Und das Taktmaß ist ein Parameter: Mach zunächst 4/4, dann auch 3/4, 6/8, 5/4, 7/4 usw. Du wirst feststellen, dass, selbst wenn im 4/4 sicher zwischen meinetwegen Triolen und Achtel wechseln kannst, es Dich im 3/4-Kontext regelmäßig aus der Bahn wirft. Und das ist gut: Denn Fehler sind eine Informationsquelle, sie zeigen, wo Du ansetzen kannst, um besser zu werden, bzw. wo Hindernisse sind, Dich so auszudrücken, wie Du es könntest :)

Später kannst Du die Subdivisionen wilder mischen, zunächst taktweise. Später dann innerhalb eines Taktes.

Diese Rhythmuspyramiden sind bloß ein Werkzeug, sie sind auch klasse, um sich Skalen oder Licks draufzuschaffen. Für Komposition oder Improvisation taugen sie eher nicht, höchstens als Gimmick.

Du siehst schon, da kann man richtig viel tun und sich Monate mit beschäftigen.

Grüße Thomas
 
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G. Rossdale
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Der Vorschlag mit der Rhythmuspyramide ist echt super :great: Vielen Dank ihr zwei :) Damit werd ich ab sofort täglich arbeiten.
Thomas, da haste recht. Es gibt echt viele Leute, die Probleme mit dem Timing haben. Und gerade zu denen möchte ich nicht gehören. Ich würde jetzt nicht sagen, dass mein Timing 100% perfekt ist. Aber ich würde es auch nicht als furchtbar schlecht bezeichnen. Aber ich denke verbessern kann man sich immer :)
 
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Ich gehe auch immer mit meinem Metronom, Chromatisch, durch die Rythmuspyramide. Das wärmt meine Finger auf und verbessert mein Taktgefühl und steigert Präzise Anschläge. Tempo muss jeder für sich entscheiden.
 
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Das ist sehr Vorbildlich von dir Manu! Timing und Rythmus sind ihre eigenen Gebiete die man üben muss. Das kommt nicht 'einfach so' wenn man andere Übungen macht..... naja......

Was du auch tun solltest ist nicht unbedingt das Metronom immer schneller zu schalten, sondern auch mal ruhig langsamer. Dadurch erhält man wesentlich mehr Gefühl wie die Zeit fließt (Hört sich Philosophischer an als es soll). Beispiel: Live tendiert man gerne dazu immer einwenig schneller zu werden. Grade bei wechsel von vers in Refrain. Ein Phänomen das man aus so manchen Bootlegs heraus hören kann.
In meiner Band spielen wir auch öfter unsere Lieder ein gutes Stück langsamer, wodurch wir auch wesentlich tighter wurden (hat aber auch noch andere Vorteile im Bandkontext)

Ich hatte mir mal auch eine Übung ausgedacht, nicht grade für Timing, aber ich denke das ist nochmal eine gute Übung ein Level weiter.
Du nimmst dir einen 6/4 Takt. Jede Zählzeit wird von einer Saite repräsentiert ----> z.b. 1=E, 2=g, 3=a, 4=d, 5=b, 6=e.
Dann baust du dir mehrere Takte zusammen. zb. 6/4; 3/4; 1/4; 2/4; 6/4 (und dann wieder von vorne.)
Die seiten werden einfach abgedäpft bzw. gemutet. Natürlich kannst du auch gerne Töne Spielen aber abgedämpft reicht völlig.
Das wirkt vll Komplizierter als es ist. Die Takte sollen es einfach bildlicher machen wann welche Saite kommt bzw. das man sich das Pickingmuster besser behalten kann. Dennoch übt man dabei besser mit Patterns umzugehen.

Was genau es mit Timing zu tun hat? nach einer Zeit wird die Pyramide zu einem 'No-Brainer'. Man hat es schon so viel gübt das man es einfach macht ohne drüber nachzudenken. Meine übung in verbindung mit der Pyramide mischt das ganze nochmal einwenig auf das du nochmal ein wenig mitdenken musst welche Saite als nächstes kommt. Das füttert dein Gehrin später mehr als wenn du eine Tonleiter, die du shcon 1000 mal gespielt hast, damit kombinierst. (Ist meine Meinung dazu).

Hoffe das meine Vorshcläge anregend sind :)

Gruß
-Matze
 
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Nulpe
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Rhythmuspyramide(n): Sehr gutes Mittel, um ein festes Gefühl für die Notenwerte von Subdivisionen zu entwickeln. Nicht nur auf- sondern auch und gerade absteigend üben, also z.B. 4tel->8tel->8tel Triolen->16tel->8tel Triolen->8tel->4tel.
Was Rhytmuspyramiden sollen haben ich noch nie verstanden. Jeder, dem man die grundlegenden Notenwerte erklärt, kann diese Recht schnell zum Metronom mitklopfen (irgendwelche Halbentriolen mal außen vor gelaßen). Das habe ich früher wir im Musikunterricht der 6.Klasse gemacht, und selbst Leute die noch die Musik gemacht hatten haben das hinbekommen. Aber z.B. Vierteltriolen bekommt man recht einfach hin wenn man im Kopf einfach nur noch die eins und drei (bei 4/4 natürlich) zählt und da simple Triolen drüberklopft (solche Sachen sind m.E. nur hässlich wenn man z.B. zwei davon gleichzeitig machen muss z.B. aufm Klavier 3 gegen 2 mit verschiedenen Händen).
Aber unäbhängig davon ist so Zeugs ja auch weit vom der Praxis entfernt: Niemand spielt durchgängig in festen Packen, also immer schön einen Schlag lang den einen Notenwert und den nächsten Schlag lang den nächsten Notenwert (außer vielleicht Anfängern und irgendwelchen sinnlos-shreddern die ihre Tonleitern hoch und runterrennen).
Und bei nem Rhytmus wie z.B. 1/8 1/4 1/8 1/16 1/8 1/16 1/8 1/8 oder gar 1/3 1/8 1/8 1/3 1/16 1/16 1/4 1/3 1/8 (ok der ist Spielerrei) kann man sich die Rhytmuspyramide solange reinziehen wie man will, in Takt eins kann man auch einfach fürn Anfang sechszehntel zählen und ist deutlich schneller am Ziel und bekommt auch nen gutes Feeling für sowas.
 
Supra
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Ich finde auch, dass eine Rhythmuspyramide sehr nützlich ist. Ich mach das immer so, dass ich zum Beispiel auf 60Bpm anfange und dann eine feste Tonfolge in Viertelnoten spiele, auf der tiefen E-Saite geht es los. Dann auf die A-Saite... bis hinunter zur hohen E-Saite, dann alles nochmal rückwärts zurück. Oben angekommen dann von vorne, diesmal Achtelnoten, einmal runter und dann wieder rauf. Schließlich dann nochmal von vorne, diesmal mit 16teln, ohne Pause durch, fliesende Übergänge. Wenn es auf 60 klappt, dann etwas höher, 70 z.B. Wichtig ist auch, die Viertel mit dem Fuss mitzuklopfen. Oder, wenn es dazu zu schnell wird, dann irgendwie mit dem Kopf mitnicken.

Allerdings habe ich auch schon festgestellt, dass ich Stücke, die zuvor mit Metronom nach langer Übungszeit gut geklappt haben, ohne Metronom dann auf einmal überhaupt nicht mehr hinbekommen habe. Bei Thunderstruck war das so. Mit Metronom ging es sehr gut, ohne hab ich mich dann doch dauernd wieder verhaspelt und bin hängengeblieben. Das Metronom sollte also nur ein Hilfsmittel sein. Sich wirklich nur auf das Metronom zu verlassen ist meiner Erfahrung nach nicht so gut, im Ernstfall muss man ja auch ohne zurechtkommen. Also, komplette Lieder mit Metronom einzuüben halte ich persönlich für relatv sinnlos. Da ist das mitspielen zu einem (verlangsamten) Backingtrack schon sinnvoller.
 
ginod
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Tipp1:
Was ich wirklich empfehlen kann ist das Metronom so verrückt wie möglich einzustellen. Sprich wenn du es sauber bei Vierteln schafft. Schalte das Metronom auf 1 und 3. Wenn du es auf 1 und 3 sicher kannst, dann auf 2 und 4. Wenn du es da sicher kannst dann schalte das Metronom nur auf die 1 oder nur auf die 3. Wenn das klappt in Synkopen (Offbeats). Oder auch nur z.B. die 1 und oder die 3 und etc. . Einfach das Metronom so bekloppt wie möglich stellen. Wenn damit tight umgehen kannst ist dein Timing auch gut.



Tipp2:
Aber das allerwichtigste ist, wirklich das allerwichtigste ist !!!! Fühle dich wohl beim spielen. Sobald du das Gefühl hast "boor ich muss mich voll anstrengen um die Time zu halten" läuft was schief und deine Time ist Scheiße. Achte wirklich darauf das die Übungen nicht zu krass für dich werden und versteife dich nicht oder versuche zu viel mit dem Kopf zu denken. Rhythmus ist Gefühlssache und gerade Mitzählen ist natürlich eine super Sache um die Dinge zu begreifen aber wer permanent mitzählen muss und es nicht fühlt hat meiner Meinung nach eine verkopfte Time

Tipp3:
Deshalb noch ein sehr guter Tipp für verschiedene Taktarten. Mache dir für verschiedene Taktarten und Stilistiken Rhythmuspatterns, welche du in und auswendig kennst. Z.B. beim 3/4 Takt - 2 punktierte Viertel oder beim 5/4 Takt - 2 punktierte Viertel und 2 fette Viertel. Solche Rhythmischen Stützpfeiler können dir unheimlich helfen. Auch für den 4/4 Takt ist so etwas hilfreich und man läuft nicht so die Gefahr das man alles so bekloppt durchzählt wie eine Maschine sondern fängt an in Musik zu denken ;-)

Tipp4:
Achte auf deinen Fuß beim spielen. Wenn dein Fuß abgeht wie so ein Kräutermesser wird deine Time hektisch. Versuche zu grooven und klopfe mit dem Fuß z.B. nur die halben. Gerade die halben haben eine unglaublich groovige Attitude (also die 1 und 3 auf den Fuß)

Tipp5:
Weitere Übungen sind auch extrem weit hinten zu spielen (Laid Back). Sprich du versucht sozusagen nicht "tight" zu spielen oder sozusagen "tight laidback zu sein". Wenn du extrem laid back spielen kannst ohne aus der Time zu fliegen bekommst du ein gutes Gefühl für die Sache (aber auch mal wieder schön drauf spielen nicht vergessen, damit du nicht ein Dauerlaidbackspieler wirst ;-)).
 
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Rayvshimself
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Was Rhytmuspyramiden sollen haben ich noch nie verstanden. Jeder, dem man die grundlegenden Notenwerte erklärt, kann diese Recht schnell zum Metronom mitklopfen (irgendwelche Halbentriolen mal außen vor gelaßen). Das habe ich früher wir im Musikunterricht der 6.Klasse gemacht, und selbst Leute die noch die Musik gemacht hatten haben das hinbekommen. Aber z.B. Vierteltriolen bekommt man recht einfach hin wenn man im Kopf einfach nur noch die eins und drei (bei 4/4 natürlich) zählt und da simple Triolen drüberklopft (solche Sachen sind m.E. nur hässlich wenn man z.B. zwei davon gleichzeitig machen muss z.B. aufm Klavier 3 gegen 2 mit verschiedenen Händen).
Aber unäbhängig davon ist so Zeugs ja auch weit vom der Praxis entfernt: Niemand spielt durchgängig in festen Packen, also immer schön einen Schlag lang den einen Notenwert und den nächsten Schlag lang den nächsten Notenwert (außer vielleicht Anfängern und irgendwelchen sinnlos-shreddern die ihre Tonleitern hoch und runterrennen).
Und bei nem Rhytmus wie z.B. 1/8 1/4 1/8 1/16 1/8 1/16 1/8 1/8 oder gar 1/3 1/8 1/8 1/3 1/16 1/16 1/4 1/3 1/8 (ok der ist Spielerrei) kann man sich die Rhytmuspyramide solange reinziehen wie man will, in Takt eins kann man auch einfach fürn Anfang sechszehntel zählen und ist deutlich schneller am Ziel und bekommt auch nen gutes Feeling für sowas.

Es ist ein Unterschied ob man mitklopft oder perfekt mitklopft. Zudem zitiere ich Rossdale:
Ich möchte einfach quasi bei 0 beginnen.....

Ich bitte um konstruktive Kritik bzw. noch einen anderen ggf. besseren Vorschlag.
 
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@ginod: Laid Back sollte man eher erst im zweiten Schritt versuchen.

Zum Tipp2: Entspannung schön und gut, aber zum Lernen gehört es, sich unter Stress zu setzen. Der Grund dafür ist eigentlich ganz einfach: Lernen ist nix anderes als der Versuch des Körpers, auf eine Anforderung mit Veränderung zu reagieren, um zukünftig Energie zu sparen. Also werden Synapsen gebaut. Je größer die Not ist das zu tun, desto eher wird das passieren. Natürlich darf man sich dabei nicht heillos überfordern. Wenn man sich direkt nach einer Timing-Lernsession aber wie nach einer Klausur fühlt, kann man davon ausgehen, dass man am nächsten Tag die gleiche Übung so locker spielt, als habe man nie etwas anderes getan. Das ist zumindest meine regelmäßige Erfahrung.

grüße Thomas
 
G. Rossdale
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:D Bevor ihr euch hier noch streitet, sag ich wohl selbst noch was dazu. Ich werde selbstverständlich langsam und ordentlich üben. Es soll ja am Ende auch sauber klingen. Aber ich finde wenn man mal nen richtig schlechten Tag hat, bringt es auch nichts sich zum üben zu zwingen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es besser ist die Gitarre dann weg zu legen und es am nächsten Tag nochmal zu versuchen. Es ist schon vorgekommen, dass es mir dann am nächsten Tag total leicht gefallen ist :)
 
Rayvshimself
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:D Bevor ihr euch hier noch streitet, sag ich wohl selbst noch was dazu. Ich werde selbstverständlich langsam und ordentlich üben. Es soll ja am Ende auch sauber klingen. Aber ich finde wenn man mal nen richtig schlechten Tag hat, bringt es auch nichts sich zum üben zu zwingen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es besser ist die Gitarre dann weg zu legen und es am nächsten Tag nochmal zu versuchen. Es ist schon vorgekommen, dass es mir dann am nächsten Tag total leicht gefallen ist :)

Ja das Phänomen kenn ich auch gut. Wenn ich Sachen übe und mal dann vll ne Woche nciht mehr spiele und dann wieder einsteige, merke ich auch meist erst wie ich mich gebessert habe.
 

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