Unzweckmäßige Sound-to-light-Steuerung überlisten?

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xandi
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Hallo zusammen,

hätte mal eine Frage und zwar, ob es eine technische Möglichkeit gibt, die unzweckmäßigen Einstellungsmöglichkeiten für den S2L-Modus hinsichtlich der Sensibilität des Eingangssignals zu überlisten. Der Audio-In bei meinem Lichtpult (GLP Scan Operator FX) wird mit dem Bassdrum-Signal bestückt, die Einstellungsmöglichkeiten über den Speed-Regler des Pultes (Fast - normal - slower - slow) bringen da nicht viel. Gibt es da eine einfache Möglichkeit, nur bspw. jedes 4./6./8. Signal von der Bassdrum ans Pult zu lassen?

Grüße
 
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Hallo xandi,
auch wenns hier ums Licht geht könnte da eher ein Gerät aus dem Tonlager Abhilfe schaffen!

Meine Idee wäre ein sog. "Gate" (wie z.B. hier: http://www.musik-service.de/dbx-266-xl-prx1981de.aspx) welcher zwischen Ausgang am Mischpult und Audio-In am Lichtcontroller hängt.
Hochwertigere Lichtpulte bringen genau die Funktion die du suchst durch einen internen Gate schon von Haus aus mit.

Ich weiß nicht wie's bei den üblichen Geräten aus dem Tonbereich aussieht... ob am Gate lediglich eine gewisse "Totzeit" eingestellt werden kann oder ob es auch möglich ist Schläge zu "zählen".

Vielleicht wäre es förderlich wenn du im PA-Stammtisch einen Link zu diesem Thread setzt und nett fragst ob einer
der Kollegen hier etwas dazu sagen kann? :)
 
Hm :gruebel: ein Gate filtert alles unter einer gewissen Schwelle (Threshold) raus. Hier würde man weiterkommen, wenn die Bassdrum in unterschiedlicher Intensität getreten wird. Da muss aber schon sehr sauber gespielt werden, um die Show nicht durcheinander zu bringen ;)

Mir fällt jetzt keine Lösung für dein Problem ein. Wobei sich sowas sicherlich mit diesen Wunderkistchen namens Microcontroller herstellen lässt ;)
 
Hm :gruebel: ein Gate filtert alles unter einer gewissen Schwelle (Threshold) raus.

Wirklich? Da merkt man mal wieder dass ich mit Ton nicht viel am Hut habe... :redface:
Irgendwie habe ich das falsch in Erinnerung.. möglicherweise da diese Funktion u.A. bei JB eben als "Gate" betitelt ist.

Aber je länger ich drüber nachdenke... Gate an den Drums um Übersprechen zu vermeiden... natürlich :vorkopfklatsch:
 
abenteuerliche lösung: gate um die bd signale freizuschneiden -> kompressor mit seehr niedrigem threshhold: attack so dass der schlag durchkommt ratio am besten so hoch wie möglich, release so lange wie möglich -> das signal der 1. bd kommt durch danach wird alles auf z.b. -40db abgesenkt (threshhold ohne makeup gain) und kommt durch den release nur gaanz langsam wieder hoch. das gate danach filtert dann wieder diesen ersten schlag ..

denk ma aber das wird mit seeehr viel feintuning verbunden sein und selbst dann nur bedingt gut funktionieren :D
 
highQ schrieb:
Wobei sich sowas sicherlich mit diesen Wunderkistchen namens Microcontroller herstellen lässt
:D Höre ich da den leisen Aufruf, mich damit mal zu beschäftigen? :gruebel:

Mit ein paar Tricks kann man da vielleicht auch mit Analog-Elektronik was werden. Aber das macht alles nur dann Sinn, wenn der TE sich das selbst zusammenzimmern kann.
Also: Wie siehts aus mit Löten auf Platinen und Elektronikkenntnissen?

LG :)
 
erstmal danke für die antworten!

aber mit den elektronikkenntnissen schauts eher schlecht aus ;) mal sehen, ob ich da noch irgendeine andere lösung finden kann... hab nur gedacht, vielleicht kennt jemand dieses problem und hat da eine einfache lösung...

danke trotzdem! grüße
 
Da gebe ich doch mal meinen senf dazu.
Auch wenn das sicherlich unflexibel ist, aber was würde dagegen nur jeden 4. schritt zu programmieren? Sprich
Step1-an
Step2-an
Step3-an
Step4-an
Step5-aus
Step6-aus
....
Somit hast du den takt und bei jedem 4 Schlag schaltet es weiter.
Grüße
 
Kennst du jemanden der sich mit SPS (Software-Maschinensteuerung) und die Richtung auskennt? Da gibt es Taktzähler/Impulszähler (auch in Hardwareform).
Der Aufwand ist aber unverhältnismäßig hoch...

Das mit den Steps vom Pantoffelheld hört sich doch gut an?!
 
Kennst du jemanden der sich mit SPS (Software-Maschinensteuerung) und die Richtung auskennt? Da gibt es Taktzähler/Impulszähler (auch in Hardwareform).
Der Aufwand ist aber unverhältnismäßig hoch...

Wollst du einen Schaltschrank dafür bauen? ;) Da kann er sich genauso gut einen Systemelektroniker zum löten suchen, oder? :rolleyes:
Ich wage auch zu bezweifeln, dass ein Audiosignal da ausreichend Spannung bietet.

LG :)
 
Moinsen!

So blöd ist der Vorschlag gar nicht mit der SPS!

Man müßte das Signal per A/D Wandler in den Rechner holen, da dann ein SPS Programm wie Simens S7 ansteuern, in dem man vorher einen Timer gebaut hat, und dann das Signal wieder per D/A Wandler an ein Gate schicken, dort an den Sidechain, das steuert dann die Takte. Also immer wenn vom Timer ein Signal an das Gate geschickt wird, macht das Gate auf und läßt den 4. oder 5. Schlag durch, eben was man da eingestellt hat!

Ich bezweifel aber stark das die Kosten für so ein Projekt noch im Rahmen bleiben?:gruebel::D

Ungefähr 400,- für das Programm, 100,- für den A/D Wandler, 250,- für den D/A Wandler 250,- für das Analogausgabemodul...........:great:;):D

Hat aber dann nicht jeder eine SPS gesteuerte Lichtanlage!:great:

Greets Wolle
 
Das ist wieder typisch Theologiker.
Ich als Drummer hab das so gelöst:
2 Bassdrums
*Tadaaaaa*
Die 2te Bassdrum ist mit dem Lichtdingsgekoppelt und wird halt immer dann anstelle der 1ten Bassdrum gespielt.
2111211121112111 oder so.
 
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mit bisschen programmierkenntnissen kannst das ganze auch selbst am pc basteln .. billige soundkarte mit eingang und ausgang sollte dann hardwaremäßig reichen ^^
 
Klingt ja fast nach einem Projekt für die DMX Bastelecke :)

SPS ist hier meiner Meinung nach etwas übertrieben wie ja auch jw-lighting schon meinte (Schaltschrank) Mit einem Mikrocontroller ist das relativ easy und komfortabel zu lösen. Es muss ja lediglich das Audio Signal am AD Eingang des µC angelegt werden, der Rest ist Software und dahinter dann quasi eh alles möglich.

Ich hatte mal so was ähnliches - Synchronisation über die Bassdrum zur Steuerung eines Pyropults - das klappt dann auch, wenn der Takt in einer Pause mal fehlt.

Was für einen Eingang hat Dein Pult denn? Audio? Denkbar wäre ein kleiner Zwischenadapter -> audio in -> oudio out wo die von Dir gewünschten Takte weiter gegeben werden.

Gruß, Guido
 
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Grüß Euch!

Na was ich da für ne Diskussion losgetreten hab ;) Ich frage mich hierbei vor allem, ob es so ein einzigartiges Problem ist, das ich da habe?! Gibt es "da draußen" keine Bands im Unterhaltungssektor, die ihr Licht selbst (musikgetaktet) steuern und das ohne sich einen Techniker leisten zu wollen/können? Und auch ohne vom Band zu spielen...

Ich muss auch sagen, obwohl ich von dem technischen Dingens, das ihr da beschreibt keine Ahnung habe, Hut ab, ihr habt wohl zu so ziemlich allem eine Idee ;) :cool:

@ pantoffelheld: Deine Idee ist gut und so was ähnliches hab ich im Forum auch schon vor einiger Zeit vorgeschlagen bekommen. Ich hatte einfach eine Szene ein paarmal hintereinander in den Chaser programmiert. Ich dachte nur, dass das mit bewegtem Licht nicht funktioniert, weil ich davon ausging, dass bei jedem "Szenenwechsel", auch wenns dieselbe Szene ist, die Dinger wieder auf den PAN/TILT-Ausgangswert hüpfen wollen... Tun sie aber nicht - wusste ich aber vorher nicht. ;)

Danke nochmal an alle für die Lösungsvorschläge und viel Erfolg in der Bastelecke! :great:
 
Wollst du einen Schaltschrank dafür bauen? ;) Da kann er sich genauso gut einen Systemelektroniker zum löten suchen, oder? :rolleyes:
Ich wage auch zu bezweifeln, dass ein Audiosignal da ausreichend Spannung bietet.

LG :)

Es geht um die Umsetzung....jemand der sowas gelernt hat/kann wird eher eine Lösung finden.
Dafür brauch man keine S7. ;)

@xandi

Och der einfache weg :redface:

:D
 
also ich hab das Pulmäßig früher so gemacht, das ich das BD Signal via Aux über eine Frequenzweiche laufen hatte und alles unter 80Hz an den Sound In des Pults geschickt habe. Die Programme waren dann etweder auf den Beat 1:1 programmiert oder halt jeden 2. Beat ein Wechsel.
Jetzt mach ich das über Freestyler und da funzt die S2L Funktion wunderbar, da hann man sogar einstellen ob der Wechsel 1:1, 2:1, 4:1,... etc ist, also wieviele Beats es pro scenenwechsel braucht... Ich bin der Meinung im unter 600€ Segment gibt es keine brauchbare Pultlösung für S2L - deshalb Software.
Gruß
Jens
 
Hallo xandi,

ich kenne ja eure Besetzung nicht, aber vielleicht hätte ja noch eine Sängerin oder ein Sänger Lust, mit einem (Remote-)Keyboard ein bisschen auf die Lichtsteuerung einzuwirken!? So machen wir das... In Kombination mit der Mehrfachprogrammierung von Szenen oder Chaser-Steps kann man da schon eine Menge machen.

Gruß

vv
 
Hallo vv ;)

eben das war ja das Problem, dass bei uns alle nicht nur sprichwörtlich alle Hände voll zu tun haben ;) aber mithilfe der MIDI Fußleiste sollte es dann wohl funktionieren, der erste Praxistest sollte am 21. planmäßig stattfinden... Sonst wär das mit einem MIDI-Keyboard wohl gut zu lösen...

grüße
 

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