Upgrade von Mapex Venus zu Saturn - lohnt sich das?

von diman87, 28.12.19.

?

Was tun?

  1. Weiter mit Venus und neuen Fellen

    66,7%
  2. Auf jeden Fall Saturn

    33,3%
  1. diman87

    diman87 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.12.19   #1
    Hallo liebe Gemeinde,

    ich habe bereits das Internet abgegrast und auch dieses Forum, habe aber keine zufriedenstellende Antwort gefunden. Daher hoffe ich auf einen professionellen Rat von euch :)

    Ich spiele seit etwas mehr als einem halben Jahr in einer Rockband, wir haben in vier Monaten unseren ersten Live-Auftritt. Da wir noch zu wenige eigene Sachen haben, werden Rock-Klassiker gecovered. Nun zum Anliegen.

    Da ich ein absoluter Anfänger bin und es auch im Proberaum nichts Spielbares gab, habe ich damals aus der Not heraus ein etwas betagtes Mapex Venus (vermutlich aus den 80ern-90ern - mit tiefen, gebohrten Toms und Pearl-Halterungen) angeschafft, damals haben wir noch "gejammed" ohne uns Gedanken über Live-Auftritte zu machen. Sukzessive wurden Becken erneuert, jetzt sind Felle dran. Nun bin ich in der Bucht über ein Saturn IV gestolpert und erwäge, dieses für Live-Auftritte anzuschaffen. Meine Frage ist nun, da ich die beiden Sets nicht direkt nebeneinander vergleichen kann und sowieso nur wenig Erfahrung habe: lohnt sich das, oder kann man stattdessen mit guten Fellen aus dem "vintage" Venus guten Bühnensound heraus holen? Gibt es einen signifikanten (hörbaren) Sound-Unterschied zwischen den beiden, oder braucht sich das Venus mit anständigen Fellen nicht zu verstecken? Aufnahmen sind vorerst keine geplant.

    Ansonsten die Daten:
    Mapex Venus - 22'' BD, 12'' und 13'' TT, 16'' FT, gedacht sind Remo-Felle, oder
    Mapex Saturn - 22'' BD, 10'' und 12'' TT, 16'' FT (wird für um die 750€ angeboten)
    Becken sind Paiste Alpha Serie, Sound Edge HH, Rock/Metal Crashes, Metal Ride, wird langsam ergänzt.

    Ansonsten gebe ich gerne noch weitere Infos bei Detailfragen.

    Vielen Dank!
     
  2. Haensi

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    Erstellt: 29.12.19   #2
    Kann ich mir, ehrlich gesagt, kaum vorstellen. Übers Saturn gibt es sicher mehr als ein Dutzend Beiträge.

    Das Saturn ist schon ein Profigerät. Meines Wissens hat der nicht ganz unbekannte Chris Adler jahrelang ein Mapex Saturn gespielt.

    Ja. ;)


    Automäßig wäre der Vergleich VW Polo (Venus) vs. Mercedes Benz (Saturn).
    Das Venus wäre heute am ehesten mit dem Mapex Storm vergleichbar. Das Saturn kostet (mit Hardware) gut das dreifache. Da sollte dann schon ein Unterschied sein. ;)


    Das Venus hat ja nicht mal ein freischwingendes Tomhaltesystem. Da ist ein neueres Saturn eine ganz andere Nummer. Überhaupt ist die Kesselhardware eine ganz andere (bessere!) und die Kessel sind sowieso besser, da aus hochwertigerem Holz und aufwändiger gefertigt.

    Die Konfiguration des Venus ist auch nicht mehr "up-to-date". Alleine schon vom ergonomischen Gesichtspunkt lässt sich das Saturn besser spielen.

    Für Proberaum mag das Venus noch taugen, auf Bühnen würde ich "die alte Mühle" nicht mehr stellen.
    Sicher, kann man mit neuen Fellen viel machen. Allerdings wird ein alter Ackergaul auch mit neuen Hufen kein Rennpferd. :D

    Becken sind immer Geschmackssache. Für Rockmusik sind die Alphas schon tauglich.
    Ich hatte die früher auch. Mittlerweile sind sie mir zu schrill, da sind mir B20-Becken lieber.
     
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  3. hrawth

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    Erstellt: 29.12.19   #3
    Hallo!

    Ich hab' zuerst spontan fürs Saturn gestimmt, obwohl solche "Ferndiagnosen" immer etwas gewagt sind. Dann habe ich aber meine Stimme geändert, siehe unten. Zustimmen würde ich @Haensi auf jeden Fall im Hinblick auf die Rack-Toms: 10 und 12 lassen sich für meine Ohren viel schöner aufeinander abstimmen; außerdem kann man ein etwas weiteres Intervall zwischen den beiden haben, muss es aber nicht - sobald man das Intervall zwischen 12 und 13 zu strecken versucht, klingt m. W. n. immer mindestens eins von beiden unnatürlich.

    ALLERDINGS, und das war der Grund für meine Umentscheidung: Viel klangentscheidender als der Kesselsatz sind die Felle - jedenfalls solange die Trommeln rund gefertigt sind und intakte Gratungen haben, versteht sich. Und viel wichtiger als der Kesselsatz sind die Stative und die Becken! Letztere sind bei dir ja nicht so schlecht, aber wie sieht's bei den Beckenständern, der Hihatmaschine und vor allem dem Hocker aus? Wenn du da nur so spiggeligen No-Name-Trödel hast, der sich einmal auf- und danach kaum noch einmal abbauen oder verstellen lässt, solltest du dem Venus ordentliche Felle auf beiden Seiten spendieren, es gut durchstimmen und den Rest deines Budgets in anständige, roadtaugliche Hardware investieren. Für 750 Euro kommst du da echt weit, und wenn du deine alte Hardware plus die Alphas verkaufst, hast du das Fellset bestimmt mit drin und kannst sogar noch ein richtig ordentliches Beckenset dazukriegen:





    Damit wärst du für 762 Euro echt gut ausgerüstet mit den wirklich wichtigen Sachen, und wie gesagt: Die Felle plus sonstiges Verbrauchsmaterial würdest du mit dem Verkauf deiner Alphas und bisherigen Hardware bestimmt reinkriegen. Denk mal drüber nach!

    Viel Erfolg und halt' uns auf dem Laufenden!
    André
     
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  4. diman87

    diman87 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.12.19   #4
    Hallo @Haensi, hallo @hrawth,

    vielen Dank für eure beiden Antworten. Ich war in meiner Entscheidung hin- und hergerissen und habe mich extra dafür in diesem Forum angemeldet.

    Zuerst dachte ich wie @Haensi, dass das alte Set tatsächlich nichts mehr taugt. Und dann habe ich von vielerseits gesagt bekommen, wie @hrawth es schon angedeutet hatte, die Felle sind wichtiger. Ich habe das Angebot daher ausgeschlagen und möchte erst die Felle am Venus tauschen, und danach entscheiden - auch auf die Gefahr hin, dass es nichts wird und ich spätestens dann doch wieder ein anständiges Set brauche.
    Erschwerend kommt noch hinzu, dass "auf dem alten Gaul" dennoch immer herum geritten wird und das "Rennpferd" im Stall auf schönes Wetter wartet. Bei einem (bestätigten) Termin in 2020 sind 750€ schon recht viel :-( Ich bin zwar kein Schüler oder Student, aber einfach mal eben schnell so eine Summe auf den Tisch legen .. für einmal.. Naja. Letztenendes war dies eben der ausschlaggebende Punkt..

    @hrawth Du hast mich wohl falsch verstanden - ich möchte nicht unbedingt einen Batzen Geld ausgeben ;-) Die alte Hardware ist nichts wert und wird sowieso nach und nach gegen neue, roadtaugliche getauscht. Und die Alphas habe ich mir nach heftigem Googlen über die Bucht zusammengestellt. Das wird nicht so schnell verkauft... ;-)
    Wie gesagt, ich habe im April bei Null angefangen..

    Viele Grüße,
    Dimitri
     
  5. hrawth

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    Erstellt: 30.12.19   #5
    Hmm, aber du hättest, wenn du zu dem Schluss gekommen wärst, dass dein Venus unbedingt ersetzt werden muss. ;) Also gib' dir 'nen Ruck und regel' dir einen schönen Satz zuverlässiger Hardware ran. Hab' ich vorletztes Jahr gemacht und freu' mich immer noch jedesmal wie ein Schneekönig, wenn ich mich an die Bude ransetze.

    Na guuut, wenn's denn unbedingt die Alphas sein sollen... Bleibt mehr Geld für ordentliche Hardware! :D

    Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Ich will dich nicht wirklich zum Ausgeben dieses Batzens überreden. Allerdings ist nicht zu unterschätzen, wie viel sicherer man sich mit guter Hardware fühlt - man sitzt bequem, alles ist nach eigenem Gusto eingestellt, nichts kann verrutschen und man weiß, selbst wenn jetzt noch überraschend ein paar Gigs mehr kommen, kann man sich drauf verlassen.

    Liebe Grüße
    André
     
  6. Haensi

    Haensi Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 30.12.19   #6
    Meine Beurteilung fußt darauf, dass das Saturn "der Papierform nach" besser ist.

    Allerdings müsste ich da beide Sets sehen, um genaueres sagen zu können.

    Ein runtergeranztes Saturn klingt sicher nicht so gut, wie ein toperhaltenes Venus mit neuen Fellen.

    Generell sind die (in nenne sie mal) technischen Voraussetzungen wichtig.
    Also Sachen wie:
    - runde Kessel
    - tadellose Gratungen
    - weich laufenden Gewinde (vor allem bei Spannschrauben)
    - runde und nicht wellig verformte Spannreifen

    Diese Punkte solltest du auf alle Fälle prüfen (siehe Video) und wenn nötig richten (lassen).



    Und dann noch ein Video. Tenor dieses Videos: Es ist der Drummer, der den Sound macht.
    Ein Profidrummer bringt auch zwei Farbeimer zum tönen, einem Stümper wird auch ein 10.000 € Set nicht viel nutzen.



    Wie @hwrath schon sagte, ist - gerade bei einem "Touring-Drummer" - die Hardware wichtig. Da sollte man im Zweifel sogar eine Nummer höher einsteigen, als nötig. Ein ranziger Beckenständer, bei dem die Verschraubungen nicht halten, nervt nicht nur, sondern ruiniert letztendlich deine teuren Becken. Da sollte man nicht am falschen Ende sparen.

    Mit Markenware von Mapex, Tama, Pearl und Yamaha machst du kaum was verkehrt. Ich habe auch gute Erfahrung mit Gibraltar gemacht. Die Hocker sind super.
    Da sollte man überhaupt nicht knauserig sein. Bei mehrstündigen Gigs MUSS es ein vernünftiger Hocker sein. Es sei denn, du hast Lust auf einen kaputten Rücken.
    Hundert € (und mehr) für einen brauchbaren Hocker sind kein Luxus.

    https://www.thomann.de/de/drummer_sitze.html?filter=true&manufacturer[]=Gibraltar

    Dieser Beckenständer reicht völlig - uneingeschränkt roadtauglich. Preis/Leistung spitze.

    [​IMG]

    Nur noch ein Wort zu Becken:

    Die großen Marken machen sicher hervorragende Teile. Die haben allerdings ihren Preis. Da zahlt man aber auch für Marketing und den Namen.

    Wie schon gesagt, alles Geschmackssache, aber meiner Meinung bekommt man zum Preis der Paiste Alphas, die ich in der (gehobenen) Mittelklasse einordnen würde, an anderer Stelle schon Profibecken.
    Wie z. B. die hier:

    [​IMG]
     
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  7. der dührssen

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    Erstellt: 03.01.20   #7
    Also ohne zu wissen was du sonst so daheim an Hardware und Becken hast hast und wie viel Geld du insgesamt bereit wärst zu investieren ist das eine schwierige Frage. Wobei ich das nicht so gelesen habe dass du einen Komplettneukauf in Betracht ziehst.

    Ich spiele aktuell ein IVer und ein Ver-Exotic Saturn, hatte ausserdem ein IIIer in meinem Bestand und auch an I/IIern (also etwa die zum Venus gleichaltrigen Editionen) habe ich schon gesessen.
    Ich hatte ausserdem drei verschiedene Venus-Sets (mit und ohne Freihängeaufhängung, gibt's beides), insofern kann ich dir mit Sicherheit sagen dass du ab dem IIIer-Saturn selbst mit schlechten Fellen einen enormen Unterschied hören wirst,
    an den ein Venus auch mit guten Fellen nicht rankommt; letzteres ist nach oben hin dann einfach zu begrenzt, auch wenn man durchaus damit arbeiten kann. Aber da ist das Ausgangsmaterial dann doch nix dolles wenn es um einen wirklich guten Klang geht.

    Insgesamt sind beide Sets einfach ganz weit auseinander, das eine ist eben ein Einsteiger- das andere ein Oberklasseset.

    Ich kann dir jedenfalls eigentlich nur zu einer Option raten: Wenn du das Geld hast, an anderen Ecken kein akuter Bedarf besteht und du für wenig Geld ein gut klingendes Set haben willst: Go for it!
     
  8. diman87

    diman87 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.01.20   #8
    Hallo und ein frohes Neues Jahr!

    Zunächst einmal vielen Dank für eure alle Antworten. Ihr habt ja alle Recht. Meine Ausgangslage ist leider eine etwas andere .. :-(

    Ich habe den Thread gestartet, bevor ich das Saturn hören konnte. Nach dem Antesten war ich davon überzeugt, dass ich das Saturn tatsächlich haben will.

    Das Problem ist leider ökonomischer Natur: wir proben aktuell in einem Raum, in dem auch zwei andere (mir unbekannte) Bands sind (Vereins-Raum, egal). Ich möchte kein teueres Equipment in einem Raum stehen lassen, bei dem ich nicht weiß, wer da sonst alles drin ist. Sorry, ist vielleicht paranoid, ich habe aber leider zu viele negative Erfahrungen mit Mitmenschen gemacht. Und jede Woche auf- und wieder abbauen/mitnehmen ist für ein paar Stunden proben leider ganz schön aufwändig. Also wird das Venus dort sowieso bleiben und bespielt werden.

    Sobald wir einen Proberaum haben, der exklusiv für uns ist (oder mit einer zweiten Band, wo ich mit jemandem befreundet bin), stelle ich gerne gutes und teueres Equipment dorthin und das wird auch das Saturn sein. Denn was nützt mir ein teueres Instrument, das regelmäßig in einer Ecke auf seinen Einsatz wartet?...

    Für den einen Gig, den wir haben (es wird in 2020 bestimmt kein zweiter werden, ... ), wird entwerder das Venus reichen müssen (werde ich nachm Fellwechsel wissen), oder ich werde mal den großen T (oder den großen M) besuchen. In der Zwischenzeit schaffe ich roadtaugliche H/W an (Hocker/Beckenständer bereits da :D).

    Nochmals, danke für alle euere Tipps! :great:
     
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  9. Haensi

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    Erstellt: 04.01.20   #9
    Nein, ist es nicht. ;)

    Wir waren auch mal für knapp einem Jahr in einem Gemeinschaftsproberaum. Leider kamen da auch Leute rein, die man nicht kannte. Mein nagelneues Mikro hatte nach einer Woche Kratzer.
    War jetzt nicht dramatisch, aber natürlich wollte es niemand gewesen sein. Das war auch ein Auslöser, das wir dann letztendlich raus sind und glücklicherweise einen Raum (der zudem noch viel größer ist) für uns haben. Kostet zwar einiges mehr, aber das ist es wert.

    Zum Kauf des Saturns: nichts überstürzen. Nimm dir am besten jemanden mit, der sich gut auskennt und weiß, worauf man achten muss.
    Wenn du keinen geeigneten Raum zur Aufbewahrung bzw. Aufstellung hast, würde ich noch kein (teures) Drumset kaufen, sondern warten, bis dem so ist.

    Zu Mapex:
    Die machen gerne mal "Serienwechsel". Die vorherige gibt es dann oft zum Schnäppchenpreis. Ich habe damals bei der Umstellung Meridian zu Armory, für meine Meridian "Auslaufmodell" knapp 50% vom Neupreis gezahlt.

    Guckst du z. B. mal da: Dieses Saturn kostete letztes Jahr das doppelte.

    [​IMG]

    Noch eine gute Snare und gute Hardware dazu und dann hast du die nächsten Jahre (bis auf gelegentliche Fellwechsel) Ruhe.

    [​IMG]


    Das ist eine Profi-Teil und der Preis ist ein Schnapper:

    [​IMG]
     
  10. diman87

    diman87 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.01.20   #10
    Hallo an alle,

    Nach dem Fellwechsel auf der Bass Drum (das Fell hatte ich sowieso bereits) konnte ich schon einen deutlichen Unterschied zwischen dem Venus und dem Saturn hören. Dem Venus fehlt einfach die Bandbreite, das Saturn klingt offener.. (oder aber, was auch sein kann, ich habe das Fell mangels Erfahrung zu hoch gestimmt und den Tonumfang "beschnitten"...). Ich vermute, bei den Toms wird es ähnlich laufen. Sobald wir einen eigenen Proberaum haben, gibt's neues "Spiel-Zeug" (aber ehrlich gesagt, hätten wir bereits einen eigenen Raum, hätte ich vermutlich das Saturn bereits geholt... :w00t:) Nun gut ..

    (ab jetzt OT)

    @Haensi, in einem anderen Thread lobst du die Millenium Pro Beckenständer (CB-801, CB-901). Sind die immer noch empfehlenswert? Ich habe bisher einen (CB-901) und das Teil ist richtig verdammt schwer und massiv. Ich kenne aber natürlich nicht die von Mapex/Tama/Pearl...

    Ach und: ich habe auch den da geholt https://www.thomann.de/de/mapex_mxt765aser_drum_stool.htm, was mir auffällt ist, dass er an der Aufnahme des Sitzes ganz leicht wackelt (wegen dem Kunststoff-Inlay). Ist das normal?

    Ich müsste mir aber auch einen Tag freinehmen und zum T oder M zu fahren .. Hier bei uns bei Session gibt's irgendwie nur wenig Auswahl ... :nix:
     
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  11. der dührssen

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    Erstellt: 06.01.20   #11
    Wie gesagt, ein Fellwechsel verbessert natürlich erst mal den Eigensound des Drumkits, aber das Ausgangsmaterial bleibt das selbe - und wie du schon gemerkt hast, sind beim Venus die Grenzen nach oben eben schnell erreicht, ich spreche da auch aus Erfahrung. Wenn die Spannreifen und die Kessel in Ordnung sind können die Dinger schon okay klingen, aber es hat dann eben schon auch seinen Grund, warum das Saturn selbst gebraucht das dreifache kostet :)
     
  12. Haensi

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    Erstellt: 07.01.20   #12
    Immer noch? Das kann ich nicht wirklich sagen, denn ich habe mir seit 10 Jahren keinen mehr gekauft.

    Wo man dann doch den günstigeren Preis merkt, das sind die Schrauben und Gewinde. Die sind dann doch nicht ganz so stabil, wie bei den teuren. Wenn man die sehr oft auf- und abbaut, leiert das schnell aus und man muss die brutal festballern, damit sie halten.

    Stehen sie überwiegend im Proberaum und kommen sie nur ein paar mal im Jahr raus, kann man sie schon nehmen. Ansonsten würde ich die Markenware nehmen.

    Ein Punkt, der - für mich jedenfalls - gegen die Ständer spricht (vor allem bei Live-Gigs), wäre die grobe Zahnrasterverstellung.
    Meine Mapex haben eine stufenlose Verstellung (des Beckenneigewinkels).



    Der Quick-Release ist beim Auf- und Abbau auch kein Schaden. Vor allem wenn es - z. B. bei Veranstaltungen mit mehreren Bands - schnell gehen soll.
    --- Beiträge zusammengefasst, 07.01.20, Datum Originalbeitrag: 07.01.20 ---
    Hab ich auch schon gehört. Das liegt aber an der Konstruktion. Ich halte diese Lösung mit einer Schraube nicht für ideal.

    Bei meinem Gibraltar gibt es zwei Schrauben und das hält bombensicher.


    Screenshot_2020-01-07 Gibraltar 9608MB Drum Throne.png
    --- Beiträge zusammengefasst, 07.01.20 ---
    Ich hatte noch alte Beckenständer - vor allem "Unterteile". Die habe ich mit den Millenium DB 117 Beckenarmen aufgewertet. Die sind echt super.

    [​IMG]

    Zwei weitere Teile - die in keinem Hardwarekoffer fehlen sollten:

    - Multiklammer



    die gab es mal für einen Zehner!

    - Adapter um 7/8 Rohre auf zöllige Beckenständer zu bekommen: (weiß allerdings nicht, ob der noch erhältlich ist)


    205405.jpg
     
  13. ThaInsane88

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    Erstellt: 07.01.20   #13
    Diese günstigeren Eigenmarken mit stufenloser Verstellung findet man beim Musicstore https://www.musicstore.de/de_DE/EUR/Fame-Galgenbeckenstaender-CBS9002-/art-DRU0023274-000

    Ich selbst hab ein Rack und deswegen nur die Beckenarme - halten aber seit fast 10 Jahren bombenfest. Die entsprechen den Beckenarmen von Millennium, die Haensi da verlinkt hat.
    Ich stelbst bin - bis auf Fußmaschinen - ein großer Freund der Eigenmarken. Ist aber auch Einsatzbedingt. Mein Rack ist von Pearl - Viereckig kann halt nicht verrutschen. Aber Beckenarme - Tomarme und Hi-Hatmaschinen sind von Fame oder Millennium. Von daher.

    Empfehelenswert schon - aber man muss bedenken - die sind auch schwerer als Stabile Marken-Pendants. Rost konnte ich bei meinem Set bislang nicht feststellen - was mich ehrlich gesagt wundert, weil ich einige Rohre gekürzt habe.

    Mir ist gerade auch beim Stöbern aufgefallen, dass Fame jetzt die Pure-Cymbal-Serie eingeführt hat. Ist ja mal voll an mir vorbeigegangen.
     
  14. Haensi

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    Erstellt: 07.01.20   #14
    Allerdings. Meine mit dem Millenium-Upgrade stehen eigentlich nur im Proberaum. Ein ganzes Bündel davon möchte ich nicht immer von Gig zu Gig schleppen. Da sind (hochwertige) Markenteile schon leichter, allerdings dann gerne auch mal doppelt so teuer. Muss man halt abwägen, was einem dabei wichtig ist.

    Bei ganz günstigem Eigenmarken-Equipment muss man auch vorsichtig sein. Da lässt die Verarbeitung und Haltbarkeit oft sehr zu wünschen übrig. Ich hatte da mal für ein Proberaumset Tomhalter gekauft. Das war gar nix. Die Wandungen der Rohre waren so dünn, dass sie nach dem ersten Aufbau schon Dellen hatten. Die Verschraubung hielt auch nur, wenn man sie extrem festzog und dann machte es seltsam Geräusche.
    Zu sparsam sollte man dann auch nicht sein. Wer (ganz) billig kauft, kauft wirklich zweimal.

    Bei (Galgen-) Beckenständer muss man schon ca. 50 € in die Hand nehmen. Die günstigen Teile für 25 € taugen nix.
    Was drauf steht, ist letztendlich egal. Im Grunde kommen Millenium, Fame, Action oder wie-auch-immer aus den gleichen Fabriken aus Fernost.
     
  15. nils1

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    Erstellt: 15.01.20   #15
    Schön doppeldeutig :-D
     
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