"Unterschriftenthread" zur Wiedereinführung der Keytar

  • Ersteller sketch1002
  • Erstellt am
Was kostet Wireless Midi denn? Die xBee-Module kosten ja keine 20,- mehr, und es wäre doch kein Problem ne Box zu machen, mit der sich das Ding verbindet, und an der dann auch Midi-Buchsen sind.

Bei ner offenen Firmware wäre es ja fast egal, was die Räder, Schalter usw. auslösen, weil man sich das so zusammenstellen könnte, wie man es braucht. Mit obiger Lösung könnte man auch einfach die aktuelle Stellung aller Schalter, Räder usw. an die Box übertragen und dort dann die Software haben, welche die Midi-Codes absendet. Und mit solchen Modulen ist Bandbreite kein Thema mehr. Da kann man ggf. auch gleich noch ein Video mitstreamen... :)
 
@MatthiasT: Carbon ist in mancherlei Hinsicht schlechter. Ist z.B. steifer und bricht dann schneller als GFK.

Hier
http://www.r-g.de/
findet man alle Baustoffe, wie Harz und Matte.

Hier auch gleich ein Beispiel aus dem Musikbereich:
http://www.r-g.de/anwendungen_kat.html?kategorie=22

Noch ne Kleinigkeit: wenn hinten das Hauptgehäuse in der Tiefe keine grossen Rundungen hat, würd ich das einfach aus Sperrholz modellieren. Komplexe Teile kann man ggf. auch einfach auf einem 3D-Drucker ausdrucken:
http://www.rapidobject.com/
 
Hallo !

Ich würde für ~ 500,00 auch eines nehmen.

ciao

bluebox
 
@MatthiasT: Carbon ist in mancherlei Hinsicht schlechter. Ist z.B. steifer und bricht dann schneller als GFK.
Ich meint CFK - umgangssprachlich ist das hier bei uns nur noch Carbon. ;)

Hier
http://www.r-g.de/
findet man alle Baustoffe, wie Harz und Matte.

Hier auch gleich ein Beispiel aus dem Musikbereich:
http://www.r-g.de/anwendungen_kat.html?kategorie=22

Noch ne Kleinigkeit: wenn hinten das Hauptgehäuse in der Tiefe keine grossen Rundungen hat, würd ich das einfach aus Sperrholz modellieren. Komplexe Teile kann man ggf. auch einfach auf einem 3D-Drucker ausdrucken:
http://www.rapidobject.com/
Das Gehäuse würde man in der Tat aus Holz herstellen und dann verspachteln, davon einen GFK Negativ erstellen und darin dann die Dinger laminieren.

Was Matte und Harz kostet hab ich wohl auf dem Schirm. Die eigentlichen Kosten liegen allerdings eher woanders, vor all in der Arbeitszeit und in den Fixkosten für die Form und Zubehörmaterial. Ich meine, wenn man sowas macht will man damit ja nicht reich werden, aber man will auch nicht hunderte von Stunden an 10 Geräten laminieren und nacher noch draufzahlen weil eins daneben gegangen ist...


Zu den Kosten: 500 Euro wurde als Grenze genannt. Nur wofür? Ich denke wenn mal will kann man so viel schon für Doepfer Module ausgeben. ;)
Nimmt man bei denen die Vier Oktaven Tatastur ohne Aftertouch hat man 145, plus nochmal 50 für Zubehör (Pitch Wheel, Taster usw.) und Kleinzeugs ist man schon bei gut 200 ohne großes Zubehör und ohne Wireless Midi. Wie viel der Aftertouchsatz kostet kann ich nicht sagen, das müsste man bei Doepfer erfragen.

Da fängt es dann schon an arg knapp zu werden. Wie gesagt, man müsste es mal in Ruhe durchrechnen, momentan kann ich weder eine Aussage wie viel es kosten würde und wie Realistisch das ganze Projekt ist. Ich meine, technisch ist das kein Problem, da haben wir schon härtete Kaliber gebastelt, aber sowohl ich als auch mein Bekannter müssen Zeit haben, es müssen sich genug Leute da wirklich für interessieren usw.
 
Hallo nochmals !

Ich denke Wireless MIDI muss nicht sein - evtl. als Extra dazurechnen.
Ich denke, das es vom Funktionsumfang das können sollte was die alten auch können + Batteriebetrieb + Aftertouch.
Wäre es nicht denkbar ein 49er Masterkeyboard, das die gewünschten Features schon serienmässig hat und das in Großserie verkauft wird aus seinem Gehäuse zu "befreien" und "einfach" in ein neues Gehäuse zu bauen ?

Ich bin jetzt nicht so der Techniker, halte das aber für durchaus machbar (So ähnlich wie man eine Hammond "transportabel" macht....

ciao

bluebox
 
Kann man das nicht bischen flexibel anlegen? Also ich hatte die Vorstellung, dass man halt eine Grundplatte in der Mitte hat, auf welcher Tastatur usw. montiert werden. Das Gehäuse wird dann von 2 Seiten aufgesetzt und z.B. verschraubt.

Jetzt könnte man es doch dem einzelnen Spieler überlassen, welche Tastatur er verwendet usw. Auch Löcher für Schalter usw. könnten flexibel in das Gehäuse gebohrt werden, wie der einzelne Anwender es will.

Was ich evtl. noch beitragen könnte, wäre etwas Software, wenn das was gebraucht wird. Also z.B. C-Code, der Schalter, Regler usw. ausliest und dann ggf. Midi-Codes usw abfeuert. Oder auch Daten auf dem Bildschirm darstellt o.ä.
 
Macht doch mal ein Testmodell wenn die Zeit mal da ist (einfach ne Sparversion aus Holz oder so) und wendet euch damit an CME oder M-Audio - vielleicht gibt das den größten Auftrag, den ihr je hattet... ;)
Dann kriegen wir aber Rabatt, ja? :)
 
@bluebox: weisst Du ein günstiges Board mit Aftertouch? Alles, was ich finde, liegt über 200,-. Ohne AT deutlich unter 100,-

Siehe z.B.

https://www.thomann.de/de/masterkeyboards_bis_49_tasten.html

Deshalb wäre ja eine flexible Lösung nett. Wer kein AT will, kommt halt deutlich billiger weg, kann aber ansonsten das gleiche Gehäuse usw. nutzen.
 
Wäre es nicht denkbar ein 49er Masterkeyboard, das die gewünschten Features schon serienmässig hat und das in Großserie verkauft wird aus seinem Gehäuse zu "befreien" und "einfach" in ein neues Gehäuse zu bauen ?

Das sollte möglich sein wenn man ein geeignetes Board findet. Denn Aftertouch hat ja mittlerweile so ziemlich jedes Billigbrett. Nur bei der Verarbeitung hapert oft, da zahlt man wieder. (warum gibt es dieses beschissene Naturgesetz das Qualität auch immer gleich Geld kosten muss :mad: :p)
Abgesehen von dem fehlenden Aftertouch scheint mir das Doepfer Angebot recht fair zu sein, vor allem ist es ohne Biegen und Brechen zu verbauen.
Bei Hammonds hatte man es da vielleicht noch einfacher, die wurden nicht als Wegwerfgeräte aus Plastik gebaut. ;)

Macht doch mal ein Testmodell wenn die Zeit mal da ist (einfach ne Sparversion aus Holz oder so) und wendet euch damit an CME oder M-Audio - vielleicht gibt das den größten Auftrag, den ihr je hattet... ;)
Dann kriegen wir aber Rabatt, ja? :)

Nee danke, das ist ja massivst Handarbeit. Ein größerer Auftrag wäre so ziemlich das letzte was ich mri gerade wünschen würde. Klar, laminieren macht Spaß, aber ich muss nicht 10 Jahre lang jeden Tag das gleiche Teil bauen. ;)


Wenn wäre wohl eine reine Gehäusefertigung das sinnigste, so dass sich jeder das reinsetzen kann was er will. Wenn wir bei Doepfer bleiben ist das für jeden ohne Löten und schwierige Aktionen machbar. Dann müsste man nur stecken und schrauben können. ;)
 
Mahlzeit,

also ich würde eines nehmen, dass den Umfang der Roländer hat. Wenn das ganze auch so gut in der Hand liegt, nur vielleicht etwas hochwertiger ist, würde ich durchaus noch einen 100er drauf legen und 600€ sagen.

Rein von der Handlichkeit haben mir die AX schon zugesagt. Auch von den Controllern her.

Gruß
 
Wenn es auf das Package "Gehäuse kaufen was für Modulsystem XY (wahrscheinlich Doepfer) ausgelegt ist was sich jeder selber zusammenschrauben kann" ausgelegt ist ist es natürlich schwer einen Gesamtpreis zu nennen.

Es wäre dann auch zu überlegen von CFK wegzugehen und GFK zu nehmen. Das wäre n Stück günstiger und auch einfacher zu bearbeiten - zum Beispiel wenn sich jemand ein Loch für einen zusätzlichen Controller reinbohrt.
Man hätte keine schicke Kohlefaserooptik, aber Gelcoat sieht ja auch nciht schlecht aus. Das wäre dann glänzend einfarbig, wobei man dann sicher auch Wunschfarben machen könnte.


Aber bevor das hier zu konkret wird und alle denken dass das jetzt ein Produktionsplan ist. Die Idee dazu kam vor ein paar Stunden, lasst mich wenigstens eins/zwei Nächte drüber schlafen. ;)


Über eins sollte man sich klar sein: Sonderanfertigung ist auch mit Hobbymäßig gerechneter Arbeitszeit immer teurer als eine Chinaproduktion, das geht einem ja schon beim reinen selbstbauen so. Lohnen tut sich das erst durch die Tatsache dass die gebrauchten Keytars einfach viel zu teuer sind und oft nicht so ausgestattet und verarbeitet sind wie man es möchte.


Aber mal allgemein: Was haltet ihr von dem Design? Für Anregungen bin ich da offen.
 
Ich würde vorne vielleicht eher einen etwas dickeren, runden, Griff nehmen, damit man dort Pitch-Bender o.ä. drin versenken kann?
 
Hier ist die Zubehörliste von Doepfer inklusive Bemaßung.

Ihr könnte ja mal schauen was da alles reinpassen soll. Ob ein reines Wheel reicht oder ob es dieser fette Joystick werden soll usw.

Aber der Griff muss definitiv dicker. Ich muss aber zugeben dass ich selber keine Keytar besitze und irgendwie gerade keine rechte Vorstellung hab wie der Griff am besten beschaffen sein soll damit man das Ding gemütlich in der Hand hat. Auch beim Winkel gegenüber dem Board bin ich mir unsicher.
Kann da jemand der so ein Ding besitzt mal drüber berichten? Das wäre sehr hilfreich.
 
Wie gesagt, ich würde ein AX als Vorbild nehmen. Damit der Hals sinnig sitzt!
 
Starrer Neck, keine MIDI-Buchsen, nur ein Ribbon. Vielleicht noch Vereinfachung der Program Changes. Auf mehr bin ich nicht bereit zu verzichten. Aftertouch ist ebenso Pflicht wie Wireless MIDI. Und das Display wird so ein 7×9-Matrix-Ding mit 2 Zeilen. wie bei JV-1080/XP-50 oder bei Novation-Geräten, nichts Grafikfähiges. Vielleicht sogar kürzer, so 40 Zeichen oder so. Aber drei Zeichen 7-Segment geht bei Programmierbarkeit am Gerät gar nicht (USB und Firewire soll es gar nicht haben, zumal es auch Schwachfug wär, wenn man ein reines On-Stage-Live-Gerät nur über den Rechner einstellen kann).

Was kostet Wireless Midi denn? Die xBee-Module kosten ja keine 20,- mehr, und es wäre doch kein Problem ne Box zu machen, mit der sich das Ding verbindet, und an der dann auch Midi-Buchsen sind.
Sinn und Zweck ist doch gerade, überhaupt keine Kabel an der Keytar zu haben - und auch keine externen Boxen, die man irgendwo am Körper tragen muß. Umhängen und losspielen. Nicht erst Keytar umhängen, Wireless-MIDI-Modul an den Gürtel hängen, wo womöglich schon der Empfänger fürs In-Ear hängt, Wireless-MIDI-Modul umständlich und mit Verhedderungsgefahr an der nach unten zeigenden Seite der Keytar antüten...

CMEs WIDI kriegt man im Zweierpack mit Gehäuse und voller Funktionalität für um die 200 €uro. Jetzt stelle man sich eins davon fest in ein Keyboard eingebaut vor. Die zweite (zweistellige) UF-Generation hat übrigens schon WIDI eingebaut, wie ich schon sagte, und ich bezweifel, daß die Dinger 100-200 € billiger wären ohne WIDI.


Martman
 
Sinn und Zweck ist doch gerade, überhaupt keine Kabel an der Keytar zu haben – und auch keine externen Boxen, die man irgendwo am Körper tragen muß. Umhängen und losspielen. Nicht erst Keytar umhängen, Wireless-MIDI-Modul an den Gürtel hängen, wo womöglich schon der Empfänger fürs In-Ear hängt, Wireless-MIDI-Modul umständlich und mit Verhedderungsgefahr an der nach unten zeigenden Seite der Keytar antüten...

CMEs WIDI kriegt man im Zweierpack mit Gehäuse und voller Funktionalität für um die 200 €uro. Jetzt stelle man sich eins davon fest in ein Keyboard eingebaut vor. Die zweite (zweistellige) UF-Generation hat übrigens schon WIDI eingebaut, wie ich schon sagte, und ich bezweifel, daß die Dinger 100-200 € billiger wären ohne WIDI.


Martman

Da hast Du mich falsch verstanden. Ich hatte da eher eine 19" Kiste im Kopf, mit der sich die Keytar per xBee verbindet, und in welcher weitere Funktionalität sein kann. Nichts für den Gürtel o.ä. Diese 2. Kiste könnte dann z.B. in einem Rack sitzen, wo die Midi-Buchsen zur weiteren Verkabelung genutzt würden.
 
Ah so. Dann könnte man das Rackmodul auch mit Nettigkeiten wie Firewire versehen oder was auch immer MIDI beerben soll. Vielleicht auch optional.


Martman
 
Ah so. Dann könnte man das Rackmodul auch mit Nettigkeiten wie Firewire versehen oder was auch immer MIDI beerben soll. Vielleicht auch optional.


Martman

Dort könnte auch ein komplexerer Rechner drin sein, der von der Keytar einfach nur Infos über die aktuellen Schalterstellungen usw. bekommt, und eine Software laufen hat, die bestimmt was er aus diesen Informationen macht. Von einfachen Midi-Commands übers Abspielen von Sequenzen bis zum integrierten VSynth ginge da fast alles...
 
Wieso wird eigentlich immer CME genannt?

Ich muss ehrlich sagen, ich finde die Masterkeyboards von denen schon nicht so dolle und qualitativ im Vergleich zu meinem anderen Kram... naja, eher bescheiden.

Wenn ich dran denke, das die AXe schon nicht soo der Hammer waren, dann will ich keins von CME sehen...eigentlich.

Ich lasse mich aber gerne eines besseren beleheren.

Zum Thema aktuell:

Ich wäre schon für Midibuchsen am Gerät, denn in der Probe brauche ich keine Funke, wenn ich mal rocken will. Das kostet nur Strom und Zeit zum aufladen der Akkus.
 

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