USB-Power aus Pedalboard-Netzteilen möglich?

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Hallo zusammen,

da ich im weiten Internet schon nichts gefunden habe schreibe ich hier mehr oder weniger in der Erwartung eines eindeutigen "kannste vergessen", aber diesen letzten Versuch mache ich noch:

bekommt man durch irgendwelche Kabel/Adapter aus einem Netzteil wie PowerPlant/Fueltank etc. eine Stromversorgung für USB-Geräte (Tablets, Handy u.ä.)
Dinge wie Rockboard USB-C Voltage Konverter* können wie ich das verstehe nur umgekehrt Strom für Effektgeräte aus handelsüblichen Powerbanks bereitstellen - geht das von mir beschriebene gar nicht?
 

Such mal bei amazon nach "9v to 5v USB step down converter", da gibt es sehr günstige Teile: LINK

Gruß, glombi
 
  • Ersteller
  • #3
Bin wahrscheinlich immer noch zu blöd zum suchen, aber step down Converter finde ich nur Module aber nix fertiges dass man direkt so nutzen könnte, oder übersehe ich was? Alles was fertig ist finde ich nur in der Step Up-Variante.....
 

Ja, scheint so. Aber ein Kabel dran, die Spannung mit einem Volt-Meter eingestellt und etwas Schrumpfschlauch drüber - fertig...
 
Aber ein Kabel dran, die Spannung mit einem Volt-Meter eingestellt und etwas Schrumpfschlauch drüber - fertig...

Hmmm... Das scheint mir jetzt nicht so zielführend zu sein...
Volt-Meter ist Umgangssprache für ein Spannungsmessgerät. Einstellen kannste da gar nix (außer dem Messbereich).

Es gibt Netzteile wie das Cioks DC7, die haben das schon eingebaut.

Cioks DC7 v2*
*
 
Das kommt jetzt auf Deine Ausgangssituation an.

Hast Du bereits ein Pedalboard und ein Netzteil? Und suchst daher einen passenden Adapter?
Oder planst Du gerade von Grund auf neu?

Für den zweiten Fall gibt es Pedalboards mit bereits integriertem Netzteil, die dann häufig auch USB Anschlüsse genau für solche Zwecke wie Deinen bieten.

Beispiel:

*​

Solltest Du also noch kein Board vorhanden haben, wäre so ein Produkt sehr geeignet für Dein Vorhaben.
 
  • Ersteller
  • #7
"leider" hab ich schon ein Spaceship (ohne Power) und eine Harley Benton* power Plant (die blaue). War auf der Suche nach einer kostengünstigen Variante um den Nutzen wie im Spaceship mit power zu haben - aber geht wohl nicht.
Ist nicht schlimm - wäre nur ein nettes Komfortfeature gewesen wenn ich die Power Plant eh mitschleppe.....
 
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Es gibt auch die Möglichkeit ein Spaceship auf „Spaceship Power“ umzurüsten. Das ist auch ganz einfach.
Kostet aber auch ein bisschen was.
 
  • Ersteller
  • #9
Ja das kenne ich auch.
Letztlich würde ich ja "nur" ein Netzteil für das USB-Kabel einsparen, Mehrfachstecker habe ich eh immer dabei. Wäre also wirklich eine reine Komfort-Sache, das ist es mir denke ich nicht wert.
 
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  • #10
Hmmja,
...solche "Luxusprobleme" (kann deinen letzten Posts entnehmen dass du das auch so siehst) werden dann relevant wenn eine gewisse Häufigkeit des Umstandes entsteht.
Soll heißen: wenn du das Setup für zwei Gigs jedes WE auf und ab bauen musst ist sowas schon ein Punkt.
Bei den üblichen Anwendungen als mehr oder weniger erweiterter Hobbymusiker muss man nicht unbedingt alles bis aufs letzte optimieren😉.
Gruß,
Bernie
 
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  • #11
Einmal technisch betrachtet:
  • bietet das Netzteil genug Leistung?
  • bietet es genügend hohe Spannungen?
Beim Fueltank* ist das der Fall ... wenn man nicht grade USB-Teile dranhängt, die insgesamt mehr vom Netzteil ziehen wollen, als es liefern kann.

DANN reicht ein Spannungsregler. Gibt's als IC. Schaltprinzip:
1786732165438.webp


Gibt's auch fertig beschaltet als Massenware. Hier nur als Beispiel:

1786732461135.webp


Wobei "Step-Down-Converter" ein wenig irreführend ist:
  • wenn zB 12 V reingehen (vom Fueltank)
  • und 5 V rauskommen,
  • bleiben 7 V im o.g. IC und machen Wärme
~~~

Alles in allem ... vielleicht tun's ja auch ein Handvoll Powerbanks? Laden über USB, speisen über USB.
 
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  • #12
  • #13
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  • Ersteller
  • #14
Hmmja,
...solche "Luxusprobleme" (kann deinen letzten Posts entnehmen dass du das auch so siehst) werden dann relevant wenn eine gewisse Häufigkeit des Umstandes entsteht.
Soll heißen: wenn du das Setup für zwei Gigs jedes WE auf und ab bauen musst ist sowas schon ein Punkt.
Bei den üblichen Anwendungen als mehr oder weniger erweiterter Hobbymusiker muss man nicht unbedingt alles bis aufs letzte optimieren😉.
Gruß,
Bernie
Es ist ABSOLUT ein Luxusproblem und nix anderes ;-)
War eine Mischung aus "wieso gibt's das gar nicht, will ich verstehen" und "ich brauche noch Saft und habe noch Ausgänge am Powerplay frei, finde ich doof dass ich was anderes machen muss"
Wobei "was anderes" nun wirklich kein großer Aufwand ist - beim nächsten Anlass wird der fürs Board vorgesehene Mehrfachstecker durch einen mit integrierten USB-Buchen ersetzt und fertig ist die Lösung - viel einfacher geht's kaum ;-)
 
  • #15
Hast du, NewWay, eine Lösung gefunden?
Ich beschäftige mich auch mit diesem Thema, wenn ich auch erst in der Konfigurationsphase (eines Pedalboards) bin.

Ich habe das Teil gefunden, wo USB bereits integriert ist.

Selber habe ich auch bereits die Idee geboren, einfach stattdessen eine Stromleiste zu nehmen und dort ein USB-Ladegerät reinzustecken.
 
  • Ersteller
  • #16
Selber habe ich auch bereits die Idee geboren, einfach stattdessen eine Stromleiste zu nehmen und dort ein USB-Ladegerät reinzustecken.
Das ist es geworden, bzw. eine neue Mehrfachsteckdose mit USB-Slots so dass ich mir das Netzteil spare.
Dann noch ein langes USB-Kabel (das ja auch nötig geworden wäre wenn es die gewünschte Lösung gegeben hätte) und fertig.
Mehrfachstecker ist eh immer nötig weil ich mindestens zweimal Strom brauche (Pedalboard in welcher Form auch immer + Verstärker/Aktivbox/was auch immer), da ist das eigentlich wirklich die naheliegenden (sogar im Wortsinn) Lösung.
 
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  • #17
Ich bin auch gereade in dieser Richtung am Basteln und Forschen. Ich habe so ein HB Powerspaceship Dingsnetzteil. Das hat einen USB-A und einen USB-C
Ausgang. Von daher kein Basteln notwendig.

Was bei mir jedoch gerne passiert ist, dass das Ipad (8. Generation) gerne mal sagt "Not charging". Es bekommt also zu wenig Saft. Zumindest kurzzeitig, denn nach einem Stecker raus, Stecker rein, lädt es wieder. Es scheint also nur ein temporärer Zustand der Unterversorgung gewesen zu sein. Aber von alleine und ohne den Steckertanz kommt das Ipad nicht auf die Idee wieder zu laden.

Am USB-A hängt wie gesagt das Ipad selbst, in dem ein USB-A-Lightning-Dongle steckt, in dem wiederum ein USB-Midi-Adapter steckt.
Am USB-C Ausgang des Netzteils hängt ein kleiner Hotone Midi Fußschalter.
Inwiefern diese beiden Buchsen intern am gleichen Netzteil hängen oder jede ihr eigenes Netzteil hat (vermutlich eher nicht), weiss ich nicht. Der Midi Fußschalter dürfte in der Stromverbrauchsrechnung nicht in's Gewicht fallen. Oder er ist das Zünglein an der Waage ;)

Inwiefern der USB sich mit den anderen Ausgängen des Netzteils etwas teilen muss, weiss man natürlich auch nicht. Ansonsten ist noch ein Stimmgerät und ein Darkglass Anagram aufm Board. Letzteres kann schon stromhungrig sein. Könnte ich natürlich testen indem ich das Anagram klassisch über sein eigenes Netzteil versorge.

Das ist jetzt alles kein Weltuntergang denn eigentlich hält das Ipad auch ohne externe Versorgung einen Gig oder eine Probe problemlos durch. Zudem sagt mir die KI meines geringsten Mißtrauens, dass "Not charging" nicht heisst, dass gar keinen Strom mehr ankommt. Vielmehr heisst es angeblich, dass nur nicht genug Strom ankommt um den Ladestand signifikant zu erhöhen. Also eine Erhaltungsladung oder nur sehr langsame entladung des Akku sollte es sein. Nervig ist es trotzdem. Und will man sich darauf verlassen? Ich glaube nicht.

Man kann aber festhalten, dass das USB Netzteil im HB Powerspaceladebalken zumindest für ein Ipad eher grenzwertig dimensioniert ist.

Mein Design-Monk sagt mir jedoch auch, dass eine Mehrfachsteckdose mit Netzteilen drin nicht akzeptabel ist. Ist schon extrem chic wenn
einfach nur ein Stromkabel zum Board geht und sonst ist von der Stromversorgung nichts zu sehen. Das verschwindet bei mir alles im doppelten
Boden und man sieht nichts davon.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #19
Bestes!
Wenn das kein Balken sein soll dann weiss ich auch nicht

1791359982798.webp
 
  • #20
Hi,
wenns das https://www.thomann.de/de/harley_benton_spaceship_powerbar_60.htm* ist, dann hat es angeblich einen Ausgangsstrom von 3750 mA.
Wenn ich mir dann anschaue, was die apple-Netzteile für die verschiedenen ipads so an Stromstärke können, und dabei berücksichtige, dass sie zur Sicherheit vermutlich etwas überdimensioniert sind, dann wir das ipad beim Laden und gleichzeitigem Betrieb wsl an die 2A oder mehr ziehen.

Dann bleiben für Deine anderen Geräte an dem Netzteil noch 1,7A - kann dann schonmal knapp werden, so dass das ipad zu wenig bekommt, um durchgängig zu laden.

Gruß Ulrich
 
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