Upgrade Beta58a auf AT2035

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wary

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Moin,

ich bau mir gerade wieder ein kleines Heimrecording-Setup zusammen.

Als Mikrofon habe ich noch aus Live-Zeiten ein Shure Beta58a. Das funktioniert eigentlich sogar recht gut auch für Aufnahmen.

Aufgenommen werden ganz überwiegend Gesang (männlich und weiblich) und akustische Gitarren, gelegentlich mal eine Gitarrenbox. Das ganze geht in ein altes Digidesign Rack 002, das wohl zumindest brauchbare Mic-Preamps haben dürfte.

Wäre das AT2035 eine signifikante Steigerung? Oder müsste ich tiefer in die Tasche greifen, um das zu erreichen.

Das At2035 ist natürlich angenehm günstig. Maximal würde ich 400 € ausgeben wollen, Gebrauchtkauf generell ja, derzeit wegen Corona irgendwie lieber nicht (trotz Desinfektionsmöglichkeit fühlt sich das derzeit einfach schräg an).

Würde mich ein Mic-Preamp dazu erheblich weiter bringen, oder sind das eher Feinheiten zu meinem Interface?
 
Basselch

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Hallo, @wary ,

...definiere "signifikant"... :D :D - das ist immer so eine Frage, was genau Du Dir davon erwartest ;) Fangen wir aber hinten an: Bevor ein Mic-Preamp eine deutliche Verbesserung gegenüber einem normalen Interface ergibt - und Dein Interface dürfte schon noch, auch wenn älter, brauchbare Mic-Ins haben - gibt's sicher noch andere Sachen in der gesamten Kette.
Ich würde mal aus dem Handgelenk prognostizieren, daß Du mit dem AT2035 besser aufgelöste Höhen erleben wirst ;), was sicherlich der akustischen Gitarre zugutekommen dürfte. Auch im Vocals-Bereich sicher nicht zu verachten... das AT2035 macht sich auch gut vor einem Gitarrenamp, da paßt allerdings das Beta 58 auch ganz gut hin.
Wenn Du bis 400 € auszugeben bereit bist, wäre auch das Sennheiser MK4 eine Überlegung wert...


Aus dem Hause Audio Technica kratzt das AT4033 ziemlich knapp an Deiner oberen Budgetgrenze, das würde ich unter die Rubrik "solides Arbeitstier" einstufen wollen:


Durchaus besser in Deiner finanziellen Wunschvorstellung läge z. B das Lewitt LCT440 pure, da muß ich aber mit eigenen Erfahrungen passen. Es gibt hier im Forum aber durchaus schon einige positive Kommentare in Richtung Lewitt (da werkeln frühere AKG-Mitarbeiter...):


Viele Grüße
Klaus
 
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mikroguenni

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das mk4 kostet dort nur 289€.
 
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Basselch

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Hallo,

...ist schon klar ;) - mein Satz bezog sich eher auf die Aussage von wary, ob er tiefer als für das AT2035 in die Tasche greifen müsse, um sich zu verbessern...

Viele Grüße
Klaus
 
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+1 für das MK4.
 
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wary

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Hallo, @wary ,

...definiere "signifikant"... :D :D -

Naja, das Timing sollte besser werden, die Phrasierungen interessanter und die Stimmaufnahmen sollten quasi immer so stark schimmern, dass egal ist was ich da aufnehme.

Wenn es das nicht (in meinem Budget) zu kaufen gibt, erwarte ich eben, dass ich bei einem Neukauf auch objektiv einen Schritt nach Vorne mache.

Es sollte eben mehr bei rum kommen, als ein par mehr Höhen, die ich gefühlt auch mit nem EQ hochziehen könnte. Ich weiß, dass das aus der Ferne immer schwierig zu beurteilen ist.
 
Basselch

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Hallo, @wary ,

...ich könnte jetzt direkt weiterfragen "definiere "so stark schimmern, daß..." ", in diesem Falle rate ich mal, daß Du eine "seidige" Höhenwiedergabe suchst, wie sie z. B. Bändchenmikrofone bieten können. Ansonsten - ich setze voraus, daß klar ist, daß Timing und Phrasierung nichts mit der Mikrofonwahl zu tun haben ;) - bekommst Du "Schimmern" in den Aufnahmen (so, wie ich es definieren würde - da streiten sich aber die Geister) erst in _bedeutend_ höheren Preisklassen...
Aufgrund des Konstruktionsprizips (Beta 58 = dynamisch, AT2035 = Großmembrankondensator) ist das AT2035 im Vorteil, da die dynamische Kapsel des Beta 58 nicht so schnell (wegen der Masse) auf Impulse reagieren kann. Da wird das AT2035 einfach präziser sein. Das Beta 58 hat dafür als Live-Mikrofon andere Meriten.

Um das Thema "Bändchen" noch mal aufzukochen: Klassische Bändchen haben zwar frequenzgangmäßig sogar einen recht frühen Höhenabfall und klingen "warm", aber deren Höhenwiedergabe ist, um mal wieder einen unklaren Begriff zu gebrauchen ;), "seidig", was dem von Dir gewünschten Schimmern durchaus nahekommt. Nachteile: Die Richtcharakteristik "Acht" ist nicht immer uneingeschränkt verwendbar, passive Bändchen brauchen richtig kräftige Verstärkung, und die systembedingte Baßanhebung benötigt fast immer auch einen EQ-Eingriff. Dafür ist die Impulstreue phänomenal. Mittlerweile gibt es schon länger auch aktive Bändchen, die Phantomspeisung benötigten und deutlich mehr Pegel ausgeben.
Zwei Beispiele: Das NoHype LRM-V ist von klassischer Bauart und geht deutlich in Richtung Vintage-Bändchen-Sound. Ich habe den Vorgänger LRM-1 und bin mit diesem sehr zufrieden, das war des öfteren im Bereich "Vocals" genau das Passende, und auch an der Gitarre macht es sich gut (wobei man auf den Baßbereich schon sehr achten muß). Ein modernes aktives Bändchen wäre das Audio Technica AT4081, auch das setze ich gerne für Vocals oder an der akustischen Gitarre ein. Es bietet mehr Pegel und weniger Baßanhebung als ein "klassisches", passives Bändchen und klingt moderner, hat dennoch die angenehme Höhenwiedergabe und die extreme Impulstreue.

Viele Grüße
Klaus
 
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Aufgenommen werden ganz überwiegend Gesang (männlich und weiblich) und akustische Gitarren, gelegentlich mal eine Gitarrenbox. Das ganze geht in ein altes Digidesign Rack 002, das wohl zumindest brauchbare Mic-Preamps haben dürfte.

Wäre das AT2035 eine signifikante Steigerung? Oder müsste ich tiefer in die Tasche greifen, um das zu erreichen.

Das At2035 ist natürlich angenehm günstig. Maximal würde ich 400 € ausgeben wollen

Wenn man zum ersten Mal mit einem Kondensatormikrofon aufnimmt, merkt man sofort den klanglichen Unterschied zu einem dynamischen Mikrofon bzw. hier das Beta 58A Tauchspulenmikrofon.
Ein Kondensatormikrofon nimmt deutlich mehr Details auf, löst besser auf, klingt klarer und unter Kopfhörer meint man , man hört die Flöhe husten ;-)
D.h. aber auch, man hört auch mehr was im Raum passiert, weil man auch von einem Kondensatormikro ca. 20-30cm Abstand halten sollte, damit das Ergebnis klar und ausgeglichen klingt.
So ähnlich war meine erste Erfahrung als ich von dyn. Mikros auf Kondensatormikros umgestiegen bin.

Die bisherigen Empfehlungen Richtung AT2035, MK4 und Co. kann ich alle unterschreiben, ich würde noch das Aston Origin mit aufnehmen, es klingt bei Stimmen mitunter etwas runder, dafür löst vor allem das MK4 etwas besser auf.
Das sind in dieser Liga auch Nuancen und keine deutlichen Unterschiede.
HIer hilft wie so oft, nur das eigene testen, 2-3 Mikros aus der obigen Wahl auswählen (ich persönlich würde das AT2035, MK4 und Aston Origin dafür auswählen), ausführlich testen und dann entscheiden.

Das Digidesign Rack 002 hat IMHO nur einen Firewire Anschluss zum Computer, da muss man schauen ob das auch richtig funktioniert.
Manche Firewire Chips in Firewirekarten hatten zum Teil zu großen Performanceproblemen geführt.


Würde mich ein Mic-Preamp dazu erheblich weiter bringen, oder sind das eher Feinheiten zu meinem Interface?

Ich kenne die Preamps des Digidesign zwar nicht, aber dieses System sollte erstmal ausreichen.
Ggf. gibt es hier Kollegen die das Interface kennen.

Einen extra Preamp lohnt sich nur dann, wenn man ein entsprechend hochwertiges Mikro auch benutzt.
Also, wenn ein Mikro mit 1000€ und drüber, dann kann man auch in ein Preamp ab 600€ drüber investieren.

Die Signalkette (Mikro/Preamp/Interface) sollte von der klanglichen Wertigkeit immer zueinander passen.
 
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Naja, das Timing sollte besser werden, die Phrasierungen interessanter und die Stimmaufnahmen sollten quasi immer so stark schimmern, dass egal ist was ich da aufnehme.
Ansonsten - ich setze voraus, daß klar ist, daß Timing und Phrasierung nichts mit der Mikrofonwahl zu tun haben ;) - bekommst Du "Schimmern" in den Aufnahmen (so, wie ich es definieren würde - da streiten sich aber die Geister) erst in _bedeutend_ höheren Preisklassen...
Ich würde sogar soweit gehen, zu sagen, dass auch das "Schimmern", also der Glanz im Timbre einer Stimme (und auch Instrumentes) primär eine Eigenschaft der Stimme, also der Schallquelle selber, ist bzw. sein sollte.
Im Verhältnis zu dem, was ein Mikrofon aufgrund seiner eigenen Klangcharakteristik zu einer Stimme dazu geben kann, sind die Klangcharakteristiken einer Stimme (und wiederum auch von Instrumenten) selber um Größenordnungen entscheidender.
Um es etwas extrem zu verdeutlichen: Kein Mikrofon der Welt macht aus einem heiseren Krächzen einen Pavarotti-Tenor mit himmlischem Schmelz.

Wenn ich lese, dass jemand im Zusammenhang mit der Auswahl eines Mikrofons schreibt "... Timing soll besser ... Phrasierungen interessanter werden", dann kommen mir arge Zweifel, ob die Funktion eines Mikrofons überhaupt grundlegend verstanden wurde.

PlugIns wie "Melodyne" können in der Nachbearbeitung in der DAW durchaus in beeindruckendem Maß Intonations- und Timingprobleme korrigieren. Aber auch solche PlugIns haben ihre Grenzen und müssen bei größeren Abweichungen schnell passen.
Überhaupt übertreffen auch die Möglichkeiten der Nachbearbeitung in der DAW den Einfluss, den Mikrofone nehmen können auch um Größenordnungen. [Was aber nicht möglich ist, ist in der DAW die Richtungsabhängigkeit des Frequenzgangs eines Mikrofons nachzubauen - Stichwort "Polar Pattern".]

Damit möchte ich nicht sagen, dass es keinen Sinn machen würde, ein Mikrofon auszuwählen, das der Stimme noch einen gewissen gewünschten Charakter einprägt (gilt ebenso für Preamps).

Es lohnt sich aber immer, bei der Schallquelle - hier also der Stimme - anzufangen und an ihrer Qualität zu arbeiten.
Was Timing und Intonation betrifft, gilt das uneingeschränkt, aber auch was das Timbre angeht. Wenn ab Schallquelle ein gutes Niveau erreicht ist, erst dann würde ich über den Rest der Kette, also die Aufnahmetechnik und insbesondere das Mikrofon nachdenken.

Gesangsunterricht ist gewiss auch eine Investition, aber in den allermeisten Fällen eine sehr sinnvolle!
 
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Wenn ich lese, dass jemand im Zusammenhang mit der Auswahl eines Mikrofons schreibt "... Timing soll besser ... Phrasierungen interessanter werden", dann kommen mir arge Zweifel, ob die Funktion eines Mikrofons überhaupt grundlegend verstanden wurde.

Ja richtig, so "verstanden", ja, das kann kein Mikro der Welt ;-)

Ich hatte @wary allerdings so verstanden, dass er sich durch die klarere und detailliertere Abbildung erhofft, sein Timing und seine Phrasierung besser beurteilen zu können, und dann sich auch entsprechend verbessern kann.
Daraus wird schon eher ein Schuh, auch wenn dem natürlich auch Grenzen gesetzt sind (sprich, man braucht auch die entsprechende Hörbildung zu).
 
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Ich hatte @wary allerdings so verstanden, dass er sich durch die klarere und detailliertere Abbildung erhofft, sein Timing und seine Phrasierung besser beurteilen zu können, ...
Es so zu verstehen, darauf bin ich nicht gekommen. Aber auch dieser Gedankengang will mir nicht einleuchten.
Ob das Timing und die Intonation gut oder schlecht sind, höre ich sogar über ein Telefon, da brauche ich nicht erst eine ´super-duper-HiFi-Aufnahme´ dazu.
Und ob das Mikro in diesem Zusammenhang meinetwegen bei 12 kHz einen 3,5 dB höheren Buckel hat als ein anderes (nur so als Beispiel), macht für diese Beurteilung schlichtweg absolut gar nichts aus.

Wichtige musikalische Details, ja überhaupt die eigentliche Musik sind gar nicht so sehr von der technischen Aufnahmequalität abhängig wie so viele vermuten mögen. Sonst würde z.B. bei den ganzen alten "Schellack-Schätzchen" doch gar kein Funke überspringen gemessen an ihren Frequenzgängen und ihrem Dynamikumfang. Dabei können die alten Swing-Platten bekanntlich ganz schön grooven und ein Caruso wusste sogar über ein Trichter-Grammophon zu überzeugen.

Also wenn es um die Gehörbildung und die bloße Beurteilung des selber gesungenen/musizierten geht, reicht die Qualität eines einfachen Smartphones im Grunde aus.
 
Telefunky

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Würde ich nicht unterschreiben wollen - beim E-Bass habe ich 1 bestimmten Kopfhörerverstärker, der mir neben Klang auch Nuancen vom Anschlag und Timing liefert, so dass ich eindeutig „besser“ einspielen kann als mit anderem Equipment. Das hat mich durchaus verblüfft...
Wüsste keinen Grund, warum das für Stimme nicht auch gelten sollte.
 
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Ja richtig, so "verstanden", ja, das kann kein Mikro der Welt ;-)

Ich hatte @wary allerdings so verstanden, dass er sich durch die klarere und detailliertere Abbildung erhofft, sein Timing und seine Phrasierung besser beurteilen zu können, und dann sich auch entsprechend verbessern kann.
Daraus wird schon eher ein Schuh, auch wenn dem natürlich auch Grenzen gesetzt sind (sprich, man braucht auch die entsprechende Hörbildung zu).

Mein Beitrag war natürlich mit einem DICKEN ;) zu verstehen. Man sollte sowas nicht am Handy zwischen Tür und Angel schreiben, entschuldigt bitte die Wirrungen und Deutungen die ich damit ausgelöst habe.

Natürlich verbessert kein Mikro der Welt das Ausgangsmaterial. Ich dachte, dass ist so eindeutig, dass keiner denkt ich würde es ernst meinen.

Mir ging es nur darum, ob ich bereits mit einem Einstiegsmikro für 150 Euro einen guten Schritt nach vorne mache. Was signifikant ist, ist natürlich immer subjektiv. Ich hatte schon einmal ein günstiges Kondensator-Mic für 99 Euro (Marke vergessen), dass war in meiner Erinnerung durchaus für Aufnahmen schon ein großer Schritt nach vorne. Dann aber eben doch sehr weit von wirklich guten Mics entfernt (Preisklasse 750 € aufwärts).

Ich nehme derzeit nur für mich zum Spaß auf. Da müssen es nicht die letzten 10 Prozent Qualität eines "High-End" Mikrofones sein, andererseits muss ich jetzt auch nicht ohne Not Kram anhäufen, der dann doch nicht wirklich was bringt. Kurz gesagt: Ich kenne den Markt nicht und weiß nicht, wieviel "besser" ein 400 Euro Mikrofon gegenüber dem AT 2035 ist. Ist das AT2035 nur "für den Einstieg und den Preis OK", oder ein ernstzunehmendes Gerät.

Vielen Dank für die vielen Vorschläge. Ich werde mich da durcharbeiten und berichten, was es am Ende und warum geworden ist.
 
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Basselch

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Hallo, @wary
Mein Beitrag war natürlich mit einem DICKEN ;) zu verstehen. Man sollte sowas nicht am Handy zwischen Tür und Angel schreiben, entschuldigt bitte die Wirrungen und Deutungen die ich damit ausgelöst habe.
...das sind halt die Nachteile der non-verbalen, indirekten Kommunikation im Gegensatz zum Stammtisch-Aug'-in-Aug' ;) Möglicherweise helfen die Gedanken aber anderen Usern weiter, die vielleicht völlig unbedarft ins Recording hineinstolpern und das dann lesen ;)
Halte uns gerne auf dem Laufenden, für was Du Dich am Ende entschieden hast!

Viele Grüße
Klaus
 
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Ich habe mir jetzt die genannten Alternativen angeschaut und insbesondere die Aufnahmen bei diversen Anbietern und Youtube-Videos mit Kopfhören verglichen. (ich weiß, Youtube-Kompression macht das eigentlich zu einem unsinnigen Unterfangen).

Um es kurz zu machen: Ich habe von den etwas teureren Mics nichts gehört, was im Vergleich zum AT2035 den Aufpreis für mich gerechtfertigt hätte. Spürbare Qualitätssprünge habe ich erst bei Mikrofonen ab ca. 800 Euro aufwärts raushören können (oder mir dies schlicht eingebildet).

Ich werde berichten, ob das AT2035 bleiben darf.

Überlegt hatte ich noch bezüglich des violetmics amethyst vintage. Das gab es kürzlich für 599 Euro + 99 Euro Spinne. Das hätte wohl das Potential, mich die nächsten Jahrzehnte zufriedenzustellen, jedenfalls gefielen mir die Aufnahmen davon sehr gut. Da das Angebot aber abgelaufen war, habe ich mich dazu entschieden dem günstigen AT2035 einfach mal ne Chance zu geben.
 
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wary

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Das AT2035 ist heute (inkl. Stativ und Pop-Filter) angekommen.

Ich habe natürlich nur einen ersten Eindruck, aber der ist hervorragend.

Für Aufnahmen wesentlich besser als das Beta58a geignet, bei dem man auf Grund der erforderlichen Nähe jede Kopfbewegung sofort deutlich als Lautstärkeschwankung drin hatte.

Es scheint auch, als würde das Kondensatormic einfach viel mehr Informationen liefern und deutlich besser auflösen.

Ob ich jetzt jahrelang mit dem Mic zufrieden sein werde, steht in den Sternen. Aber erst einmal hat mich eine vergleichsweise kleine Investition einen erheblichen Schritt nach vorne gebracht.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Das Digidesign Rack 002 hat IMHO nur einen Firewire Anschluss zum Computer, da muss man schauen ob das auch richtig funktioniert.
Manche Firewire Chips in Firewirekarten hatten zum Teil zu großen Performanceproblemen geführt.
Das Interface läuft grundsätzlich sehr gut und mit sehr geringer Latenz. Das ist aber auch das Problem: Ich kann unter Windows 10 den Buffer nicht hochsetzen. Mixen geht so natürlich kaum, da bei geringstem Buffer die Anzahl der Effekte dann doch schnell eingeschränkt ist.

Aber das ist ein Problem, dass ich nach und nach angehe. Notfalls rüste ich da nochmal auf.

[edit] hab es hinbekommen. Wenn ich die Buffersize über Reaper erzwinge, geht es.
 
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