Unterschied paralleler und serieller Effektweg

von stecki, 03.10.06.

  1. stecki

    stecki Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.10.06   #1
    Ich wollte mal gerne wissen was der Unterschied zwischen parallelen und seriellen Effktweg ist und was die Vor- und Nachteile sind (abgesehen von den Kosten). Kann mir da jemand weiterhelfen?
     
  2. knoopas

    knoopas Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.10.06   #2
    parallel: das signal aus dem effektweg wird 50:50 mit dem normalen aus dem amp (wenn du keinen effekt drin hättest) vermischt.
    Bei seriell wird 100% des ausm Effektweg genommen un kommt so in die Endstufe.

    Is geschmacksache was besser ist,und bei verschiedenen effekten verschieden...

    grüße,florin
     
  3. Bierschinken

    Bierschinken Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 03.10.06   #3
    das hatten wir nun auch schon recht oft....:rolleyes:

    Der serielle Loop ist eine unterbrechung zwischen Vor- und Endstufe, bei der das gesamte Signal durch den Loop und die angeschlossenen Effekte geht.

    Der parallele Loop ist mehr oder weniger eine Abzweigung hinter der Vorstufe, dort geht ein Teil direkt weiter in die Endstufe und ein anderer Teil geht in den Loop und die angeschlossenen Effekte. Hier findet man in aller Regel noch ein "Mix" oder "Wet" Poti welches das Signal aus dem Loop mit dem "trockenen" Signal mischt.

    ja, Vorteil - Nachteil....das is wieder ne Glaubenssache;

    aber machen wir uns nichts vor der serielle Loop ist unkomplizierter, hier kommt es zu keinen Phasenauslöschungen oder Pegelproblemen aufgrund des zusammenmischens, deswegen ist mMn der serielle Loop der "bessere".

    Manche "Soundfreaks" meinen aber dass wenn ein digitales Effektgerät im Loop steckt dann geht ihr "Röhrensound" kaputt und deshalb mischen sies im parallelen Loop zusammen.
    Meiner Meinung ist das aber absoluter blödsinn wenn man ordentliche Komponenten verwendet.
     
  4. Kyla-MAster

    Kyla-MAster Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.10.06   #4
    Super, dann haben sie also eine zugemischten Wet-Teil, in dem ihr "Röhrensound" dahin ist und einen Dry-Anteil der noch den puren Röhrensound liefert:screwy:

    Wenn man ein ordentliches Effektgerät hat, dass auch nen Mix-Regler hat is es doch Jacke wie Hose
     
  5. stecki

    stecki Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.10.06   #5
    Also im Prinzip wie ne Parallelschaltung bzw. Reihenschaltung (in der Elektrik - von Widerständen). Bloß beim parallelen muss bestimmt noch irgendeine Abkopplung oder Anpassung erfolgen, oder?
     
  6. Kyla-MAster

    Kyla-MAster Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.10.06   #6
    Kurz gesagt: Ja. Beim parallele Effektweg hast du halt den "Vorteil" dass du auch Effekte ohne Mix-Regler dazumischen kannst. Wenns aber ein digitaler Effekt ist hast du eventuell mit Verzögerungen und damit mit Phasenauslöschungen zu kämpfen. Da aber die meisten Effekte dieser Art sowieso einen Mix-Regler haben, kannst du auf das "parallel" verzichten, da die bei einer 100%-Einstellung meist das trockene Signal nicht auf 0% setzen, sondern ein paar Prozent übrig bleiben. Damit hast du wieder Phasing-Effekte usw.
     
  7. galao

    galao Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.03.09   #7
    es gibt doch auch verstärker mit parallelem- und seriellem effektloop. weiß jemand, ob man bei diesen verstärkern beide loops gleichzeitig nutzen kann? denn das signal wird ja bei beiden loops hinter der vorstufe abgegriffen und geht dann wieder in die endstufe. man müßte die loops aber von einander trennen, um beide gleichzeitig zu nutzen, das wäre technisch gar nicht so einfach..
     
  8. Bierschinken

    Bierschinken Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 02.03.09   #8
    Hallo,

    es gibt etliche Verstärker, bei denen beide Konzepte verbaut wurden.
    Da die Loops selber seriell im Signalfluss liegen, kann man sie auch gleichzeitig benutzen.

    Grüße,
    Schinkn
     
  9. tylerhb

    tylerhb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.03.09   #9
    Bei den meisten Amps, die beide Möglichkeiten haben, kann man den Weg entweder umschalten oder aber ein volles Aufdrehen des Reglers für den Effektanteil gibt 100 % auf den Effekt Return, was dann ja auch wieder ein serieller Weg wäre. Leider funktioniert das bei vielen Amps nicht wirklich sauber, so dass oft immer noch ein leichter Dry Anteil dabei ist. Kombiniert mit der minimalen Verzägerung, die jedes digitale Effektgerät produziert kommt es da halt gerne zu sehr hässlichen Phasenproblemen. Ich würde immer einen seriellen Weg bevorzugen, im Kombination mit einem Effektgerät mit guten Wandlern, dann kommt es auch nicht zu Verfälschungen.
     
  10. Mawel

    Mawel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.03.09   #10
    den größten unterschied machts es, wenn man eine digitalen mutlifx im loop hat. beim parallelen kann es duch die minimale verzögerung des gerätes zu phasenauslöschungen kommen, hierfür ist ein serieller effektweg besser.
     
  11. Han die Blume

    Han die Blume Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.03.09   #11
    Für Reverbs gefällt mich der parallele bei weitem besser, Phasenauslöschungen hatte ich nie. In der PA macht man den Hall ja auch parallel und es funktioniert einwandfrei. Wer dann immer noch Angst vor Phasenauslöschungen hat macht das Predelay des Halls etwas größer.

    Mein Spielgefühl ist beim parallelen einfach direkter.

    LG!

    Han
     
  12. HempyHemp

    HempyHemp Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.03.09   #12
    Also bei meinem Koch Multitone habe ich zwei komplett unabhängige Loops, einen Parallel und einen seriell.
    Mein Live-Setup sieht jetzt so aus, dass ich meine Delays zusammen mit einem Volume-Poti im parallelen Loop habe und so nur die Echos hinzugemischt werden, mit dem Volume-Pedal kann ich die Lautstärke der Delays live variieren.
    Im seriellen Loop habe ich noch ein zweites Volume-Pedal, einfach um flexibler zu sein.
    :great:
     
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