Variax Standard Oktaven Reinheit

von Axeon, 17.02.17.

  1. Axeon

    Axeon Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.02.17   #1
    Hallo in die Runde

    Ich habe gestern eine Variax Standard Spezial Edition gekauft (Emerald Green).
    Neue Saiten aufgezogen, D’Addario EXL 120 009-042.
    Halskrümmung eingestellt, Saitenabstand seeehr niedrig, ohne schnarren.
    Und dann......Oktaven Reinheit:eek:
    Ich musste praktisch alle Saitenreiter so weit nach hinten schrauben bis es ging.
    Nur bei diesen Extreme Einstellung stimmt die Oktaven-Reinheit so einiger massen.
    Die D'Addario verwende ich auf meine Anderen Gitarre auch.
    Dort hat es mit dem Oktave-Reinheit, bei Normal-Einstellung (mittig) immer gepasst.
    Auf den Variax war von Werk aus, einen 010-046 Satz drauf.
    Ich habe von der Variax Fotos gemacht.

    Variax Seitenreiter1.jpg Variax Seitenreiter2.jpg Variax Seitenreiter3.jpg

    Wie bei den Vergrösserung gut sehen kann,
    alle Piezo-Kabel berühren bei dieser Einstellung die scharfen Kanten unter den Reitern.
    Die Federn werden Fast Zerquetscht.
    Ich habe in der letzten 40 Jahren, Dutzenden Gitarren gehabt,
    aber so einen Fall hat mich noch nie begegnet.
    Ich habe den Händler (sehr Seriös) natürlich schon informiert,
    aber es schadet nicht, auch andere Meinungen auch zu hören.
    Was meint ihr?
     
  2. StrangeDinner

    StrangeDinner Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.02.17   #2
    Wenn ich jetzt davon ausgehe, dass du alles richtig eingestellt hast und du einen normalen Satz Saiten drauf hast, 9er, 10er, dann würde ich die Gitarre zurück senden, da die Brücke falsch positioniert ist. Bei einem üblichen Satz Saiten, sollten die Saitenreiter nicht schon am Maximum sein. Etwas Spiel nach oben und unten, würde ich schon erwarten. Immerhin reden wir hier nicht von einer 150€ Gitarre sondern von einer für mindestens 700€ oder?
     
  3. Axeon

    Axeon Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.02.17   #3
    Genau meine Meinung. Bei uns in der CH kostet diese Sondermodell 655.- Sfr. (ca. 615 Euro).
    Der Händler nimmt die Kontakt mit dem Vertrieb am Anfang nächste Woche auf.
    Hier auf die Forum gibts eventuell Jemand der so etwas schon erlebt hat, oder weiss was das Problem sein könnte.
     
  4. gustavz

    gustavz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.02.17   #4
    ich würde das mal nicht so kritisch sehen, falls die Kabel der Piezos noch genügend Länge für den weiteren Verstellweg haben.
    Du kannst immerhin die Federn noch kürzen oder ganz herausnehmen, wenn dir das so noch nicht ausreicht.
    Ob die Mensur stimmt, kannst du auch nachmessen:
    Dünne e-Saite vom Sattel bis zum 12. Bundstäbchen messen. Dieser Abstand von dort bis zum Sattel sollte gleich sein, bzw. um die Saitenstärke größer.
    Wenn du davon abweichst, stimmt deine Einstellung nicht.
     
  5. Axeon

    Axeon Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.02.17   #5
    Hallo Gustavz!

    Ich habe es nachgemessen. Beide sind Haargenau 324mm.
    Mal zwei ist es genau 648mm, Fendermensur.
    Es ist eine Nagelneue Gitarre. Deswegen sehe ich es sehr Kritisch an.
    Ich lebe zwar in der Schweiz, aber 615 €, für ein Normalo, ist hier auch eine menge Geld.

    Die Piezokabel sind genug lang, aber in diese Position sind sie total verwinkelt.
    Man sieht es auf dem Vergrösserten Bild leider nicht genau,
    aber wo die Kabel in die Korpus hineingeht, ist die Bridge-Messing sehr Scharfkantig.
    Es ist nur eine Frage der Zeit, wenn die Mantelung durchscheuert.
    Ich könnte natürlich die Federn Kürzen, oder rausnehmen,
    aber warum soll ich eine neue Gitarre verbasteln.
    Wie viel Wert ist es nachher noch.
    Ausserdem, so sieht es ganz komisch aus. Irgendwie Unnatürlich.

    Hat hier noch Jemand einen Variax Standard?
    Wäre cool, wenn eine Baugleiche Modell mal nachmessen könnte.
     
  6. Ich79

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    Erstellt: 18.02.17   #6
    Die Brücke/Hals sind alles andere als optimal positioniert. IMHO grenzwertig das ganze.
    Mit dickeren Saiten dürfte die kaum bis gar nicht oktavrein zu bekommen sein.
     
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  7. Axeon

    Axeon Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.02.17   #7
    Du hast es auf den Punkt gebracht. Genau meine Meinung.
    Beim Quaitäts-Kontrolle hat sehr wahrscheinlich Jemand einen Schlechten tag gehabt :ugly:
     
  8. zulu666

    zulu666 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.02.17   #8
    Aber der Hals ist nicht zu durch gebogen? Vielleicht hilft es auch das Tremolo zu überprüfen und evtl. flacher zu stellen.
     
  9. usdz

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    Erstellt: 19.02.17   #9
    Viel erkennt man nicht. Ich denke die Federspannung ist falsch, dadurch ist die Vibratoeinheit vorne zu hoch
     
  10. Axeon

    Axeon Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.02.17   #10
    Hallo Zulu666

    Wegen meinen 50+ Arthritis, kann ich nur mit ganz niedrigen Saitenabstand spielen.
    Deswegen ist der Hals fast Kerzengerade gestellt. Wie übrigens alle meine Gitarren.
    Die Variax Hals ist erstaunlich gut. Nicht verzogen, bei niedrigste Saitenlage scheppert nichts,
    sehr gut und bequem Bespielbar.
    Das Tremolo ist ganz nach Hinten gezogen, wie alle meinen Strats auch.
    Mit dem Tremolo taucht übrigens auch noch einen andere grosses Problem.
    Bei diese Einstellung was ich jetzt habe, die Saitenreiter sind relativ weit entfernt vom Tremolo-Bewegungsachse.
    Beim Tremolo Benützung haben sie einen viel längeren Horizontal-Bewegung, als in Normalposition.
    Dadurch wird die Intonation noch unsauberer.
    --- Beiträge zusammengefasst, 19.02.17 ---
    Hier sind noch zwei Fotos


    Variax4.jpg Variax5.jpg
     
  11. usdz

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    Erstellt: 19.02.17   #11
    Auweia,
    wenn du wirklich mit hinten aufliegendem Block arbeiten willst,
    brauchst du am Hals ein Shim um die Saitenreiter runter stellen zu können.
     
  12. Axeon

    Axeon Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.02.17   #12
    Das Tremolo wurde vom Werk aus so eingestellt und wie schon gesagt ,
    die Hals und Saitenlage habe ich Perfekt eingestellt.
    Ich habe KEIN Problem mit dem Tremolo, sondern mit dem Oktave Reinheit.
    Noch Deutlicher: Für die 648mm zu erreichen, muss ich die Saitenreiter ganz nach hinten stellen.
    Dies dürfte aber gar nicht sein.

    Ich habe diese Thread aus zwei gründen eröffnet.
    1. Ein/e Variax Standard Benützer/in könnte meine Beobachtung widerlegen, oder Bestätigen.
    2. Ein/e Gitarrenbauer/in könnte mir Sachdienliche Hinweise liefern,
    mit welche ich die Line 6 Kundendienst Sachlich begegnen kann.
     
  13. usdz

    usdz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.02.17   #13
    Sorry wenn ich dich belästigt habe, ich werde versuchen Dir! nicht mehr zu helfen.
    I'm out
     
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  14. Etna

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    Erstellt: 19.02.17   #14
    Moin!

    Was mich nur wundert ist, dass solche gitarren mitsamt des Zubehörs - wie auch das Pickquard - CNC gefräste Teile sind. Da noch keine ganze Charge an Gitarren zurück gingen, vermute ich ganz frech einen Anwenderfehler. @usdz hat hier auch nur versucht einen Einstellungsfehler zu finden. Wir haben leider alle keine Glaskugel in der Hand, um solche Fehler aus der Ferne sofort sehen zu können. Da ist ein wenig Mithilfe von dir schon erforderlich. Vor allem, da das Tremolo doch sehr wohl etwas mit der Einstellung der Intonation zu tun hat.

    Ich würde an dieser Stelle erst einmal die Batterien meines Tuners kontrollieren und gegebenfalls sogar einen ganz anderen Tuner zu Rate ziehen und schauen, ob der Fehler nicht am mangelhaftem Messwerkzeug liegt. Man kennt es ja: Wer einmal misst, misst Mist.

    Schicken Gruß,
    Etna
     
  15. Axeon

    Axeon Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.02.17   #15
    Hallo Etna

    Schon durch das Gehör konnte man hören, bei Werkseinstellungen, dass die Akkorde am Hohen lagen seeehr schief klingen.
    Zur Stimmgerät:
    Benutzt wurde zwei verschiedene.
    1. HD500X
    2. AxeFx 2
    Beide zeigen gleiche Ergebnisse.
    Mensur mehrmals, mit verschiedenen Geräten nachgemessen.
    Bei Normal Einstellung, auf der dünnen E-Saite ist es 645mm.
    Und Jetzt komm der Hammer.
    Mein Händler hat auf einen anderen Variax Standard nachgemessen.
    Selber Ergebnis, wie ich.
    Zitat aus diese email:

    p.p1 {margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 14.0px Helvetica; -webkit-text-stroke: #000000} span.s1 {font-kerning: none}
    "ich bin soeben noch bei unserer schwarzen Standard schauen gegangen und das ist bei der genau gleich.
    Vieleicht kann man da von einen leichten Konstruktionsfehler ausgehen, allerdings meinen die Leute von Yamaha/Line6 dass das ganz normal sei. Die Kabel sind gut abgeschirmt, gut angelötet und die halten gut."


    Schlussendlich wird die Gitarre zurückgenommen.
    Kulanz vom Geschäft, oder seitens Yamaha?
    Keine Ahnung.

    Mein Problem ist gelöst, aber zukünftige Variax Standard Käufer tun mir jetzt schon Leid.

    Gruss an allen Beteiligten
     
  16. gustavz

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    Erstellt: 20.02.17   #16
    sorry, aber ich denke nach wie vor, das du das zu kritisch siehst.
    Diese kleinen Kabel sind mMn keiner Belastung ausgesetzt, auch beim Tremolieren nicht.
    Die optimale Einstellung der Intonation hätte lediglich eine Kürzung der Federn erfordert.
    Aber jetzt ist ja für dich alles zur Zufriedenheit gelaufen und damit soll es auch gut sein.
    Das Instrument jetzt gleich schlecht zu reden, finde ich nicht so OK.
     
  17. Axeon

    Axeon Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.02.17   #17
    Hallo gustavz

    Auf dem Bilder sieht man leider nicht.
    Aber diese dünne Kabel liegt auf einen sehr scharfe Kanten rauf.
    Mit jede Tremolobewegung reibt sich das Kabel an diesen Kanten.
    Mit dem Intonation ist es so eine Sache.
    Eine hört wenn eine Gitarre schief tönt,
    eine Andere eben nicht.
    Weil es in oberen Lage so schief klang, habe ich überhaupt erst auf die Idee gekommen
    die Oktave Reinheit nach zu prüfen.
    Bei Normale Position auf diese Gitarre ist die Mensur eben nur 645mm.
    Sollte aber 648mm sein.
    Einer findet das OK, eine andere nicht.
    Wenn Yamaha sogar sagt: "Vielleicht leichte Konstruktionsfehler",
    finde ich es ganz und gar nicht OK.
    Die sind ja keine Amateure. Wie konnten sie eine falsche Mensur übersehen
    Ich mache die Gitarre nicht schlecht.
    Ich sage einfach wie es ist und als Kunde wehre ich mich gegen solche "Verarsche".
    Ich finde nur schade, dass man bei solche Sachen sich nicht wehrt.
    Aber wie gesagt. Sache erledigt.
    Wie anderen mit diese Thema umgehen, ist jedem selber überlassen.
    Ich bin eine Ganz nette Mensch und respektiere andere Meinungen, auch wenn sie nicht meine sind.

    Ich bin raus aus dem Thread
     
  18. Etna

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    Erstellt: 20.02.17   #18
    Moin!

    Ich kann dich schon verstehen. Ich wäre auch nicht erfreut über einen solchen Mangel. Natürlich darf man sich dagegen wehren. Gerade bei nahmhaften Herstellern umso mehr. Ich wollte nur sicher stellen, dass du auch alles richtig gemacht hast. Es ist halt oft wie bei einem PC: Der Fehler sitzt meist vor dem Bildschirm.

    Bei solchen Kabeln reicht auch die bloße Vibration beim Spielen, dass sich die Isolation durcharbeitet. Das glaube die meisten nicht. Aber ich habe schon dicke Kabel durch Vibrationen durchscheuern sehen, die nur leicht an einen Akku Deckel auflagen. Steter Tropfen höhlt den Stein.

    Wobei ich die mangelnde Intonationseinstellung gravierender empfinde.

    Einzig als Kritik habe ich, dass du keinen echten Tuner verwendet hast, sondern rein auf Software basierende. Auch wenn die Frequenz die leichtest zu messende Größe ist, die ich kenne, habe ich da schon echte Klöpse gesehen. Den Zwanziger für einen Tuner auszugeben tut nicht wirklich weh.

    Schicken Gruß,
    Etna
     
  19. Bassturmator

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    Erstellt: 23.02.17   #19
    Axeon hatte doch schon recht früh die Längen gemessen wie ihm empfohlen wurde und damit eindeutig festgestellt dass der Steg falsch positioniert wurde oder die Halstasche falsch gefräst wurde.

    Verstehe gar nicht dass einige hier den Fehler bei ihm suchen.
     
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